Wir sind gerade gut in Łódź angekommen, es war ein richtig schöne Tour, aber zum Schluss ganz schön lustig.
Łódź ist ja nun mal keine Kleinstadt. Außerdem ist das Hotel voll und sie fanden unsere Reservierung nicht. Ich habe aber die Bestätigungsnummer und alles schön auf mein Handy geladen und letzten Endes haben wir noch ein Zimmer bekommen. Doch davon später. Wir gehen jetzt erst einmal auf´s Sträßchen.
Beiträge von Petra
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Da kann man kein Geld einstecken, kiki

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Die Rückfahrt aus dem Zentrum erweist sich etwas heikle, es gibt fast nur Einbahnstraßen und die gehen immer in die falsche Richtung. So müssen wir einen größen Bogen fahren, ehe wir wieder auf der richtigen Straße landen.
Zuhause angekommen, ziehen wir unsere Motorradklamotten aus und machen es uns auf der Terrasse bequem.
Posen hat uns gut gefallen, wir haben nicht viel gesehen, aber das, was wir gesehen haben, hat uns gefallen.

Das war´s mal wieder, heute geht die Fahrt weiter.
Viele Grüße
Petra -
Langsam gehen wir zurück und irgendwann kommen wir wieder am Marktplatz an. Hier drehen wir noch eine Runde, dann kaufen wir ein paar Sachen ein, wir kamen zufällig an einem Aldi vorbei. Heute Abend wollen wir nicht essen gehen, wir haben eine schöne Terrasse, die wollen wir ausnutzen.
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Es gibt viel zu schauen. Der alte Mann am Fahrrad ist Stary Marych, eine fiktive Person, die in einer Radiosendung vorkam und scheinbar von der Posener geliebt wurde.
Auch werfen wir einen Blick in das moderne Kaufhaus hinein und gehen einmal durch die untere Etage. Wir finden eine Wechselstube und tauschen Euros um, ja zu einem besseren Kurs, allerdings sind das auf die Summe gesehen nur Pfennigbeträge.

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Als erstes wollen wir irgendo einen Cappuccino trinken und eine Kleinigkeit essen, zum Cappuccino passt doch gut ein Stück Kuchen. Es ist aber Mittagszeit und es werden überall nur warme Speisen angeboten und die Preise...
Wir lesen ein Schild mit "Caffee" und nun reicht es uns, wir fragen ob wir einen Cappuccino bekommen könnten und vielleicht ein Stück Kuchen. Na klar, man hat Lemon Cake..
Prima, wir setzen uns hin. Der Ober kommt mit der Karte und weist auf ein Dessert hin, das ist Lemoncake. Hmmh, wir sehen den Preis und Friedrich winkt ab, er will keinen mehr. So nehmen wir nur 2 Cappuccino, 2 Tonic Wasser und einen besagten Lemoncake.
Lecker war er, aber es war kein Kuchen und außerdem sündhaft teuer. Wir blieben eine ganze Weile sitzen, es war ziemlich heiß und es wehte kein Lüftchen..
Wir drehen weiter unsere Runde, Friedrich möchte Geld tauschen. Die Bankraten sind schlecht, so warten wir auf eine Wechselstube.
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Wir beende unseren Rundgang, kommen an einem Modell der Dominsel vorbei, schwingen uns wieder uf die Mopeds und fahren über die Warthe ins Zentrum.
Wir finden einen Parkplatz, aber wir müssen einen Parkschein kaufen. Friedrich meint, wir kaufen nur ein Ticket, denn wir nehmen ja nicht mehr Platz weg, als ein Auto. Es hat auch geklappt, unsere Maschinen standen unversehrt da und wir haben auch lein Knöllchen bekommen. Das Parkticket klemmen wir hinter die Windschutzscheibe und hoffen, dass es keiner entfernt. Vorsichtshalber mache ich ein Foto.
Vom Parkplatz aus, ist es nur ein kurzer Weg zum Marktplatz.
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Hier habe ich noch einige Bilder mit den verschiedenen Gebäuden, die Kathedrale, der Bischofssitz, es gab sogar für die Chorknaben ein extra Gebäude und natürlich noch eine kleine Kapelle und und und...
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Die Bilder kann ich vom Zimmer aus nicht hochladen, das mache ich morgen früh

Bild 1 und 2 ist die Cybina, auch hier gibt es jede Menge Schlösser am Brückengeländer. Das letzte Bild habe ich dann später an der Warthe gemacht.
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Gestern sind wir ja eine ganze Weile auf Polens Autobahnen gefahren, die sind prima in Schuss, kaum eine Delle, da machte das Fahren richtig Spaß. Wir sind aber auch eine ganze Weile neben der Autobahn gefahren, durch kleine Siedlungen, vorbei an Feldern, da sind die Straßen teilweise voller Löcher und Unebenheiten. Man sieht, dass für den Transit etwas getan wurde, der EU sei Dank!

Heute Morgen ließen wir es ruhig angehen, nach dem Frühstück habe ich mir Zeit für den Bericht genommen und als wir dann gegen Mittag losfahren wollte, stellte Friedrich fest, dass meine Maschine leckt. Es ist Kühlwasser. Also hat er erst ein wenig gewerkelt. Es ist nicht viel Wasser verloren gegangen, aber wir müssen es beobachten.
Der Campingplatz Camping Hotel Malta ist nur 5 Kilometer von dem Zentrum entfernt. Also ein Katzensprung.
Da wir an der Dominsel zuerst vorbeikamen, hielten wir dort auch als erstes an und machten einen Rundgang.
Dominsel heißt dieser Platz, weil der Dom nebst Nebengebäuden hier steht. Die ersten Herrscher wurden hier begraben. Es ist eine Insel, denn sie liegt eingebettet zwischen der Warthe und der Cybina. Die Cybina ist ein Nebenfluss der Warthe. Die Warthe ist ein rechter Nebenfluss der Oder.
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kiki, danke, da eine Firma für Saatgut dahintersteckt, wird entweder der Samen gesammelt oder es wurde Versuche angestellt.
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Kiki, das ist halt so im grenznahen Gebiet. Hier in Poznan sieht es schon anders aus, da wird mehr englisch gesprochen.
Ja Anja, das war auch schön, ist vom Campingplatz 5 Minuten zu Fuß entfernt.Wir machen heute einen Ausruhtag und schlendern ein wenig durch Posen.

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Es gibt sogar Haken am Eingang
(Manch einer wird den Hinweis verstehen
) Es ist schon Nebensaison, daher ist nicht allzuviel los. Wir fanden aber in der Nähe einen Inder und ließen es uns schmecken. Dazu gab es Kingfisher. 
Nur das Internet geht nicht im Zimmer, egal, nachdem wir wieder im Bungalow waren, hatten wir dann auch recht schnell die nötige Bettschwere. So ein Tag schlaucht!
Viele Grüße
Petra -
Das kann ich nicht so gut: Motorrad fahren, auf die Straße achten und auf´s Navi gucken. Ich habe ja keine Halterung, das Gerät liegt im Tankrucksack unter eine Plastikhülle. Wie das Leben dann so spielt, redete das Navi plötzlich Polnisch mit mir und wir verfuhren uns. (Bild 1) Hier ging es nicht weiter.
Alles neu eingestellt und nach 950 m hatten wir es geschafft, wir sind nur einen Weg zu früh abgebogen.
Unsere Unterkunft ist auf einem Campingplatz. Wir haben einen Bungalow und sind richtig gut zufrieden.
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Noch ein Bild aus Schwiebus und nun noch die letzte Etappe. Wir nahmen die kostenpflichtige Autobahn. An der Einfahrt suchten wir vergeblich den Schlitz, wo wir Geld reinstecken sollten, nein, man musste nur eine Karte ziehen...

Es war wieder ein angenehmes Fahren, zumindest am Anfang, denn die Autobahn war ziemlich leer und TOP in Schuss.
Als wir dann nach Posen reinfuhren, wurde es etwas haariger, ich musste mein Sygic (Naviprogramm) am Handy anschmeißen.
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In Polen fuhren Autobahn, ein sehr angenehmes Fahren. Wir wollten in Swiebodzin (Schwiebus) einen weiteren Stop einlegen.
Dort gibt es eine Christusstatue, die mit ihren 36 m als weltweit höchste gilt. Die vergoldete Krone auf dem Kopf ist 3 m groß (so steht es im ADAC-Führer). So richtig gut haben wir den Platz nicht gefunden, aber nachdem wir dreimal umgekehrt sind, hat es auch geklappt.
Wir treffen zwei Deutsche, die auf Dienstreise sind. VW ist in Polen mit Werken vertreten.
Von dort fuhren wir in den Ort und liefen zum Marktplatz. Das Rathaus stammt aus dem Jahr 1550.
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Hier habe ich ein paar Bilder, die die GoPro unterwegs gemacht hat. Ich habe einfach auf alle "60 MInuten ein Bild" gestellt.
Als wir von Beelitz auf die Autobahn fuhren, kamen wir gleich in einen Stau, der bis Schönefeld reichte. Danach wurde es besser und wir hatten lange freie Fahrt.
Das 3. Bild ist an der Tankstelle in Polen.
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Wir gehen einen anderen Weg zurück, unsere Motorräder sind noch da, es fehlt nix, puhh wieder Glück gehabt. Wir setzen uns in ein Straßencafé und trinken eine Cola. Die Dame am Nebentisch verlässt ihren Platz, den halben Bienenstich lässt sich auf dem Teller liegen. Schon nach wenigen Minuten stürzen sich die Spatzen darauf und mampfen, was das Zeug hält. Die Dame kommt zurück und staunt nicht schlecht, als sie sah, dass von ihrem Kuchen kaum was übrig geblieben ist. Wir dachten, sie wäre gegangen, baer nein, sie war nur zur Toilette.
Wir brechen auf, ein netter Spaziergänger wünscht uns eine gute Fahrt, wir fragen noch nach dem Weg und wo wir am besten tanken und wo es eine Wechselstube gibt. Alles in Slubice, nur über die Brücke...
Das machen wir dann auch, wir fahren über die Brücke, tanken für ein Euro pro Liter! Dann geht es zum "Polenmarkt". (Bild 3 + 4) Hier bekommt man fast alles "geschenkt".

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Nun laufen wir am Kleist-Museum vorbei bis wir zur Oder kommen. Wir machen ein paar Bilder und dann laufen wir weiter.
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An der Kirche nahe dem Rathaus gibt es einen Hinweis auf den Jakobsweg
Das Rathaus hat eine schöne Fassade, die ich jedoch mit meinen 35 mm nicht ganz gerade bekomme, egal. 
Und dann gibt es noch ein nettes Nummernschild.
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