Es war wirklich eine schöne Strecke, denn nun ging es auf schmalen Straßen hoch hinauf in die Berge, es reihte sich Kurve an Kurve mit machen Serpentinen. Gut war, dieser Weg war für Busse und LKWs gesperrt und wir trafen wirklich nur wenige. Vermutlich kannten die sich auch hier aus und waren ortsansässig.
Die Streckenführung von Leonidia: Ponlithra - Peleta - Kremasti - Agios Dimitrios
Das waren lockere 50 Kilometer, eigentlich ein Klacks, wären da nicht die zweieinhalb Kilometer Schotterweg zwischen Peleta und Kremasti gewesen, natürlich bergauf mit Serpentinen und vielen Felsbrocken.
Bin ich zu alt, zu unerfahren, zu ängstlich? Oder habe ich einfach nur das falsche Motorrad mit? Das nächste Mal nur mit Geländemaschine!
Wie dem auch sei, ich rutsche und holperte und hatte Mühe die Maschine in Griff zu halten. Friedrich fuhr vor, um die Lage zu checken. Dann kam er zu Fuß wieder, fuhr mein Motorrad hoch, packte die Sachen vom Beifahrersitz auf seine Maschine und holte mich ab. Ich bin derweil ein wenig weitergelaufen, war aber fix und alle. Na ja, Friedrich auch.
Aber was meinte Friedrich später, als wir erschöpft in Agios Dimitrios eine Cola-Pause machten:
Das war der schönste Teil der Reise. 