Beiträge von Petra

    Das Essen war sehr lecker, wir gehen zum Hotel zurück und nehmen eine Mütze voll Schlaf.

    Morgen sieht die Welt bestimmt schon wieder anders aus.

    Viele Grüße
    Petra

    Unser Hotel von der anderen Seite und noch einmal ein Blick aus unserem Zimmer... gute Nacht! ::***

    Gerne wäre ich mit der Seilbahn auf den Pichincha gefahren, aber diese Idee fanden wir dann doch nicht so gut, denn das wären noch einmal über 1.200 m mehr an Höhe gewesen.

    So steigen wir wieder an der 3. Haltestelle aus. Hier gibt es viele Lokale. Wir setzen uns nach draußen und essen eine Kleinigkeit. (vegetarischer Wrap für mich und eine vegetarische Pizza für Friedrich)

    Nun gibt es noch zwei Handy-Selfies und dann geht es auch schon wieder weiter mit dem Bus.

    Wir haben beide Kopfschmerzen und denken, es ist besser jetzt etwas kürzer zu treten, so beschließen wir, keine weiteren Aktionen mehr zu machen und genießen die restliche Rundfahrt im Auto.

    Eigentlich müssten wir an allen Haltestellen aussteigen, leider reicht die Zeit dafür einfach nicht. Auf dem Stadthügel Panecillo gibt es ohnehin einen Aufenthalt von 25 Minuten. Das reicht locker aus, um die Marienstatue zu bewundern und ein paar Bilder von der Stadt Quito zu schießen. Man sieht, es wird diesig und es kommen auch ein paar Wölkchen auf.

    Die Fahrt durch die engen steilen Gassen von Quito ist abenteuerlich. Nicht immer schafft es der Bus in einem Schwung in die nächste Straße einzubiegen. Dann muss man halt man hin und herkurven.

    Hier sind ein paar Handybilder, die ich während der Fahrt aufgenommen habe. :mrgreen Die beiden letzten habe ich etwas später aufgenommen, passen aber gerade zum Thema Handy ;)

    Der kleine Junge auf dem Fahrrad muss schon arbeiten. :razz

    Hier in dieser Ecke gibt es einen Baumarkt neben dem anderen, na ja mehr kleinere Lädchen, die wirklich alles verkaufen, was man braucht.

    Auch das gute Bondex (Fliesenmörtel) wurde uns zur Probe angeboten. Nett sind sie die Ecuadorianer...

    Wir erreichen nun den Haupteingang der Basilika, dann heißt es wieder viele Treppen steigen, denn unsere Zeit ist um, der nächste Bus ist im Anmarsch.

    Wie man sieht hatten wir richtig schönes und warmes Sonnenwetter. Übrigens haben wir uns hier in der Gegend erst einmal Sonnencreme gekauft.

    Wir laufen ein wenig durch die Straßen, laufen ist zuviel gesagt, denn es geht hier bergauf und bergab, es ist mehr ein schnelleres Schleichen.

    In Quito gibt es den Quito Tour-Bus. Eine der Haltestellen (Nr. 3)La Mariscal/Plaza Foch befindet sich ganz in der Nähe von unserem Hotel. Da wir nicht so viel Zeit hier in Quito haben, ist es für uns die beste Wahl. Der Bus hält an 11 Stationen, man kann überall aussteigen und den nächsten dann wieder nehmen. Jede Stunde fährt dann ein weiterer Bus mit festen Zeiten. Das war genau das, was wir wollten, wir kauften das Ticket zu 15 USD und ich bekam Seniorenrabatt. :rolleyes

    An der Iglesia La Basilika stiegen wir das erste Mal aus dem Bus. Über die Kirche schreibe ich später noch mal was. Es war in jedem Fall schwierig, sie mit 23 mm komplett auf die Linse zu bekommen. Auch mit der Panoramafunktion kam ich nicht so richtig klar.

    Obwohl wir viel zu wenig Schlaf bekommen haben, sprangen wir beim ersten Klingeln aus dem Bett. Wir wollten ja was von Quito sehen.

    Was wir nicht so bedacht haben, das war die Höhe. Wir befinden uns auf 2.850 m, damit muss ein Flachländer erst einmal klar kommen.

    Quito ist die Hauptstadt von Ecuador und sie gilt als höchste Hauptstadt der Welt.
    Fakten über Quito gibt es hier. ;-)

    Mit unserem Zimmer sind wir zufrieden, es ist groß, wir haben sogar einen winzigen Balkon. Das Frühstück ist üppig, aber pünktlich um 10 Uhr wird alles wieder abgeräumt.

    Als erstes bitte ich den Portier für mich einen Anruf zu tätigen. Ich muss ja noch meinen Rücktransport vom Cuyabeno Naturreservat organisieren. Ich schrieb ja schon, dass wir eine Flugumbuchung bekommen haben, die nicht hinhaut.

    Wie ich es mir gedacht habe, sprach am anderen Ende der Leitung keiner englisch. In einer halben Stunde ist jemand da, da kann ich noch einmal anrufen, so sagte der Portier. Es rief auch kurze Zeit später endlich jemand an. Es wird eine Lösung geben. Entweder gibt es einen Transport früh am Morgen um 4 Uhr, allerdings ist dieser kostenpflichtig, oder wir kürzen den Aufenthalt und fahren einen Tag früher nach Lago Agrio und übernachten dort einmal. Das müssen wir uns noch überlegen, es eilt ja nicht.

    Die Bilder sind von unserem Hotel, das letzte Bild ist der Blick von unserem Zimmer aus dem 7. Stock.

    Der Flughafen war gut besucht, da es in Lima kein Nachtflugverbot gibt, herrscht hier reger Betrieb. Wir geben unsere Koffer ab, der LATAM-Schalter hat schon auf. Nun heißt es die Zeit bis zum Abflug totzuschlagen. Ich mache mich über meine Bilder her, das nimmt ja immer ein wenig Zeit in Anspruch, es gibt immer etwas gerade zu rücken oder ein wenig mit den Tiefen und Höhen spielen. Friedrich holt sich ein Buch hervor.

    Gegen 10 Uhr wechseln wir und begeben uns zum Gate. Übrigens die Kontrollen sind hier anders. Mein Handgepäck wird gescannt, aber alles ist ok. In Sao Paulo wurde meine große Linse ja auf "böse Dinge" getestet...

    Wir haben Glück und kommen ziemlich schnell ins Flugzeug, irgendwann nach Mitternacht hebt es ab, 3 Stunden dauert der Flug, um diese Zeit ganz sicher kein Vergnügen.

    Es ist 3 Uhr in der Nacht, als wir mit den Koffern einreisen, wieder ein Stempel mehr im Pass, denn in Ecuador waren wir noch nicht und sind sehr gespannt. Mit dem Zoll haben wir auch Glück, wir können gleich durchgehen. Allerdings haben wir auch nichts mitgenommen, was wir nicht dürfen. Nur meine ganze Technik macht mir manchmal Bauchschmerzen.

    Draußen sehen ich schon ein großes Schild mit meinem Namen. Super, das klappt ja wie am Schnürchen. Der Straße vom Flughafen nach Quito ist klasse ausgebaut und wir sind meist alleine. Wer fährt auch schon um diese Zeit. Allerdings muss ich mich gleich an die Fahrweise hier gewöhnen.

    Der Aeropuerto Internacional Mariscal Sucre liegt 37 Kilometer von Quito entfernt.Wir haben aus Sicherheitsgründen und der Bequemlichkeit wegen einen Transfer über unser Hotel bestellt. Dafür haben wir 37 USD bezahlt. Die Währung in Ecuador ist der US-Dollar.Untergebracht sind wir im Hotel Sebastian in der Neustadt. Als wir ankamen war alles verschlossen, aber der Nachtdienst kam kurze Zeit später und wir checkten ein. Mittlerweile war es nun 4 Uhr morgens.

    Friedrich fiel sofort ins Bett, ich war noch zu aufgedreht und schrieb noch ein wenig Bericht. Den Wecker stellten wir auf 9 Uhr. Das gab eine wirklich kurze Nacht.

    Ja, wir sind ja schnell auf diese Höhe gekommen, die Reise war stressig und dann der wenige Schlaf und bis eben sind wir schon wieder viele Treppen hoch und runtergestiegen, das spielt ganz bestimmt auch eine Rolle. Es war ziemlich anstrengend für mich, allerdings hängt Friedrich ja auch in den Seilen. So werden wir uns ausruhen und morgen sieht die Welt bestimmt schon wieder ganz anders aus.

    Ja, der Terminplan... wir wollten Silvester in Otavalo sein, daher haben wir Quito etwas gekürzt. ;)

    Nein, das hat aus irgendwelchen Buchungsgründen nicht geklappt. Durch die Flugstreichungen istunset Plan ziemlich durcheinander geraten. Morgen geht es schon weiter nach Otavalo
    ich habe leichte Kopfschmerzen, Friedrich auch, die Nacht hat nur 4 Stunden gedauert... Wir lassen es jetzt ruhig angehen und sitzen in der Neustadt an Plaza Foch und trinken ein Craft draft Bier, was auch immer das ist, es schmeckt. Heute werden wirklich nicht alt..
    Zwei schnelle Fotos...
    Unser Hotel ist das Sebastian, es ist okay

    Wir müssen an den Heimweg denken, schade, es war einfach zu kurz.

    Im Hotel machen wir uns wieder reisefertig und um 19 Uhr fahren wir mit dem Taxi zum Flughafen. Wahnsinn, was hier alles los ist, die Straßen voll, der Verkehr geht nur zähflüssig und manchmal stehen wir im Stau. Der Taxifahrer ist nervös, als er jedoch hört, dass unsere Maschine erst um 00:10 abfliegt, wird er etwas gelassener.

    Wir haben Zeit ohne Ende.

    Das war es nun für heute, jetzt isct Schluss, ich glaube, ich kann jetzt gut schlafen. ;)

    Viele Grüße
    Petra

    Kommentare bitte in den Kommentar-Thread ::***

    Es ist schön geworden hier am Liebespark, die vielen Baustellen auf dem Weg dorthin sind verschwunden, man muss nicht mehr über die Straße gehen, sondern die Fußgänger und Parkbesucher haben einen Fußweg unterhalb der Brücke bekommen.

    Wie Ihr sehen könnt, ist es schon wieder diesig geworden... Wir setzen uns an eine Mauer und gnießen den Blick auf´s Meer. Heute ist es recht windstill und die Paraglider fliegen nicht.

    Zur Bushaltestelle ist es wieder ein langer Weg, wir haben aber Glück, als wir ankamen, konnten wir sofort in den Bus einsteigen. Dieses Mal gab es auch einen Sitzplatz für uns.

    Unterwegs sahen wir das Vegetarische Restaurant, schade, nun waren wir satt...

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