Beiträge von Petra

    Von Gagnières nach Besançon - 460 km

    Für den 26. April hatten wir eine längere Wanderung geplant, aber das Wetter machte uns einen Strich durch unser Vorhaben. Er goss nur so vom Himmel. Eigentlich war der Regen erst für den 27.4. angesagt, unserem Abreisetag. Mit war das alles ja recht egal, aber Friedrich musste ja mit dem Motorrad fahren. Wir bedauerten ihn schon ordentlich. {f

    So machten wir uns einen gemütlichen Tag in dem schönen Ferienhaus und genossen das familiäre Beisammensein.

    Am nächsten Tag hieß es dann Abschied nehmen von meinem Bruder und seiner Frau und von meiner Schwester und Schwager. Mein jüngste Schwester Michaela nahm ich in meinem Auto mit. So hatten wir eine kurzweilige Fahrt bis Besançon.

    Während wir hauptsächlich auf der Autobahn fuhren, nahm Friedrich mit seinem Motorrd lieber kleine Nebenstraßen. Er musste ja wieder nach Lyon zurück, da dort der Vito stand.

    Das Glück war uns hold, denn an diesem Tag regnete es nicht.

    Ich habe von der Hinfahrt gelernt und hatte ab sofort immer nur einen vollen Tank. :thump: In Besançon verfuhr ich mich ein wenig, wir hatten das falsche IBIS iins GPS-System eingetragen. Das war aber kein Problem, so drehten wir halt eine weitere Runde und erreichten dann das Ziel. Für das Auto hatten wir einen Parkplatz in der Tiefgarage reserviert.

    Hier die Karte nach Bessèges und am Abend zum Restaurant:

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    Hier muss man frühzeitig einen Tisch bestellen, denn es gibt nur Platz für 18 Gäste. Auch gibt es keine Auswahl an Speisen, sondern nur ein Menü für alle mit vegetarischer Option.

    Um es abzukürzen, das war alles große Klasse. Was für ein Ambiente, selbst die Örtlichkeiten musste ich einmal aufnehmen. :D

    Das Essen war vorzüglich, wir ließen es uns schmecken Gang für Gang und genossen den Abend. Das war ein tolles Geschmackserlebnis. Wer auch immer in diese Gegend kommt, es lohnt sich!

    Mein Bruder Markus feierte seinen Namenstag [nicht wirklich], aber er hatte uns alle in das besondere Restaurant Carabasse in Beaulieu eingeladen.

    Wir fuhren über kleine Wege, oftmals einspurig zwischen Wiesen und Felder entlang. Eine einsame verlassene Gegend. Schnell wird klar, das ist ein Insider-Tipp, hier verirrt man sich nicht aus Versehen.

    Nun gingen wir zu einem überdachten Flohmarkt - de la cave au grenier - vom keller bis zum Dachboden und genau das haben wir auch vorgefunden. Hier hätte man ohne Ende kleine und große Schätzchen kaufen können. Wir stöberten ein Weile herum, aber gekauft haben wir dann doch nichts.

    Wir machten noch einen kleinen Spaziergang, liefen über die Brücke zur Kirche, gingen noch ein paar Schritte durch den Ort.

    Heute habe ich das 2. Buchweizenbrot gebacken und habe wie im vorherigen Beitrag schon geschrieben, geschrotete Leinsamen genommen, die hatte ich auch noch im Vorratsschrank. Ebenso habe ich die Zeit fürs Fermentieren auf 36 Stunden verlängert und die Backzeit auf 70 Minuten gestellt.

    Nun passt es wunderbar. Die Scheiben sind sehr klein, uns passt das gut. Daher belassen wir es so.

    Hallo in die Runde!
    Wie ich in diesem Thread Buchweizenbrot - wer kennt das? schon schrieb, wollte ich unbedingt ein Buchweizenbrot backen und habe es nun auch heute gemacht. Das Rezept habe ich von dieser Seite!

    1. Als erstes habe ich den Buchweizen mit warmen Wasser abgespült und dann mit Wasser über Nacht eingeweicht.

    2. Am nächsten Morgen habe ich den eingeweichten Buchweizen abgespült, mit frischem Wasser püriert. Dazu habe ich meinen alten 3-Mix genommen, das hat gut geklappt. Ich habe die Schüssel mit einem Küchentuch abgedeckt und für 24 Stunden an einem warmen Ort (also in der Küche) stehen lassen.

    3. Am dritten Tag hat sich das Volumen vergrößert und der Teig hat Blasen geschlagen.

    4. Nun habe ich die weiteren Zutaten: Salz, Sonnenblumenkerne, ganze Leinsamen, Haferflocken, Haselnüsse und brauner Zucker mit Wasser vermischt und 2 Stunden quellen lassen.

    5. Den Backofen habe ich vorgeheizt (Ober-und Unterhitze 190°) und meine Silikonform mit Backfolie versehen und nach den 2 Stunden die eingeweichten Körner mit dem Buchweizen vermischt.

    6. Ich habe nun den Teig in die Form gefüllt und für 1 Stunde in den Backofen geschoben.

    7. Das Brot ist fertig, es duftet und es schmeckt richtig gut.

    Friedrich mag das Brot auch und das bedeutet, ich muss morgen wieder einen Teig ansetzten. :)

    Beim nächsten Brot, werde ich geschrotetes Leinsamen anstatt von ganzen Körnern nehmen, die Backzeit um 5-10 Minuten verlängern und die Backfolie weglassen.

    Viele Grüße
    Petra

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