Das ist doch das Schöne an einer Planung, nichts muss, alles kann. Die Herbergen werde ich ganz sicher aussuchen, da ich morgens ja noch nicht weiß, wie lange ich am Tag laufen werde. Ich finde es nicht schlimm, wenn Friedrich am Abend dann auch dazustößt.
Ein Tagesrucksack ist ok. Wenn Friedrich nicht mitgekommen wäre, dann hätte ich die Variante mit der Gepäckzustellung genutzt und dann wären sogar die Unterkünfte vorgebucht. Ich lege keinen gesteigerten Wert auf die Pilgerunterkünfte mit Schnarchern in Mehrbettzimmern. Wir haben auf unserer Motorradtour in einer solchen genächtigt, nö das brauche ich nicht. Da hört man in den einschlägigen Foren auch kaum Gutes darüber. Es gibt ja auch Jugendherbergen, private Pensionen oder kleine Hotels am Wegesrand. Wenn ich mal nichts anderes finden würde, dann ist es auch ok, aber nur zur Not.
Anja, überleg mal, wie alt Du damals warst. Ihr müsst bedenken, ich bin 65 Jahre alt, mit 20 wäre ich da auch anders rangegangen. 
Dass etwas passieren kann, davor habe ich keine Angst, wenn ich unterwegs falle, ist Friedrich eh nicht da. Und ja, ich finde es gut, dass ich alleine wandere, sicherlich gibt es jemanden, mit dem ich mal ein Stück zusammenlaufen werde, aber da ich eh langsam bin, wird das nicht oft sein.
Wir haben vor und nach der Pilgerung noch ein wenig Programm. Ich will mir dann Galizien noch ein wenig anschauen, das aber nicht mehr zu Fuss.
Vielleicht laufe ich noch bis Fisterra, aber das sind glaube ich noch einmal knapp 100 km.
Anja, wie lange warst Du unterwegs?
Viele Grüße
Petra