Irgendwann kam ich dann am Stadtrand von Vigo an. Nun fand ich einen gelben Pfeil, aber ich traute der Geschichte nicht und nahm einen schönen Weg an einem kleinen Bach. Es war der Rio Lagares und der Weg war genau richtig. Wie gut, dass ich manchmal einfach auf meine innere Stimme höre.
Hintergrund war allerdings auch, dass ich die Nase voll von den Straßen hatte und einfach wieder etwas Schatten und Grün brauchte.
Mal ging es rechts am Ufer entlang, mal links, dann kam auch schon mal ein kleines Stück an den Hochhäusern vorbei. Als ich am Stadium vorbeikam, da wusste ich, ich bin richtig. Das ist nämlich in der Karte von John Brierley aufgeführt.
Ich kam dann irgendwann zum Park de Castrelos, ein schöner großer Park mit vielen alten Bäumen, schönen Grünflächen, Bänken, Spielplatz und der Fluss, der am Rande durchfließt. Ich hatte jedoch nur noch ein Ziel. ich wollte meine Unterkunft erreichen.
Nachdem ich den Park durchquert habe, ging ich wieder weiter am Bach entlang. Immer mal in Abständen gab es gelbe Pfeile, aber auch oft waren keine vorhanden und man musste nach Gefühl gehen.
Ich schmiss allerdings auch noch mein Handy an, denn ich wollte jetzt auf gar keinen Fall noch irgendeinen Kilometer zusätzlich laufen. Das Handy meinte, ich müsste den Bachlauf verlassen, der gelbe Pfeil zeigte aber weiter geradeaus. Na gut, einmal höre ich noch auf den Pfeil und bei der nächsten Abbiegemöglichkeit biege ich ab.
Die Frage ist ja nämlich auch: Wohin führt der gelbe Pfeil? In die Stadt oder weiter zur nächsten Etappe?
Dann kam die Straße und siehe da, es gab 2 Pfeile, der eine zeigte weiter am Bach entlang und der andere in die Richtung in die ich jetzt vorhatte zu gehen.