Der Himmel verfärbt sich, es sieht toll aus. De Kraniche fliegen zu ihren Schlafplätzen.
Ich habe eine kleine Video-Sequenz gedreht...
Beiträge von Petra
-
-
Es ist sehr windig und sehr wechselhaft. Zwischendurch sieht es stark nach Regen aus, aber wir haben Glück, es kommen nur ein paar Tropfen.
Wir wollen heute Abend schon ein paar Sachen in die Hütte bringen, das geht aber nur, wenn alle Kraniche verschwunden sind. Um 17:30 wird diese Beobachtungshütte geschlossen.Der Abend bricht an, es wird ziemlich dunkel. Plötzlich rennen 2 Rehe übers Feld, sie suchen sich einen Weg zwischen den Kranichen.
-
Hier ist ein neues Beobachtungshäuschen gebaut worden. Es gibt einen großen Parkplatz, die Hütten stehen aber immer noch an derselben Stelle im Feld. Dieses Jahr liegen die Felder brach und keine Mais stört die Sicht.
Die Kraniche sind sehr weit weg, das Licht ist nicht gut. Es sind noch ein paar weitere Forografen dort.
Wir machen es uns gemütlich.
Schwarze Vögel gibt es bei solch einem Licht, aber warum nicht... 
-
Nach dem Frühstück ging die 2. Etappe los, wir fuhren nun mit einem Auto zu den Kranichen. Gepäck hatten wir genug, Karins Auto ist aber groß, mein Auto bleibt in Hamburg.
Die Autobahn nach Lübeck war entsetzlich voll. Um Euch nicht zu langweilen, wir verloren anderthalb Stunden. Das Lübecker Kreuz ist gesperrt und so tuckelten wir im Schneckentempo einen Kilometer nach dem anderen.
Eine kleine Pause unterwegs und gegen 14 Uhr kamen wir in Klausdorf an. Wir haben in der Pension Schwalbenhof 2 Einzelzimmer gebucht, eine nette Ecke aber ziemlich weit weg.
Da wir beide für morgen eine Ansitzhütte gebucht haben, bekommen wir anstelle des Frühstücks ein Lunchpaket mit: 3 Brötchen, 1 Ei, 1 Stükc Obst, 1 Riegel.Wir sind zufrieden, schmeißen unsere Sachen auf´s Zimmer, essen eine Kleinigkeit von unserem Proviant und schon geht es weiter.
Als erstes wollen wir auftanken, die nächste Tankstelle ist in Stralsund.
Da sind wir auf dem Hinweg hergekommen. Aber es sind nur 10 Kilometer, ist also verschmerzbar.Dann fahren wir zum Kranichcenter und holen uns die Schlüssel die Hütten ab, bekommen jeder noch einen Eimer mit 10 kg Mais, ein paar Maiskolben als Zugabe und die üblichen Vorschriften gesagt. Ich kaufe noch ein T-Shirt für Jenni und dann fahren wir dorthin wo die Hütten stehen.
-
Das Auto ist voll als würde ich für ein halbes Jahr verschwinden, aber so ist das, wenn man auf Fototour geht. Lieber zuviel, als dass nachher irgendetwas fehlt.
Ich komme pünktlich weg, freue mich auf eine ruhige Fahrt. Schon nach 5 Kilometern tappe ich in eine Blitzerfalle. Nicht zu fassen, ich weiß doch genau, dass dort ein Blitzgerät steht. Ungläubig schaue ich in das grelle orangefarbene Licht, schaue auf mein Tacho, oh je... bremsen lohnt nicht mehr, dennoch gehe ich auf die Bremse und schon wieder leuchtet das orangene grelle Licht auf, Doppelblitzer! Nur wieso? Egal, ich ärgere mich, war ich doch schon in Gedanken auf dem Feld bei den Kranichen.Ich nehme mir vor, jetzt aufmerksamer zu fahren. Die Strecke nach Hannover ist relativ frei, aber ab Mellendorf wird es ätzend, ein Stop und Go. Für knapp 100 Kilometer benötige ich fast 2 Stunden. Ich brauche eine Pause, trinke einen Cappuccino und kaufe mir ein Mozzarella-Brötchen.
Noch 60 Kilometer liegen vor mir. Ich habe nun das Navi eingeschaltet, denn die Fahrt durch Hamburg ist nicht lustig. Ich bin es nicht mehr gewohnt, durch solche Großstädte zu fahren. Nach dreieinhalb Stunden habe ich mein Ziel erreicht. Ich bin gut bei Karin angekommen.
Zunächst gibt es Kaffee und Kuchen am Abend gehen wir in das vegetarische Restaurant Tassajara in Eppendorf. Lecker, lecker sage ich nur.
Gut gesättigt lassen wir den Abend ausklingen. Morgen nach dem Frühstück geht die Fahrt weiter. Unsere Pension liegt in Klausdorf. Wir werden ungefähr dreieinhalb Stunden dorthin fahren.
Viele Grüße
Petra -
Hier ein schöneres Bild, mit dem Laptop ist die Qualität doch ganz schön übel...
Daher eins mit der Fuji und in RAW aufgenommen und bearbeitet. Schwarz ist ja immer ein Problem, wenn die Kontraste zu stark sind.
-
Was geht es Jack gut! Er sucht sich immer die schönsten Liegeplätze aus... Ich habe ihm noch ein Kissen gegeben, er soll es ja gut haben.

-
Letztes Wochenende habe ich ein wunderschönes gefilztes Teelicht bekommen. Die Hülle ist zartweiß und es wurden grüne Gräser verarbeitet.
Ich habe mal ein Bild gemacht, wirklich wunderschön!
Ach, wer wissen möchte, wer das gemacht hat, es ist von Beate (Beate-Maria) hier aus dem Forum.
Danke schön!

Viele Grüße
Petra -
-
Hallo!
Morgen geht es los! Ich will wieder zu den Kranichen. Obwohl wir im letzten Jahr meinten, nie wieder, zieht es mich und Karin wieder zu den scheuen Tieren, die zur Zeit "auftanken", bevor es auf die große Reise in den Süden geht.Für Mittwoch haben wir uns beide wieder je eine Hütte gemietet und werden rund 14 Stunden dort verharren, ohne die ütte verlassen zu dürfen. Die Hütten sind nicht allzu bequem, man muss sich eine Sitzgelegenheit mitnehmen, natürlich auch genügend Fressalien und am wichtigsten die komplette Fotoausrüstung.
Schon den ganzen Tag packe und sortiere ich, was muss mit, was kann zu Hause bleiben. Reichen die Akkus? Sind sie aufgeladen? Welche Objektive sollen mit? Welches Stativ? Eine Decke klar, es könnte kalt werden. Aber wir müssen alles dorthin schleppen zu den Hütten, sie stehen ja nicht am Straßenrand, sondern auf einem Feld.
Es wird auch dunkel sein, denn wir dürfen nur in der Dunkelheit in die Hütten, nämlich dann wenn die Kraniche noch nicht da sind und am Abend müssen wir warten, bis auch der letzte Kranich vom Feld verschwunden ist.
Ihr seht, ich hab genug zum Vorbereiten und wenn ich ehrlich bin, ich bin auch ganz schön aufgeregt.

Morgen Mittag fahre ich zunächst bis nach Hamburg und übernachte dort. Ihr werdet von mir hören, denn das Laptop nehme ich mit, es gibt bestimmt zwischendurch mal eine Gelegenheit, hier ein Bild zu posten.
Viele Grüße
Petra
PS. dieser Thread ist gesperrt, Kommentare, Fragen, Wünsche bitte in einem neuen schreiben.
-
-
Danke, ich war gegen 16:30 h auf dem Marktplatz und wie man sieht, war das Licht einfach toll.
Die Kameras heute wie meine X100S können schon einen großen Dynamikumfang ausgleichen.(Man spricht von 9 Blenden!) Wenn man dann noch in RAW fotografiert, sind die letzten kleinen Fehler auch noch ausbügelbar.Das einzige Manko am Licht war, dass die Sonne noch über den Dächern am Marktplatz herausragte, so hatte ich auf der einen Seite (dort wo das T-Haus steht) nur Gegenlicht.
Viele Grüße
Petra -
und hier noch 3 Fotos dazu, auch mit dem Surface aufgenommen...

-
Hier ein schnelles Video von Sally. Ich sitze in der Küche und wir wollten Zeitung lesen.
Dann kam Sally und auch sie liebt die Gemütlichkeit. Das Video habe ich mit dem Laptop aufgenommen, denn wenn ich den Fotoapparat rausgekramt hätte, dann wäre sie sicher gegangen. Sie mag ihn nämlich nicht. -
Ja, es ist eine nette Kleinstadt und es gibt sogar ein zwei nette Kneipen. Wir waren aber schon lange nicht mehr in einer solchen.

Maxi, kiki, oder ?? klar, wer mich besucht, hat die Chance auf einen Stadtrundgang und einen Kneipenbesuch kann ich auch noch einschieben.

-
Hier die letzten drei von heute. Ich wohne nun schon über 40 Jahre hier, ja, ich fühle mich hier wohl.

Viele Grüße
PetraPs. Ich wohne 7 Kilometer von der Kreisstadt Stadthagen entfernt, wenn Ihr auch ein paar Bilder Eurer Heimat habt, immer her damit!

-
Stadthagen hat viele schöne alte Häuser, es lohnt sich hier zu fotografieren.

-
Bilder aus Stadthagen, vom Marktplatz

-
Als ich heute ein paar Dinge erledigen wollte, habe ich meinen Fotoapparat mitgenommen. Auf dem Weg nach Stadthagen hielt ich am Wegesrand an.
-
Deutsche lebt für Hilfsbedürftige in Temeswar von Siegfried Thiel - ein Zeitungsartikel in der ADZ
[img width=425 height=283]http://www.hilfe-fuer-kinder.de/images/stories…llnick_2016.jpg[/img]
Kinder, deren Familie die Fahrtkosten bis zur Schule nicht decken kann, oder die ohne Pausenbrot sind, im Winter keine Schuhe haben oder doppelt gerne zur institutionellen Hausaufgabenhilfe gehen, weil sie da ein Butterbrot bekommen – das ist für Mechtild Gollnick Messlatte für Armut. „Auch wenn der Mittelstand in Rumänien heute besser verdient, als vor zehn Jahren, jene, die früher arm waren, sind es auch heute noch“. Seit 25 Jahren ist sie im westrumänischen Temeswar heimisch geworden.
Mitte September sind es zweieinhalb Jahrzehnte, seitdem die Oberstudienrätin aus Deutschland über ein Lehrerentsendeprogramm nach Rumänien gekommen ist. Vor Jahren schon ließ sie sich ohne Bezüge beurlauben, um zusammen mit ihrem Gatten Hubertus Gollnick dessen Projekte zu bestreiten. Nach dessen Tod vor nahezu zwölf Jahren übernahm sie die gesamte Verantwortung für den Temeswarer Hilfsverein „Hilfe für Kinder e.V.“, der über seinen deutschen Partnerverein „Hilfe für Kinder e.V.“ Heinsberg die Spendengelder aus Deutschland, Holland und Italien verwaltet und gezielt anlegt.
„Ich habe es keinen Tag bereut, meinen Lehrerberuf aufgegeben zu haben. Ich übe heute die Tätigkeit aus, die mich wirklich erfüllt“. Mechtild Gollnick, die mittlerweile Ehrenbürgerin der Stadt Temeswar ist, weiß, dass auch im EU-Land Rumänien mehr als ein Vierteljahrhundert nach der Wende noch vielerorts „bittere Armut“ herrscht und deshalb Hilfe aus Westeuropa notwendig ist. „Sicher bin ich stolz darauf, Ehrenbürgerin zu sein, aber ganz besonders wichtig ist es, dass meine Arbeit auch in einer rumänischen Großstadt wie Temeswar anerkannt wird“. In den sogenannten Lehrjahren, in denen sie zusammen mit ihrem Gatten den Verein leitete, erlernte sie von diesem nicht nur die Prozeduren der Abrechnungen, sondern auch dessen Philosophie. „Ich habe dabei auch gelernt, dass man auch mal ´Nein´ sagen muss. Wenn eine Familie nach über 20 Jahren immer noch bettelt, dann kann da doch etwas nicht stimmen“, erläutert sie. Auch in diesem Sinne hat sie die Philosophie von Hubertus Gollnick weiter geführt.
Quelle und weiterlesen: Hilfe-fuer-kinder.de
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!