Der Mai wird kommen <$§$
Beiträge von Petra
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falsche Jahreszeit

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Es ist recht schwer, die Vögel im richtigen Moment zu erwischen. Ich musste schon eine sehr hohe ISO-Zahl einstellen und als Verschlusszeit habe ich 1/1.600 eingestellt. Da sieht man natürlich, dass die Bilder ziemlich verrauscht sind.
Ich bin schon gespannt, wenn der Nachwuchs das erste Mal aus dem Loch schaut. Ich bleibe jedenfalls am Ball.
Viele Grüße
Petra -
Die Meisen bringen auch oft etwas aus dem Nest raus. Ich kann mir nur vorstellen, dass es Unrat ist, welches sie entsorgen. Aber auch kleine Tierchen hatten sie schon im Schnabel. Vermutlich nicht essbares Ungeziefer.
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Pfeilschnell kommen sie aus dem Häuschen geschossen, holen das Futter und sind ebenso schnell wieder drinnen. Da streikt sogar mein Fotoapparat von Zeit zu Zeit.
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Heute habe ich nun gesehen, dass sie ohne Ruhepause hin und her fliegen und immer eine leckere Mahlzeit im Schnabel hielten. Grüne Maden, die sie vom Kirschbaum holten und natülrich auch anderes Krabbelgetier.
Lecker, lecker...
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Schon lange habe ich ganz viele Nistkästen aufgestellt, in diesem Jahr hat sich ein Meisenpärchen das schöne Häuschen für den Nachwuchs ausgesucht.
Ich sah und hörte sie, wie sie emsig das Nest bauten.
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Das finde ich auch immer toll. Wenn man Menschen persönlich kennt, dann ist es immer etwas anderes. Meist bin ich dann auch überrascht, wenn man sie in Natura sieht. :,.)
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Über Ostern haben wir mit Schwiegermutter eine Flusskreuzfahrt auf dem Rhein gemacht.
Schon immer wollten wir mal auf einem Fluss schippern, schon lange haben wir über eine Reise auf der Donau nachgedacht.
Nun haben wir unserer Schwiegermutter eine Fahrt auf dem Rhein geschenkt. Sie hatte sich schon lange eine Kreuzfahrt gewünscht.
Gebucht haben wir bei Nicko Tours. Sie haben immer in vielen Zeitschriften Annoncen mit günstigen Angeboten.
Wir haben genau über Ostern eine Bestätigung bekommen. Für Schwiegermutter gab es sogar eine Kabine zur Alleinbenutzung mit nur einem geringen Aufpreis.
3 Ausflüge waren im Preis inkludiert und auch die Bahnfahrt nach Köln mit dem Transfer zum Schiff.
Gernerell hat es uns sehr gut gefallen. Das Schiff ist zwar schon älter, aber die Besatzung war sehr freundlich und das Essen war wirklich sehr, sehr lecker.
Als Vegetarier habe ich immer eine leckere Alternative bekommen. Manchmal lief etwas schief, so wusste man nicht, dass ein Vegetarrier keinen Fisch isst und auch das als Tomate deklarierte rote Etwas entpuppte sich im Weißkohlsalat als Speck. Na gut, das kann ja mal passieren.

Wie man überall lesen kann, ist das Durchschnittsalter auf den Flusskreuzfahrten relativ hoch. Das war auch hier der Fall, obwohl es einige Enkel gab, die mit Oma und Opa auf Tour waren.
Das Programm ist auf ältere Herrschaften abgestimmt, so gibt es einen netten Musiker an Board und Schwiegermutter schwärmte gleich: Oh wie schön, all die schönen Lieder zum Mitsummen (es wurde gerade Rosamunde gespielt) und nicht die englischen Lieder, die keiner kennt.
Es gab ein Bingo-Spiel, eine Tombola, ein Quiz zum "Um-die-Ecke-denken" und alles wurde mit viel Witz und vielen Geschichten für alle abgehalten.
Wissen muss man, dass es nur Treppen und keine Fahrstühle gibt. Es waren zwar "nur" 4 Decks vorhanden, aber die Kabinen befinden sich auf Deck 1 + 2. Das Restaurant und der Salon auf Deck 3 und ganz oben gab es das Sonnendeck mit einem kleinen Pool. Man muss also selbstständig Treppen hinauf und hinuntergehen können.
Die Kreuzfahrtleitung kümmert sich sehr um das Wohl der Gäste. Es ist alles sehr strukturiert und man muss einfach über nichts nachdenken und bekommt alles "serviert".
Wirklich gut, wenn man sich um nichts kümmern will.
Wir, Friedrich und ich, sind damit nicht so klar gekommen, denn wir sind ein anderes Reisen gewohnt, uns fehlte ein wenig die Freiheit, selber zu entscheiden, was man machen will. Aber, es war ja eigentlich die Reise für unsere Schwiegermutter, die eben genau dieses so sehr genossen hat, sie musste sich um nichts kümmern und hat sich sehr wohl an Board gefühlt.
Keine Frage, uns hat es auch sehr gefallen, die Tour war sehr schön, wir haben viel gesehen, das Leben mit Schwiegermutter an Board genossen.
Nun wissen wir auch, wie es auf dem Board eines kleinen Schiffes vor sich geht.
Wir haben uns gesagt, die Donaukreuzfahrt verschieben wir noch ein wenig nach hinten. Wir werden lieber mit dem Motorrad an der Donau entlangfahren. Es sei denn, Schwiegermutter hat noch einmal Lust, mit uns auf Reisen zu gehen. Das kann gut passieren, denn sie ist ja erst 82 Jahre alt!
Ein wenig haben uns die lauten Geräusche in der Nacht gestört, wenn wir gefahren sind, aber nach zwei drei Tagen haben wir uns auch daran gewöhnt.
Wer nun mehr über diese Rheinkreuzfahrt erfahren will, der liest ganz einfach meinen Live-Reisebericht:
Kreuzfahrt auf der MS Britannia - von Köln den Rhein entlang
Viele Grüße
Petra -
Ja, Friedrichs Mutter hat es sehr gut gefallen. Bis auf den ersten Tag, der wegen dem vollen Programm etwas stressiger war, hatten wir auch alles angepasst. Ältere Menschen können nicht mehr so schnell und so viel laufen.
Ich werde auch ein kleines Fotobuch zusammenstellen, dann hat sie immer eine schöne Erinnerung. Bei mir gibt es aber nur die Bild-Variante, ohne Text und Schicki-Micki.

Viele Grüße
Petra -
Im Kölner Bahnhof schlossen wir unsere Koffer und Rucksäcke ein, es kostet 3 Euro für zwei Stunden oder 6 Euro für 24 Stunden.
Wir trafen uns noch mit meiner Schwester aus Siegburg und gingen ins Café Reichard. Dort haben wir uns schon oft - noch zu Lebzeiten meiner Mutter - zum Frühstück getroffen. (Immer wieder ein wenig Nostalgie...
)Nachdem wir alles erzählt hatten, gingen wir noch einmal in den Kölner Dom hinein und dann holten wir unsere Koffer ab und nahmen den ICE über Bielefeld nach Minden.
Eine schöne Tour ging zu Ende.
Viele Grüße
PetraDie Kommentare zu dieser Reise findet Ihr hier. Hier kann jetzt aber auch wieder geschrieben werden. >""§
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Den Gala-Abend haben wir gut überstanden, die Koffer gepackt und der Wecker auf 6 Uhr morgens gestellt. Wir bekamen noch unsere gelb-weißen Banderolen für den Koffer. Gnadenlos wurde man aufgerufen, wenn man sich nicht die Banderolen besorgt hatte, denn die Koffer müssen vom Schiffspersonal nach draußen getragen werden. Man selber darf es nicht. Und es geht nach - Transfer zum Bahnhof eingeschlossen, Transfer zum Bahnhof gekauft, Taxi bestellt, Parkgarage gebucht, individuelle Abfahrt. Jeder bekam ein andersfarbiges Bändchen für den Koffer.
Nun gut, unsere Bändchen waren dran und pünktlich um 7 Uhr morgens standen - wie gewünscht - die Koffer vor der Zimmertür.
Wir genossen ein letztes Mal ein Frühstück auf dem Schiff mit Blick auf den Kölner Dom. Nach dem Frühstück begaben wir uns in den "Salon" und warteten auf den Aufruf. Man durfte das Schiff nicht so ohne Weiteres verlassen, es war alles ordentlich "geplant".
Da unser Schiff dort lag, wo keine Busse hinkommen konnten ohne diverse Bäuume umzufahren, mussten wir mit den Koffern im Schlepptau noch ein ganzes Stück zum Bus laufen. Denn die Koffer wurden nur vom Schiff runtertransportiert und nicht zum Bus gebracht. Wären wir zur anderen Seite gelaufen, wären wir in derselben Zeit auch fast beim Bahnhof gewesen.

So stiegen wir in den Bus und wurden auf die Rückseite des Kölner Bahnhofs gebracht.
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Um 19 Uhr sind wir zur Kapitäns-Verabschiedung eingeladen, bei einem Gläschen Sekt.

Auf dem Bild: Kreuzfahrtleiter, Kapitän und Hotel-Managerin
Danach gibt es ein 5-Gang-Gala-Abendessen. Tja und dann hieß es schon wieder Sachen zusammenpacken, denn am nächsten Tag ist die Reise schon wieder zu Ende.
Viele Grüße
Petra
PS. ein paar Bilder gibt es morgen noch... -
Während wir beim Mittagessen sitzen, legen wir schon wieder ab. Wir fahren die Waal entlang.
Nijmegen liegt kurz vor der Grenze zu Deutschland und so erreichen wir schon bald Xanten und Wesel. Ab hier heißt der Fluss nun auch wieder Rhein.

Am Nachmittag gibt es Kaffee und Kuchen an Board, wir nehmen bei einer Tombola teil und gewinnen eine Uhr...

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Wir setzen uns draußen in ein Café und genießen die warme Sonne bei einem Cappuccino. Zu 13 Uhr sind wir wieder an Board zurück, das Mittagessen ruft.
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Witzig sind die Fenster mit den Puppenköpfen.
Wir haben einen Stadtplan und machen einen kleinen Rundgang. Das Wetter ist wieder prima, nicht zu warm, nicht zu kalt, gerade richtig für einen schönen Spaziergang. -
Dann laufen wir zur St. Stevenskerk, deren Ursprung bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.
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Als wir am nächsten Morgen aufstehen, liegen wir schon am Pier von der Hansestadt Nijmegen (auf deutsch Nimwegen). Da wir dieses Mal keine Tour gebucht haben, lassen wir uns mit dem Frühstück Zeit und gehen danach in die Stadt.
Es ist nicht weit vom Anleger in die Innenstadt, die doch erstaunlich hügelig ist. Nijmegen ist die älteste Stadt Hollands.
Wir gehen zum Grote Markt mit seinen schönen alten Gebäuden.
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Wenn keiner rein will an dem Tag wird es ja egal sein wenn wir länger blieben.
Wenn Du Glück hast, dann machen sie es. Ich habe da andere Erfahrungen gemacht, nämlich dass man mehr bezahlen muss, wenn man länger bleiben will.
Kläre das lieber vorher.
Viele Grüße
Petra
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