So gesättigt schlendern wir nun die Rua Santa Clara entlang, bis wir die Copacabana erreichen. Wow, immer noch schön der Anblick. Es sind viele Menschen da, es ist ja auch Freitag, das Wochenende naht.
Das Wetter ist prima, heiß, aber es weht ein angenehmer Wind.
Wir wollen zum Wasser. Damit sich keiner die Füße im heißen Sand verbrennt hat man Wasserschläuche mit Löchern verlegt, die einen schmalen Gang fast bis zum Meer nass halten. Eine tolle Idee. Der Sand ist weiß und der Strand ist sauber. Diese Ecke ist voll mit Touristen, die sich hier vergnügen wollen. (wir sind ja auch da!)
Der Strand der Copacabana ist ungefähr vier Kilometer lang. Ich weiß nicht wieviel davon wir heute abgelaufen sind, jedenfalls jede Menge. es macht Spaß am Wasser entlangszulaufen. Ich passe einige Male nicht auf, weil ich gerade was fotografieren wollte, Friedrich ruft noch: Vorsicht und schon erwischte mich die Welle. Aber, es wird nur der linke Schuh nebst Socken nass.
Irgendwann gehen wir wieder hoch und setzen uns in eines der vielen Strandcafés. Wir sind durstig und wollen ein Tonic Wasser trinken. Als ich probierte, verzog ich nur den Mund, es war Schweppes Citrus, also eine stinknormale süße Limonade. Ich tauschte die zweite Flasche um, denn diese war noch nicht geöffnet und nahm lieber ein Wasser. Die angefangene Limonade trank Friedrich weiter.
Bild 3: Preisfrage, was ist das? Wofür wird es genutzt?
Nach der Pause liefen wir nun "oben" auf der Uferpromenade weiter. Irgendwann merken wir, dass wir von mehreren Jugendlichen doch recht ungeschickt "begleitet" werden. Wir bleiben ein paar Mal stehen und beobachten, dass sie sich abwechseln und es immer wieder schaffen, dass mehrere in unserer Nähe sind. Das wird uns zu bunt, denn wir haben schon von den Jugendbanden gelesen, die harmlose Touristen ausrauben.
Wir gehen wieder an den Strand, eine Brasilianerin hat das beobachtet und sagte uns, dass wir gut daran täten, diesen Weg zu gehen, die Jungs sind bekannt. Na gut, wir haben nicht viel mit auf den Spaziergang genommen, aber es ist ein blödes Gefühl.