Erst kommen die kirchlichen Würdenträger, man betet und singt ein Ave Maria, dann folgen die Mitglieder mit brennenden Kerzen.
Da hatte ich Glück, dass ich heute vor Ort war. Nachdem ich die Prozession vorbeigelaufen ist, kehre ich zum Campingplatz zurück. Mein Handy hatte ich ja mit, daher war das Licht kein Problem.
Mein Orientierungssinn ließ mich aber komplett im Stich und so irrte ich auf dem Platz umher und fand meine Hütte nicht. Keine tolle Situation, denn ich hatte überhaupt keinen Anhaltspunkt, bis mir die Motorräder der Deutschen auffielen, genau da musste ich links abbiegen und dann sah ich die Motorräder der Holländer, die waren ganz in der Nähe meiner Hütte. Puhh, da fiel mir ein kleiner Stein vom Herzen.
Ich habe auch keinen Menschen unterwegs gesehen, es war zwar erst halb elf, aber scheinbar lagen alle schon in ihren Betten.
Im Kühlschrank hatte ich ein Superbock, das trank ich dann auf diesen Schrecken und danach sank ich ins Bett!
Übrigens am Abend ist es hier recht kühl geworden, ich war froh, dass ich Strickjacke und Regenjacke angezogen hatte.
Das war´s mal wieder. Das Wetter ist umgeschlagen, es ist NOCH kühler geworden. Mal schauen, was ich heute noch mache werde, der Tag ist ja noch lang.
Jetzt erfahre ich mal, wie es ist, lange Zeit ohne Partner/Kinder/Enkel unterwegs zu sein. Mal eine Woche, das habe ich ja schon immer mal gemacht, aber so lange... Wir gut, dass es Internet und Skype gibt. ;D
Viele Grüße
Petra