Beiträge von Petra
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Das Frühstück im Hotel ist prima, es ist reichhaltig und von allem genug da. Ich habe nur einen Fehler gemacht. es gibt 2 Körbchen mit Eiern, hart gekochte und ein Körbchen da steht ein Zettel mit 3 Minuten etc, natürlich auf französisch. Prima, ich liebe weiche Eier. Also nahm ich mir eins. Dazu frisches Bagutte und Butter hmmm...
Was ich nicht wusste, die "weich" gekochten Eier MUSS man erst kochen, sie sind nämlich noch roh. Ich habe also am Tisch ein rohes Ei mit dem Messer aufgeschnitten...

Neben dem Körbchen mit den rohen Eiern steht nähmlich ein Topfähnliches Gefäß in dem Wasser vor sich hinbrodelt und es gibt Vorrichtungen, um die Eier dorthinein zu befördern. Morgen werde ich das Ding ausprobieren.
Nach dem Frühstück sind wir losgezogen. Gegenüber vom Bahnhof hat Lignes d'Azur ein Büro. Dort haben wir uns ein 7-Tages-Ticket zu 15 Euro gekauft. Damit können wir alle Straßenbahnen und Busse innerhalb des Stadtgebietes von Nizza und noch viele Busse, die außerhalb des Stadtgebietes fahren.
Eine einzelne Fahrt kostet 1,50 € Heute sind wir schon 6 x mit Bus und Bahn gefahren, das hat sich also schon gelohnt.
Ebenso haben wir uns verschiedene Buspläne mitgenommen. Lignes d'Azur hat alle Linien auf Flyer gedruckt mit Haltestellen und Abfahrtzeiten. Wir haben uns schon mal die Pläne von den Zielen mitgenommen, die wir im Laufe der Woche besuchen wollen.
Es ist wirklich bequem und einfach mit Bus herumzukommen.
Unser erstes Ziel ist Cimiez und zwar das Franziskanerkloster Monastère de Cimiez. Wir waren schon vor 10 Jahren dort und es hat uns gefallen.Wir gehen in die Kirche hinein.(Bild 1 + 2) Dort sind 3 Gemälde des Künstlers Louis Brea, eines stammt aus 1475.
Danach gehen wir ins Musée franciscain. Der Eintritt ist frei, aber es ist 12 Uhr und geschlossen. Erst winkt die Dame ab, sie will uns nicht reinlassen, denn es ist gerade 12 UHr, dann überlegt sie es sich doch und meint, wenn wir einen schnellen Durchgang machen, dann dürfen wir doch noch rein. Super!
Wir gehen wirklich nur einmal schnell durch. In den Räumen wird das Leben und der Werdegang der Franziskanermönche ab dem 13. Jh. dargestellt. Manche Räume sind so eingerichtet, wie die Mönche sie auch benutzt haben, alte Kleidung, alte Möbel, es war ganz interessant. Übrigens die Erklärungen sind alle nur auf französisch.
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Nizza ist wirklich schön, sonst wären wir auch nicht hier. Ingrid, ich weiß noch nicht, ob wir das schaffen, wir haben uns einiges vorgenommen. Mal schaun. Jetzt geht es aber weiter mit dem Bericht. >""§
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Erhard, Du hast es erraten, die linke Fassade ist nur aufgemalt, aber ziemlich echt, sogar mit Schatten. Wir sind l seit heute morgen unterwegs und sitzen gerade wieder am Meer und trinken auf Sigis Wohl einen Pastis, herzlichen Glückwunsch

Wir haben viel gesehen und es ist noch zu Ende. Ingrid in der russischen Kathedrale waren wir heute, wunderschön. Das Wetter ist sonnig. Heute Abend mehr... >""§ -
Oh, Ihr habe ja schon einen Kommentar-Thread eingerichtet. Danke
>""§Ich lasse Euch noch ein wenig raten, was das mit der Fassade auf sich hat.
Morgen kommt die Lösung. Ich bin jetzt total kaputt und werde schlafen. Noch haben wir keinen Plan für morgen.Wenn die Lotsen streiken, dann sind ja auch die Flugzeuge betroffen, die eine Erlaubnis zum Überfliegen des Landes brauchen. Heute soll aber der letzte Streiktag vorläufig sein.
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Eines wollen wir noch machen und zwar ein Besuch in die Bar Tabac Le Gounod in der Avenue Georges Clemenceau 39. Dort waren wir vor über 20 Jahren und haben einen wirklich lustigen Abend unter Franzosen verbracht.
Wir fanden die Bar auch und wir gingen hinein, ja sehr authentisch sage ich nur. Ich trank einen Pastis mit Wasser und Friedrich ein Bier. Man freute sich offensichtlich, dass wir den Weg hierher gefunden hatten.

Nun wurde es Zeit, wir gingen zurück zum Hotel. Das war´s für heute.
Viele Grüße
Petra -
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Das Haus auf dem 2. Bild ist besonders, sehr Euch mal die Fassade an, was meint Ihr, ist da "anders"?
Dann kamen wir zum Meer. Man sieht noch den Kies, der erst wieder verteilt werden muss. Ach so, wir sind nicht zum 1. Mal hier. Vor 10 Jahren waren wir mit Jenni über Weihnachten in Nizza, ich hatte hier darüber berichtet: Côte d'Azur und das 1. Mal ist so ungefähr 20 Jahre her, dass ich mit Friedrich hier war.
Wir liefen ein wenig auf der Promenade entlang und dann fanden wir ein Restaurant. Das ist genau das, was wir jetzt gebrauchen können. Wir setzten uns draußen hin und tranken eine Kleinigkeit. Da es doch ein wenig zugig war, nahmen wir uns einen Platz nahe der Mauer, denn sobald die Sonne verschwand, wurde es auch wieder kühler und windiger.
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Als erstes mussten wir aber eine Kleinigkeit essen. Wir kamen an so vielen kleinen Läden vorbei. Mich lachten die Falafel an, also machten wir einen kurzen Ess-Stop. Sehr lecker und günstig!
Dann nahmen wir die Avenue Jean Médecin, es ist eine Füßgängerzone mit sehr breiten Wegen, nur die Tram darf hier fahren.
Boutiquen, Geschäfte, Restaurants, all das findet man hier in großen Mengen und wunderschöne Bauten. Übrigens es ist recht warm, jedenfalls kommt es uns so vor, zumindest, wenn man nicht im Schatten steht.
Wir kommen an der Basilique Notre Dame de l’Assomption vorbei. (Bild 2) Vor der Kirche werden Palmzweige bzw. Gebinde verkauft.
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Hallo aus Nizza!
Wir sind hier gut und ohne Umwege angekommen. Unsere ursprüngliche Maschine, die wir nehmen wollten, wurde gestrichen. Es wird gestreikt! Dieses Mal sind es die Franzosen (Fluglotsen), jede 5. Maschine fällt aus. Glücklicherweise haben wir eine Ersatzbuchung 4 Stunden früher bekommen.Laut Wettervorhersage soll es um die 17 Grad bleiben, das ist für eine Städtetour ok. Wir hatten nur Handgepäck, was bei vollbesetzten Maschinen manchmal etwas nervig ist, wenn man nicht gleich am Anfang dabei ist, denn dann sind die Gepäckfächer meist schon voll.
Von Vorteil ist natürlich, dass das Gepäck in jedem Fall mit ankommt. Wir hatten nicht allzuviel Zeit in München, wo wir umsteigen mussten.
Der Flug von München nach Nizza bescherte uns wieder eine tolle Sicht auf die Alpen!
Bei der Landung in Nizza, mussten wir durch eine Passkontrolle - Schengen ade!
Mit dem Bus 99 der Ligne Azur fuhren wir zum Gare SNCF, dem Bahnhof von Nizza, denn dort in der Nähe ist unser Hotel. Wir haben ein Best Western gebucht und sind zufrieden.
Nach dem Einchecken machten wir eine kleine Erholungspause bei einer Tasse Tee/Kaffee und dann zogen wir los. Wir wollten zum Meer!
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Reisen (Zungenragout ist hier im Schaumburger Land eine Spezialität, die es zu besonderen Anlässen gibt wie Kommunion, Konfirmation, Hochzeit, Silberhochzeit. Mich hat damals fast der Schlag getroffen, als ich das mitbekam. Ich habe das auch nie gegessen!)
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Die Zunge Maxi... -> Gebäck
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isst man hier als Ragout (gibt es bei Euch in A nicht das Teilchen namens Bienenstich?)
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Mein nächstes Paar Socken ist fertig. Ich habe dünne schlicht schwarze Wolle genommen:
Melodie Sockenwolle - 75% Schurwolle, 25% Polyamid 4-fädig 2 x 50 g
Und auch diese Paar ist nur für mich
Gestrickt habe ich mit Nadelstärke 2,5. Ich muss allerdings sagen, dass ich sehr oft eine Masche verloren habe, denn mit schwarzer Wolle zu stricken ist anstrengender als mit bunter. Jedenfalls fiel mir das erst oft viel später auf und ich musste doch ab und zu wieder ein Stück aufribbeln.
Für den Bund habe ich 18 Maschen auf jeder Nadel angeschlagen und 25 Reihen 1 re 1 li gestrickt, danach etliche Reihen glatt rechts. Ich habe einfach immer mal anprobiert und dann nach Sicht entschieden, wie hoch ich das Bündchen haben wollte.
Die Fersenwand habe ich verstärkt gestrickt, diese wird nur mit den Nadeln 1 und 4 gestrickt =36 Maschen und 34 Reihen, die anderen Maschen ruhen:
Zitat
1. Reihe: 1 Masche rechts stricken, 1 Masche rechts abheben, 1 Masche rechts stricken, 1 Masche rechts abheben... usw
2. Reihe: alle Maschen links abstricken
3. Reihe: 1 Masche rechts abheben, 1 Masche rechts stricken, 1 Masche rechts abheben, 1 Masche rechts stricken... usw
4. Reihe: alle Maschen links abstricken
dann geht es weiter mit Reihe 1...Nach der Fersenwand folgt das Fersenkäppchen. Dazu habe ich die 36 Maschen der Nadeln 1 + 4 (=Fersenwand) auf 3 Nadeln verteilt 12/12/12 und wie folgt weitergestrickt:
Zitat1. Reihe: 1 Masche rechts abheben, dann alle folgenden Masche rechts stricken bis zur letzten Masche der 2. (mittleren) Nadel, diese Masche rechts abheben, die erste Masche der 3. Nadel rechts stricken und dann die abgehobene Masche über die gestrickte heben. Die restlichen Maschen der 3. Nadel bleiben ungestrickt, wenden.
2. Reihe: Nun die 1. Masche links abheben und alle folgenden Maschen links stricken bis zur letzten Masche der mittleren Nadel. Nun die letzte Masche mit der ersten Masche der nächsten Nadel links zusammenstricken. Die restlichen Maschen werden wieder nicht weitergestrickt. Arbeit wenden. Den Socken wenden.
3. Reihe wie die 1. Reihe usw.
4. Reihe wie die 2. Reihe und die Reihen 1-4 so lange wiederholen bis alle Maschen der beiden Seitenteile verarbeitet sind.Nun habe ich noch 12 Maschen, die ich auf die Nadel 1 und 4 verteile (also je 6). Ab jetzt wird wieder die komplette Runde gestrickt.
Zwischen den Nadeln 1 und 2 sowie 3 und 4 habe ich jeweils 16 Maschen aufgenommen, so dass auf den Nadeln 1 und 4 jeweils 22 Maschen liegen.Der Zwickel wird gestrickt, wir müssen die Maschen, die jetzt zuviel auf den beiden Nadeln liegen, wieder abnehmen:
ZitatIn jeder 3. Runde wird wie folgt gestrickt:
Von der 1. Nadel werden zunächst alle Maschen rechts gestrickt bis auf der 3 letzten. Die 3. und zweitletzte Masche rechts zusammenstricken, die letzte rechts
die 2. und 3. Nadel wird normal rechts gestrickt und bei der 4. Nadel wird die erste Masche rechts gestrickt, die 2. Masche rechts abgehoben, die 3. Masche rechts gestrickt und die 2. Masche wird über die 3. gehoben.Dies wird so lange in jeder 3. Runde wiederholt, bis auch auf der 1. und der 4. Nadel nur noch 18 Maschen sind.
Nun wird der Fuß gestrickt, in Reihen glatt rechts, ich habe auch hier nach Sicht gestrickt und den Strumpf ab und zu anzogen, das halte ich für einfacher, als nach Reihenanzahl zu stricken.

Zum Schluss noch die Fußspitze stricken:
ZitatDazu werden jeweils die 1. und 3. Nadel gleich gestrickt und ebenso die 2. und 4. Nadel.
1. und 3. Nadel: die drittletzte und zweitletzte Masche werden rechts zusammengestrickt, letzte Masche rechts
2. und 4. Nadel: 1. Masche rechts stricken. 2. Masche rechts abheben, 3. Masche rechts stricken und die 2. Masche über die 3. Masche heben, weiter rechts stricken.Das Abnehmen für die Spitze habe ich wie folgt gemacht:
1. und 5. Runde:
1. und 3. Nadel: die zweit- und drittletzte Masche rechtszusammenstricken
2. und 4. Nadel: 1. Masche rechts stricken, 2. Masche abheben, 3. Masche rechts stricken und die abgehobene Masche über die 3. Masche ziehen.
dann 2 Reihen stricken, wieder Abnehmrunde, 2 Reihen stricken, Abenhmrunde, dann jeweils 3 x eine Runde zwischen den Abenhmrunden stricken, ab nun jede Runde abnehmen bis nur noch 2 Maschen auf jeder Nadel übrig sind. Den Faden durch diese 8 Maschen ziehen und von innen vernähen.Fertig! Die Socken sitzen wie angegossen und ich werde mir davon noch ein Paar stricken.
Viele Grüße
PetraNachtrag: bei den nächsten Socken werde ich den Schaft etwas länger stricken, dieser ist mir dann doch ein klitzekleinwenig zu kurz geraten.
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Viel Spaß Angelika >""§
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Wie schön, dass Du Dich gemeldet hast! Beinahe hätte es ja mit einem Treffen in Bangkok geklappt. Ich glaube, nun rückt Thailand ein wenig höher auf unserer Wunschliste. Wird ja auch langsam mal Zeit.
Schöne Tage noch und immer eine sichere Fahrt!
Viele Grüße auch an Vivien
Petra -
Ja, ich habe das Tarnzelt gestern einfach mal im Garten aufgestellt. Ich habe ganz normal die Vögel gefüttert. Ich nehme immer Winterstreufutter, Fettfutter und Erdnusskerne, die ich mische. Der Eichelhäher ist natürlich auf die Nüsse "scharf".
[img height=300]https://petra-kaiser.de/smf/index.php?…ach=95186;image[/img]
Das Zelt habe ich vor zwei Jahren zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen. Ich hatte hier mal darüber geschrieben.

Die Bilder habe ich alle mit dem 70-200 f=2,8 gemacht, nur das von Friedrich auf dem Feld mit der Fuji X100S
Ich hatte keine Zeit, etwas am Fotoapparat einzustellen, als der Eichelhäher kam, denn er ist total scheu und daher konnte ich auch nur schnell abdrücken, dann war er wieder weg. Sonst hätte ich eine andere Einstellung genommen. Die Kamera stand auf dem Stativ im Zelt.
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Eine schöne Reise wünsche ich Euch, viel Spaß viel Erholung, tolle Eindrücke... kommt gesund wieder >""§
Viele Grüße
Petra
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