Beiträge von Petra

    Wir finden die Überreste eines Seelöwen, dazu gibt eine Erzählung: wenn ein Seelöwe verendet, dann kommen die Fliegen und legen ihre Eier dort ab, die Larven locken dann die Meerechsen an. Was die Meerechsen nicht wissen, es gibt hier viele, viele Schlangen, diese verkriechen sich in den toten Körper des Seehundes und wenn dann die Meerechse kommt, gibt es Futter für die Schlange. Wahr oder Ente? Ich glaube mal dem Tourguide. :mrgreen

    Wir finden auch eine fast mumifizierte Meerechse. Nur keine Schlangen, die leben in den Mangroven.

    Am Strand (Bild 4) sehen wir einige Seelöwen.

    Es gibt nur einen engen Pfad, den wir gehen dürfen und so gehen wir im Gänsemarsch. Unser Tourguide erzählt uns viel über die hier lebenden Tiere, das sind schon einige.

    Am meisten fallen natürlich wieder die großen Echsen auf. Diese hier sehen teilweise wieder anders aus, als diejenigen, die wir schon gesehen haben.

    Ein Adlerrochen (eagleray) schwamm an unserem Boot vorbei. Dann sahen wir die Galapagos-Pinguine, es waren nur wenige zu sehen und das Gebiet, wo sie sich aufhalten ist geschützt, wir durften nicht nahe ranfahren. Wie man sieht, sind sie perfekt in ihrer Umgebung getarnt.

    Wir erreichen die kleine von Menschen unbewohnte Insel Tintoreras und stiegen aus.

    Las Tintoreas ist eine kleine Insel, die hauptsächlich aus vulkanischem Gestein besteht und ganz in der Nähe von Puerto Villamil liegt. Wir hatten uns schon in zwei kleinen Reisebüros erkundigt, die beste Zeit ist bei Ebbe, da bekommt man am meisten von der Tiervielfalt zu sehen.

    Also wollten wir bei Ebbe die Tour buchen. Nachteil war, Ebbe fiel in die Mittagszeit mit der kräftigsten Sonne, schlecht für die Fotografie. :rolleyes Manchmal muss man Opfer bringen...

    Wir buchten also die Tour um 12:30 h. Pro Person 40 USD, Schnorchelausrüstung inklusive. (bei einem Mitbewerber sollten wir 50 USD bezahlen) Da es in der Nacht fürchterlich geregnet hatte und auch noch morgens bis 9 Uhr, sind wir erst gegen 11 Uhr in das Reisebüro gegangen und haben die Tour kurzfristig gebucht. Bei schlechtem Wetter hätten wir das nicht gemacht.

    Bei dieser Gelegenheit buchte ich gleich unsere Weiterfahrt für Sonntag von Isla Isabela nach Santa Cruz. Die Tickets kosten wie immer 30 USD pro Person, den Abholservice haben wir gratis dazu bekommen, da wir auch die Tintorearas-Tour bei ihnen gebucht haben. Prima!

    Eine Schnorchelausrüstung hatte ich ja schon, aber noch keine Schwimmflossen. Ich probierte ein Paar an und sie passten. Friedrich wollte nicht ins Wasser.

    Dann wurden wir mit dem Auto zum Boot gebracht. Wir waren zu siebt: Japan - Taiwan - Formentera und 2 aus New York, also eine bunte Truppe. Das Boot war groß und überdacht. Das war gut, denn die Sonne brannte nun vom Himmel. Ich hatte mir gestern einen ordentlichen Sonnenbrand bei der Wanderung geholt.

    Über einem Boot kreisten wieder Fregattvögel und die Pelikane warteten vor dem Boot. Fischer machen ihren Fang fertig, gleich an Ort und Stelle und da gab es Futter für die schnellsten Vögel und auch wieder Kämpfe. Die Fregattvögel nehmen nämlich den Pelikanen das Futter praktisch aus dem Schnabel.

    Heute haben wir wieder viele Echsen gesehen und Schildkröten und Weißspitzenhaie, Eagleray, Stingray und viele Vögel. Es war wieder einfach toll.

    Friedrich ist ins Wasser gegangen und hat/ist geschnorchelt, ich blieb lieber draußen und habe fotografiert, das Wasser ist mir doch zu kalt. ::)

    Danke, ja, es ist schon ein Traum...

    Die Echsen laufen nicht weg, es sei denn man rückt ihnen wirklich auf den Pelz. Sie kommen einem auch oft entgegen. Ich hatte eine große Echse gesehen, da habe ich gebührend Anstand gehalten, da ich nicht wusste, wie er reagierte. Ich habe ja mein großes 100-400 mm mit, da muss ich nicht so nahe rangehen.

    Seehunde habe ich hier am Strand auf Isabela noch nicht gesehen, aber wir haben noch zwei ganze Tage.

    In einem der vielen Straßenrestaurants kehren wir ein. Die Champignonsuppe, entpuppt sich als Gemüsesuppe mit ein bissel Fleisch drin. :ssschmunzeln Die durfte Friedrich essen, ich aß dann lieber den Reis mit Gemüse.

    Von dort gingen wir zurück ins Hotel. Unterwegs schauten wir noch in die Kirche rein, fanden eine Apotheke und einen kleinen Lebensmittelladen, wo wir Wasser und Kekse kauften.

    Es war wieder ein toller Tag!

    Viele Grüße
    Petra

    Kommentare, Fragen und Grüße bitte hier hinschreiben. ;)

    Übrigens wir treffen nur ganz wenige Menschen, meist sind wir ganz allein. Hier an dieser Stelle kommen wir zum Complejo de Humedales y Muro des las Lagrimas (Feuchtgebiete und Mauer der Tränen)

    Wir müssen uns in ein Buch eintragen und bekommen ein paar Hinweise für den Weg. Bis zur Mauer der Tränen sind es aber noch 5 Kilometer zu laufen. Wir sind schon 3 Stunden unterwegs, das wird uns zuviel, denn wir müssen ja auch wieder zurück.

    So gehen wir nur ein kleines Stück und erreichen einen traumhaften Strand.

    (Dieses Gebiet war ein Strafgefangenenlager, die Gefangenen mussten eine hohe Mauer errichten und viele starben dort.)

    Heute habe ich viele Tierbilder mitgebracht. :ppeace

    Daher gibt es jetzt einen Sanderling, eine Schnepfe, einen Fregattvogel, der sich geschickt einen Fisch kopfüber aus dem Meer holt und natürlich wieder eine Meerechse. Man findet diese fast überall.

    Schaut Euch mal die Laternen an, die Pfähle sind aus Holz, einer krummer als der andere. :ssschmunzeln
    Wir erkundigten uns schon mal nach Touren, wollten aber noch nichts buchen.

    Puerto Villamil heißt das Dorf, in dem wir wohnen und es ist auch der Hauptort auf der Insel Isabela.

    Noch war der Himmel bewölkt, das war sehr angenehm. Als erstes gingen wir an den Strand und fanden natürlich die Meerechsen.

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