Ja Silke, Du hast gewonnen
Das sind Lichtschalter. Ich habe mich erst ganz schön gewundert, was das sein soll, aber da auch eine Steckdose daneben war, auch nostalgisch, habe ich einfach mal daran gedreht und siehe da, das Licht ging an.
Beiträge von Petra
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Stimmt Korkenzieher ist hier schon sehr wichtig.
Aber das ist nicht des Rätsels Lösung (auch nicht Pfeffermühle), man findet "es" übrigens nicht nur in der Küche, sondern im ganzen Haus. -
Ja, das braune Ding lässt sich drehen und ist normalerweise in jedem Haushalt zu finden.
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Fortsetzung folgt!
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Manchmal ging der Weg für ein kurzes Stück "oben" an der Straße entlang. Ich machte zweimal Pause und setzte mich einfach an die Boardsteinkante. Manchmal gab es auch Sitzsteine. Dann den Rucksack ab und für einen Weile die Schuhe und Strümpfe ausgezogen.
Die letzten 4 Kilometer schleppte ich mich nur noch so dahin. Mir fehlten die längeren Pausen. Das gab die Zeit aber nicht mehr her. Immer öfter schaute ich auf meinen Schrittzähler, der ist im Übrigen ziemlich genau.
Dann sah ich das Schild meiner Unterkunft, wunderbar, nun kann es einfach nicht mehr weit sein. Ich fragte einen Anwohner nach der Straße, er meinte nur: bajo und zeigte nach unten, dann meinte er noch, ich möchte vorsichtig und ganz langsam nach unten gehen.
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Die Wege an sich waren schön, es war schon ein angenehmes pilgern, nur eben für mich doch sehr anstrengend.
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Jetzt kann es ja nur besser werden, dachte ich mir jedenfalls, denn es geht ja an der Küste entlang.
Aber auch das war nur meine Wunschvorstellung. Immer wieder ging es bergauf, um dann wieder bergab zu gehen.

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Der Weg durch die Stadt war gut markiert. Am Ende der Stadt traf ich die beiden Österreicher wieder, sie machten auch eine Pause. Nun waren wir wieder auf Meereshöhe, nach einigen Treppenstufen.
Ich ging in ein Lokal, denn ich brauchte dringend eine Pause und etwas Kraftfutter. Das war auch gut so, denn es war die einzige Gelegenheit auf dem folgenden Weg, wo man etwas zu essen bekam.
Ich bestellte mir eine Tortilla mit Kartoffeln und trank dazu ein Bier, am Nebentisch saßen Pilger aus Polen und wir erzählten ein wenig.
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Hier noch ein paar Bilder von der schweißtreibenden Kletterei. Irgendwann kam ich dann im Zentrum von A Guarda an. (völlig fertig)
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Damit war meine komplette Zeitplanung irgendwie im Eimer. Noch ahnte ich nicht, was der Weg für mich bereithielt.
Ich musste nämlich über den besagten Berg gehen, den ich von Caminha schon gesehen habe. Wie gut, dass man nicht immer alles vorher weiß. Es ging über Stock und Stein mal rauf und mal runter und ich war dann schon das erste Mal "fertig" von der Kletterei.
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Pünktlich um 11 Uhr konnten wir auf die Fähre und dann legten wir auch sofort ab. Nach wenigen Minuten dämmerte es bei mir. Wir fuhren nicht nach A Guarda, sondern überquerten in wenigen Minuten den Fluss auf kürzestem Wege und landeten in Maritimo.
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Was nun, diese Frage stellte ich mir. Vielleicht gibt es einen Bus? Aber auch das empfand ich als unsportlich, es ist ja keine Notwendigkeit vorhanden.
Die Fähre, ich war im Glauben, dass sie nach A Guarda geht, braucht ungefähr eine Stunde, dann kommt der Zeitunterschied zwischen Portugal und Spanien von einer Stunde zum Tragen, dann ist es 13 Uhr, wenn ich dann losmarschiere. 11 kurze Kilometer sind es dann nur noch bis nach Oiã, kein Problem, dann komme ich eben etwas später an.
Ich war mit mir und meiner Entscheidung zufrieden und suchte mir nun ein Plätzchen, wo ich frühstücken konnte. Im Hotel, wo ich übernachtet habe, sollte es das Frühstück erst um 9:30 geben.
Ein Käsebaguette, ein Kaffee mit Milch und später noch ein Tonicwasser, das ließ ich mir schmecken. Es gab auch Internetzugang, so dass ich mir die Wartezeit ganz gut versüßte.
Rechtzeitig ging ich zum Fähranleger und kaufte mir das Ticket für einen Euro. Hätte mir das zu denken geben müssen? Eigentlich schon, aber ich bin im Pilgermodus, alles ist irgendwie ausgeschaltet.

Jetzt waren etliche Pilger und sogar einige Autos da, die warteten. Da es noch genügend Zeit gab, trank ich am Fähranleger noch ein Tonic Wasser und kam mit meinen wartenden Nachbarinnen ins Gespräch. Sie kamen aus Österreich.

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Manchmal kommt es anders als man denkt...
Da ich am Vortage die Auskunft bekommen habe, dass es um 9 Uhr eine Fähre gibt, die über den Rio Minho fährt, musste ich nicht so früh aufstehen. Auf der anderen Seite des Flusses ist dann schon Spanien. Allerdings war dann doch schon wieder um 6 Uhr wach.
Ich hätte ja nun die Zeit nutzen können, um den Bericht weiterzuschreiben, aber ich hatte dieses Mal kein Empfang weder über W-Lan noch über Handy. Also tat ich erst einmal NICHTS. 
Nach 8 Uhr verließ ich das Hotel, mit mir noch 4 andere Pilger, die auch mit der Fähre fahren wollten. Die hatten es gut, denn sie ließen sich das Gepäck zum nächsten Zielort fahren. Wenn ich mal nicht kann, dann mache ich es auch.

Vom Hotel aus ist es nicht weit zum Fähranleger. Leider fährt die 9 Uhr-Fähre aber nicht, der Fluss hat zu wenig Wasser. Die nächste Fähre geht erst um 11 Uhr.
Die 4 Pilger, die übrigens aus England kamen, wollten nicht warten und nahmen sich ein Taxi. Es gibt natürlich auch eine Brücke, aber die ist um die 14 km entfernt, also wären das fast 30 Kilometer zusätzlich. Das ist dann an einem Tag nicht zu Fuß zu schaffen.
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Ein kleines Rätsel von unterwegs, was ist das?
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Genau, ich habe mit der gestrigen 8. Etappe die Hälfte rum. Den restlichen Weg habe ich mir auch in 8 Etappen eingeteilt. Vermutlich bin ich die nächsten 3 Etappen (Baiona - Vigo - Redondela) noch relativ alleine, aber ab Redondela treffen der Central und auch der Da Costa zusammen. Da bin ich dann sicher nicht mehr alleine. Da werde ich dann auch nicht mehr vom Wege abgehen.

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Mein 8. Pilgertag von Caminha nach Oia - 30.976 Schritte ~ 18,5 Kilometer
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Petra, nach den ersten Berichten hatte ich mir sogar vorgestellt, zumindest ein paar Tage auch mal die Strecke am Meer entlang zu laufen.Aber jetzt nicht mehr - einfach toll, was Du da leistest!!!
Angelika, Du kraxelst doch den Gorillas nach und machst irre Wanderungen, da ist solch ein Pilgerweg doch nichts dagegen.

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Angela, so ein wenig Schiss hatte ich schon vor den Ziegen...

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Im Hotel Muralha de Caminha habe ich ein Zimmer gebucht. Ich bin sehr zufrieden. Frühstück gibt es erst ab 9:30h. Das ist mir zu spät, denn ich will die Fähre um 9 UHr nehmen. Diese soll gehen, so sagt man mir an der Rezeption. Es gibt ein Restaurant im Haus. Ich schaue auf die Speisekarte nur Fisch und Fleisch. Ich frage nach, ob ich auch was anderes bekommen kann. Super, sie machen mir ein Omelette und einen Tomatensalat.
Vorher beziehe ich das Zimmer, gehe unter die Dusche und wasche meine Sachen.
Dann gehe ich ins Restaurant und sitze da eine ganze Weile beim Essen und einem Glas Wein, mit Blick auf Spanien.
Übrigens habe ich endlich auch wieder Empfang mit meinem Telefon, das gibt mir dann doch etwas mehr Sicherheit, nur für den Fall der Fälle.
Das versprochene Internet funktioniert nicht, egal, ich habe Handyempfang und richte mir einen Hotspot ein. So kann ich schon den ersten Bericht schreiben.
Allerdings halte ich nicht lange aus, ich bin kaputt. Morgen geht es ja schon wieder weiter. Noch träume ich von angenehmen leichten 11 Kilometern, die ich geplant habe.
Es sollte ganz anders kommen, aber das ist schon der nächste Tag.

Viele Grüße
Petra
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