Nun fuhren wir zum Gate 16. Dort warteten jede Menge Autos, LKWs, Fahrräder und Motorräder. Die Superfast war schon da, aber sie war noch nicht entladen. Das hat ganz schön lange gedauert.
Als Motorradfahrer kommt man immer recht schnell auf die Fähre. Ich fahre nicht gerne die Rampe hinauf. Dieses Mal "durften" wir sogar in den 2. Stock fahren. Es ginga aber alles glatt und ein wenig Herzklopfen darf ruhig mal dabei sein.
Man erwartet wohl eine ruhige Überfahrt, denn die Maschinen müssen nicht festgezurrt werden. Schnell nahmen wir unsere wichtigsten Sachen mit, den Rest ließen wir auf dem Motorrad. Ich hatte nun doch noch einmal umgepackt und jetzt die absolut gute Lösung gefunden. Alles, was ich mit in die Kabine nehmen wollte, passte in das Topcase. (natürlich habe ich auch noch den Tankrucksack mitgenommen)
Wir konnten sofort unsere Kabine beziehen und zogen uns schnell um (Motorradklamotten aus und bequeme Sachen an) Dann gingen wir an die Bar in die 10. Etage. Von oben sahen wir, dass sich immer noch etliche Autos und LKWs auf dem Parkplatz befanden, die aber noch nicht verladen waren. (Bild 2)
Mit gut einer Stunde Verspätung legten wir ab. Zwei Piloten lotsten das große Schiff aus dem Hafen. Das Wetter ändert sich, es ziehen Wolken auf, der Wind nimmt zu. Wird Zeit, dass wir einen Ortswechsel machen. 
Leider hatte ich beim Checkin die GoPro aus dem Gehäuse genommen. Ich lasse die Kamera nie am Motorrad, zu schnell könnte sie weg sein. Leider habe ich nicht mehr die Zeit gehabt, sie anzustellen, denn obwohl wir immer überall Wartezeit hatten, muss man ruckzuck reagieren und wenn es so weit ist, auf die Fähre fahren.
Ich war dann auch so froh, dass ich sie gut parken konnte (die Einweiser sind da oft sehr streng, man darf nicht fahren, wann man will und nicht hinfahren, wo man will
) Daher habe ich vergessen, ein Bild zu machen. Vermutlich werde ich auch keine Zeit haben, wenn wir angekommen sind. So ist das halt... alles muss flott gehen.