Mein 1. Pilgertag von Porto nach Matosinhos - 20.759 Schritte ~ 12,4 km
Beiträge von Petra
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Ich bin unterwegs, es ist so schön, ich mache gerade eine Pause am Meer bei einem kleinen Sagres und Mozzarella.
Das Wetter ist ein Traum! Hier ein Handy- Foto...
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Da da Wetter sich einigermaßen hielt, wollte ich es doch noch einmal versuchen in die Buchandlung Lello (Livraria Lello) zu kommen. Gestern gab es ja eine lange Warteschlange.
Dieses Mal hatte ich Glück. Ich kaufte mir ein Ticket zu 4 Euro und dann war ich schon drinnen. Ja, es ist ein schöne alte Bücherei. Mit Muße kann man sich aber nicht umschauen, denn es schieben sich Menschenmassen durch die kleine Bücherei. Ich kaufte mir ein Lesezeichen und ging dann wieder nach draußen. Gut ein paar Fotos habe ich auch gemacht.

Ich ging nach "Hause", denn heute will ich nicht zu spät ins Bett, damit ich morgen früh rauskomme.
Das war´s für heute

Viele Grüße
PetraDas letzte Bild ist nochmal vom Bahnhof S. Bento, ich kam da ohnehin vorbei.
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Das Wetter fällt von einem Extrem ins andere. Ist die Sonne da, dann wird es auch recht schnell ziemlich warm. Da sieht die Welt doch gleich viel schöner aus.

Bild 1: Igreja de Santo Ildefonso
Bild 2 + 3: Gebäude an der Prachtstraße Avenida dos Aliados
Bild 4: Paços do Concelho das Rathaus -
Im Regen weiterzulaufen , dazu hatte ich keine Lust, da ich Hunger hatte, sah ich mich nach einem kleinen Restaurant um. Ich fand auch was und setzte mich an den Tisch, direkt am Fenster mit Blick auf die Straße. Das war dem Wirt nicht genehm, ich sollte mich in die hinterste Ecke setzen, das passte mir aber nicht und daher ging ich wieder.

Ich fand später sogar eine Gelegenheit, wo ich draußen sitzen konnte. Viel Auswahl gab es nicht, aber ich bekam ein Omelette mit Pommes und Gemüse. Dazu nahm ich erst einen Cappuccino und eine Flasche Wasser.
Da aber alle um mich herum einen Weißwein tranken, bestellte ich mir auch einen. (sozusagen Gruppenzwang
)Damit lockte ich dann doch noch die Sonne heraus. :,.)
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Es sind viele Touristen unterwegs, sie kommen mit Bussen oder sogar mit kleinen TukTuks. Die Kathedrale liegt auf einem Hügel und nicht weit davon entfernt kommt man auf die obere Ebene der Dom Luis Brücke. Ich lief einmal über die Brücke, kehrte dann aber gleich wieder zurück, denn es schüttete wieder. Da macht Sightseeing nicht so großen Spaß.
Ich dachte immer, dass hier auf dieser Ebene "richtige" Züge fahren, aber es sind nur die Bahnen der Metro.
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Heute morgen schüttete es immer noch. Da hatte ich einfach keine Lust rauszugehen. Heute habe ich ja noch die Wahl, ab morgen sieht es anders aus. Also blieb ich im Trockenen. Ich kann mich auch mal einen halben Tag zu Hause beschäftigen. Ich sortierte meine Bilder und machte sogar ein erstes Backup! Eine kleine externe Festplatte habe ich ja auch mitgenommen.
Als es um ein Uhr immer noch regnete, ging ich dann doch raus. Den ganzen Tag wollte ich ja nun auch nicht drinnen bleiben.
Als erstes ging ich zur Kathedrale, die nur wenige Meter von meiner Unterkunft entfernt liegt. Sie wurde im 12 Jahrhundert im romanischen Stil erbaut. Im Laufe der späteren Jahre kamen dann noch gothische und barocke Einflüsse hinzu.
Innen wirkt sie sehr überladen, Fotos habe ich nicht gemacht, es ist zu dunkel. Ich setze mich eine Weile hinein und genoss die Atmosphäre. Hier bekam ich meinen zweiten Stempel in meinem Pilgerausweis. Den ersten Stempel habe ich von dem Freundeskreis der Jakobuspilger in Paderborn bekommen, die mir den Pilgerausweis ausgestellt haben.
Hier in der Kathedrale bekommt man auch einen Ausweis, wenn man noch keinen hat. Ich will morgen etwas früher losgehen und daher habe ich mir den Stempel schon heute abgeholt. Ich weiß nicht, wann die Kathedrale morgens geöffnet wird.
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Ich habe die Sonne rausgelockt, endlich...
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Danke Ingrid, so kannst Du ein wenig mitreisen und die Erinnerung auffrischen. Vielleicht ergibt sich eine Reise bei Dir nochmal.

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Ach kiki, den genervten Leica-Menschen hättest Du ruhig aufnehmen sollen.
Gestern hat mich ein Nikonmensch genervt. Es sind nicht immer die Handys. 
Richtig schöne Bilder

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Wir werden sehen Beate

Das Wetter ist zur Zeit noch bescheiden, um die 18 Grad und es regnet immer noch. Da habe ich keine Lust nach draußen zu gehen. Ab 13 Uhr soll es besser werden. So habe ich Gelegenheit meine Bilder zu sichern und etwas zu lesen.
Übrigens die Portugiesen sind sehr nett und hilfsbereit. Kaum habe ich meinen Stadtplan ausgefaltet in der Hand, kommt mindestens einer und fragt nach, ob er helfen könne. Gestern bei dem Wolkenbruchartigen Regenschauer bin ich einfach nur gegangen und hab mich immer mal untergestellt. Als ich dann besagte Karte aus der Tasche zog, wurde ich auf englisch angesprochen. Er zeigte mir den Weg ins Hotel und ich war froh, dass ich mich nicht verlaufen hatte. Eigentlich dachte ich, er sei auch Tourist, denn er lief mit einer Kamera bewaffnet durch die Gegend. Aber er wohnt schon sein Leben lang in Porto. Später traf ich ihn im Bahnhof wieder.
Wir sind hier übrigens eine Stunde zurück, es ist gerade erst 10:28 h.
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Nun fängt es richtig an zu regnen, es schüttet nur so vom Himmel. Ich ziehe meine Regenjacke an und gehe einfach weiter.
Am Bahnhof Estação de São Bento mache ich noch einen kurzen Stop, er ist sehr schön anzusehen mit den Azulejos an den Wänden.
Von hier habe ich es nicht mehr weit. Es regnet und regnet. Unterwegs kaufe ich mir ein Bier und ein paar Pistazien, dann geht es ab in meine Unterkunft.
Porto ist eine tolle Stadt!
Viele Grüße
PetraPS. Dieser Thread ist gesperrt, Kommentare, Fragen und Grüße bitte hierhinschreiben

PPS: Mein Schrittzähler zeigte 10112 Schritte an, das sind dann umgerechnet ungefähr 6 Kilometer.
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Langsam merke ich meine Füße, mir reicht es allmählich, so nehme ich wieder die grobe Richtung Unterkunft.
Ich komme an der Kirche Igreja dos Carmelitas (Bild 1) vorbei, mache aber keine Besichtigung mehr. Bei der alten Buchhandlung Livraria Lello (Bild 3) hätte ich gerne mal einen Blick gewagt, aber die Warteschlange vor dem Eingang, lässt mich weitergehen. Dann vielleicht morgen.

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Das Gebäude ist das ehemalige Gefängnis, der Eintritt ist frei. Ich fand es ganz interessant, es wurden auch Projekte von Studenten gezeigt, die mit einer Lochkamera fotografiert haben.
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Ganz in der Nähe befindet sich das Centro Português de Fotografia. Dort wollte ich unbedingt hin. Am Wochenende kann man die Ausstellung von 15 Uhr bis 19 Uhr anschauen. Montags ist geschlossen und an den anderen Tagenvon 10 - 18 Uhr.
Da ich noch etwas Zeit hatte, ging ich noch ein Weilchen in den gegenüberliegenden Park.
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Hier noch ein paar Bilder. Nachdem ich wieder unten war, ging ich dann noch in die Kirche hinein. Übrigens Kirchen gibt es in Porto unzählige.
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Die Treppenstufen waren nicht so schlimm, nur war es total eng. Wenn dann welche von oben runterkamen, dann musste man sich irgendwie in eine Ecke quetschen und den Bauch einziehen.

Die Sicht war aber klasse.
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Es war viel los, die Tische draußen waren alle besetzt und ich sah ein Pärchen, das sich nach einem Platz umsah. Da an meinem Tisch noch zwei leere Stühle waren, gab ich ihnen ein Zeichen, dass bei mir noch Platz sei. Sie freuten sich und wir kamen ins Gespräch. Sie kommen aus Mumbai und reisen sehr gerne. Nächste Station wird Lissabon sein und dann geht es weiter nach Italien. Düsseldorf und Köln kennen sie auch. Da hatten wir etliches zu erzählen. Wir tauschten unsere Adressen aus und klar, ein Foto musste auch sein.
Sie rieten mir, unbedingt aufzusteigen, es lohnt sich. Na gut, Mut hatte ich mir ja angetrunken, obwohl die Hälfte des Glases leider auf dem Tisch und Stuhl versickerte, weil ein Windstoß das Plastikglas umgeschmissen hat.

Bevor ich den Turm bestieg, ging ich in die Ausstellung der Kirche, das war im Preis mit inbegriffen.
Hi Sandeep and Gowthami, nice to meet you. The view from the tower was beautiful. Have a safe trip to Lisboa and Italy

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Ab und zu schaute ich auf meinen Stadtplan und entschied mich adhoc, wohin ich als nächstes gehen wollte.
Dann sah ich den Torre dos Clérigos, der zu der Kirche mit gleichem Namen gehört. Ich dachte mir, ich brauche erst einmal eine Pause, ehe ich überhaupt wieder an Treppenstufen denken konnte.
Wie gut, dass sich genau in Sichtweite des Turms ein Straßencafé befand. Hier gibt es die Spezialität ein Glas Sandemann und ein Pastel de Bacalhau. Ich kaufte mir nur einen Sandemann, dieses Mal einen hellen Portwein und auf die Spezialität verzichtete ich, da sie nicht vegetarisch sind. Es ist was mit Fisch.
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Wieder kommen viele Treppen nach oben, irgendwie war mir das nicht mehr so bewusst, dass es hier doch ganz schön hügelig ist.
Mittlerweile habe ich meine Jacke ausgezogen, denn mir ist ganz schön warm geworden. Die Anstrengung hat sich gelohnt, schaut euch die Aussicht an. Das letzte Bild ist wieder ein Panoramabild.
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