Wir fuhren wieder zurück in die Stadt Kutno, stellten unsere Motorräder ab und machten einen Spaziergang.
Bild 2: Bahnhof
Bild 3: St. Laurentius Kirche
Beiträge von Petra
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Als wir bei diesem Wegekreuz anhielten, bellten rund um uns herum Hunde, allerdings alle hinter einem Zaun. Dann kamen die Herrchen dazu und wir wurden argwöhnisch beobachtet.
Wir machten Fotos und stellten uns vor, wo das Gut gestanden haben konnten. Der Ort hat nur ein paar Straßen und nur wenige Häuser.
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Warum haben wir ausgerechnet in Kutno einen Stop eingelegt?
Nach Beginn des 2. Weltkrieges wurde Polen von den "Deutschen" besetzt. Friedrichs Vater wurde an der Ostfront in Russland verwundet. Man hat ihm die rechte Hand zerschossen. Nach kurzer Genesung in der Heimat wurde er als Verwalter eines landwirtschaftlichen Guts in der Nähe von Kutno eingesetzt. Zum Dienst an der Waffe war er nicht mehr fähig.
Dieses Gut Zawady existiert nicht mehr, aber es gibt noch den Ort Zawady. Dorthin sind wir heute Vormittag gefahren. (ca. 5 km südlich von Kutno).
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Da steckt ein Automatismus dahinter Angelika, diese Plattformen leben davon, dass es Anmeldungen gibt.
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Mit unseren Unterkünften hatten wir bisher immer Glück. Auch hier sind wir sehr zufrieden.
Heute machen wir nicht mehr viel. Morgen steht wieder einiges auf dem Plan, wir schauen uns Kutno an und machen einen Besuch. Doch das ist dann eine weitere Geschichte.Viele Grüße
Petra -
In Kutno angekommen, musste ich dann doch mein Navi anschmeißen, wir fanden den Weg nicht und fuhren auch gleich 3 x an derselben Stelle vorbei.

Letzten Endes haben wir den Weg gefunden. Wir sind in der Villa Hubertus untergebracht, ein schönes kleines privates Hotel.
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Das Brautpaar hat sich sichtlich auch gefreut. Nun fuhren wir weiter. Unterwegs fiel mir ein, dass ich ja die GoPro wieder anbringen konnte, denn der Regen hatte sich verzogen. Friedrich machte dann auch gleich ein Bild von mir und ich von ihm mit der GoPro.

Nun waren wir fast alleine auf der Straße, der Wind blies allerdings heftig.
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Klasse und danke Angelika, wann bekommt man schon mal Bilder von Murmansk zu sehen.

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als wir gerade alles wieder verpackt hatten und weiterfahren wollten, sagte Friedrich auf einmal: hol schnell den Fotoapparat wieder raus.
Ich habe sofort reagiert.
Toll, es kam ein Brautpaar angefahren, stilecht auf einem Bike, klasse!Das sieht man ja auch nicht alle Tage. -
Wir machten einen kleinen Rundgang. Es ist eine freundliche Stadt mit ihren bunten Häusern. Ein Schild zeigt die Kosten, die von der EU dafür hergegeben wurden.
Auf dem Bild 3 ist ein Teil des Schlosses zu sehen. Es gibt ein Museum, welches man besichtigen kann. Wir haben es nicht gemacht, das war auch gut so, denn...
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Das Frühstück war wieder so lecker. Es gab einen warmen Cheese-Tomato-Toast, Eier, viele Sorten Käse, Kartoffelsalat, Brot, Butter, Marmelade, Joghurt, Kaffee und Tee. Da kann man wirklich nicht meckern.
Nach dem Früstück packten wir unsere Motorräder und dann fuhren wir los. Heute lag nur eine kurze Strecke vor uns, da machte uns der Regen nicht viel aus. Erst dachten wir, es bleibt beim Nieseln, aber dann wurde der Regen doch stärker und wir zogen unsere Regensachen über.
Wir schon geschrieben, haben wir uns zweimal vertan, zweimal sind wir in die verkehrte Richtung gefahren und leider mussten wir jedes Mal wieder an Lodz vorbei. Es gibt Schlimmeres.
Unterwegs tankten wir die Maschinen voll und machten auch gleich eine erste Cappuccino-Pause.
Die GoPro habe ich nicht angemacht, das lohnte sich noch nicht. Gegen Mittag erreichten wir Łęczyca (Lentschütz) eine Kreisstadt in Mittelpolen mit rund 14.000 Einwohnern. Hier machten wir eine etwas längere Pause, denn der Regen hatte aufgehört.Vor dem Rathaus (Bild 3) ist das Wappen der Stadt als Mosaik (Bild 4) zu sehen.
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4. Etappe von Lodz nach Kutno - 86 Kilometer
Die Karte!:
Externer Inhalt www.google.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Die Strecke, die wir gefahren sind, hätte man auch in gut 69 Kilometern fahren können. Nur wir sind erstmal ein paar Kilometer in die falsche Richtung gefahren...

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Angelika, ich vermute, dass Du nur in einen Verteiler gekommen bist und somit viele Deinen Eintrag gesehen haben und nun mit Dir befreundet sein möchten.
Ich glaube nicht, dass Dein Account gehackt wurde.
Viele Grüße
Petra -
Friedrich schreibt:
Verdunklungsgefahr
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Heute fahren wir im Regen ☔...
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Fehlentwicklung
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Zum Schluss noch etwas zum Nachdenken. Wir haben viele Hinweise auf die Vergangenheit gesehen, in Lodz (Litzmannstadt) gab es eines der größten Gettos des 3. Reiches, wohin man Juden deportierte, sie zu Zwangsarbeit verurteilte und die meisten umbrachte.
Auf dem Bild 3 kann man noch die Schriftzüge schwach erkennen: Litzmannstadt Ghetto
Wir sahen eine Tafel mit dem Hinweis, dass ein Jude an dieser Stelle Selbstmord begann, denn er hat andere Juden per Funk vor der Gestapo gewarnt und sollte umgebracht werden.
Die Mariä-Himmelfahrtskirche wurde als Lagerhaus für die Wertgegenstände, die man den Juden abgenommen hat, benutzt und das Pfarrhaus diente als Kommissariat Litzmannstadt
Betroffen macht auch der Stein (Bild 4) auf dem u. a. steht:
am 25. Oktober 1941 wurden mehr als 1000 Juden aus Hamburg in das Getto von Lodz deportiert. Die meisten von ihnen wurden vergast.Viele Grüße
Petra -
Nun machen wir noch zwei große Schlenker zu den Palästen von Karol Scheibler (Filmtechnik) und Oskar Kon (hier lernte u. a. Roman Polanski) sowie nach "Paffendorf" ein großes Fabrikgelände und zum Schluss die Weiße Fabrik. Etliche Kirchen haben wir auch unterwegs gesehen, ich weiß nicht, wie viele es in Lodz gibt.
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Es gibt auch hier Shoppingfreude ohne Ende, Cafés und Restaurants, ja sogar Straßencafés, wo man hätte draußen sitzen können, wenn das Wetter etwas besser gewesen wäre.
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