In der Tourismusinformation holen wir uns eine Karte mit einem eingetragenen Rundgang und den Erklärungen dazu. Der Ort ist nicht groß, aber dennoch verlaufen uns. Es gibt so viele verwinkelte Gassen, aber die Bewohner sind alle nett und zeigen uns den richtigen Weg, auch wenn wir ab und zu auf privatem Gelände stehen.
Beiträge von Petra
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Levens ist ein schönes Bergdorf. Schon im 12. Jahrhundert waren die Tempelritter hier und haben den Ort gut beschützt. Nachdem der Orden im 14. Jh. ausgelöscht wurde, kamen "die Schwarzen Büßer" und die "Weißen Büßer". (Penitents noirs - Penitents blancs)
Das erste Bild ist von der Kirche der Penitents noirs, das zweite Bild zeigt die Kirche der Penitents blancs.
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An schöne Orte, die mir gut gefallen haben, kehre ich gerne wieder zurück. Daher haben wir gestern einen Ausflug nach Levens gemacht.
Levens ist ein kleiner Ort, der 25 Kilometer nördlich von Nizza auf 600 m Höhe liegt. Wir sind mit dem Bus 89 ab Vauban (Gare routière) gefahren. Die Fahrtzeit beträgt ungefähr eine halbe Stunde.
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Das sieht alles klasse aus, lasst es Euch weiterhin gut gehen...
Viele Grüße
Petra -
Ach, wie schade Anja, da versäumst Du so allerlei. Frankreich ist mein Lieblingsreiseland und die Sprache ist für mich die schönste, obwohl ich es nicht mehr so gut spreche, da ich kaum Gelegenheit dazu habe.
Aber so hat jeder seine Favoriten. Bei mir gibt es auch Länder, die nicht ganz oben auf meiner Liste stehen.
Maxi, ich denke, das sind Pomeranzen, die ich aufgenommen habe. Hier gibt es viele davon.
So, ein neuer Tag, mal schaun, was wir heute alles machen. >""§
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Es wird Zeit für uns, wir schlendern langsam zum Bahnhof zurück. Bei der Information frage ich nach, ob wir auch einen früheren Zug nach Nizza nehmen können, als den gebuchten. Das ist kein Problem meint er, in wenigen Minuten fährt einer ab. Prima! Hier erfahren wir auch, dass wir die Tickets validieren müssen. Das machen wir auch, danach geht es zum Gleis und wir fahren zurück. Ab Monaco wird der Zug voll. Nach einer halben Stunde sind wir wieder in Nizza. Hier fallen mir die Hinweise zum WC auf...
Menton ist immer einen Ausflug wert. Wir werden auch bei einem nächsten Nizza-Aufenthalt einen Abstecher dorthin machen.

Viele Grüße
Petra -
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Langsam brechen wir wieder auf. Dieses Mal nehmen wir andere Gassen nach unten. Einmal rutsche ich aus und mache einen Abflug nach unten, aber ich kann mich an einem Geländer gerade noch festhalten. Glück gehabt! (Bild 4)
Als ich meinen alten Bericht eben durchschaute, habe ich doch glatt ein ähnliches Bild gefunden: Hier sind wir mit Jenni im Dezember 2006 auch schon hochgegangen.
1. BIld -
Dann haben wir unser Ziel erreicht, es ist der Schloßfriedhof, Cimitiere du vieux Chateaux.
Wir haben eine fantastische Sicht auf Menton und das Meer. Natürlich gehen wir auch über den Friedhof. Wir sehen viele Gräber von jungen Männern die im 19. Jahrhundert gestorben sind.Noch haben wir nicht herausgefunden, was sich 1887-1889 ereignete.
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Etliche Treppen führen hinauf zu der Basilika Saint-Michel-Archange. Darüber habe ich schon vor 10 Jahren geschrieben:
ZitatDie prächtige Fassade mit seinen 2 unterschiedlichen Türmen stammt aus dem Jahr 1619 (Grundsteinlegung). Der Bau begann 1640 und die Weihe fand am 8. Mai 1675 statt. Die heutige Fassade im Barockstil wurde erst im 19. Jahrhundert gebaut. Neben dem Schutzheiligen von Menton St. Michael, sieht man in den Nischen noch die Statuen von St. Moritz, dem Schutzheiligen von Savoyen und St. Roch, den man gegen die Pest anrief.
Der östliche Turm, der Uhrenturm stammt aus dem 14. Jahrhundert, während der westliche Turm, der Campanin, zwischen 1701 und 1703 erbaut wurde. Innen ist die Kirche reich vergoldet und mutet recht pompös an. Im Chorraum befindet sich der Hochaltar aus Marmor, der mit Einlegearbeiten aus farbigen Marmor reich verziert wurde. Darüber befindet sich eine Statue des heiligen Michaels aus polychromen Holz (1820). Hinter dem Altar ist die Orgelempore (1666)
Es gibt 12 Seitenkapellen, teilweise reich verziert. Die Seitenkapellen dienten den Patrizierfamilien aus Menton als Begräbnisstätten, die einfachen Leute aus Menton wurden im Mittelschiff unter dem Haupt-Kronleuchter begraben. Bis 1850 gab es keinen Friedhof in Menton.
Neben der Basilika steht noch die kleine Kirche Chapelle de la Conception, sie war ursprünglich das Gebetshaus des Ordens der Weißen Brüder (Pénitents Blancs) Im Innern soll sie sehr schön sein, so wurde uns erzählt. Leider hat sie nur Montags und Mittwochs von 15-17 Uhr geöffnet. Wir genießen den Ausblick von der Oberstadt über den Hafen von Menton und steigen weiter nach oben, denn wir wollen jetzt noch den Friedhof des alten Schlosses besichtigen. Wieder gehen wir durch enge Gassen hinauf und immer wieder erhaschen wir einen schönen Blick auf Menton. -
Das Wetter ist prima, in der Sonne ist es angenehm warm, aber ab und zu verschwindet sie hinter Wolken und dann wird es gleich wieder merklich kühler. Wir haben genügend Sachen mit, die wir immer mal wieder an- und ausziehen.
Wir gehen ein Stück am Strand entlang und kommen zum Hafen, hier wird ordentlich gebaut, ein unterirdisches Parkhaus.
So biegen wir ab und laufen die die Altstadt von Menton.
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Ausflug nach Menton
Als wir heute morgen aus dem Zimmerfenster schauten, wussten wir, es wird wieder ein schöner Tag!
Dieses Mal klappte es sogar mit dem Eierkochen zum Frühstück.
Wir hatten uns am Tag zuvor schon einen Zugfahrplan besorgt, daher wussten wir genau, wann ein Zug nach Menton fährt, denn das war unser Ziel für heute.
Am Fahrkartenschalter zogen wir die Nummer 276, es wurde gerade eine 240er-Nummer bedient.
Wenn wir warten würden, bis wir dran kämen, wäre unser Zug sicherlich schon abgefahren. Es fährt nur ungefähr stündlich ein Zug.
Daher setzte ich mich mit dem Fahrkartenautomaten auseinander. Keine einfache Sache und ich musste einige Male abbrechen. Friedrich hatte die Nummernanzeige im Auge und die Uhr. Ja, ich habe es dann doch geschafft für uns die Hin- und Rückfahrkarten am Automaten zu kaufen. Beim nächsten Mal wird es sicher schneller gehen.Was ich erst bei der Rückfahrt erfahren habe, man muss die gekauften Fahrkarten validieren, also abstempeln. Wir haben es nicht gemacht, aber es gab Gott sei Dank keine Kontrolle.
Der Zug war recht voll, denn er fährt über Monaco und dort stiegen dann auch die meisten aus. Menton ist der östlichste Ort der Côte d'Azur.
Da wir nun schon zum 3. Mal hier sind, kennen wir uns ganz gut aus. Der Ort ist ja nicht so groß. Wie so oft wandeln wir auf Erinnerungsspuren.
Wir werfen einen Blick in die Eglise du Sacré-Coeur (Bild 2) und gehen dann schnurstracks zum Meer.
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Wir liefen ein wenig durch die Altstadt und kamen dann am Meer wieder raus. Genau an der Stelle, wo wir auch schon gestern saßen. Was für ein Zufall! ;D
Meine Füße taten mir ohnehin weh, denn wir haben heute wieder ein ordentliches Programm geschafft. Daher ließen wir ganz einfach den Tag am Meer bei einem Pastis ausklingen...
Hatten wir erst vor, noch etwas zu unternehmen, ließen wir den Gedanken schnell wieder fallen und blieben dafür noch eine weitere Runde sitzen und genossen die Sonnenstrahlen.
Viele Grüße
Petra -
Nun waren wir fast unten angelangt, als ein Bus kam, prima, so fuhren wir eine Station und stiegen an der Station Tzarewitsch aus. Bild 1+ 2 Palais Tzarewitch, ein Apartementhaus.
Geht man nur ein paar Schritte weiter, so sieht man schon die Zwiebeltürme der größten russischen Kathedrale außerhalb Russlands, Cathédrale Orthodoxe Russe Saint-Nicolas
Wir sind hineingegangen, es ist beeindruckend, Malereien, Ikonen, alles sehr kostbar. Eintritt mussten wir dieses Mal nicht bezahlen.Vor der Kirche ließ die Polizei etliche Autos abschleppen, die im Halteverbot parkten.
Mit der 71 fuhren wir zum Gare SNCF, liefen dort ein paar Schritte und nahmen die Straßenbahn in Richtung Altstadt.
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Mit der Linie 71 fahren wir wieder hoch auf einen Hügel, viele Serpentinen und atembraubende Blicke auf Nizza. Wir sind total gespannt, Corniche Bellevue heißt die letzte Station und wir erhofften den ultimativen Ausblick.
Übrigens es werden nur kleine Vans eingesetzt, sie haben ungefähr 11 Sitzplätze und nur ein paar Stehplätze.
Oben angekommen sahen wir, dass das ein Fehlgriff war, hier war nichts... doch wunderbare schöne Häuser, die ganz sicherlich einen tollen Blick über Nizza hatten. Der Bus ist wieder zurückgefahren und der nächste kommt erst in einer halben Stunde. Friedrich hatte mir hier oben Kaffee und Kuchen versprochen, das war wohl nix...
So machten wir uns zu Fuß auf den Rückweg. Ich hatte ja vom Bus aus gesehen, dass man ab und zu auf Nizza herabschauen konnte.
So gingen wir die Sepentinen hinunter und wir fanden soagr eine Stelle, wo man einigermaßen fotografieren konnet. Das meiste war schon von tollen Häusern verbaut oder eben mit Zaun drumherum.
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Es ist schon 14 Uhr und der Hunger meldet sich. Als wir aus dem Bus aussteigen sehen wir das asiatische Restaurant Mi AM. Wir gehen hinein, die Auswahl ist riesig und es gibt auch viele vegetarische Gerichte. Sie sind schon fertig gekocht und werden in der Mikrowelle aufgewärmt. Da wir keine lange Pause machen wollen, ist es genau richtig. Es schmeckt gut und schnell sind wir auch schon wieder auf dem Weg zur Bushaltestelle.
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Vom Kloster spazieren wir durch den Jardin des Arènes de Cimiez. Dort stehen 100 Jahre alte Olivenbäume.(Bild 1)Seiltänzer üben hier sicheren Fußes über ein zwischen den Bäumen gespanntes Seil zu gehen. Aber es klappt noch nicht so richtig.
Vorbei geht es an den Überresten der einstigen römischen Stadt Cemenelum. Dieses Mal gehen wir nicht hinein, ich mache nur von außen ein paar Bilder. (Bild 2)
Das Museum Matisse wollen wir besuchen, aber, es ist Dienstag und da hat es zu. Ich bin ganz geknickt, denn dort wollte ich unbedingt rein. Schon vor 10 Jahren hat es nicht geklappt, da wurde das Museum gerade renoviert.
Na gut, wir sind noch ein paar Tage hier und wir wissen mit der Linie 17 kommen wir dahin.
Wir fahren zurück zum Gare SNCF, denn wir wollen in die Linie 71 steigen.
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