Wir sind gerade gelandet und warten auf die Reisetaschen, es ist 17:43h und wir haben 2 Stunden Verspätung. Es regnet außerdem in Strömen, aber der Regen ist warm. Sobald die Koffer da sind, geht es ab ins Hotel, per Taxi.
Beiträge von Petra
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Ja, die Hop-on - Hop- off- Busse, das machen wir auch noch, wenn unsere Freunde da sind. Sie sind ja "nur" 2 Tage in B.A. Daher ist das eine gute Alternative.
Unser Flug nach Iguazu hat nun 1 Stunde Verspätung. Dreimal dürft Ihr raten, was wir jetzt machen werden.
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Kaffee Latte (haben wir heute bestellt und Café negro erhalten.Wir hätten cafe con leche bestellen müssen.)
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Friedrich sagt:
Uruguayisch -
Guten Morgen aus Buenos Aires >""§
Die Temperatur ist wunderbar nur 21 Grad. Heute Nacht hat es wie verrückt geregnet. Das tut gut.
Heute geht es nach Iguazu, nach dem Frühstück checken wir aus und nehmen uns ein Taxi, dieses Mal zum stadtnahen Flughafen ✈ AEP, nur 6 Kilometer entfernt. Eine Tasche mit den Winterklamotten lassen wir im Hotel.
Bis später, gestern ist es durch dem Ausflug doch sehr spät geworden.
Unsere Freunde kommen morgen. In Rio ist es 38 Grad und sie haben eine tolle Zeit an der Copacabana, dem Concorvado und Zuckerhut.
Viele Grüße
Petra -
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Wir schlendern die Hafenpromenade entlang. Es ist Sonntag und viele Menschen sind auf den Beinen. Man nimmt das Auto fährt an die Promenade, packt seine Campingstühle raus und setzt sich hin. Manche haben ihr Picknick mitgebracht, andere kaufen einen Snack an den zahlreichen kleinen Kiosken. Meist gibt es Hamburger und Würstchen im Brot. Dachte ich zunächst, dass auch Salat angeboten wird, nein das sind die verschiedenen Zutaten für die Hamburger.
Wir setzen uns auch an ein Kiosk und trinken eine Cola und kaufen uns ein paar Pommes. Es ist heiß und wir brauchen ab und zu eine Pause.
In den Bäumen sitzen viele bunte Vögel. Ich habe aber kein vernünftiges Objektiv mit, um sie mit dem Fotoapparat einzufangen.
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Macht nichts, sagen wir uns, dann schauen wir uns halt mal den Rio de la Plata (Silberfluss) an. Das Mündungsdelta ist 220 km breit. Buenos Aires liegt am Südufer und Montevideo am Nordufer.
Auf dem Weg dorthin stehen ein paar alte Hafenkräne. Als Friedrich genauer hinschaute, sah er, dass diese aus der ehemaligen DDR sind. (VEB Eberswalde)
Puerto Madero ist das alte Hafenviertel, man hat es wie in vielen anderen Städten auch wieder gesellschaftsfähig gemacht.
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Wenn man früh ins Bett geht, dann steht man auch meist früh auf. Ich war schon um 6 Uhr wach und da es erst um 8 Uhr Frühstück gibt, habe ich die Zeit genutzt und an den Bildern und dem Reisebericht gearbeitet.
Es ist der 28.12.2014 und wir haben uns vorgenommen, einen Tagesausflug nach Urguay zu machen. Wir hatten von dem Ort Colonia gehört, dort soll es sehr schön sein. Zunächst tauschten wir wieder Euros in ARS um, der Kurs war mit 1:14,6 recht gut und es war wieder lustig, wie das Wechseln auf der Straße vor sich ging.
Dann machten wir uns auf den Weg zum Puerto Madero, denn dort sollten die Fähren nach Uruguay starten. Nur wo genau, das wussten wir nicht. Egal, als wir an der Waterfront ankamen, fiel uns ein, dass wir keine Pässe mitgenommen hatten, nur Kopien. Das Original lag gut behütet im Safe. Ja, was soll ich dazu sagen, man reist durch die halbe Weltgeschichte und denkt nicht daran, dass man einen Pass benötigt, wenn man ein Land verlässt und in ein anderes einreisen will.
Das zum Thema Vielreisender... -
Maxi, das täuscht mit dem Bier
Wir teilen uns auch immer nur eine Flasche, aber ich werde mich jetzt mit Getränkebilder zurückhalten. Ich will ja nicht, dass Dir schwindelig wird.
Es ist halt so, dass ich unterwegs in den Restaurants WIFI habe und dann schnell mal ein Handybild mache und das hochlade. Hätte heute was mit Cola gehabt, aber da gab es kein Internet... 
Geführte Bustouren, nö, das haben wir nicht gemacht. Wir fanden es spannender auf eigene Faus loszuziehen, da sieht und erlebt man viel mehr. Wir sind aber nochmal 2 Tage in Buenos Aires.
Wir haben für den Flug morgen nach Iguazu eingecheckt und die Koffer sind gepackt. Einen Teil lassen wir hier, dann haben wir nicht so viel zu schleppen. Wir kommen ja am 3.1. wieder zurück.
Viele Grüße
Petra -
Macht nichts Heike, es trennt uns nur der Rio de la Plata , jetzt geht es gleich wieder zurück.
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Der Tag heute lief etwas durcheinander
Wir sind im Moment in Uruguay und kommen heute Abend zurück, morgen geht es weiter nach Iguazu, mal sehen, ob ich he Abend noch berichten kann. Ich habe jedenfalls genug zu erzählen. -
Gleich am ersten Tag haben wir also das südamerikanische Leben kennengelernt. Wir sind natürlich danach wieder zurück zum Hotel gegangen, denn so konnten wir uns nirgendwo blicken lassen. Meine Haare waren total mit dem fiesen Zeug verschmutzt.
Im Hotel wusch ich den Mist aus Friedrichs T-Shirt und meiner Bluse raus. In den Klamotten sind Flecken zurückgeblieben, die sich nicht rauswaschen ließen. Zum 2. mal an diesem Tag wusch ich meine Haare und Gott sei Dank, der Gestank war dann endlich weg. Ein zweites Mal passiert uns das nicht. Wenn wieder eine leere Straße mit vielen Balkonen kommt, dann gehen wir nicht mehr direkt darunter.
Wie gut, dass wir vorher noch eine leckere Pizza - auch vegetarisch - gegessen haben.
Den Abend sanken wir hundemüde ins Bett. Wir haben ja auch viel erlebt und es war ein langer Tag seit unserer Abreise in Deutschland.
Viele Grüße
PetraFortsetzung folgt!
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Wir laufen weiter durch die Stadt, kommen nach San Telmo und wollen von dort nach Puerto Madero.
Irgendwo in einer Nebenstraße merke ich, dass mir etwas auf dem Kopf fällt und auch auf dem Rücken macht es platsch. Es stinkt erbärmlich. Ich frage Friedrich, ob man was sehen kann. Ja, meint er, das ist Vogeldreck. Nur soviel?
Dann sehe ich, dass Friedrich auch von diesem Mist getroffen wurde. Uns kommt einer entgegen gelaufen und zeigt nach oben und will uns säubern. Nö, nicht mit uns. Das ist ein abgekartertes Spiel!
Wir lassen die Typen, einer ist hinter uns, der andere kommt uns entgegen, gleich abblitzen. Gott sei Dank ziehen sie ab. Wir holen Taschentücher raus und versuchen uns so gut wie möglich zu säubern. Ekelhaft dieser Gestank. Man sagt ja, dass normaler Weise Senf benutzt wird. Bei uns war es grünlich und stank wie die Pest.
Wir sind etwas sauer über diese Behandlung, aber wir haben Glück gehabt. Friedrich hatte einen guten Riecher. Er meinte, der Typ hat schon was zu uns gesagt, bevor wir überhaupt etwas gemerkt haben. Ja, dafür ist Buenos Aires bekannt. Immer wieder fallen Touristen hierauf rein und stehen nachher ohne Rucksack und Geldbörse da.
Wir haben vorgebaut, immer nur wenig Geld in den Taschen und das andere Bargeld/Kreditkarten sicher am Mann/Frau versteckt.
Es gab noch ein paar Begebenheiten, wo uns Menschen fragen wollten, wie die Straße dorthinten heißt, etc. Aber da gehen wir stur weiter, denn auch das ist uns bekannt, dass es meist Taschendiebe sind, die nichts Gutes mit uns vorhaben.
Am Abend habe ich dann mal gegoogelt und genau das, was wir erlebt haben, davor wird gewarnt...
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In Argentinien braucht man Argentinische Peso. Der offizielle Kurs ist ungefähr 1:10, also für 10 Euro bekommt man 100 ARS. Es gibt aber auch einen "Schwarzmarkt". Da bekommt man für 10 Euro 140 ARS, also doch bedeutend mehr. Natürlich besteht immer die Gefahr, dass man übers Ohr gehauen wird. Wir wollen erst einmal ganz normal bei der Bank tauschen und ignorieren das "Cambio, Cambio". Jeder Zweite raunt uns da zu. Nö, wir sind noch nicht so weit.
Daher gehen wir schön brav in eine Bank und wollen am Automaten Geld ziehen. Das klappt nicht, denn die Bank nimmt nur eigenen Karten an.
Nirgendwo sehen wir das Mastercard- oder Visazeichen. Das gibt es doch nicht. Es muss doch irgendwo einen Automaten geben, der uns Geld ausspuckt.

Während wir von einem ersten argentinischen Bier träumen, dieses aber mangels Bargeld nicht bestellen können, spricht uns wieder einer an. Erst winken wir ab, dann überlegen wir es uns und sagen, ok, wir wagen es. Also holen wir 50 Euro hervor und fragen nach der Rate. 1:14 wird uns gesagt. Ok, wir machen es. Der "Typ" nimmt uns zur Seite und wir bekommen 700 ARS in 100er Scheinen. Friedrich gibt sie mir und ich zähle sie auch nochmal nach und schaue sie mir an. Einer sieht tatsächlich anders aus.
Verrückt, ich habe doch überhaupt keine Ahnung. Der Geldwechsler sieht meine Fragezeichen im Gesicht und er sagt uns worauf wir achten müssen. Dann sagt er noch, dass der eine Schein ein neuer ist. Wir glauben ihm mal.Ja, nun hat es geklappt und wir gehen in das Café Martinez setzen uns draußen hin und bestellen ein kühles Bier. Eine Kleinigkeit essen könnten wir auch. Es gibt nur verschiedene Sandwich, alle mit Fleisch... Ich mache den ersten Versuch und frage, ob ich auch nur ein Käse-Sandwich haben kann. Ja, es klappt!
Es wird frisch zubereitet und es schmeckt. -
Unser Hotel liegt in der Fußgängerzone im Zentrum (Microcentro). Der Taxifahrer lässt uns an der Ecke raus und wir müssen noch ein paar Schritte gehen. Es ist das Hostal El Cabildo in der Lavalle. Es ist ok, denn der Preis ist günstig, Frühstück inbegriffen und W-Lan gibt es auch. Volker hat mir dieses Hostal empfohlen, er war vor einiger Zeit auch dort.
Übrigens, es ist unheimlich warm. Wir haben beide noch unsere Winterjacke an und es rinnt nur so...
Leider ist erst um 12 Uhr Check-in. Wir fahren in den ersten Stock, dort ist ein kleiner Aufenthaltsraum mit Fernsehen und wir versuchen die Zeit totzuschlagen. Gegen 11 Uhr kommt der erlösende Anruf, wir dürfen ins Zimmer. Schnell eingecheckt und dann erst einmal unter die kühle Dusche.
Tja, es ist ja noch früh am Tage und hinlegen wollen wir uns auf keinen Fall, also packen wir unseren Fotoapparat und ziehen los. Wohin? Egal, einfach durch die Straßen bummeln. Buenos Aires ist schon ein anderes Kaliber als Hannover, Köln oder München. Wir müssen eine Straße überqueren, ich glaube, sie hatte 16 Fahrstreifen und 4 Fußgängerampeln. Man schafft es nicht in einer Grün-Phase auf die andere Seite zu kommen. (Die grünen Männchen sind hier auch weiß
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Friedrich sagt:
Kilo ca. 2 Pfund -
JA, es war schon super. Heute haben wir unser 2. Abenteuer erlebt, wir wollten nämlich nach Uruguay, lest nachher selber, was uns passiert ist.

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Diese Bilder sind vom Landeanflug auf den Flughafen Ezeiza in Buenos Aires. Der Flug war nicht immer ruhig und ab und zu wurden wir ein wenig durchgerüttelt.
Ich war froh, als wir endlich wieder festen Boden unter den Füßen hatten. Die Einreise verlief prima, wir wurden fotografiert, ein Daumenabdruck wurde auch genommen und dann waren wir in Argentinien eingereist.
Unsere Koffer kamen auch sofort, wieder Glück gehabt. Ich hatte mich im Vorfelde schon erkundigt, wie man in die Stadt reinkommt. Mit dem Bus wollten wir uns nicht antun, so kauften wir in der Halle einen Transport mit dem White Taxi zu 36 Euro. Für die 40 Minuten Fahrtzeit ein angemessener Preis.
Der Taxifahrer spricht nur spanisch und so kratze ich meine Kenntnisse zusammen und wir können sogar ein etwas einfaches Gespräch führen. (ungefähr so wenn man sich mit einem 2-jährigen unterhält
) Aber der Taxifahrer freut sich und ich mich auch. Kommunikation ist alles... 
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An Board gab es WIFI und da ich noch ein paar "nutzlose" Meilen auf meinem Miles & More Konto hatte, die ich bisher nicht einlösen konnte, nahm ich dann 5.500 für einen 24-Stunden-Account. Ansonsten hätte es 17 Euro gekostet. Die Verbindung war recht gut und für mich ein netter Zeitvertreib.
Der LH-Flug 510 nach Buenos Aires dauerte 13 Stunden und 20 Minuten, eine lange Reise. Die meiste Zeit davon verschliefen wir. (was mir auch dank einem Gläschen Baileys und dem Medoc zum Abendessen gut gelang.)

Zwei Stunden vor Ankunft gab es dann noch ein Frühstück.
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