Beiträge von Petra

    Maxi, im Erdreich kann man aber im Winter schlecht was machen. Ich glaube auch nicht, dass die Baustelle schon so lange da ist, es war allerdings Sonntag und somit wurde nicht gearbeitet.

    Letzten Endes ist es alles eine Frage des Geldes, das muss ja auch vorhanden sein, um die Schäden zu reparieren.

    Nur fünf Minuten von der Kirche entfernt steht eines der ältesten Wohnhäuser von Rügen: das Pfarrwitwenhaus. Es wurde 1720 gebaut und zwar im alten Zuckerhuthaussttil, der wohl typisch für Rügen war.

    Von hier aus fuhren wir wieder zurück und den Abend verbrachten wir im trubeligen Binz. Zufälligerweise macht mein Bruder auch gerade Urlaub auf Rügen. :mrgreen

    Viele Grüße
    Petra

    Die kleine Backsteinkirche in Groß Zicker stammt vermutlich aus den Jahren um 1360. Wir sehen viele alte Grabsteine, an der Südwand der Kirche ist eine Sonnenuhr angebracht, aber wir können sie nicht lesen, die Sonne ist nicht kräftig genug.

    Die Kirche ist offen und wir schauen uns drinnen um. Es darf zwar fotografiert werden, aber die Bilder dürfen nicht veröffentlicht werden, warum auch immer. ~°

    Wenn es ein Klein Zicker gibt, gibt es ganz sicher auch ein Groß Zicker. Da fuhren wir dann als nächstes hin. Es ist eine Landzunge der Halbinsel Mönchgut.

    Als erstes gingen wir zum schönen Sandstrand, dem Textilstrand, es gibt nämlich auch einen FKK-Strand und dazwischen liegt der Hundestrand. ;)

    Da das Licht gerade so schön war, habe ich mal ein Portrait-Foto gemacht... :hhherzen

    Klein Zicker ist eine Halbinsel im Südosten Rügens. Diese Halbinsel liegt am Ende der Halbinsel Mönchgut. Klein Zicker ist nur 750 m lang und 650 m breit, also sehr gut zu erkunden. ;D

    Bevor wir Klein Zicker erreichten kamen wir an einem Hünengrab vorbei. Ein Hünengrab ist eine Großgrabanlage und nicht ein Grab eines Riesens. In Norddeutschland sind diese Gräber sehr verbreitet gewesen.

    Rund 100 Meter über dem Ort auf einem Hügel liegt die Moritzburg. Da wollten wir hin, ein Weg führt - wie so immer - über Treppen hoch.
    Die Moritzburg entpuppte sich als ein Ausflugslokal, das aber geschlossen war und ziemlich unbewirtschaftet aussah. Aber man hatte einen schönen Blick auf das Umland.

    Da wir einen Fahrradfahrer trafen, musste es auch einen anderen Weg hinunter geben. Den sind wir dann zurück zu unserem Auto gegangen. Autos müssen nämlich vor dem Ort abgestellt werden.

    Am nächsten Tag sollte das Wetter wieder gut werden und wir wollten die südöstliche Gegend erkunden. So fuhren wir als erstes in den nahe gelegenen Ort Moritzburg, der zu Sellin gehört.
    Nur wenige Häuser, die aber auch auf Wanderer eingestellt sind. So findet man kleine Pensionen und auch Restaurants.

    Eine Attraktion ist jedoch die Fährverbindung über den Baaber Bek, rund 49 Meter auf einem Ruderboot. ;D Es soll die kürzeste Fährverbindung Deutschlands sein. Wer hier ankommt, klingelt und schon kommt der Fährmann und fährt einen rüber, natürlich mit Muskelkraft. Selbst ein Fahrrad nimmt er mit.

    So erspart sich der Wanderer einen großen Umweg.

    Nun erreichen wir den Abzweig zum Kollicker Damm, der auch zum Parkplatz Hagen führt, wo unser Auto steht. Von hier sind es noch 4 Kilometer, die wir laufen müssen. :question

    Es nutzt nichts und auch als wir das Schild sehen, zucken wir nur mit den Schultern, wir haben es ja so gewollt und es war auch schön.

    Die letzten 4 Kilometer waren dann nicht mehr so prall, aber wir hielten tapfer durch. Ich hatte aber auch die Nase voll. Während der letzten Stunde fing es an zu tröpfeln, was im Wald nicht so tragisch ist. Die Dämmerung brach herein und bevor es stockduster wurde, kamen wir am Parkplatz an.

    Ja, diese Tour hat uns super gefallen... ~^^

    Viele Grüße
    Petra

    Wir liefen ein ganzes Stück den Hochuferweg entland und zwar in Richtung Königsstuhl. Die Sicht von oben auf die Steilküste war einmalig.

    Allerdings sollte man sich immer die Gegenbenheiten der Steilküste vor Augen halten. Manches, was von oben noch stabil aussieht, kann jeder Zeit herunterbrechen. Es gibt zum Abgrund hin keine Absperrungen.

    Das Wetter ist angenehm, aber zum Fotografieren nicht gerade ideal, denn es ist relativ diesig.
    Bild 1 zeigt die Viktoriasicht
    Nach der Pause wollen wir zum Strand. Es sind über 412 Stufen, die wir hinabsteigen müssen. Runter geht es ja noch einigermaßen...

    Es geht weiter, wir sind bald am ersten Zwischenziel dem Königsstuhl. Am Informationszentrum Königsstuhl machen wir eine Pause. Der Eintritt kostet 7,50 € pro Person. Es gibt Ausstellungen, ein Kino, Kinderspielplatz, ein Bistro etc.
    Wir kaufen uns einen Kaffee, setzen uns auf die Terrasse und packen unsere mitgebrachten Plunderteilchen aus. Am Nachbartisch sitzt eine Mutter mit einem kleinen Jungen, er hat eine Bratwurst im Brötchen bekommen. Immer wieder zeigt er auf mein Teilchen und sagt zu der Mutter: Mama, das will ich auch haben...

    Bild 4: ein Blick vom Königsstuhl

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