Schnell ein Rätsel, bevor ich den Bericht schreibe... Was könnt Ihr erkennen?
Viele Grüße
Petra
Schnell ein Rätsel, bevor ich den Bericht schreibe... Was könnt Ihr erkennen?
Viele Grüße
Petra
Hallo in die Runde!
Wir leben noch... In den letzten 5 Tagen waren wir abgeschlossen von allem Weltlichen, kein Internet, kein Telefon, kein Fernsehen, dafür Natur pur. Es war ein wunderbares Abenteuer und wir haben so viel erlebt. Vorweg sei gesagt, man fährt 8-10 Stunden mit dem Bus nach Lago Agrio (oder fliegt), dann geht es per Kleinbus nochmals 2 Stunden bis die Straße aufhört. Ab dort steigt man in ein kleines Boot um, wenn es regnet wird man nass, denn es gibt kein Verdeck, nach zwei Stunden Fahrt ist man dann endlich da, im Regenwald.
Wir haben es genossen, es war doch ziemlich anstrengend, denn wir mussten oft auf engen Pfaden laufen, manchmal auch durch das Dickicht und oft genug versanken wir bis zu den Knien im Morast...
Viele Tiere gab es zu beobachten, mit dem Paddelboot waren wir unterwegs, haben die Sionas besucht und waren bei einem Schamanen. Ihr könnt gespannt auf den Bericht sein.
Jetzt sind wir gerade im Hotel in Quito angekommen und heute werde ich die Couch sprich Bett nicht mehr verlassen, endlich mal wieder bei Licht duschen können, das hat schon was...
Guten Morgen, wir sitzen am Flughafen von Quito und hören Oldies bei einem Cappuccino und einem Bagel mit Cream cheese. Das Taxi kam pünktlich um 6 Uhr, die Fahrt dauerte anderthalb Stunden, der Taxifahrer, ein Cousin von Tania fuhr sehr gesittet, so dass ich sogar noch ein wenig schlummern konnte.
Das ist hier nicht ganz so üblich, denn Tempolimits, rote Ampeln, wen interessiert das schon.
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Wir haben jetzt schon eingechecked für den Flug nach Lago Agrio. Wenn ich mich von dort nicht melde, dann haben wir kein Netz, aber keine Sorge, Unkraut vergeht nicht. ![]()
Dann war es soweit:
Man fiel sich in die Arme und begrüßte das neue Jahr! Lampions stiegen auf, Wunderkerzen wurden angezündet und natürlich gab es auch viel Knallerei.
Ein weiterer Brauch in Ecuador ist, dass man das año viejo (= altes Jahr) verbrennt. Dafür nimmt man liebevoll gestaltete Puppen, die überall auf der Straße verbrannt wurden. So werden alle schlechten Dinge und Erfahrungen nicht mit ins neue Jahr genommen.
Das war´s erst einmal wieder. Noch einen Tag sind wir in Otavalo, dann gibt es einen Ortswechsel.
Viele Grüße
Petra
Es war noch über eine Stunde bis Mitternacht. Was tun? Ich wäre am liebsten auf "meine" Couch gegangen, aber irgendwie ist das wohl doch nicht angebracht, wenn man Silvester feiert. Ich ließ mich also überreden, dass wir noch ins Zentrum gingen und jetzt im Nachhinein war das auch die beste Entscheidung.
Es war noch ordentlich was los und wir nun mittenmang. Ein Band spielte Lieder und das neue Jahr rückte immer näher.
Der Abend war noch lange nicht zu Ende. Nun wurde bei Tanias Eltern gekocht. Volker war für das vegetarische Essen zuständig. Es gab unheimlich leckere Auberginen mit Tomaten und Käse überbacken. Sie schmeckten wirklich superlecker, auch wenn ich nur eine Portion geschafft habe. ![]()
Es war ein total netter Abend und wir erfuhren so einiges über die Kultur der Ecuadorianer. Da gibt es nämlich doch so einige Unterschiede, wie wir im Laufe der Tage erfahren haben. ![]()
Ungefähr sechs Stunden hielten wir insgesamt durch und es nahm einfach kein Ende. Man ließ sich nämlich sehr viel Zeit. Es wurde dunkel und wir gingen vorsichtig am Zug entlang. So bekamen wir dann noch die letzten Wagen mit.
Zurück fuhren wir mit dem Taxi. Uns hat das gut gefallen. Nur so lange auf Holzplanken zu sitzen, das war nicht ganz so angenehm, aber man muss auch mal ein Opfer bringen, wenn man mal was Nettes erleben will.
Nach ungefähr 4 Stunden ging es dann mit der Parade los. Gut, dass Volker uns die Karikaturen erklären konnte, zum Beispiel, dass sich ein Politiker immer das Geld in die eigene Tasche steck, oder dass eine Politikerin betrunken irgendetwas angestellt hat. Na ja, das ist halt auch wie bei uns.
Musik, Tanz, alles gehörte dazu.
Nun sollte ich etwas zu dieser Parade schreiben. Es ist vergleichbar mit den Karnevalsumzügen. Es werden Themen aus der Politik, aber auch aus der Moviewelt etc genommen. Viele Männer verkleiden sich als Frauen, manche zeigen auch Teile, die man sonst nicht in der Öffentlichkeit zeigen würde. In jedem Fall ist alles ganz schön lustig. Auf der abgesperrten Straße laufen Straßenverkäufer herum, verhungern und verdursten muss man hier nicht.
Ich sage nur: People-watching pur.
Mittlerweile war es auf den Rängen voll geworde. Wir hatten Glück und saßen mit dem Rücken zur Sonne. NUr einmal fing es an zu regnen und alle holten ihre Regenschirme raus. Sie sahen fast alle so aus, wie die unsrigen. ![]()
Einziges Manko, es dauerte sehr lange, ehe es mit dem Umzug losging, aber so ist es eben, wenn man nicht früh genug kommt, dann steht man am Straßenrand in der xten Reihe und sieht nichts.
Tanias Mutter, Bruder, Schwägerin, Schwester und Neffe waren auch da und so gab es dann immer mal was zu erzählen. Die Kids warteten auch gespannt auf den Beginn.
Die Fahrt nach Atuntaqui dauerte nicht lange, ich glaube es sind nur 15-18 Kilometer.
Ob wohl wir schon so früh vor Ort waren, gab es entlang der Straße, wo die Parade stattfindet schon viele Menschen und viele reservierte Stühle. Es funktioniert so, dass man für 2 USD einen Schemel kauft und diesen irgendwo am Straßenrand, dort wo Platz ist hinstellt. Den Plastikhocker darf man dann auch mit nach Hause nehmen.
Am Ende gab es es aber auch eine Tribüne, dort wollten wir uns einen Platz suchen, wussten aber noch nicht, was es kostet. Tania ging alleine vor, denn wenn mit erscheinen, dann gibt es ja gleich einen Touristenaufschlag. ;D
Sie schaffte es und wir bekamen die begehrten Plätze in der 3. Reihe. In die erste Reihe wollten wir nicht, denn es wird allerlei Schabernack getrieben, Die 2. Reihe brauchten wir, um unsere Füße und Rucksäcke abzustellen.
Ach so, der Regen hatte doch tatsächlich aufgehört, als wir im Bus saßen, ein gutes Omen.
Nun hatten wir unsere Plätze, hier sahen wir übrigens nur Einheimische. Mit der Frau hinter mir kamen wir ein wenig in Kontakt, wir machten Fotos und ich schenkte ihr ein Bild, welches Friedrich mit meiner Sofortbildkamera von ihr und mir gemacht hat. Da hat sie sich aber gefreut.
Volker wohnt in der Innenstadt und wir gingen zu ihm nach Hause. Mats und Tania waren auch da, Joel ist gestern Abend bei der Oma geblieben. Wir wollten uns in Atuntaqui mit Tanias weiterer Familie treffen.
In Atuntaqui findet am letzten Tag im Jahr immer eine Parade statt. Klar, dazu hatten wir natürlich Lust. Man warnte uns vor, dass wir uns sehr viel früher einen Sitzplatz ergattern mussten, sonst macht der Ausflug keinen Sinn, wenn man nichts sieht. Wunderbar!
Nun mussten wir noch ein wenig Proviant einkaufen, Pizza und Sandwiches standen auf der Wunschliste, dann musste noch für das Abendessen eingekauft werden, denn wir wollten bei Tanias Eltern mit Großfamilie kochen und zu Abend essen. Eine verlockende Einladung! :,.)
Während wir auf die Pizza und Sandwiches warteten, fing es an zu regnen. Es ist hier Regenzeit, dann muss man schon damit rechnen, aber ausgerechnet heute? Wir überlegten hin und her, kamen aber zu dem Ergebnis, dass es in Atuntaqui ja nicht unbedingt regnen musste. So suchten wir einen Laden, wo man Regenschirma kaufen konnte und haben auch weclhe gefunden, 2,50 USD kostete ein Stück. Wir nahmen gleich 3 und waren somit bestens ausgerüstet.
Nun gingen wir zur Bushaltestelle und es stand eine große Schlange vor dem Bus. Nein, wir kamen mit dem ersten nicht mit, aber der nächste kam gleich hinterher. Das Busticket kostete 35 Cent pro Person!
Wir hatten Glück, ganz Otavalo war ein riesieger Markt, denn der findet immer am Samstag statt. Wir liefen über die Straßen und staunten über das riesige Angebot. Wer soll das alles kaufen? Es gibt natürlich auch Markthallen, die sehenswert sind, zum Bespiel die "Fresshalle", da gibt es Essen ohne Ende.
Vorweg wünschen wir erst einmal ein frohes neues Jahr!
Wir sind prima reingekommen und ich kann eine Menge erzählen.
Aber mal von Anfang an. Wir hätten natürlich im Apartement frühstücken können, denn es ist ja alles da, was man so braucht, bis auf die Lebensmittel. Da wir aber Urlaub haben und wirklich keine Lust auf einkaufen, kochen, abwaschen, haben wir uns gesagt, wir gehen lieber frühstücken. ![]()
Vorweg haben wir uns einen Tee gemacht, ich habe einige Teebeutel au Deutschland mitgenommen. Volker hatte eine Idee, wo wir richtig schön frühstücken konnten, nämlich in einem Fair-Trade-Kaffee. Wir hatten uns am Supermarkt im Zentrum verabredet. Wieder mussten wir über die Panamericana gehen, ich konnte es nicht lassen und habe noch einmal ein Bild gemacht. ![]()
Das La Casa de Intaq liegt in einer Seitenstraße. Dort gibt es einen hervorragenden Kaffee. Friedrich und ich, wir bestellten uns ein amerikanisches Frühstück mit 1 Brötchen, 2 Spiegeleiern, Marmelade und wunderlich schmeckenden Säften. (meine Meinung) Friedrich trank einen Mora-Saft, das ist eine Brombeerart und ich nahm einen Passionsfruchtsorte. Volker aß lieber leckere süße Nutella-Crepes.
So fing der letzte Tag im Jahr richtig gut an. Nachdem guten Frühstück zeigte uns Volker ein wenig von Otavalo.
Nun war Erholung angesagt. Wir packten unsere Koffer aus und ich machte mich über meine Bilder her.
Irgendwann kamen dann Volker, Tania, Joel, Mats und Tanias Mutter vorbei. Wir hatten viel zu erzählen und Bilder gibt es heute noch nicht. ;D
Morgen ist der letzte Tag im Jahr, ich bin gespannt, wie er hier in Ecuador gefeiert wird. Wir dürfen uns Tania und Volker anschließen. ![]()
Viele Grüße
Petra
Kommentare bitte in den Kommentar-Thread schreiben.
PS. der nächste Bericht dauert sicher etwas. Ich glaube, morgen habe ich besseres zu tun. ![]()
Langsam traten wir den Heimweg an. Wieder mussten wir die Panamericana (BIld 2) überqueren. Wir machten es wie die Einheimischen auch, warten bis kein Auto kommt, schnell bis zum Mittelstreifen gehen und dann wieder vorsichtig die Gegenfahrbahn überqueren. ;D
Auf dem Wege zum Apartement kommt man an kleinen Werkstätten vorbei, da musste ich schnell mal ein Foto machen. Hier werden Reifen repariert und andere Dinge.
Es war schon fast 4 Uhr und wir waren hungrig. Wir gingen in ein Lokal, allerdings gab es nichts Vegetarisches, nun ja das kennen wir schon, auch der nächste winkte ab. Dann endlich fanden wir ein Restaurant, da gab es sogar 2 vegetarische Hauptgerichte, einmal mit Gemüse mit Nudeln und einmal mit Reis. Ich entschied mich für den Reis.
Eine gute Wahl! Nur war die Portion so groß, dass ich nicht alles geschafft habe. Friedrich hat übrigens Reis mit Fisch gegessen. Pappsatt gingen wir vondannen, als erstes in den Supermarkt und kauften ein paar Kleinigkeiten ein.
Gebucht haben wir eins der Otavalo Apartments. Diese gehören Volkers Schwiegermutter und Volker kenne ich schon lange durch Erhards Forum. Schon vor 2 Jahren wollten wir ihn und seine Familie besuchen, was wir ja leider durch meinen Unfall auf der Osterinsel verschieben mussten.
Wir waren schon sehr überrascht. Das Apartement ist sehr geräumig, gut ausgestattet, sehr schön möbliert . Hier kann man sich wohlfühlen. Wir haben sogar 2 Schlafzimmer, (nein, wir werden nur eines benutzen...)
Heute Morgen haben wir uns viel Zeit genommen, auf dem Plan stand eigentlich nur die Fahrt nach Otavalo. So haben wir ausgiebig und lange gefrühstückt und erst kurz vor 12 Uhr ausgecheckt. Die Hotelangestellte gab uns noch etliche Tips für unsere weitere Reise. Sie hat uns dann auch ein Taxi besorgt, denn wir mussten zum Busbahnhof Carcelen, dieser liegt weit im Norden der Stadt. Es gibt auch einen Busbahnhof im Süden von Quito.
Das Taxi kam gut voran und somit mussten wir nur etwas mehr als 6 USD bezahlen, wir hatten mit 10 gerechnet.
Wir fanden sofort den Schalter, wo wir die Busfahrkarten nach Otavalo kaufen konnten. Für 2 Tickets bezahlten wir nur 6 USD, das sind hier wirklich günstige Preise. Wir bekamen auch gleich 2 Sitzplätze zugewiesen.
Am Bahnsteig stand schon der Bus, schnell die Koffer in des Gepäckabteil abgestellt, eingestiegen und schon ging die Fahrt los. Es war 12:30 h Das nennt man Timing!
Wir fuhren knapp 2 Stunden auf der Panamericana. Zwischendurch stiegen immer mal wieder Leute ein und aus. Auch liefen immer mal wieder Verkäufer durch den Bus, Getränke, Essen, Obst und Nüsse konnte man kaufen. Ach ja auch Chips, die kauften wir nämlich...
Auch in Otavalo stiegen wir am Busbahnhof aus und nahmen uns von dort ein Taxi zu unserer gebuchten Unterkunft. Der Taxipreis betrug genau 1,50 USD!
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