Beiträge von Petra
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Ich zitiere mal aus Wikipedia:
Die Iguazú-Wasserfälle bestehen aus 20 größeren sowie 255 kleineren Wasserfällen auf einer Ausdehnung von 2,7 Kilometern. Einige sind bis zu 82 Meter, der Großteil ist 64 Meter hoch. Die Wassermenge an den Fällen schwankt von 1500 m³/s bis über 7000 m³/s.Unterwegs machen wir eine Pause an einem Kiosk und wie man sieht, isst man nie alleine... Wir haben uns nicht hingesetzt, denn die Nasenbären riechen gut und kommen an und wollen ihren Anteil. Übrigens es sind nicht 2 oder drei, nein es sind Unmengen von denen da, die herumstrolchen. Zur Zeit gibt es auch viele Jungtiere.
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Es gibt verschiedene Wanderwege, die sehr schön sind. Allerdings macht einem die Hitze und die hohe Luftfeuchtigkeit ganz schön zu schaffen.
Wir gehen zunächst den Green Trail (etwa 600 m), nehmen dann den Upper Trail (etwa 650 m), wandern dann den Lower Trail (etwa 1600 m) und zum Schluss fahren wir mit dem Jungle Train bis zur Garganta del Diablo Station, um die letzten 1100 Meter über viele Brücken bis zum Teufelsschlund.Das ist alles bequem an einem Tag zu schaffen.
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Am 31.12. sollten unsere Freunde in Iguazu eintreffen, wir wussten nur nicht mehr genau wann und da das Internet nicht funktionierte, konnten wir auch nichts herausfinden.
So planten wir zunächst für uns alleine. Das Wetter war etwas freundlicher, es regnete nicht und wir hatten die Hoffnung, dass wir trocken blieben. Wir wollten zu den argentinischen Cataratas del Iguazu.
Der Bus fährt genau gegenüber von unserem Hotel ab, eine Fahrt kostet 40 ARS (unter 4 Euro), ab 1.1.2015 50 ARS. An der Bushaltestelle trafen wir einen anderen Touristen, der auch auf den Bus wartete. Daher nahmen wir alle ein Taxi zum Buspreis, zahlten also 120 ARS zusammen. So kamen wir recht bequem zum Eingang des Nationalparks Iguazu. Der Eintritt kostet 215 ARS pro Person.
Im Park gibt es jede Menge Nasenbären, die sehr aggressiv werden können, wenn sie Futter wittern. Sie klettern an einem hoch, wenn man nicht aufpasst, die Zähne sind sehr scharf. Wir haben einige Szenen gesehen, wo die Tiere frisch gekaufte belegte Brote den ahnungslosen Müttern weggerissen haben.
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Schade, über Iguazu hing eine feste Wolkendecke und konnten absolut nichts sehen. Angekommen auf dem Flughafen AEP regnete es in Strömen. Wir konnten über eine Fluggastbrücke ins Terminal gehen und wurden nicht nass.
Die Koffer kamen auch an und dann ging es ohne weitere Kontrollen in die Ankunftshalle. Wie nahmen uns einen Shuttle-Bus zum Hotel, das kostete nur die Hälfte von dem normalen Taxipreis. Untergebracht waren wir in dem Hostal Inn, etwas außerhalb von Puerto Iguazu gelegen. Für den Preis, den wir bezahlt haben, war es ok, günstig und gut gelegen, denn es gibt eine Bushaltestelle direkt vor dem Hostal.Wir checkten ein und mussten sofort in bar alles bezahlen, USD, EUR oder ARS alles wurde genommen. Der Kurs von EUR zu ARS war auch wieder höher als der offizielle, nämlich genau so, wie wir auch auf dem Schwarzmarkt getauscht haben.
Der Regen hiel die ganze Nacht an und die Vorhersage war auch nicht besonders. Es gab keinen Strom, nur eine Notbeleuchtung, daher gab es auch kein Wasser (Pumpe braucht Strom) und natürlich auch kein WIFI. Aber wir bekamen was zu essen und zu trinken. Wie schön, wir hatten Zeit für ein paar Runden Kniffel.

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Am 30.12. ging für uns die Reise weiter. Wir wollten nach Iguazu fliegen. Gebucht hatten wir mit LAN und der Flug startete vom Flughafen Aeroparque ab. Dieser liegt in Stadtnähe, nur ca. 6 Kilometer entfernt. Angekommen waren wir ja auf dem Internationalen Flughafen Ezeiza.
Eine Reisetasche ließen wir im Hotel zurück, denn wir werden ja wiederkommen. Das Taxi brachte uns zum Flughafen, es kostete nur rund 90 Pesos. Ich hatte uns schon online eingecheckt, aber ich habe die Tickets nicht drucken können. Dies holte ich dann auf dem Fkughafen an einem Automaten nach und es klappte hervorragend. Im Flughafen gab es dann zunächst einige Ungereimtheiten. Es gab eine riesige Schlange bei LAN, wir reihten uns zunächst ein, sahen aber auf dem Boarding-Pass, dass wir in der falschen Schlange standen und gingen in die andere Halle. Dort stand jedoch ein großes Schild, welches nicht zu übersehen war, Check-In in der Halle B. Toll, da waren wir ja schon und hatten unsere Plätze aufgegeben. Also stellten wir uns wieder hinten an.
Irgendwann kamen auch wir dran und konnten die Reisetaschen aufgeben. Dann gingen wir zum Gate. Unschlüssig, da wir nicht wussten, wie die Vorschriften in Südamerika wohl sind, tranken wir unser Wasser vorher aus. Das war jedoch überhaupt nicht nötig, denn man darf hier so gut wie alles mitnehmen. Das Gepäck wird zwar durchleuchtet, ich sah auch die vielen Fragezeichen auf der Stirn des Menschens, der auf den Monitor starrte, als mein Rucksack mit der vielen Elektronik durchleuchtet wurde. Er fragte nur kurz was, was ich aber nicht verstanden habe und ich meinte nur, es sei ein Sicherheitsrucksack. So nickte er nur und wandte sich dem nächsten Teil zu.
Unser Flug hatte nun 2 Stunden Verspätung, warum? Wir wissen es nicht. Egal, irgendwann durften wir einsteigen. Auf diesem 2 Stunden-Flug gab es auch etwas zu essen: ein süßes Stück mit rosa Füllung, ein Schokokeks und ein paar Fischli, also Kabbergebäck. Dazu konnte man zwischen Wasser, Cola oder Saft wählen.
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Unser letzter Abend in Iguazu war so schön...

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Es war unheimlich heiß, wir flüchteten in ein Eiscafe und labten uns an einer eiskalten Cola, danach gab es dann noch ein Eis.
So gerne wir auf den alten Leuchtturm gestiegen wären, das war nicht mehr drin. Wir schwitzten schon so genug.Es wurde Zeit wieder zum Fähranleger zu gehen. Wir fuhren dieses Mal pünktlich aus Colonia del Sacramento ab und kamen nach einer Stunde Fahrt zurselben Zeit wieder in Buenos Aires an, denn dieses Mal konnten wir die Uhren zurückstellen. Es war ein schöner Ausflug in eine andere Welt.
Da es doch schon recht spät war, verzichteten wir auf ein Abendessen und kauften uns nur eine große Flasche Wasser und eine Tüte Käsechips.
Im Zimmer angekommen, checkte ich für den Flug ein, wir bestellten ein Taxi für den nächsten Morgen und dann hieß es schnell alles zusammenpacken. Eine Tasche mit unseren "Winterklamotten" ließen wir im Hotel zurück, denn wir kommen ja wieder.
Das war´s erst einmal wieder. Als nächstes folgt dann das Abenteuer Iguazu.
Viele Grüße
Petra -
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Nach dem hektischem Treiben in der Millionenstadt von Buenos Aires, ist es eine Wohltat, durch dieses ruhige und beschauliche Städtchen zu spazieren. Die Altstadt von Colonia del Sacramento wurde in die UNESCO Weltkulturerbeliste aufgenommen.
Das Städtchen liegt auf einer in den Rio de la Plata hineinragenden Landzunge. Von der Hauptstraße aus kann man rechts und links das Wasser sehen, so klein ist der Ort. Wir gehen bis zum Ende der Straße und schauen mal hier und mal dort.
Wer mehr historisches über den Ort lesen möchte, schaut hier bei Wikipedia vorbei:
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Vom Fähranleger erreicht man in 10 Minuten die Innenstadt. Man läuft die Straße Rivera bis zu Kreuzung Avenida Gral Flores und biegt dort links ab und schon ist man mittendrin in der Altstadt.
Es war mittlerweile nach 15 Uhr uruguayischer Zeit und wir hatten Hunger und DURST, aber wir hatten keine Devisen. Also suchten wir uns zunächst eine Wechselstube. Es wurde 1:28 getauscht.
Dann nahmen wir einen kleinen Imbiss zu uns und natürlich auch ein kühles Getränk.

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Natürlich ging die Fähre nicht pünktlich ab, hier in Argentinien haben wir das bisher auch wirklich selten erlebt. Über eine Stunde warteten wir im Terminal. Positiv an solchen ätzenden Verspätungen ist, dass man nette andere Traveller kennenlernt. Wir trafen nette Dänen, die auch in Südamerika unterwegs waren. Mit viel Glück würden wir uns noch Iguazu wiedersehen, sie fliegen aber vorher noch kurz nach Salta.
Unser geplanter Aufenthalt in Uruguay schmolz also nur so dahin. Letzten Endes sind wir mit über einer Stunde Verspätung losgefahren und unterwegs erfuhren wir noch, dass die Uhren in Uruguay anders tickten und zwar nicht zu unserem Vorteil, wir verloren noch eine Stunde.
Ha, ha, was für eine Planung.
Manchmal ist es doch von Vorteil, sich etwas zu erkundigen.Als wir dann endlich Uruguay erreichten und uns im Terminal von Colonia del Sacramento befanden, hätten wir eigentlich gleich wieder einchecken können.

Na gut, so kratzte ich meine spanischen Kenntnisse zusammen und habe nach einer kostenlosen Umbuchung gefragt. Ja, wir haben sie bekommen, unser Ausflug war gerettet.
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Am nächsten Tag, es war der 29.12. machten wir nun endlich den Ausflug nach Colonia del Sacramento. Zunächst mussten wir uns Tickets für die Fähre besorgen. Die Gesellschaft heißt Buquebus und hat in Puerto Madero ein großes Terminal.
Da wir im Moment ein wenig blauäugig reisen, also ohne groß zu planen, wussten wir auch nicht, wann die Fähren fuhren. Aber um 12:15 h sollte die nächste Fähre abfahren. Mit eine Stunde war die Fahrtzeit angegeben, prima, dann fahren wir um 17:15 wieder mit der Fähre zurück und haben vor Ort 4 Stunden Zeit, dachten wir jedenfalls.
Es gab zwar noch eine Fähre um 21:15, aber da wir ja amnächsten Tag nach Iguazu abreisen werden und auch noch die Koffer gepackt werden mussten, war uns das einfach zu spät. Außerdem ist der Ort Colonia del Sacramento nicht so groß, dass man da so lange bleiben sollte. Daher buchten wir um 17:15 zurück.Die Tickets waren erstaunlich teuer, Sonderpreis Touristenklasse für uns beide 180 €. Da haben wir erst einmal geschluckt, aber wir haben uns dann doch dazu entschieden.
Die Fährgesellschaft nahm unsere Passdaten auf, sie erscheinen auch auf dem Ticket und dann mussten wir durch Sicherheitskontrollen und natürlich auch aus Argentinien ausreisen. Wir bekamen wieder einen netten Stempel in den Pass. Die Argentinier stempelten auch gleichzeitig die Einreise nach Uruguay. Das ist vermutlich Arbeitsteilung.
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Heute am 2. Januar geht es weiter mit dem Bericht. Wir sind jetzt schon in Iguazu, aber wir hatten in den letzten Tag so gut wie keinen Internetanschluss, kaum Wasser im Hotel, selten Strom aber dafür Regen ohne Ende. Wir wollten ja Wasser sehen.
Und das hatten wir in den letzten Tagen reichlich...
---Eine ganze Weile blieben wir auf einem Holzstamm am Ufer des Rio de la Plata sitzen und staunten über diesen gewaltigen Strom. Später gibt es noch ein Foto von dem Delta, wo man wirklich die Ausmaße sehen kann.
Dann wandern wir zurück. Wieder ein langer und heißer Weg. Am Abend stellen wir fest, dass wir uns einen riesigen Sonnenbrand geholt haben. Da haben wir noch in den kommenden Tagen viel Freude dran.
Ich hatte auch keinen Sonnenhut auf, so dass ich auch am Scheitel vom Sonnenbrand betroffen war. Aber, es gibt Schlimmeres.An diesem Tag machen wir nichts mehr. Wir kehren noch irgendwo ein und essen zu Abend, dann war Schluss. Insgesamt sind wir wohl an die 13 Kilometer gelaufen. Es hat sich aber wirklich gelohnt.
Bevor wir jedoch etwas Trinken und Essen gehen konnten, mussten wir uns Bargeld beschaffen. Das ist hier doch immer ein kleines Abenteuer. Wir wollten mittels Kreditkarte Geld ziehen, gingen in etliche Banken, aber... es gab nichts. Später im Hotel haben wir dann rausgefunden, dass es nur spezielle Banken gibt, die unsere Master- oder Visakarten akzeptierten. Jetzt wissen wir es, welche es sind, unter anderem die Santander-Bank

So blieb uns nichts anderes übrig, als auf der Straße zu tauschen. Wir nahmen aber nicht den Erstbesten, der unentwegt: Cambio, Cambio raunte, sondern wir suchten uns einen aus, der uns gefiel, ha, ha... Dieser war glücklich uns an der Angel zu haben und ging mit uns an eine Blechhütte. Dort, also davor haben wir dann noch mindestens 20 Minuten gewartet, ehe wir an die Reihe kamen. Natürlich wussten wir nicht, was wir davon halten sollten, egal, wir haben Geld bekommen, drinnen war 2 hübsche Mädels, die das alles regelten, draußen lungerten mindestens 5 Schlepper, jeweils mit einem Kunden an der Angel, sowie einige neugierige Beobachter.
Der Kurs war jedoch excellent und das Geld echt, denn wir haben es schon ausgegeben.
Das letzte Bild, sollte eigentlich das erste sein, denn es ist noch vom Rio de la Plata.
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Angelika schickte mir am 31.12. eine Mail mit folgendem Wortlaut:
ZitatEin gutes, gesundes, erlebnisreiches 2015 wünsche ich Euch allen!
AngelikaVielen Dank Angelika!
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Heute waren wir auf der brasilianischen Seite Wow, das war auch schön und wir hatten Sonnenschein pur. Unsere Freunde sind auch da und morgen gibt es einen Bericht.
Frohes neues Jahr... >""§ -
Hallo aus Iguazu. Es gab Stürme und wir haben im Hotel weder Wässer noch Strom, geschweige denn Internet. Daher nur eine kurze Meldung, uns geht es gut und heute sind wir richtig nass geworden, aber die Fälle sind gigantisch
Sobald das Internet wieder funktioniert, gibt es einen neuen Bericht.
Viele Grüße
Petra -
Frohes neues Jahr wünsche ich Euch allen. Wir haben etwas Probleme mit dem Internet...
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