Da kein Café in Sicht war, suchte ich mir ein Schattenplätzchen und aß das leckere Frühstücksbrot. Ich blieb nicht lange alleine, seine treuen und bittenden Augen ließen mich dahinschmelzen...
Beiträge von Petra
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Es wurde schnell warm und ich war froh, dass ich so früh losgezogen bin. Die ersten Pilger überholten mich, Radfahrer fuhren vorbei und immer wieder hörte ich das fröhliche "Buen Camino"!
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Da das Hotel direkt am Camino lag, fand ich den Weg gut und gelangte schnell aus der Stadt heraus. Auch hier dachte ich mir, man hätte ruhig einen Tag bleiben können.
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Im Moment habe ich ganz schlechtes Internet, mal schauen, ob ich was hochgeladen bekomme.
Da diese Etappe wieder lang war und hohe Temperaturen angekündigt wraen, habe ich mich entschieden, schon um 7 Uhr loszugehen. Natürlich gab es noch kein Frühstück so früh am Morgen. Aber man hat mir angeboten, dass sie mir ein Früchstückspaket für 7 Uhr vorbereiten. Das bekäme ich dann vom Nachtportier.
Das hat auch wunderbar geklappt: 1 Flasche Wasser, 1 Banane, 1 Apfelsine und Weißbrot mit Käse, Tomaten und Zwiebeln, dazu Essig und Öl sowie ein Feuchttuch.
Die Banane aß ich sofort, den Rest hob ich mir für unterwegs auf.
Hier habe ich erst noch ein paar Bilder von dem Hotel.
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Meine 14. Pilgeretappe von Caldas de Reis nach Padron - 32.765 Schritte ~ 19,6 km
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Das hört sich toll an, obwohl ich Schiss vor Hubschrauberflüge habe. Drücke die Daumen, dass das Wetter hält. Ihr könnt gerne 10 Grad und Sonnenschein von mir abhaben...

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Heute ist der bisher heißeste Tag... Meine erste Kaffeepause schon nach 3 Kilometern. Zum Kaffee con leche gibt es natürlich etwas Süßes immer dazu, bei uns sind es ja auch meist Kekse, die man bekommt.
Wie gut, dass ich so spät losgegangen bin, es war ein großer Markt in Padron und ich bin da erst einmal rübergeschlendert. Die Kirche war auch geöffnet und ich habe einen schönen Stempel bekommen.
Ich scanne die später mal ein.Nur komme ich jetzt richtig in die Hitze, aber das war es mir wert. Ich bin vor der Sonne ja gut geschützt. Übrigens benutze ich hier immer 30er Sonnencreme. Farbe habe ich im Gesicht und an den Händen gut bekommen.
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Danke Euch, ja ich habe nur noch 2 Etappen vor mir. Da ich heute nur so 13 Kilometer laufen werde, bin ich einfach mal nicht früh aufgestanden und genieße das Frühstück. Wer die Spanier kennt, weiß was sie essen, süße Sachen. Aber für mich gab es heute eine Abwechslung, Toast mit Butter und Marmelade sowie frisch gepressten Orangensaft und mein mitgebrachten Tee.
Macht euch keine Sorgen, ich bin und war schon immer zäh und ausdauernd
Morgen kommt Friedrich und dann sieht alles wieder anders aus, ich freue mich schon. Ich denke, er wird eher an der Kathedrale sein als ich.
Ich muss morgen auch nur 13 km laufen.So nun geht es wieder los...
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Ich bin doch nicht zu warm angezogen Maxi, ich habe eine ganz dünne Hose an und eine dünne Bluse. Du solltest die anderen mal sehen, die kurzärmelig und mit 3/4 Hosen laufen, Sonnenbrand! Das ist gewiss nicht gesund. Kleidung ist immer noch der beste Sonnenschutz.
Heute hatte ich eine Kopfbedeckung an, ich habe ja eine mit. Dafür hatte ich darunter einen Hitzestau.

Stimmt das Essen auf dem Pilgerweg ist nichts für Vegetarier. Das ärgert mich auch, dass die hier noch nicht so weit sind. Da sollte es mal einige Kampagnen geben. Noch schlimmer wäre es, wenn man dann auch noch Diät leben muss, wie ohne Gluten, ohne Zucker etc. das ist bei solchen Sachen schwierig. Ich esse ja immer Obst zwischendurch und heute Abend gab es Reis mit Gemüse. In Portugal war es einfacher. Aber scheinbar muss hier immer Fleisch auf dem Teller sein.

Wenn ich am Abend ausgehen würde, dann bekäme ich ja auch was anderes. Nur bin ich dazu meist viel zu träge, noch einmal rauszugehen. Außerdem tut mir das gut, mal ein paar Pfunde zu verlieren.
Ja der Weg ist kein Spaziergang, aber er ist toll und ich würde das sofort wieder machen, werde ich ganz bestimmt auch! Das Essen ist da wirklich nur Nebensache.
Ich würde auch nicht tauschen...

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Endlich erreiche ich Caldas de Reis. Das Hotel Balneario Acuña liegt günstig an der Pilgerstrecke. Es gibt ein Spa, ein Schwimmbad, ein Restaurant, ich werde alles nicht nutzen. Noch nicht einmal zu Abend will ich was essen. Da ich keine Kopfbedeckung getragen habe, habe ich einen Sonnenbrand im Gesicht und am Scheitel.

Ich beziehe das Zimmer, es gibt sogar einen Bademantel, Rasierer und Zahnbürste. Das alles interessiert mich nicht. Ich nehme meine Dusche, wasche meine Sachen und halte nicht lange durch. Es gibt auch keinen Bericht.
So fertig bin ich mit der Welt, die Füße brennen und ich will nur noch schlafen.
Viele Grüße
Petra
PS. Man sagt es sei 34 Grad warm gewesen... (aber immer noch besser als im Regen zu latschen...) -
In der "Garage" beobachten wir zwei Portugiesinnen. Eine hat ganz böse offene Füße und eine andere Pilgerin kümmert sich richtig fachmännisch um sie. Es wird gecremt und getapt und verbunden. Dazu gibt es viele Ratschläge und auch noch etwas Salbe, falls es sich entzündet. Später erfahren wir, dass es eine Krankenschwester war. Wir haben uns schon gewundert, dass sie so viele Sachen mitgenommen hat. Ich habe nur 2 stinknormale Pflaster mit, sonst nichts.
Die beiden Mädels (Veronika und Andrea) gesellen sich auch zu uns. Ich mache ein Foto von uns allen (mit Selbstauslöser) Dann kommen Lee und Rebecca vorbei, es gibt ein großes Hallo und dann muss noch ein Foto her, was mir dann leider misslingt.
Wieder ist der Apparat auf den Boden gefallen. Ich weiß jetzt nicht, wie oft schon. Der muss ganz schön was aushalten.
Veronika und Andrea müssen am Montag schon wieder arbeiten, das heißt, sie müssen sich sputen, um nach Santiago zu kommen. Tja, wenn man arbeitet, muss man sich ja leider nach dem Arbeitgeber richten.
Sarah und ich, wir machen immer wieder Pausen, der Weg zieht sich hin und wir sind müde von der Hitze und von den Kilometern.
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Nach 8,5 Kilometern kam dann endlich das erste Café. Mein Magen hing wirklich schon in den Kniekehlen. Ich bekam ein tolles großes Baguette, belegt mit Käse und Tomaten und dazu trinke ich einen Café con leche.
Weiter ging es durch die Hitze. Geht man zwischendurch mal auf Aspalt, dann wird die Hitze richtig doll abgestrahlt und man wähnt sich in einem Treibhaus.
Zwischendurch kommen auch mal Orte und manchmal muss man halsbrecherisch am Straßenrand laufen.
Wieder einige Kilometer weiter, mittlerweile bin ich nicht nur hochrot am Kopf, sondern auch durchgeschwitzt. Ich brauche wieder ein Pause und nehme die erste Gelegenheit wahr.
Ein Spanier hat seine Garage zu einem Café umfunktioniert. Ich esse eine Tortilla, es ist einfach ein Rührei, die Kartoffeln fehlen...
Und außerdem wird der Wein in Suppenschalen serviert.Hier treffe ich Sarah, sie kommt aus Deutschland und da wir uns gut verstehen, gehen wir den restlichen Weg gemeinsam. (Sie passt sich also meinem langsamen Laufen an
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Es ist eine schöne Strecke und sie ist nicht so anstrengend wie den Tag zuvor. Ich treffe wieder Nancy und wir gehen ein Stück zusammen, bis sie dann doch irgendwann wieder davoneilt.
Aber man ist hier nie alleine. Als ich später mal wieder meinen Rucksack absetze und mir im Wald einen Stein suchte, traf ich Cathy aus Florida. Wir kamen ins Gespräch und unterhielten uns lange. Sie ist auch alleine unterwegs.
Irgendwann überholen mich ganz viele Fahrradfahrer. Ich bemerke nicht, dass sie alle E-Bikes fahren. Ein Fahrer kommt mir zu Fuß entgegen. Ich meinte, na was verloren und er sagte ja, einen Teil seiner Gruppe. Und so erfahre ich, dass er der Leiter dieser Tour ist und dass alle E-Bike fahren, sonst würden sie es ja nie und nimmer schaffen und dass sie aus Bremen kommen. Dann hat er alle seine Schäfchen beisammen, ruft noch den nächsten Treffpunkt aus und schwupp fahren sie alle schon weiter.
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Schnell wird es wärmer, die ersten Fahrradfahrer rauschen an mir vorbei. Die meisten Fahrräder haben keine Klingel und es ist lustig, wie sich die Fahrer bemerkbar machen. Da die Wege oft sehr eng und steil und auch kurvig sind, wollen die Fahrer natürlich nicht abbremsen und den Schwung für den nächsten Hügel ausnutzen.
Irgendwann überholen mich die nachkommenden Pilger. Jetzt sind immer wieder einige bekannte Gesichter dabei.
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Noch sind nicht viele unterwegs, es ist ja noch früh. Im Laufe des Tages wird es sich noch ändern.
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Um 7 Uhr war ich schon wieder unterwegs, ohne Frühstück, denn das hätte es erst später gegeben. Ich hatte aber noch eine Banana, ein Müsliriegel und Wasser

Da es wieder sehr heiß werden sollte, wollte ich zumindest die ersten Kilometer in den kühlen Morgenstunden gehen. Es war jedoch so kühl, dass ich zunächst mit meiner Jacke losgezogen bin.
Pontevedra hat eine sehr schöne Altstadt, schade, dass ich nicht mehr Zeit eingeplant habe. Hier wäre ich gerne einen Tag länger geblieben.
Schnell finde ich wieder die gelben Pfeile und dann ist alles sehr einfach. An den Kreuzungen oder Gabelungen muss man nur ein wenig aufpassen, dass man keinen Hinwei überzieht.
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Ha, ha Margarete, nein natürlich nicht. Mir ist die Kamera runtergefallen und dann habe ich es wohl versäumt den Focus wieder richtig einzustellen. Ich hatte vorher nur ein Bild mit Sarah und zwei Portugiesinnen gemacht, dann kamen noch Lee und Rebecca dazu und ich wollte schnell noch eins von uns allen machen. Leider ist es dann misslungen. Ich habe auch nicht nachgeschaut, ob es etwas geworden ist. Ich fand das dann so lustig geworden, dass ich es eingestellt habe.
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Da habt Ihr es bisher ja schon gut gehabt. Die Eiderente hast Du gut getroffen, ich mag die gerne.
Mit den Walen, das sehe ich anders, denn es ist so, dass zum Beispiel die Bewohner nur noch einmal im Monat das Fleisch essen sollen und Schwangere und Mädchen, die schwanger werden wollen, sollen es sein lassen. Es besteht absolut keine Notwendigkeit mehr wie früher, wo es kaum Alternativen gab.
Es ist eher so, dass sie die Tradition fortleben lassen und das Walfangen ist immer auch für die Einwohner ein großes Ereignis. Na klar verteidigen sie das jährliche Massaker, müssen sie ja auch. Im Netz gibt es genügend Berichte, die nicht positiv ausfallen. (zum Beispiel PETA) oder auch hier zur Information von Sea-Shepard, es werden ja auch Delphine abgeschlachtet.
Ihr seid ja nicht deswegen hingefahren und daher genießt Euren Urlaub. Schöne Bilder hast Du schon gemacht!
Viele Grüße auch an die beiden Mitreisenden

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Ja, es war lecker, mhmm Käsesorte ich glaube machmal schmeckt er etwas anders... Ich hatte heute morgen ein Lunchpaket mitbekommen, da ich früher losgegangen bin. Da waren tolle Sachen drin: 1 Banane, 1 Apfelsine, 1 Flasche Wasser und ein Dreifach-Kastenbrot (also ungetoastetes Weißbrot) belegt mit Käse, Tomaten und Salat.

Ich bin gerade angekommen habe geduscht und Wäsche gewaschen, es war ein total heißer Tag und ich gehe um 20 Uhr zum Essen, vorher macht das Restaurant nicht auf. Ich habe mir Reis mit Gemüse bestellt.
Ich kann bald kein Käsebrot mehr sehen...

Heute habe ich wieder super nette Menschen kennengelernt und viel gestroffen, die ich von gestern her kenne. Mit Cathy habe ich die erste Pause verbracht. Bei der nächsten traf ich dann Kay und Susanne aus Deutschland und Elisa aus Österreich. Wir haben uns für Dienstag zur Messe verabredet.
Bei der letzten Pause habe ich 3 nette Portugiesinnen getroffen... Und Lee und Rebecca kamen auch wieder vorbei, sie haben sich über das Wackelbild kaputt gelacht.
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Meine hoffentlich letzte Pause vor dem Ziel. Es ist total heiß. Der Weg ist schön und anstrengend. Ich habe mal gehört, dass Schweiß den Teint verbessern soll
Maxi und Angela, ihr wäret sicher mit E-Bike hier nicht glücklich, den es sind hauptsächlich Schotterstraßenim mit vielen Steinen Kies, Sand und es geht auf und ab...Ich hätte ja mal gerne was ordentliches gegessen: Suppe mit Fleisch, Bohnen mit Fleisch, Spaghetti mit Fleisch... Was bleibt mir übrig?
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