Beiträge von Petra

    Von Glewitz fuhren wir ein wenig die kleine Halbinsel ab auch hier gibt es einen Ort Zicker und den Pritzwald, ein FKK-Gelände.
    Wir kehrten um in Richtung Zudar. Ich suchte die Kormorankolonie, die sich hier laut der Freizeitkarte, die wir gekauft haben, befinden sollte. Ich hatte auch extra meine 7D, das Stativ und mein großes Objektiv mitgenommen. Allerdings sahen wir keine Kormorane.

    In dem Dorf Zudar schauten wir uns die die alte Kirche St.-Laurentius aus dem 14. Jahrhundert an. Diese Kirche war einst ein Wallfahrtsort, aber nur so lange, bis Pilger, die sich 1372 auf dem Wege zu dieser Kirche befanden, mit dem Schiff untergingen.

    Wir trafen dort eine Frau, die uns sagte, dass wir die Kirche besichtigen dürfen. Ich fragte anschließend nach der Kormorankolonie. Die Kormorane brüten und leben nicht mehr hier. Durch den vielen Kot sind die Bäume eingegangen und die Kormorane haben sich was anderes gesucht. Schade...

    Unser letzter Tag auf Rügen, das Wetter ist immer noch regnerisch und grau in grau. Wir beschließen zu der Halbinsel Zudar im Süden der Insel Rügen zu fahren.

    In Putbus machen wir den ersten Stop. Man nennt sie auch die weiße Stadt. Fürst Malte I. gründete 1810 die Stadt und ließ 1828 einen großen Platz errichten, den Circus. In der Mitte steht ein Obelisk. Rund um diesem weitläufigen Park wurde weiße Häuser im Stil des Klassizismus errichtet. Vor diesen Prachtbauten wurden Rosenstämme gepflanzt. Daher hat die heutige jüngste Stadt von Rügen einen weiteren Beinamen, nämlich Rosenstadt.

    Anja, ich glaube auch, dass die regelmäßige Bewegung gut ist. Genau deswegen mache ich ja auch die Übungen, weil ich auch noch im Alter fit sein möchte und ich will auch nicht auf der Südamerikareise rumjapsen.

    Angelika, da bin ich gespannt, was Du zu dem Buch sagst. ;) Ich finde es ganz interessant und habe auch die Ernährung (bis auf manche Ausnahmen) umgestellt, so dass ich hoffe, dass mein Stoffwechsel wieder so rocihtig gut funktioniert.

    Das Sportprogramm ist außerdem super.

    Ja, den kenne ich auch, der ist etwas anders, muss aber auch gefüttert werden. Annelie hat mir ihren gezeigt, der sieht sehr lecker aus und riecht auch gut. Auch ich muss einen Teil weitergeben. Ich werde es noch schreiben, wenn der Tag kommt.

    Heute kam meine Freundin und brachte mir ein Schälchen mit was "Braunem" drin.
    Ich fragte sie: Was ist das?
    Sie meinte: hier lies den Zettel, dann wirst Du es sehen.

    Ich ging rein und las den Zettel. Es war eine Anleitung für ein Glücksbrot:
    Das Brot kommt aus dem Vatikan und bringt der Familie Glück. Das Brot nur einmal im Leben backen. Es erfüllt die Wünsche der Familie. Wünsche Dir was, bevor Du das Brot isst. Jedem verschenktem Teil die Anleitung mitgeben.

    Ich halte ja nicht viel von Kettengeschichten, aber ein bissel Glück für die Familie kann auch ich gebrauchen. Also werde ich den Teig hegen und pflegen, wie es auf der Anleitung steht und Euch jeden Tag berichten, denn es dauert 7 Tage, ehe ich es backen kann.

    Vielleicht noch eins, der Teig mag kein Metall, deshalb nur mit einem Platik oder Holzlöffel rühren. Bei Zimmertemperatur aufbewahren und die Schüssel nur mit einem Leinen oder Geschirrtuch abdecken.

    Ich habe nun erst einmal die Schüssel mit dem Teig fotografiert und dann den Teig in eine größere Plastikschüssel umgefüllt und mit einem Geschirrhandtuch abgedeckt.

    Morgen geht es weiter, dann wird gefüttert. :ttwisted

    Viele Grüße
    Petra

    Mit Benno hast Du aber viel durchgemacht. Toll, dass Du das so durchziehst. Wer weiß, was sonst aus ihm geworden wäre.

    Eine schöne Halskrause hat der Johann aber. Bald geht es ihm wieder gut.
    Viele Grüße
    Petra

    Mit der Kap-Arkona Bahn fahren wir wieder zum Parkplatz zurück. Wir nehmen eine andere Strecke zurück und fahren über Wiek (dort gibt es eine historische Verladebrücke) bis zur Wittower Fähre.
    Wir nehmen die Fähre, die die Halbinsel Wittow mit dem Muttland (das ist der Hauptteil der Insel Rügen) verbindet.
    Über Trent und Bergen einmal quer über die Insel fahren und dann waren wir auch wieder bei unserer Pension angelangt.

    Das war´s für heute, es gibt noch einen weiteren Teil. ;)

    Viele Grüße
    Petra

    PS. Dieser Thread ist gesperrt, Kommentare dürft Ihr hierhin schreiben. <$§$

    Das Kap Arkona hat eine 43 m hohe Steilküste. Treppen führen hinunter an den Strand (Königstreppe und Veilchentreppe) Wir sind sie nicht hinuntergegangen. Ebenso sind wir auch nicht auf den Leuchtturm gestiegen. Beide Leuchttürme haben eine Aussichtsplattform und ganz sicher hat man auch eine tolle Sicht, wenn das Wetter mitspielt.

    An der Steilküste kommt es immer wieder zu Abbrüchen und 2011 wurde ein Kind dort von den Massen erschlagen, eine traurige Geschichte, die sich am 2. Weihnachtstag ereignete.

    Neben dem Peilturm, den ich gar nicht aufgenommen habe, gibt es zwei Leuchttürme.

    Der rechte kleinere Turm wurde 1828 in Betrieb genommen. Die Pläne stammen von Karl Friedrich Schinkel. Heute ist er nicht mehr in Betrieb aber er wird zum Beispiel noch als Standesamt genutzt. Auf dem Boden vor dem Leuchtturm sieht man viele Platten mit eingravierten Namen von denen, die sich getraut haben.

    Der größere Leuchtturm (35 m) wurde am 01. April 1905 in Betrieb genommen. Er ist heute noch aktiv und sendet in der Nacht alle 17 Sekunden einen Blitz.

    Das Wetter ist umgeschlagen, es regnet als wir am nächsten Morgen aus dem Fenster schauten. So packten wir unsere Regensachen ein, denn wir wollten an nördlichste Ende der Insel Rügen fahren, zum Kap Arkona.

    Wieder nahmen wir den Weg über Binz, dann kamen wir an die Feuersteinfelder. Dies ist ein Naturschutzgebiet, wo es bis zu 3 Meter hohe Wälle gibt, die zu 90 % aus Feuersteinen bestehen. Man vermutet, dass diese Wälle vor 3.000 - 4.000 Jahren durch starke Sturmfluten aufgeworfen wurden.

    Wir erreichen Mukran, den Fährhafen Sassnitz am Prorer Wiek, dann schwenken wir nach Sagard und Glowe.

    Hier beginnt die Schaabe, eine Landenge (Nehrung), die die Ostsee vom Breeger Boddem sowie dem Großen Jasmunder Bodden trennt. Diese Nehrung ist nur 600 bis 2.000 m breit, 12 Kilometer lang und verbindet die Halbinsel Jasmund mit der Halbinsel Wittow.

    Nun ist es nicht mehr weit bis zum Kap Arkona. Am Himmel entdeckt Friedrich Kraniche. Wir sehen, wo sie landen und fahren ein Stück Feldstraße. Tatsächlich, Unmengen von Kraniche stehen auf einem abgeernteten Maisfeld. Es ist toll, diese Vögel zu beobachten. Ich habe kein geeignetes Objektiv mit, um die Tiere zu fotografieren, außerdem regnet es immer noch. Eine ganze Weile schauen wir den Tieren zu., dann fahren wir weiter.
    In Putgarten ist Schluss für Autofahrer. Es gibt einen großen Parkplatz (gebührenpflichtig). Dort stellen wir das Auto ab und dann können wir entscheiden: 2 Kilometer zu Fuß oder die Tschu Tschu Bahn zum Kap Arkona. Vorher wollen wir noch eine Kleinigkeit essen, denn wir sind hungrig: Fischbrötchen oder Curry-Wurst! :question Gott sei dank gibt es auch ein Stück Kuchen, zwar nicht unbedingt das Mittagessen meiner Wahl, aber mein Magen sagt danke.

    Für 2 Euro fahren wir dann mit der Tschu Tschu Bahn zum Kap Arkona. Ich hätte mir besseres Wetter gewünscht, nur kann man´s nicht ändern. Somit gibt es nur wenige Fotos und die sind natürlich ein wenig grau in grau.

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