Beiträge von Petra
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Wir bekommen unser Frühstück ans Bett gebracht, nein nicht ans Bett, aber in die Küche. Das gefällt uns. Kaffee und Tee kochen wir selber. (auch wenn wir erst rausfinden müssen, dass in den Filter der Kaffeemaschine noch ein Filter reinmuss, bevor man den Kaffee einfüllt. Es ist allerdings mehr ein Sieb.)
Hier in diesem Guesthouse gibt es nur 3 Apartements, die Flure sind liebevoll eingerichtet, auch da gibt es zu jedem Apartement eine Sitzgelegenheit. Auch Fahrräder sind zur Genüge da und diese sehen wirklich gut aus.

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Hat sie auch Kiki... Wir haben viele Schildkröten heute gesehen...

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Der Weg zur Mole dauert nicht lange, man geht vom Hotel vielleicht 10 Minuten.
Toll war, man konnte Baby-Haie im Wasser inmitten von vielen kleinen Fischen beobachten, denn es ist hier alles wunderbar beleuchtet... Der Tisch war gedeckt. Ab und zu kam dann noch ein Pelikan vom Himmel geschossen, stieß ins Wasser und holte sich eine Portion.
Auf den Bänken lagen wieder die Seelöwen.
Und dann gibt es doch immer so nette Touristen:

Sie: willst Du Dich nicht mal daneben setzen? (neben den Seelöwen)
andere Sie: oh ja, dann fotografier mich malSie setzte sich tatsächlich direkt daneben und hob die Hand und wollte den Seelöwen tätscheln. Da ging ein Raunen durch die Menge: 2 Meter, 2 Meter, aber der Seelöwe war schneller, er riss das Maul auf und die Frau sprang entsetzt auf.
Sie: Wieso so ein Theater?
Ich: das ist immer noch ein Raubtier und das stresst die Tiere,
Sie: ja, ja, ich kenne das von der Nordsee
Ich: da sind es aber 30 Meter.Daraufhin drehte sie sich um und sagte nichts mehr. Ich muss wohl nicht sagen, was das für eine Landsmännin war.
Wäre ich gemein, würde ich sagen, der Seelöwe hätte ruhig zubeißen sollen. Ich verstehe das einfach nicht.

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Gestern hatte ich meinen absolut faulen Foto-Tag. Ich habe die Kamera einfach nicht rausgeholt, erst am Abend.
Deher gibt es keine Fotos von der Überfahrt. Die wären auch sehr schaukelig geworden. Leider mussten wir das Zimmer schon um 10:30 räumen und unser Transfer kam erst nach 14 Uhr. Wir hatten aber keine Lust in der Hitze herumzulaufen, so vertrieben wir uns im Hotel die Zeit mit Lesen. Endlich habe ich mein erstes Buch zu Ende gelesen.
Durch diesen Livebericht komme ich ja sonst nicht dazu.
Mit der Neptun fuhren wir dieses Mal. 28 Personen passten darauf. Wer zuletzt einstieg, der musste in der Sonne sitzen. Da wir nach Osten fuhren hatten wir immer die Sonne am Heck. Ich hatte nun doch keine Tablette genommen, nur meine Sea-Bands. Die Fahrt war etwas unruhiger als auf der Hinfahrt und die letzte halbe Stunde, knallte das Boot nur so auf die Wellen. (Jetzt weiß ich auch, was Volker gemeint hatte.
)Nach rund 2 Stunden waren wir da. Ausbooten, an Land gehen und ein Taxi nehmen. Ich hatte vorher noch eine kurze E-Mail an das Hotel geschrieben und unsere Ankunft bestätigt. Sie gaben uns den Tipp, dass das La k-leta Guesthouse, welches wir gebucht haben, "next to the Mainao Hotel" ist, welches wohl jeder hier kennt.
So war es auch. Wir wurden supernett vom Sohn des Hauses begrüßt. Unsere Unterkunft gefällt uns total, eine Küche, ein großes Zimmer, ein Bad.
Einchecken, das machen wir morgen, meinte er. Erst einmal erholen und ankommen. Dann erklärte er uns noch einiges an Hand eines Stadtplanes, wo man gut essen kann, wo die Bank ist, der Supermarkt, die nächsten Strände, wie man für 80 Cent zu einem schönen Strand kommt und vieles mehr.
Nachdem wir uns erfrischt haben, gingen wir dann wirklich noch los, so spät war es ja noch nicht und wir hatten großen Hunger, haben ja seit dem Frühstück nichts gegessen.
Nudeln, Sandwich und eine große Flasche Pilsener (5,50 USD nur das Bier!) Danach ging es uns wieder gut.
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Das hört sich alles sehr schlimm an, obwohl ich ja nicht so sehr Bescheid weiß, was die Medis alles so machen oder bewirken. Nierenversagen ist natürlich schon furchtbar, wie gut, dass es ohne Dialyse ging.
Nur mit Doxy habe ich genügend Erfahrung, das habe ich wegen der Borreliose in hohen Dosen bekommen.
Angelika, weiterhin gute Besserung
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Man merkt, es hat Euch Spaß gemacht! Ja, da finde ich auch, solche Traditionen müssen überleben. Danke!
Viele Grüße
Petra -
Ha, ha, das Lied ist von Stephan Remmler, das muss er kennen...

Hier ist der Link dazu, ich bekomme es im Moment nicht hier eingebunden.
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Das war nun unser letzter Tag auf der Isla Isabela, schön war´s. Am Abend hatten wir dann noch Stromausfall, der ganze Ort lag im Dunklen.
Heute um 15 Uhr nehmen wir das Boot nach Santa Cruz.
Viele Grüße
PetraBild 1: Friedrich hat noch einmal die interessante Kirche fotografiert
Bild 2: Straßenbau per Hand, Lavasteine werden in Zementmörtel gelegt und ausgefugt.
Bild 3. Holzkindersitz am Fahrrad -
Unser Wasser geht auch zur Neige, aber wir haben es ja bald geschafft, noch 2-3 Kilometer über Sandwege, dann sind wir wieder am Fahrradverleih. Dieser schaut ganz ungläubig auf mein Bild mit der abgerissenen Kette und entschuldigt sich. Na ja, ist ja alles gut gegangen.
Wir trinken jeder ein Flasche eisgekühltes Wasser, dann ein Bier am Strand, essen eine sehr leckere Pizza und gehen dann zurück ins Hotel. Genau in dieser Reihenfolge. Dass wir fix und foxi sind, muss ich wohl nicht erwähnen.
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben... Ja, wir erleben immer wieder mal was.

Bild 1: ein Lava-Tunnel, die Lava ist ins Meer geflossen und außen erkaltet.
Nachtrag: unterwegs rief uns ein Tourist nach: die Kette ist ab...

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Friedrich versucht nun, das Fahrrad in Gang zu bekommen. Die Kette hängt natürlich durch (Bild 1)und es ist für ihn kein richtiges Vergnügen. Wenn es bergauf geht, dann muss er schieben, die meiste Zeit ist jedoch ein leichtes Gefälle angesagt.
Wir halten nicht mehr oft an, an der Playa del Amor machen wir einen Stop. (Bild 3 + 4)
Hier ist das Nistgebiet für die Meerechsen, die Weibchen legen nach der Paarung ihre Eier hier in den warmen Sand ab. Dieser Teil darf natürlich nicht von Menschen betreten werden. Wir hatten uns etwas anderes unter dem Namen Playa del Amor vorgestellt.

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Wir gehen wieder zurück, bzw. ich fahre und Friedrich geht. Jetzt hat Friedrich auch noch die Idee auf den Hügel aufzusteigen.

Na gut, da kneife ich natürlich auch nicht. Also tigern wir dort hoch. Ich lasse mir Zeit. Oben haben wir wirklich eine schöne Rundumsicht auf die Feuchtgebiete, den Vulkan, das Meer...
Die beiden Mexikaner kommen auch hoch und so machen wir ein paar Bilder und erfahren ein wenig, wie es jetzt in Mexiko aussieht. Sie meinten in den 80er Jahren, da waren wir in Mexico-City, war es eine wilde Zeit. Jetzt hat sich viel geändert.
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Friedrich lässt das notdürftig reparierte Fahrrad stehen und geht zu Fuß weiter, es sind ca. 700 m. Ich nehme das Fahrrad mit, denn bergrunter lasse ich mich rollen, bergauf schiebe ich.

Dennoch sind wir erschöpft, aber wir haben unser Ziel erreicht und stehen vor der Mauer der Tränen (Muro de las Lagrimas) Auf dem letzten Bild ist sie zu sehen.
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Hier bei dem Hügel Cerro Orchilla, den man besteigen kann, ist zwar immer noch kein Schatten in Sicht, aber Friedrich probiert, ob er irgendetwas machen kann. Ihm fehlt eigentlich eine Zange, aber er hat ja ein kleines Taschenmesser, das hat eine kleine Gabel. (Friedrich hat auch noch ein Leatherman mit, das wäre eine große Hilfe gewesen, aber das Teil liegt im Hotel in der Reisetasche. Ab sofort kommt es in den Tagesrucksack.)
So versucht er mit der Gabel und Vulkansteinen die Kette notdürftig zu raprieren. Die Gangschaltung muss ja nicht mehr gehen, Hauptsache, er muss die 7 Kilometer nicht zurückschieben. Selbst das Fahren macht keinen großen Spaß in der Hitze und bei den Hügeln.
Es kommen vereinzelnt andere Radfahrer vorbei, die mit großen Augen fragen, was los sei. Nur helfen können sie nicht. Einer kommt aus Boston und ist fix und fertig, das sei er nicht gewöhnt, meint er und steigt dennoch auf den Hügel. Wir heben uns das für den Rückweg auf, denn wir haben das Ziehl die Mauer der Tränen noch nicht erreicht.
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Wir fahren weiter und finden noch eine Schildkröte, die mitten auf dem Weg steht. Sie ist aber ängstlich und steckt den Kopf ein.
Hinter diesem Kakteenbaum (Opuntia megaesperma) passiert es, als Friedrich einen Hügel hochfahren will.
Seine Kette vom Fahrrad reißt. So ein Mist. Wir sind ungefähr 7 Kilometer gefahren und weit und breit ist nichts. Natürlich haben wir kein Werkzeug mit, wozu auch? Am Fahrrad ist auch nichts, also schiebt Friedrich erst einmal weiter. und hängt die Kette an den Griff. Wir brauchen Schatten, denn die Sonne knallt vom Himmel.
Ich schiebe auch, denn ich komme den Hügel nicht hoch, durch das Anhalten fehlt der Schwung. Ich habe an jeder Seite eine Gangschaltung. Als wir die Tour beendet hatten, konnte ich damit umgehen.

Bild 4: Cerro Orchilla
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Am Kontrollpunkt angekommen, ist keiner da, aber das Buch liegt dort und wir tragen uns ein.
Wir fahren ein gutes Stück, dann kommen wir an eine kleine Brücke. Hier wachsen Mangroven. Ich lese das Schild am Wegesrand: Giftiger Baum, keine Früchte anfassen oder gar essen.
Während wir so in das Dickicht schauen, entdecke ich eine Schildkröte. (Bild 2) Also wird der große Fotoapparat herausgeholt. Ja, ich schleppe immer meine Ausrüstung mit, das ist zwar umständlich und schwer aber es muss sein.
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Es geht erstaunlich gut mit den dicken Stollenreifen, so komme ich auch gut durch den Sand. Manchmal müssen wir (meist ich) absteigen und den Hügel hochschieben, aber noch ist das alles kein Problem.
Es gibt hier keine Fahrradwege und nur wenige befestigte Straßen, wir fahren meist über Schotter oder Sand, mehr oder weniger festgefahren.
Erst kommen wir an den Feuchtgebieten vorbei, dann passieren wir den Friedhof. Bisher kennen wir die Strecke schon, denn wir sind sie ja abgelaufen, das allerdings am Strand.
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