Beiträge von Petra

    Andrea & Werner,
    ich bin ganz spartanisch unterwegs, fotografiere nur mit der Fujifilm X100S (23 mm) und mit der "alten" Canon 7D und dem Canon 200 mm F=2,8, welches ich mir letztes Jahr nur für diese Reise gekauft habe. Es macht aber erstaunlich gute Bilder.
    Viele Grüße nach New Orleans! >""§

    Wir reisen jetzt gleich nach Peru, aber erst gibt es Frühstück... :mrgreen

    4 Stunden verbrachten wir am Salzsee, nun lagen wieder 4 lange Stunden Rückfahrt vor uns.

    Didier hatte seinen MP3-Player mit, den er über das Auto anschloss, so vertrieb er uns und auch dem Fahrer die Zeit mit der Erfüllung von Musikwünschen, ja er hatte fast alles. Selbst der Fahrer freute sich darüber und sobald mal eine Pause kam, fragte er gleich wieder nach, warum denn keine Musik mehr käme. Ab und zu müssen kleine Bäche durchquert werden, aber es hielt sich alles im Rahmen.

    Mit dem Wetter hatten wir wirklich viel Glück, in der Ferne zogen dunkle Wolken auf, wir sahen es auch blitzen, aber wir fuhren dem schlechten Wetter davon, dasblieb in Bolivien.

    Ein wirklich schöner Ausflug, den ich nicht missen möchte. Dass wir am Abend geschafft waren, das kann sich wohl jeder denken.

    Nachdem Friedrich im Hotel das Schwefelwasser abgewaschen hatte, gingen wir noch für ein Stündchen ins Dorf. Für den nächsten Tag stand ja nicht viel an, als Kofferzu packen, ein Busticket zu besorgen und um 14 Uhr nach Arica zu fahren.

    Das war´s mal wieder.

    Viele Grüße
    Petra ::***

    Hier gibt es unseren Nachtisch (Obstsalat aus der Dose) und wir können die Vizcachas beobachten, die hier überhaupt nicht scheu sind.

    Übrigens, außer den vielen Lkws und viel Militär haben wir keine anderen Touristen gesehen. Die Gegend ist doch ein wenig abgelegen, aber wunderschön.

    Allerdings stören die vielen Brummis schon. Wir sehen nun auch die Großbaustelle mitten im Salar de Surire... :mmad

    Nachdem sich die Männer ausgiebig in dem Wasser vergnügt haben, man sollte aber nicht länger als 15 Minuten drinnen bleiben und hinterher sobald wie möglich eine Frischwasser-Dusche nehmen, ging unsere Fahrt weiter. Noch haben wir den Salar de Surire nicht umrundet.

    Wir erreichen wieder eine Conaf-Station, dieses Mal ist der Ranger auch da. Ich frage nett nach, ob es auch ein Baño gibt, es gibt nämlich kein öffentliches, aber er lässtmich und Laura in sein privates Reich. Das war super nett und wir haben festgestellt, seine Refugium ist wirklich prima!

    Es gibt auch ein paar Cabanas. Ich frage ihn, ob man diese mieten kann, im Moment jedenfalls nicht. Ich schaue mal durch ein Fenster, es gibt eine Schlafstelle, ein Herd und ein paar Möbel.

    Hier gibt es auch 3 verschiedene Arten Flamingos. Sie sind allerdings viel zu weit entfernt, aber es war schön, sie zu beobachten.

    Auch Vicuñas liefen am Rande des Salzsees vorbei.

    Während wir uns umschauten und fotografierten, bereitete unser Tourguide das Mittagessen vor: Reis, Mais, Tomaten, Avocados, Pilze, hart gekochte Eier, für die Fleischesser Hühnchen, Orangen, Saft und Wasser. Das hat prima geschmeckt. Mir zumindest, vor 2 Tagen musste ich das Essen ja auslassen. Heute hatte Friedrich nicht so einen Appetit. Ihm lag wohl noch der anstrengende Vortag im Magen.

    Die lange Fahrt hat nun ein vorläufiges Ende, denn wir erreichen endlich den Salar de Surire. Zunächst werden wir jedoch von der Polizei kontrolliert. Das hatten wir unterwegs ein paar Mal, meist wurden wir durchgewunken, aber dieses Mal, wurden alle Papiere genauestens kontrolliert, auch die Papiere und unseres Tourguides, wie die des Fahrzeuges. Die Pässe wurden verlangt und mitgenommen. Das ist aber alle normal, wir befinden uns schließlich im Grenzgebiet zu Bolivien. Ach noch was, wir hatten nur unsere Passkopien mit, das hat zwar ein Hochziehen der Augenbraue verursacht, aber es hat ausgereicht.

    Wir lassen unser Original lieber gesichert im Hotel zurück. ;) Zu schlecht ist die Erinnerung an American Samoa, wo mein Pass sich einige bange Stunden in falschen Händen befand.

    Nach 25 Kilometern auf der Ruta 11 bogen wir in eine Schotterstraße ab. Ob diese gut ausgebaut ist, darüber kann man sich streiten. Wir haben zumindest manchmal andere Erfahrungen gemacht.

    Mittlerweile befinden wir uns im Schutzgebiet der Vicunas. Der Bestand war dermaßen bedroht, denn die Wolle sehr begehrt und wie ich schon mal schrieb, wurden die scheuen Tiere getötet, um an die Wolle zu kommen. Seitdem man die Schutzräume für die Tiere errichtet hat, hat sich der Bestand wieder erholt.

    Oft haben wir die Herden beobachten können.

    Unser erster Stop war in Ancuta, das Dorf war wie ausgestorben. Ein Blick in die kleine Kapelle ließ ein erstauntes Oh ertönen. Es wurde dort Stroh gelagert.

    Wenn ich die Bilder von Friedrich sehe, dann tut es mir schon leid, dass ich nicht mitgefahren bin, aber andererseits brauchte ich unbedingt die Pause.

    So war ich am nächsten Tag ausgeruht als es auf die 12-stündige Tour ging. Unser Ziel war der Salar de Surire, ein über 17.000 Hektar großer Salzsee, der allerdings 4 Autostunden entfernt von Putre liegt.

    Wie schon beiden letzten beiden Touren, waren wieder Laura und Marcel sowie Didier mit dabei. Unser Tourguide war auch derselbe, der mit uns zum Chungara gefahren ist.

    Ja, es ist auch eine grandiose Gegend. <$§$
    Wir sind jetzt gerade wieder "unten" in Arica angekommen. Wir sind mit dem Bus von Putre gegen 14 Uhr losgefahren und hatten sogar Steinschlag zwischendurch. Ich habe sogar ein paar Bilder durchs Fenster geschossen.

    Wir waren schon am Terminal, wo die Colectivos nach Tacna abfahren, da ist vielleicht was los! Die Fahrt kostet nur 4.000 Pesos pro Person (ca 6 Euro) und die Autos fahren 24 Stunden lang. Auch jetzt hätten wir sogar für 3.000 Peso fahren können, aber das war uns jetzt zu stressig. Wir sind wieder in dem Hotel Las Palmas und gehen erst einmal etwas essen und trinken. Wir hatten ja noch kein Mittagessen.

    Ps. Unterwegs habe ich Bilder verkleinert, daher schreibe ich nachher noch etwas Bericht. :,.)

    Ja klar, mir ging es gestern auf der Tour super gut, der Ruhetag hat sich gelohnt. Es war wunder-wunderschön. Wir waren am Salar de Surire, da gab es auch stinkende Thermen. Friedrich ist ins Wasser gegangen. Aber davon später.

    Heute müssen wir packen, um 14 Uhr geht unser Bus zurück nach Arica. Putre ist ein tolles Ziel und wer in Chile weilt, sollte sich unbedingt die Zeit nehmen, um diese Umgebung zu erkunden.

    Bis später viele Grüße
    Petra

    Nachdem ich am 5. Januar unbedingt eine Pause einlegen wollte, wir aber schon eine Tour in den Norden geplant hatten, unternahm Friedrich diese Tour alleine und ich machte mir einen gemütlichen Tag in Putre.

    So konnte ich an meinem Bericht weiterarbeiten und Bilder sichten. Ich trank einen leckeren Cappuccino hier in der Terrace Lodge und machte einen Spaziergang ins Städtchen und suchte schon für den Abend, wenn Friedrich wieder da ist, ein Restaurant aus. Es gibt nicht allzuviele hier, aber ich wollte ml wieder was anderes essen außer Pommes und Reis oder Eier.

    Ebenso versuchte ich den Bus nach Arica zu buchen, aber das geht nur an demselben Tag. Sie machen keine Reservierungen. Um 14 Uhr fährt er zurück nach Arica.

    Jetzt kommt aber Friedrichs Bericht von seiner schönen Tour. Die Bilder sind natürlich auch alle von ihm und sie gefallen mir sehr gut. Ich wäre schon gerne dabeigewesen.

    Ich muss das Thema mal kurz öffnen, sonst kann Friedrich ja nicht hier schreiben. :KKopffass2

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