kiki danke für den Bericht, sehr schön und ich bekomme Heimweh nach Helgoland. Es ist schon eine tolle Insel.
Ich mag diese Jahreszeit auch an der See. Und die Robbenbabys muss ich unbedingt mal sehen.
Viele Grüße
Petra ![]()
Beiträge von Petra
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Ja, es ist traurig, aber Dank vieler Sponsoren können wir immer wieder etwas lindern und vielen helfen.
Maxi, wenn der Besitzer wiederkommt, dann muss die Familie raus und sitzt auf der Straße, wenn sie nicht iregndwo unterkommen können.
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Die Familie bekommt eine Lebensmitteltüte. Sie haben kein Holz für den Ofen und heizen im Moment mit dem Gasherd. Sie bekommen das Geld für eine Fuhre Holz und auch noch etwas für den Lebensunterhalt.
Die Großmutter und den Urenkel nehmen wir mit unserem Auto mit. Sie wollen zu einer bestimmten Apotheke, um Medikamente zu kaufen und sparen sich so einen Wegmit Bus und Bahn.
Zunächst bringen wir jedoch Marius nach Hause und dann fahren wir wieder in die Stadt. Die Großmutter versteht noch deutsch, denn ihr Vater war Deutscher. So kann ich mich ein ganz klein wenig mit der Frau unterhalten.
Da ich meine Sofortbild-Kamera mitgenommen hatte, gab es für Großmutter und Enkel jeweils ein Bild mit den Kindern. Das kommt immer gut an.
Zu Hause wartete dann noch Arbeit auf mich. Dachte ich noch, es sei eine schnelle Sache, musste ich dann feststellen, dass es doch nicht so einfach war, den W-Lan Repeater an den Router anzuschließen.
Der Router, der hier vorliegt, hat schon einige Jährchen auf dem Buckel und somit gab es keine WPS-Taste, die die Einrichtung vereinfacht hätten. So musste ich mir auf mein Smartphone ein Programm zur Einrichtung runterladen und dann noch so einige Dinge machen. Nach 2 Stunden war dann alles erledigt und endlich gibt es in dem Gästezimmer aus W-Lan. Mir macht so was ja Spaß!

Am Abend bekamen wir dann noch Besuch von einer "ehemaligen" Studentin, die 3 Jahre hier in dem Gästezimmer gelebt hat, damit sie in Temevar studieren konnte. Sie kam mit ihrer Mutter, die auch von früheren Besuchen konnte. Ein netter Besuch!
Der Tag war lang, spät am Abend sichtete ich noch meine Bilder und setzte den ersten Bericht ein. Dann sank ich um Mitternacht ins Bett und schlief den Schlaf der Gerechten.
Viele Grüße
Petra -
Nun fahren wir zu der 3. Familie. Die Mutter hat 3 Kinder und sie wohnen in einer Wohnung deren Besitzer im Ausland arbeiten. Dafür brauchen sie keine Miete zu zahlen, müssen aber ausziehen, wenn die Besitzer wieder zurückkommen. Das habe ich schon oft gehört, so bleibt die Wohnung bewohnt. Es darf alles benutzt werden und die Nebenkosten müssen natürlich bezahlt werden.
Als wir ankommen, ist gerade die Großmutter bzw. Urgroßmutter da. Sie wollten den Jungen für ein paar Tage mitnehmen, denn bis zur nächsten Woche ist schulfrei.
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Wieder müssen wir durch Temesvar fahren, es gibt viel Verkehr und etliche Baustellen.
In der nächsten Familie, die wir unterstützen, leben unter anderem 2 Mädchen, die am Nachmittag in die Hausaufgabenbetreuung zu Claudia Radu gehen. Die Mutter erhält von uns eine Tüte mit Lebensmitteln. Es gibt auch einen kranken Vater, der nicht arbeiten kann.
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Danke Maxi!
Für Topy habe ich ein paar dicke Kauknochen mitgebracht. Einen hat sie heute genüsslich verspeist... und ja, sie sieht immer so struppelig aus.

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Die Mutter bekommt eine Tüte mit Lebensmitteln, die wir gestern gekauft haben. Außerdem haben wir noch Bettwäsche mitgebracht.
Es gibt kein Holz zum Heizen und die Mutter wäscht alles mit der Hand. Sie wird neues Holz bekommen und wir werden ihr eine halbautomatische Waschmaschine kaufen.
Ich mache noch ein Bild mit meiner Sofortkamera und lasse den Abzug da. Dann verabschieden wir uns und fahren weiter zur nächsten Familie.
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Die Kinder bekommen jeder ein Plüschtier, eine Mütze, einen Schal, Socken und Schuhe.
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Hier noch ein paar Bilder der Hütte, die nun aus 2 Zimmern besteht, mehr nicht, kein Bad, kein fließendes Wasser. Es gibt aber Strom und gekocht wird mit dem kleinen Plattenherd und einer Gasflasche.
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Nun fuhren wir weiter und holten den Sozialarbeiter Marius B. ab. Mit ihm waren wir schon in den letzten Jahren bei verschiedenen Familien gewesen.
Der erste Besuch galt der jungen Familie mit 3 Kindern, die ich auch von vorherigen Besuchen kannte.
-> siehe hierEs wurde einiges an der "Hütte" gemacht, und die Wohnverhältnisse haben sich dank unserer Hilfe doch verbessert. Sie konnten sogar noch ein Zimmer anbauen.
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Nachdem wir heute Vormittag erst einiges erledigt haben, fuhren wir in die Stadt und zwar zu einem Computerladen. Wir brauchen einen W-Lan-Repeater, hier im Hause reicht das W-Lan nicht so richtig aus. Da ich mich damit auskenne, haben wir entschieden, dass ich das während meines Aufenthaltes hier gleich miterledige.
Das kleine Problem ist, dass ich kein rumänisch spreche und Mechtild Gollnick für mich dolmetschen musste. W-Lan Repeater sagte dem Verkäufer nichts. Wir versuchten ihm klar zu machen, was das ist. Er meinte, so etwas gäbe es bei ihm nicht, aber in dem Laden in der Iulius Mall. Er gab uns einen Zettel mit mit den Informationen mit.
So fuhren wir wieder quer durch die Stadt und fanden aber schnell den Computerladen in der Mall. Dieser Verkäufer sprach sogar etwas deutsch und gab uns einen neuen Router. Ok, dachte ich es mir doch, man hatte mich nicht verstanden. Schnell klärte ich ihn auf, dass wir nur einen Repeater benötigen, dieses Gerät heißt hier Range Extender. Es gab genau einen von D-Link und dieser war sogar um 60% herabgesetzt -> Black Friday, das lobe ich mir. 2 Jahre Garantie gab es dann auch noch.
Wunderbar, nun haben wir einen W-Lan Repeater, den ich dann heute Abend noch zum Laufen gebracht habe, doch davon später mehr.
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Hallo,
da ich den Reisebericht für Kommentare gesperrt habe, gibt es hier nun dazu die Möglichkeit.
Heute am Vormittag haben wir zunächst administrative Dinge erledigt. Die Besuche müssen geplant und abgesprochen werden. Die Lebensmittel wollen wir in Tüten aufteilen. Heute kam noch ein großes Paket mit gewaschenen Kuscheltieren an. Dieses mussten wir in der Post abholen.
Es gibt genug zu tun.

Viele Grüße
Petra -
Da habt Ihr ja einen schönen Pensionisten-Tag erlebt...
Die Baumstriezel heißen Kürtőskalács und kommen ursprünglich aus Siebenbürgen. Hier in Temesvar gibt es die auch immer auf dem Weihnachtsmarkt.
Viele Grüße
Petra -
Nun geht es aber nach Hause. Die Koffer werden ausgepackt und dann laufen wir eine Runde mit Topi (Haushund), die sich freut und mich gleich wiedererkennt.
Mittlerweile sind Kati und Evi auch gekommen und wir essen gemeinsam zu Abend. Zu meiner Freude gibt es den obligatorischen Gemüsekuchen. Dazu ein Gläschen roten Schwabenwein.
Es war ein langer Tag. Das war´s für heute.
Viele Grüße
Petra -
Wir fahren zurück nach Temesvar und kaufen bei der Metro Lebensmittel ein, denn wir wollen in den nächsten Tagen ein paar arme Familien besuchen. Jede Familie bekommt eine Lebensmitteltüte mit Nudeln, Reis, Maismehl, Öl, Zucker, Tütensuppen, Fleischdose, Fischdose, Marmelade, Tomatenoße und eine kleine Süßigkeit.
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Ich mache noch ein paar Bilder, die Mutter ist glücklich, dass wir ihr helfen, dann fahren wir weiter.
Hier in Dudestii Noi werden Roma-Kinder durch eine Lehrerin betreut, die den Kinder am Nachmittag bei den Hausaufgaben hilft, weil sie zu Hause nicht lernen können oder die Eltern nicht helfen können. Siehe Projekt von Hilfe für Kinder: Lernhilfen für Roma-Kinder
Diese Kinder sollen warme Winterstiefel bekommen.
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Für die nächsten 5 Tage haben wir uns viel vorgenommen. Ich habe eine schöne Summe an Spendengeldern mitgebracht, einen großen Koffer mit warmen Stricksachen für Kinder, da gibt es einiges zu tun.
Vom Flughafen aus fuhren wir gleich weiter und besuchten eine arme Familie in Dudeștii Noi, eine Gemeinde im Kreis Timis.
Die alleinerziehende Mutter mit 5 Kindern erhält von einem Sponsor eine monatliche Unterstützung zum Lebensunterhalt. Die älteste Tochter besucht das Gymnasium in Temesvar und benötigt Geld für die monatliche Fahrkarte. Für den Monat Dezember haben wir einen Sponsor gefunden.
Wir lassen noch Geld für warme Winterkleidung für die Kinder da.
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Hallo,
so schnell geht ein Jahr vorbei und schon wieder wurde es Zeit, dass ich nach Rumänien reise. Der Zeitpunkt erwies sich als nicht so glücklich, denn die Piloten von Lufthansa streikten und es war nicht sicher, ob und wie ich nach Temesvar kommen sollte.Scheinbar habe ich das Glück gepachtet, denn heute wurde der Streik ausgesetzt und somit konnte ich ohne weitere Probleme über München nach Temesvar fliegen.
In München landete ich zum ersten Mal in dem neuen Gebäude mit den Gates K und L vom Terminal 2. Das wurde wohl erst in diesem Jahr fertiggestellt und eröffnet. Man fährt nun mit einem unterirdischen, vollautomatischen Personentransportsystem (PTS) dorthin und zurück.
Pünktlich landeten wir in Temesvar, die Koffer kamen auch mit und ich wurde schon von Mechtild Gollnick von http://www.hilfe-fuer-kinder.de erwartet.
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Trauerspiel (Erhard, das war mir schon geläufig ;-))
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Bruchrechnung
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