Beiträge von Petra
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Die ersten Bären in freier Natur - unbeschreiblich
Wir bekamen eine lange und gründliche Einweisung. Es gibt unheimlich viel zu beachten, denn wir leben jetzt eine Zeitlang da, wo die Bären Zuhause sind. Wir dürfen nicht alleine rumstrolchen und nur langsam auf direktem Wege zu den Cabins oder zum Bad gehen, dabei immer auf der Hut sein und nicht stehen bleiben, denn auch die Bären laufen hier manchmal rum.
Sollten wir einem Bären begegnen, sollten wir ihm freundlich: hello dear bear, how are you? sagen und uns langsam rückwärts in die nächst erreichbare Cabin zurückziehen.
Die wichtigste Vorschrift war jedoch, dass wir niemals die Bären in irgendeiner Weise stören. Sobald ein Bär in Sicht ist (auch wenn er nur durchs Fernglas zu erspähen ist), mussten wir uns leise verhalten, wenn er dann näher kam, das Reden ganz einstellen und vor allem still sitzen bleiben, keine großen hektischen Bewegungen machen und und und...
Wir haben uns am Anfang öfter mal einen Rüffel eingefangen, aber jeden Tag wurde es besser und bei Abfahrt wurden wir sehr über unser Verhalten gelobt!
Irgendwann an diesem ersten Tag wurden uns die beiden Spots am Nakina River gezeigt, an denen wir auch die Bären beobachten können, wenn sie kommen. Das machten Phil und Ross und sie hatten immer ein Gewehr dabei. Die Bären werden NICHT irgendwie zugefüttert, sondern suchen sich ihr Futter in der Natur. Zu dieser Zeit fressen sie besonders gerne Lachse.
Das war der erste Tag, vollgespickt mit wunderbaren Erlebnissen! Noch klopfte mein Herz immer laut, wenn ich alleine zur Hütte oder Bad unterwegs war.
Viele Grüße
Petra -
Ankunft bei den Grizzlybären der Taku Wildnis
Ich war so gespannt auf das, was nun kommt. Für mich und die meisten anderen war es "Neuland". Karin kannte sich hier ja schon aus. Das erste Treffen, nachdem alle da waren, fand im Haupthaus statt.
Vielleicht noch kurz zum Camp, näheres lässt sich hier auf der Seite von Nakina Adventures nachlesen, da gibt es auch eine PDF-Broschüre in deutscher Sprache.
Es gibt nur 6 Cabins, 4 Doppel und 2 Einzel, ein Haupthaus mit großer Terrasse und einer angegliederten Küche, ein Haus in dem sich für jede Kabine eine Waschzelle, mit Toilette, Waschbecken und Dusche befindet. Dann noch für Phil und Ross, sowie die 3 Mitarbeiter Unterkünfte.
Bild 1: das Haupthaus
Bild 2: unsere Hütte
Bild 3: unsere Hütte innen
Bild 4: Karin auf dem Weg vom Haupthaus zur Hütte
Bild 5: das Waschhaus
Bild 6: unser "Bad"
Bild 7: nochmal das Bild aufgenommen vom Haupthaus, unsere Hütte ist rechts -
Da ich den Flug aus Sicherheitsgründen nicht mit dem Garmin aufgezeichnet habe, habe ich eine Karte bei Komoot.de erstellt und einfach mal die Luftlinienentfernung eingetragen.So kann man aber gut sehen, wo wir uns befunden haben, mitten in der Einsamkeit.
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Hubschrauberflug von Atlin zu den GRIZZLIES OF THE TAKU WILDERNESS
Nach einer Stunde wurden wir wieder vom Café abgeholt und zum Hubschrauber gebracht. Wir bekamen natürlich eine Einweisung und dann durften wir einsteigen. Zunächst regnete es, später klarte es etwas auf. Der Flug hat 35 Minuten gedauert.
Manch eine hat den Flug nicht ganz so gut überstanden, nach jedem Berg wurden wir ein wenig durchgerüttelt, die Abwinde...

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Hier die Karte zu der Fahrt, übrigens befinden wir uns jetzt wieder in British Columbia.
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Mit dem Auto von Whitehorse (Yukon) nach Atlin (B.C.)
Am 14.8.24 hieß es, mit Sack und Pack im Elite Hotel in Whitehorse auschecken. Wer wollte, konnte eine Tasche im Hotel lassen, denn auf dem späteren Hubschrauberflug waren nur 30 kg pro Person erlaubt.
Da manche Teilnehmer nach dieser Reise noch ein Anschlussprogramm in Alaska gebucht hatten, nahmen einige dieses Angebot auch an. In Alaska sollte anderes Wetter herrschen, daher brauchte man dort etwas andere Kleidung.
Unsere Gruppe bestand aus 7 Fotografen und ein Workshopleiterehepaar.
Den Abend zuvor waren wir alle zusammen essen und dort gab es dann die Überraschungstombola.

1. Ziehung: wer darf im ersten Hubschrauber mitfliegen, wer im 2. und falls erforderlich, wer im 3. mit der Option vorne sitzen zu dürfen
2. Ziehung: wer darf wo sitzen:, entweder vorne, oder hinten re, li oder in der MitteIch zog: 2. Hubschrauberflug und den Sitzplatz vorne neben dem Piloten.
Mit einem Kleinbus fuhren wir 177 km bis nach Atlin, unser Gepäck und noch weitere Vorräte für das Camp wurden in den Anhänger geladen und dann ging es los. Regen begleitete uns auf der Fahrt und die Fahrerin fuhr einen flotten Stil und fand immer noch genügend Zeit, sich ab und zu beim Fahren umzudrehen. Aber... die Straßen sind breit und es gab so gut wie keinen Verkehr. Die Landschaft war toll.
Nach nicht ganz zweieinhalb Stunden erreichten wir Atlin, eine kleine Siedlung mit noch nicht mal 500 Einwohnern, malerisch gelegen am Atlin See.
Der Landeplatz vom Hubschrauber ist nicht der Rede wert und es gibt nichts. Der erste Hubschrauber wurde beladen und flog los. Mindestens 1 Stunde dauert es, ehe er wieder in Atlin ist. Genügend Zeit um einen Kaffee zu trinken, denn wir hatten noch kein Frühstück gehabt.. Wir ließen uns zu einem Café fahren, ich glaube, es ist das einzige im Ort.
Das war ein schnuckeliges Café (Kershaws Café), leider gab es nur Schinken-Käse Croissants: hier in Atlin gibt es keine Vegetarier war die Antwort auf meine Frage nach einem Käse-Croissant.
Ich bekam aber die Zusage, dass ich und auch Karin auf unserer Rückfahrt in 8 Tagen ein Käse-Croissant bekommen werden. 
Na gut, dann eben ein Blaubeer-Muffin und ein Cappucino. Die Preise sind - wie alles in Kanada - richtig hoch. Natürlich machte ich auch einen kleinen Spaziergang durch Atlin bis der Regen kam.
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Intro:
Meine Freundin Karin hat mir immer wieder von ihrem Bärenerlebnis in der völligen Einsamkeit im Norden von Kanada vorgeschwärmt. Irgendwann war ich dann Feuer und Flamme und habe angefangen zu sparen, denn günstig ist so eine Reise nicht.
Gebucht haben Karin und ich die Reise bei Marion Vollborn. Ich kannte sie schon von dem Eulenworkshop. Damit sich die lange Reise nach Kanada auch richtig lohnt, habe ich mit Friedrich dann vorab eine Rundreise Vancouver und Vancouver Island gemacht.
Am 10.8. flog ich dann nach Whitehorse und nach und nach trudelten alle Teilnehmer ein, denn am 13.8. begann dann offiziell die gebuchte Reise.
Da wir im Bären-Camp nur sporadisch Strom hatten, habe ich nur über meinen Garmin kurze Reisesplitter vom Camp aus geschrieben, die Friedrich dann hier im Forum veröffentlicht hat. Ich wollte einfach mal OFFLINE sein.

Großen Dank auch an Erhard, der sich in meiner Abwesenheit hier ums Forum gekümmert hat und immer wieder alles richtig gestellt hat, was dieses Mal richtig viel Arbeit war.

Ich habe schon mal ein paar Bilder herausgesucht. Es werden dann noch ganz viele folgen.

Viele Grüße
PetraVorletztes Bild: die rechte Hütte ist unsere und in der Mitte sieht man die Waschräume. Ich stehe am Haupthaus. und der Hund passt immer gut auf alles auf.

Wie immer sperre ich diesen Thread, Kommentare dürfen gerne im Reisesplitter-Thread geschrieben werden
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Nach 4 Wochen Abwesenheit, gibt es auch in unserem Garten einiges zu tun.

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Guten Morgen aus Vancouver,
hier regnet es, seitdem ich angekommen bin. Für heute habe ich aber ohnehin nichts geplant. Ich habe mir in der Nähe vom Flughafen ein Hotel ausgesucht. Es gibt einen Shuttlebus und das Frühstück (nicht der Rede wert) war auch inbegriffen. Bis 12 Uhr darf ich im Zimmer bleiben, danach fahre ich zum Flughafen. Ich habe eine Verbindung über München, aber nur wenig Zeit zum Umsteigen.
Langsam freue ich mich auf Zuhause.
Manche haben noch ein Anschlussprogramm in Alaska gebucht. Es sollten aus Deutschland noch einige hinzukommen, da 4 Teilnehmer von hier aus nach Hause fliegen. Leider streikt Discover und der Flug nach Anchorage wurde gestrichen. Das ist natürlich doof, wenn man so eine Reise gebucht hat. Daher baue ich ja auch immer etwas "Luft" ein, falls mal was dazwischenkommt.
Viele Grüße
Petra -
Manchmal gibt es Hindernisse
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Gerade bekomme ich die Nachricht, dass mein Flug sich verspätet. Na ja, das spielt keine Rolle, denn mein Weiterflug geht erst morgen Nachmittag. Bis dahin werde ich es wohl schaffen.
This flight is delayed because air traffic demand en route is too high. High demand air traffic delays can happen when air traffic control is experiencing staffing shortages or equipment issues, or during extreme airspace demand. -
Guten Morgen aus Whitehorse,
es ist gleich halb 9, ich habe wunderbar geschlafen, denn das Hotelzimmer ist angenehm warm und man muss nicht aus dem Haus zu den Waschräumen gehen und auf Braunbären achten.
Ich habe mal auf die Schnelle zwei Bilder rausgesucht, einmal Giny am Kratzbaum nur wenige Meter von uns entfernt und auf dem zweiten Bild lief mal wieder ein Bär durch unser Camp. Ich stehe da gerade im Haupthaus und link sieht man Hütte Nr 2 und rechts im Hintergrund die Waschräume. Karins und meine Hütte stand rechts von den Waschräumen.
Gegen 16 Uhr geht mein Flug nach Vancouver.
Viele Grüße
Petra
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