Beiträge von Petra

    Nun kommen wir nach Oropesa, Capital Nacional de Pan. Bei einer Panificadora halten wir an. Wir dürfen ein Stück Brot probieren, es ist sehr süß. Viele aus dem Bus kaufen dann ein ganzes Brot. Wir hätten ja gerne ein Minibrot gehabt, aber das wird nur abgepackt zu 5 Stück verkauft. Dann eben nicht.

    In den meisten Hotels, so haben wir festgestellt, ist das Brot gesüsst. Ich freue mich schon wieder auf ein richtig leckeres Schwarz- oder Graubrot, das fehlt mir doch.

    Diese Anlage nennt man auch die "Hängenden Gärten von Tripon". Noch weiß man nicht so genau, was dies früher einmal war. Große Teile sind auch noch nicht ausgegraben. Vieles wird ganz sicher für immer ein Geheimnis bleiben.

    Wir fahren weiter...

    Übrigens der Ort Tripon ist bekannt für seine Cuy-Gerichte. Am Straßenrand stehen Frauen mit gebratenen Cuy, die an Holzstäben befestigt wurden.

    Die Bilder waren bisher alle von den Tipon Ruinen. Es ist ein großes Gebiet der Inka mit gleichmäßigen Terrassenanlagen und einer ausgeklügelten Bewässerung.

    Es sah zunächst stark nach Regen aus. Wir haben vorsichtshalber unsere Regencapes angezogen, aber wir hatten Glück, es kamen nur ein paar Tropfen.

    Wir fuhren in den Süden und der Bus hielt unterwegs noch an, es sollten wohl noch 2 Touristen abgeholt werden. Im Bus wurden alle unruhig, sie fingen an zu klatschen und dann stieg einer aus und redete Tacheles mit dem Tourguide.
    Ich fand das alles etwas seltsam.

    Der Bus fuhr dann ohne die beiden Touristen ab, sie waren wohl nicht rechtzeitig. Der Tourguide war etwas verschnupft und somit kam er während der Fahrt zu uns und erzählte mir und Friedrich einige interessante Erklärungen, in englisch. Das fanden die anderen spanisch-sprechenden nicht so gut und beschwerten sich. Nun meinte der Tourguide, dass er natürlich auch noch in spanisch Erklärungen abgeben würde, wenn er mit uns fertig ist.

    Das machte er dann auch.

    Für den 17. Januar hatten wir wieder eine Tour gebucht, die letzte, die in Cousco starten sollte:

    South Valley Tour mit den drei Stationen: Tipon Ruinen - Pikillaqta Ruinen - Andahuaylillas Kirche

    Treffpunkt sollte wieder das geschäft sein, wo wir diese Tour gebucht haben, nur es war Sonntag und die Geschäfte waren fast alles verschlossen. :KKopffass2 So hatten wir Mühe, übethaupt das richtige "Tor" zu finden, denn wir sollten ja abgeholt werden. Kurz nach 9 Uhr kam ein Tourguide mit Fahne auf uns zu, ob wir eine South Valley Tour gebucht hätten?

    Ich erinnerte mich daran, dass wir auf dieser Reise schon einmal in einen falschen Bus gestiegen sind und holte die Bestätigung raus. Ja, meinte er, das ist richtig. So gingen wir mit ihm, wie üblich zu dem Punkt, wo die Busse immer ankommen, um die Passagiere einzusammeln.

    Irgendwann saßen wir dann in dem Bus und es waren noch zwei Plätze frei. Der Bus kurvte ein paar Mal um den Franziskus-Platz, dann ging die Fahrt los.

    Bild 1: unser Tourguide
    Bild 2-4: Tipon

    Die Temperatur war immer sehr angenehm. Wir hatten immer Jacken mit und manchmal haben wir sie aus Bequemlichkeit angezogen und mussten sie nicht schleppen. Noch was zu Mücken, wir haben sie gesehen, die zerstochen Arme und Beine. Wir beide haben keinen einzigen Mückenstich abbekommen. Aber die 2 Tage in Aguas Caliente und Machu Picchu hat sogar Friedrich langärmelig angezogen.

    In kurzen Blusen laufe ich ab 28 Grad und wärmer rum. Mir kann es nicht warm genug sein.

    Wir haben dasselbe Ticket wie Maxi gekauft, waren aber sogar noch an 3 weiteren Stellen, haben es also noch mehr ausgenutzt. Die Eintrittspreise waren nie in den Touren eingeschlossen. Das hatte ich - glaube ich - aber in dem ersten Cusco-Bericht geschrieben. Ich muss mal nachlesen, sonst werde ich das verbessern. Wir hätten auch noch in die Museen gehen können, aber irgendwie brauchten wir auch noch etwas Freizeit.

    Das war auch in Chile so, die Eintrittspreise mussten immer separat bezahlt werden und waren nie in den Touren eingerechnet.

    Schon wieder war ein Tag vorbei, der Bus brachte uns in die Innenstadt. Dort gingen wir in ein Lokal und Friedrich probierte endlich mal Ceviche, ein typisches Gericht aus Peru. Es besteht aus rohem Fisch, dazu gab es geröstete Maiskörner (staubtrocken sage ich nur!). Für mich gab es Spaghetti mit Gemüse.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Wieder durften wir viel klettern und laufen. Unser Tourguide machte noch ein Bild von uns, dann gingen wir wieder zum Bus und fuhren weiter.

    Übrigens wir haben auf dieser Tour 2 Personen verloren. Sie waren nicht pünktlich am Bus . Nach 10 Minuten Wartezeit fuhr der Bus ohne die beiden Damen los. Am 3. Ort waren sie aber plötzlich wieder da. Alle Busse der City Tour fahren diegleiche Route ab. So wurden sie von einem anderen Bus mitgenommen und stießen wortlos wieder auf uns.

    Letzte Station war die Festung Pukapukara, hier gibt es aber nur noch die Überreste zu sehen. Vermutlich war es nur eine Kontroll- und Lagerstation.

    Allerletzte Station war ein kleiner Markt mit Baby-Alpaca-Kleidung. Das war für uns nicht so interessant, aber es gehörte wohl dazu. vor dem Geschäft grasten Pferde, das war eher mein Ding. ;)

    Von dort fuhren wir nach Tambomachay, vermutlich ein Wasserheiligtum aus der Inkazeit. Es gibt verschiedene natürliche Wasserquellen, denen man jeweils besondere Heilkräfte nachsagte, wenn man davon trank. Heute sprudelt das Wasser immer noch, aber man kann es nicht mehr trinken. (kann schon aber sollte man nicht)

    Der Tourguide legte gleich auf spanisch los. Davon verstand ich vielleicht die Hälfte, also sagte ich ihm, dass wir ihn nicht gut verstehen konnten und fortan wurden die Erklärungen auf englisch und spanisch erzählt.

    Die Tour beinhaltete folgende Stops: Coricancha, Quengo, Puca Pucara, Tambomachay und Sacsayhuaman.

    Der erste Stop war bei der Kirche und dem Kloster Santo Domingo. Ursprünglich war dieser Komplex ein Inka Heiligtum (Coricancha). Im Zuge der Eroberung durch die Spanier wurde es teilweise zerstört und überbaut. 1950 wurden durch das Erdbeben, Überreste dieses Heiligtums wieder freigelegt. Die alten Inkamauern hielten dem Erdbeben stand, die neueren Mauern fielen zusammen.


    Große Teile der Inka-Wände und Decken waren mit Gold und Silber verkleidet. Das Gold und Silber wurde von den Eroberern entwendet. (Unser Tourguide sagte, das meiste davon landete im Vatikan)
    Von hier aus hatten wir einen schönen Blick auf die Umgebung.

    City Tour Cusco

    Nach dem langen und anstrengendem Tag gestern, schliefen wir zunächt erst einmal lange aus. Nach dem Frühstück legte ich eine Computerstunde ein. :) gegen elf Uhr gingen wir wieder ins Zentrum. Ich hatte zwar meinen Fotoapparat dabei, wollte aber keine Fotos schießen.

    Diese beiden Bilder mussten aber sein, einmal das Panoramabild und an dieser Katze konnte ich auch nicht so vorbeigehen.

    Wir gingen wieder zu „unserem“ Tour-Operator. Er freute sich und fragte gleich, wie uns die Tour gestern gefallen hat. Wir buchten nun noch zwei Touren bei ihm, einmal die City Tour für heute und dann auch gleich für morgen die South Valley Tour.

    Die City Tour sollte um 14 Uhr beginnen, wir sollten hierher zu seinem Laden kommen. Kein Problem, denn wir blieben so lange im Zentrum.

    Pünktlich um 14 Uhr waren wir wieder bei ihm und dann gingen wir zusammen wieder zu dem Treffpunkt, wo eben alle Agenten mit ihren Kunden auf die Busse warteten. Unser Guide telefonierte wie wild und dann sprach er mit jemanden, der aus einem Bus kam, sie nickten und schon hatten wir die letzten 2 Plätze in einem Bus ergattert.

    Uns war es ja egal. Die Touren sind äußerst günstig, wir bezahlten nur etwas über 7 Euro pro Person.

    Hallo aus Cusco, wir sind wieder gut hier gelandet. In Aguas Caliente fiel das Internet auf einmal komplett aus. Es war einfach traumhaft. Der Bericht kommt bald...
    Ich habe Muskelkater ohne Ende und bereue nichts... :yyyesmaster

    Ein kleines Bild gibt es schon mal vorab... So sah ich aus, nachdem ich in 5 Stunden 2.150 Stufen und über 600 Höhenmeter den Montana Machu Picchu auf- und dann auch wieder 2.150 Stufen hinabgestiegen bin. Zwischendurch hat es auch mal genieselt, aber meist war es trocken...

    Angelika, das lohnt sich ganz bestimmt. Und... wir sitzen gerade in der Lobby und trinken ein Gute-Nacht-Bier. Wir haben unser Frühstückspaket bekommen und den Wecker auf 5 Uhr gestellt.
    Friedrich geht es Gott sei Dank besser. Das Abendessen haben wir ausgelassen...
    Gute Nacht aus Aguas Caliente >""§

    Übrigens die Landschaft ist wunderschön, ganz anders als auf dem Altiplano in Chile. Es gibt übrigens viele Eukalyptus- Bäume, die - so unser Tourguide - vor 150 Jahren hier angepflanzt wurden und sich verbreiteten.

    Noch einmal hielten wir an, denn es gab eine stimmungsvolle Sicht auf die Kodillieren der Anden.

    Zurück in Cusco wurden wir nahe des Zentrums rausgelassen. Wir waren ziemlich geschafft und gingen ohne Umwege ins Beer-House, die wirklich eine stattliche Anzahl von Bieren anboten. Leider standen auf der Speisekarte NUR Gerichte MIT FLEISCH!

    Aber der Ober fragte beim Koch nach und ich bekam einen Vorschlag, den ich nicht ablehnen konnte. Prima, das hat auch lecker geschmeckt.

    Viele Grüße
    Petra

    Fortsetzung folgt!

    Bild 1: Solch einen Tischläufer haben wir uns gekauft. Man braucht mehrere Tage mit 6 - 8 Stunden Arbeitszeit, ehe dieser Läufer fertig gestellt ist. Daher sind diese Handarbeiten auch nicht sehr günstig zu erwerben, aber schön ist er!

    Auf dem 2. Bild ist ein Stück Kaktus zu sehen. ich ahnte schon, was kommt. Eine der Frauen nahm vom Kaktus ein Kügelchen und zerrieb es in ihrer Handfläche, es wurde rot. Also eine rote Farbe, sie sagte, das nehme man auch in der Kosmetik, zum Beispiel um sich die Lippen zu färben, was sie dann auch machte.

    Ihr ahnt es schon? Es ist eine Läuseart und zwar die Cochenille-Laus, die auf den Kakteen gezüchtet wird.

    Bevor wir gingen, schaute ich noch kurz in den Verschlag (Bild 3) hinein. Hier wohnen die Meerschweinchen. Es schaute mich mit seinen süßen Augen an und wusste sicher noch nicht, dass es etwas später im Kochtopf landen würde...

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!