Am nächsten Tag bin ich endlich mal nicht zu "nachtschlafender" Zeit aufgestanden. Da ich kein Frühstück mitgebucht hatte, wollte ich gleich nebenan vom Hotel frühstücken und dort gab es keine Zeitbeschränkung. Es war auch wesentlich günstiger als im Hotel.
Im Hotel habe ich noch nachgefragt, wo die nächste Subway-Station ist, einfach bis zur Ecke gehen und dort ist sie schon. Dem ging aber auch eine lustige Geschichte voraus. In den meisten Hotels gibt es ja einen "Bell-Man", er öffnet die Türe, spielt Gepäckträger und ist bei Kleinigkeiten behilflich. Gestern stand er wieder dort und ich sprach ihn nach der Subway an, mhmm, er zögerte überlegte und versuchte mir zu helfen. Ich blieb geduldig, denn sein englisch war nicht ganz so gut. Wir unterhielten uns nett und ich wunderte mich schon, dass er auf solche eine einfache Frage keine richtige Antwort wusste, aber er wollte mir helfen, zog auch sein Handy raus, um nachzuschauen.
Ha, ha, langsam dämmerte es bei mir und ich habe ihn gefragt, ob er auch hier Gast sei. Ja, meinte er, ich entschuldigte mich für die Belästigung und erklärte ihm, dass ich eben gedacht habe, er sei der Bellman. Er hatte nämlich auch ein riesiges Schlüsselbund umhängen. Er lachte auch und gab mir die Hand. Das kann halt passieren, wenn man an der Stelle steht, wo eben immer der Bellman sonst steht.
Gesagt getan, erst zum Frühstück, dann lief ich los, es waren wirklich nur ein paar Schritte bis zur Sub. Als ich dann unten angekommen bin, es gab nur Treppen, wurde ich schon von einem Unbekannten begrüßt: Man kann hier keine Tickets kaufen, the machine doesn´t work. Ohne Ticket kommt man nicht rein, tja, dann eben nicht. Ich ging wieder die Treppen hoch und da ich am Times Square stand, blieb ich gleich noch ein Weilchen, denn es ist hier immer viel los und gestern war ich nicht hier an dieser Stelle, ich ließ mich durch die Baustellen irritieren.
Ich versuche gleich die passsenden Bilder hochzuladen, weiß aber nicht ob mir das gelingt.