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  1. Forum von petra-kaiser.de
  2. Petra

Beiträge von Petra

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 11. Januar 2017 um 02:20

    Nach dem Frühstück hieß es auf zu einer Paddeltour. Während wir uns in der Lodge „sammelten“, sahen wir eine Raupe auf der Bank herumkriechen. Friedrich wollte sie auf die Hand nehmen, ich meinte aber, er solle es lieber lassen, denn was meist so hübsch aussieht, kann unangenehm werden. So war es denn auch, es kam gerade ein Guide vorbei und ich fragte ihn. Er erzählte, dass diese Raupe sehr gefährlich sei, sie hat Widerhaken und ist giftig. Man kann im schlimmsten Fall eine Herzattacke bekommen. Puhh, Glück gehabt.

    Wir fuhren mit dem Motorboot stromaufwärts, das Paddelboot im Schlepptau. Irgendewann stiegen wir dann in das Paddelboot um und ab da hieß es kräftig zupacken. Das hat auch richtig Spaß gemacht. Natürlich hielten wir immer wieder mal an, denn es gab so viel zu beobachten.

    Bild 2 zeigt meine Amazonasmalerei... ;)

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 11. Januar 2017 um 02:15

    Irgendwo unterwegs stiegen wir an einer Böschung aus. Nun waren wir im Urwald, das heißt, es gab weder Pfade noch Wege, also richtig urig. (Bild 1) Man darf natürlich auch nicht überall anfassen, denn auf manchem Baumstamm versteckte sich ein giftiges Tierchen, dass man mit bloßem und vor allem ungeschulten Auge nicht als ein solches erkennen kann.

    Wir waren auf Wildschweinsuche. Man konnte es schon hören, ein wenig Bammel hatten alle (?), denn Wildschweine sind auch hier ziemlich aggressiv, wenn sie wütend werden. Einige hatten sich einen sicheren Baumstamm gesucht. Nachteil ist immer, hier gibt es ohne Ende Ameisen und die Bisse sind sehr unangenehm. Auch ich wurde ein paar mal gestochen.

    Das Wildschwein ließ sich nicht blicken, so zogen wir wieder ab. Vielleicht beim nächsten Mal.
    Wieder krochen wir durch das Gestrüpp zurück und gingen zum Boot.

    Pünktlich zum Frühstück waren wir wieder zurück. Es gab Spiegelei mit Bananenmus, vorweg frische Früchte, dazu Kaffee, Tee, frische Säfte und eine Scheibe wabbeliges Weißbrot mit Marmelade.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 11. Januar 2017 um 02:10

    Wenn man früh ins Bett geht, dann fällt einem das Aufstehen um 5 Uhr morgens natürlich leicht. Dass man alles im Dunkeln machen muss, ist gewöhnungsbedürftig. Gute Taschenlampen sollte man schon dabei haben und genügend Batterien.

    Gegen 6 Uhr ging es mit dem Boot los. Wir waren nur zu siebt, 1 Pärchen hat verpennt, zwei Mädels wollten lieber schlafen.

    Es war ein richtig schöner Ausflug am Morgen vor dem Frühstück. Wir sahen Flussdelfine, die uns immer wieder umkreisten. Sie kamen aber nicht aus dem Wasser, so dass ich nur mit Mühe und Not ein Bild zustande brachte. Aber auch da braucht man viel Fantasie. ;)

    Egal, es war schön, die Tiere zu beobachten. Auch einen Kaiman sahen wir in der Ferne, als wir zu nahe kamen, tauchte er ab.

    Reiher, Kingfisher, Diving Bird, Geier, sogar einen Specht und viele andere Vögel sahen wir. Ein Faultier gar nicht faul lief an einen Baumstamm vorbei, leider konnte ich das auch nicht auf Platte bannen.

  • Kommentare zu Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 11. Januar 2017 um 01:47

    Alausi haben wir gewählt, weil wir nicht mehr in die Berge wollen, zu kalt und zu ungemütlich. Alausi ist ein total netter kleiner Ort und liegt auf 2360 Metern. Das Besondere ist die Zugfahrt Nariz del Diablo. Wir wollen schauen, ob wir morgen früh um 7 Uhr noch Karten für diese Zugfahrt bekommen. Wenn nicht hat sich dieser Stop aber auch so gelohnt. Hier geht es nicht ganz so touristisch zu wie in Banos, es ist noch etwas ursprünglicher.

  • Kommentare zu Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 11. Januar 2017 um 01:37

    Stimmt Maxi, wir haben ja die Strecke von Quito nach Guyaquil komplett offen gelassen und uns ein paar Tipps von Volker geben lassen. In etwas hatte ich mir die alte Strecke so gedacht, also Latacunga, Banos, Riobamba und dann Cuenca. Gotte sei Dank haben wir nicht in Latacunga übernachtet, eine riesige Stadt und nicht besonders schön.

    Ich habe hier mal eine neue Karte erstellt:

    Der Link zur Karte!

    A= Quito
    B= El Chasqui
    C= Quilotoa
    D= Banos
    E= Alausi
    F= Cuenca

    Viele Grüße
    Petra

  • Kommentare zu Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 22:19

    Das war vielleicht eine Fahrt nach Alausi, Bodennebel, so dessen zwischendurch überhaupt nichts sehen konnte... Aber jetzt sind wir da und es geht erstmal aufs Sträßchen...

    Bilder

    • tmp_11626-rps20170110_161531-817659219.jpg
      • 147,26 kB
      • 800 × 800
  • Bayerischer Wald 27.12.2016 bis 03.01.2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 15:06

    Hallo Anja, da hattest Ihr ja wirklich tolle Tage, danke für den Bericht und schöne Grüße aus Baños de Agua Santa
    Petra ::***

  • The lost Horizon / Der verlorene Horizont - James Hilton

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:51

    Hallo firella,
    das Buch kenne ich nicht, ich habe gerade mal bei Wikipedia darüber gelesen, es hört sich sehr interessant an.
    Viele Grüße
    Petra

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:47

    Hier habe ich noch 2 Bilder, die ich gerne zeigen möchte. Einmal ein Baum, in dem etliche Vögel leben, die wie die Webervögel kunstvolle Nester bauen.

    Als letztes dann den Tukan, der hoch in einem Baum sein Nest hat und nur mit seiner Schnabelspitze rausschaute. Das Bild ist eine Vergrößerung, obwohl mit über 600 mm das Bild gemacht hat, reichte es nicht aus. Aber ich habe mich gefreut, den Vogel einmal in Natura zu sehen.

    Das war´s wieder für heute. Morgen geht es weiter mit dem letzten Tag im Regenwald.

    Viele Grüße
    Petra

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:40

    Ich habe derweil meinen Bericht vorgeschrieben und eine erste Auswahl der Bilder getroffen. Just im Moment geht das Licht aus, ich hocke hier im Dunklen.

    Da wir morgen früh eine Frühwanderung machen und schon um 6 Uhr losgehen, werde auch ich jetzt ins Bett gehen.

    Gute Nacht!

    Auf dem letzten Bild sieht man ein Vogelnest!

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:37

    Heute Nacht stand eine Wanderung auf dem Plan. Ich machte da dieses Mal nicht mit, ich weiß ja, wie die Wege aussehen und mit meinem Fuß ist das im Dunklen nicht so prickelnd.

    Friedrich erzählte mir gerade, dass sie vor allem viele Spinnen gesehen haben, auch eine Tarantel.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:31

    Nach diesem Besuch fuhren wir wieder zurück ins Camp. Die Zeit reichte gerade, um die Fotos runterzuladen, dann war es schon wieder halb acht und es gab Abendessen.

    Auch auf diesen Bildern sieht man, wie niedrich der Wasserstand ist. Wenn man den Motor nicht schrotten will, muss man genau die Stellen kennen, wo man den Motor hochheben muss.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:29

    Nun kam der letzte Teil dieser Tour an die Reihe. Wir fuhren zu einem Schamanen. Das war schon ein klasse Ereignis. Wir bekamen eine Menge über den Schamanismus erzählt und dann gab es eine Zeremonie für jeden von uns, der wollte. Klar wollte ich, das kann nur gut sein.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:24

    Nun war es an der Zeit einen Schwimmstop einzulegen. Ich schwamm nicht im Wasser und blieb dieses Mal im Boot sitzen. Es lag im Schatten und ich hatte alles im Blick.

    Bild 2: das sind die Früchte, mit denen wir unsere Arme bemalt haben, wir hatten ja auf dem Boot immer mal Zeit. Ich habe auch ein Bild von meiner Amazonas-Färbung gemacht. Sie ist im Übrigen immer noch da...

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:21

    An einer anderen Stelle hielten wir an und gingen wieder ein Stück durch den Regenwald, bis wir zu einem Mammutbaum kamen (Sequoia). Diese sind wirklich riesig.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:12

    Nun wurde das Mehl in einer Pfanne gebacken, einmal gewendet und fertig ist das Bot. Es ist lange haltbar. Übrigens habe ich dieses in Rio an einem Stand unterhalb des Zuckerhutes gegessen. Ich hatte hier darüber berichtet.

    Nachdem wir nun das Brot gebacken haben, gab es Mittagessen. Gemüsereis und dazu das Brot. Ich habe mir darauf Marmelade geschmiert, sehr lecker.

    Nun zeigte uns Ron das Blasrohr und jeder durfte einen Versuch wagen. Erstaunlicherweise gab es etliche, die damit erfolgreich umgehen konnten, oder war es Anfängerglück. :mrgreen

    Wir verabschiedeten uns und fuhren weiter. Toll, es geht also auch ohne Schaulaufen und Verkaufsveranstaltung! Jeder von uns hat einen Obulus von 4 USD bezahlt.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:07

    Das Geriebene wurde dann ausgepresst. Dazu benutzte man eine geflochtene Matte. Es war wirklich sehr interessant. Nachdem das Wasser ausgepresst war, blieb ein „Mehl“ übrig. Dieses wurde dann noch einmal gesiebt.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 03:04

    Was uns sehr gefallen hat, war, dass wir zusammen ein Brot gebacken haben. Dafür mussten wir zunächst in den Wald gehen und eine Yucapflanze (auch Maniok oder Cassava genannt) suchen.

    Mit einer Machete wurde rund herum Platz geschaffen, dann zog einer von uns die Wurzel heraus. Diese wurden geschält, auch mit einer Machete und in ein Netz gesteckt. Dann gingen wir zurück. Nun wurden die geschälten Wurzeln gewaschen und anschließend gerieben.

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 02:58

    Ron zeigte uns eine Frucht, die aussah wie eine Litschi, aber es war eine andere. Den Saft benutzt man als Farbe und wir bekamen eine schöne Zeichnung ins Gesicht oder auf den Arm :)

  • Live aus Ecuador 2016/2017

    • Petra
    • 10. Januar 2017 um 02:54

    Wir erreichten die Siedlung der Sionas. Sie haben sich ein Stück Regenwald urbar gemacht. Es war ein wirklich angenehmer Besuch, denn wir konnten frei durch das Dorf schlendern, es gab keine Verkäufe oder sonstige Touristenattraktionen.

    Als Erfrischung bekamen wir ein Stück saftige Melone, die beiden Kinder, die neugierig zuschauten, bekamen natürlich auch ein Stück ab.

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