Unser 3. Tag in Cuyabeno brach an. Wir wollen zu einem indigenen Stamm fahren. Wir waren schon sehr gespannt, denn prinzipiell mögen wir dieses Schaulaufen nicht. Aber gut, es ist halt im Programm enthalten. Lassen wir uns einfach überraschen.
Um 9:20 fuhren wir mit dem Boot los. Friedrich sorgte noch dafür, dass auch der Proviant mit an Board genommen wurde, denn es stand noch einsam am Ufer...
Wieder war das Wetter einmalig, gar nicht so Regenwaldartig. Ron meint, es ist viel zu trocken, viele Wasserwege sind nicht befahrbar. Wir mussten schon auf der Hinfahrt einige Umwege fahren, weil die Shortcuts ausgetrocknet waren.
Unterwegs machten wir immer wieder Halt, denn es gab so viel zu sehen. Wir beobachteten Vögel, Affen, sogar ein Faultier konnten wir entdecken. Auch heute waren wir wieder auf der Suche nach einer Anaconda, fanden aber nur eine Babyanacadonda. Auch diese war schon ganz schön groß.
Manchmal trafen wir auf andere Gruppen, denn natürlich waren wir nicht alleine unterweg. Aber das Gebiet ist groß.
Bild 3: diese "Springspinne" befand sich im Boot und zwar in der Nähe meiner Füße, bevor ich mich jedoch aufregen konnte, war sie weggesprungen. Es gibt ja etliche giftige Spinnen...