Am nächsten Morgen gingen wir erst mal auf den Markt und machten uns dann wieder auf zum Hafen. Heute fuhren wir auf die Sonneninsel - Isla de Sol und dann weiter zu den Bauern von Okala.
Auf der Karte seht ihr Copacabana, etwas oben links Isla de Sol und gerade hoch bis ins Weisse, Okola.
Das war unsere Tagestour.
Wir fuhren erst einmal zur Insel. Die Gruppe stieg aus und ging über viele steile Treppen nach oben auf die andere Inselseite und über viele steile Treppen wieder nach unten in den Hafen.
Sigi und ich blieben im Boot bis zum Hafen, hatten dort über ne Stunde Zeit zum Relaxen und dann kam die Gruppe wieder dazu. Joachim aus Schwerin sagte; wär ich doch bei euch geblieben, so steil, so heiß, nix zu sehen außer den See und den gibts hier ja auch.
Tja, das war wieder so ein Moment wo ich gar nicht so traurig über mein Knieproblem war. ;D
Beiträge von Maxi
-
-
Der Ausblick auf den See ist herrlich und als dann der Sonnenuntergang dazu kommt sind wir einfach nur glücklich.
Runter ist es dann sehr ungut zu gehen aber wir habens geschafft und waren früher unten als die anderen, die zwar etwas höher waren aber schnell hüpfen und springen konnten.
So habe ich die Gruppe nicht behindert und wir konnten nun gemeinsam zum ersten Bolivianischen Essen gehen.
Danach kletterte Sigi auf die Galerie in sein Doppelbett und ich hatte herunten auch 2 Betten.
Da konnten wir uns nun so richtig zum Träumen breit machen. -
Es gibt auch einen Kalvarienberg und wir besteigen ihn. Ich allerdings nicht bis ganz oben sondern nur bis zum Rastplatz in der Mitte. Viele steile Stufen gehts empor und die Luft ist sehr dünn, wir sind ja immerhin auf 3.810m.
-
Unser Hotel liegt mit Seeblick etwas erhöht und wir sehen vom Bett aus den See samt Garten mit vielen blühenden Pflanzen. Das war der Ort wo ich sagte, hier bliebe ich gerne 2-3 Tage, darum zeige ich euch davon mehr. Der Ort ist überhaupt sehr hübsch und sehenswert und ein berühmter Wallfahrtsort mit schwarzer Madonna.
-
Wir wechseln in das 3. Land.
Unser Quartier war auf der Bolivianischen Seite des Sees und so fuhren wir vom Punohafen mit einem kleinen Bus von Peru zur Grenze. Stempel abholen für die Ausreise, dann zu Fuss rüber samt Handkarren fürs Gepäck. Dort Stempel abholen für die Einreise und das Gepäck in einen andernen, Bolivianischen Bus verladen.
Geldwechsel und Toiletten Besuch und Weiterfahrt zum Hotel in Copacabana. Und dort kam ich drauf, dass mein Fotoapparat weg ist. Aber wenigstens das Hotel war sehr schön.Mein Trolley ist rechts oben der bunte mit grünem Anhänger.
-
Übrigens erzählte uns der örtliche Guide, das Gleiche wie schon davor unser Reiseleiter, dass die Boote heute nicht mehr nur aus Schilf gebaut werden, sondern das Innenleben aus lauter Plastikflaschen - wie Coca Cola - besteht und alles nur mehr mit Schilf umwickelt ist. Das schwimmt prima und hält lange.
Vorne sind 2 Ruderer aber hinten wird gesteuert und da ist ein kleiner Motor.
Sitzen tut man oben und klettert über eine Leiter hinauf.Wir kauften nach der Fahrt noch einige kleine Souvenirs und verliesen die Insel wieder.
-
-
Abends kamen wir nach Puno und Sigi und ein weiterer Mann aus der Gruppe hatten dort etwas mit der dünnen Luft zu Kämpfen.
Ich bin mit Sigi schon um 6 Uhr morgens in der Gegend herumspaziert weil ihm etwas schlecht war, dann wurde ihm besser und wir konnten das nächste tolle Ziel ansteuern - den Titicacasee.Wir fuhren mit einem Boot zu den Uroindiandern, die uns schon erwarteten.
Es hieß, sie leben immer auf diesen Schilfinseln - nicht alle aber ein Großteil, auf ca. 50 Inseln.
Aber irgendwie glaub ich es nicht. Warum sollte jemand wenn nur eine halbe Stunde mit dem Boot entfernt eine Stadt ist, auf diesem Schilf in sehr bescheidenen Hütten leben?
Aber egal. Vielleicht war es früher so und darum war es interessant zu hören wie sie die Inseln erneuern, sie zeigten uns ihre Behausungen, die Handarbeiten und wir fuhren in einem Schilfboot eine wunderschöne friedliche, ruhige Runde durch die Inselwelt.
Ich zog eine Tracht an und fühlte mich so sehr wohl, denn auch sie sind so bunt gekleidet. -
Ein besonders tolles Fotomotiv kam mit dem La Raya Pass auf 3.335 m Höhe auf uns zu.
Eines meiner Lieblingsbilderr aber ich kann mich kaum entscheiden ob hoch oder quer schöner ist, drum bekommt ihr beide.
Und es war so warm in dieser Höhe und ruhig und die ganze Landschaft dort oben gefiel allen ausnehmend gut. -
Wir sahen hier alle 3 Arten; Lama, Alpaca und Vicunja und ich mochte alle und konnte mich gar nicht trennen, obwohl sie sehr scheu waren und sehr vorsichtig das Futter annahmen.
Nur mein Teddybär war ein Wilder. Stürmisch forderte er mehr und ich gab ihm alles was ich hatte.
Übrigens Hüte gab es auch.Trotzdem, bei aller Liebe, wir mussten weiter wir hatten ja noch eingie schöne Ziele.
-
Wir fuhren quer durch die Hochebene des Altiplano unserem nächsten Highlight entgegen. Noch war es aber nicht soweit, erst wollten wir das Motto des Tages - nämlich Wolle - ausführlich betrachten.
Nicht nur die Verarbeitung sondern auch die Wolle Lieferanten betrachten wir bei unserem Besuch in San Pablo. Und dabei hab ich mich verliebt, tja da mußte Sigi durch.
Ein kuscheliger Teddybär kam auf mich zu uns fras mir aus der Hand, den hätte ich am Liebsten mitgenommen. -
Ja klar gibt es die Hüte zu kaufen. Da hätte ich auch so nen schönen Schnappschuss gehabt aber leider....

Die Verkäufer haben nämlich mehrere Exemplare übereinander selber am Kopf und viele in den Händen und bieten sie an. Das sah echt lustig aus. -
Wir besuchten nämlich einen Markt und deckten uns mit frischem Obst ein. Von den Bananen und Mandarinen konnten wir gar nicht genug bekommen. Sie hatten einen so tollen Geschmack, ich hab mich sicher 2/3 von Obst ernährt und jeden Tag welches gegessen.
Auch das Gemüse welches meist beim Abendessen dabei war hatte einen herrlichen Geschmack und das Brot welches in den gelben Säcken ist war der Hammer.
Da kam eine Verkäuferin unterwegs in den Bus, Omar unser Reiseleiter kaufte einen Laib und teilte ihn zwischen uns auf. Leider sind diese Bilder verloren gegangen aber es ist so ne gewürzte Kruste oben drauf, etwas süßlich und soooo gut. So ein Brot hab ich noch nirgends gegessen.Bild 2 ist auch ne eigenartige Kopfbedeckung und 3 wieder die Hüte.
-
Das war also unser 1. Wunschziel gewesen und es war genau so toll wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir hatten aber auch echtes Wetterglück und es sollte Gott sei Dank so bleiben 3 Wochen lang, bis auf 2 Stunden.
Wir sind dann wieder runter nach Aguas Calientes, haben etwas gegessen. Langsam trudelten alle der Gruppe ein, denn wir waren komplett allein unterwegs gewesen und dann gings mit der Schmalspurbahn wieder nach Ollantaytambo wo wir das Gepäck zwischen gelagert hatten, da man im Zug nur Handgepäck mitnehmen darf.
Bei herrlichem Sonnenuntergang mit warmen Farben fuhren wir mit dem Bus zum Hotel und am nächsten Morgen erfrischt durch die herrliche, sehr abwechslungsreiche Landschaft wieder weiter.
Bei einem ehemaligen Viadukt gab es einen Fotostopp und der Nächste war wieder sehr farbenprächtig -
Ja der wächst wieder prima.

-
Du hast recht, der Anfang war ein bißchen anstrengend, weils momentan soviele fremde Eindrücke waren aber es wurde mit jedem Tag einfacher und wir hatten oft auch freie Zeit und die Fahrstunden, da konnte man sich wieder erholen und die Landschaft träumend vorbei ziehen lassen, es hat einfach total gepasst.
Kopfbedeckungen kriegt ihr noch mehr zu sehen, die haben echt lustige.
-
Uns gefällt es sehr und es ist so toll, dass man sich einen jahrzehnte langen Traum wirklich erfüllen kann.
Auch Tiere und Blumen geheihen dort prächtig. -
Hier werden alle in unserer Gruppe von den Steckmücken zerstochen, egal welchen Schutz man aufgetragen hat aber wir lassen uns nicht in die Flucht schlagen, denn am sehr frühen Morgen stellen wir uns in die Warteschlange um auf einen Bus zu warten, der uns dann hoch bringt in die weltberühmte Inkastadt Macchu Picchu.
Dadurch dass es 25 Busse gibt, löst sich die lange Schlange sehr schnell auf und wir fahren nach einer halben Stunde los, genau so lange rauf und sind um 7 Uhr schon in der Anlage.
Erst erzählt Celso unser guide alles wissenswerte und dann haben wir lange Zeit alles zu betrachten und bleiben einige Stunden dort. -
Die Weiterfahrt bringt uns nach Ollantaytambo, am Ende des Hl. Tales auf 2800 m Höhe. Hier gibt es eine Felsenfestung der Inkas. Wir besteigen diesmal die Terrassen nicht und geniessen es auf einer Bank zu sitzen und den Anderen beim Schwitzen zu zu schauen. Der Fluss rauscht neben uns, Kühe grasen, es ist so richtig angenehm.
Der nächste Morgen bringt uns mit dem Zug einem unserer Wunschziele näher, denn wir fahren nach Aguas Calientes. -
Hier sind wir am Weg zum Heiligen Tal und den Terrassen von Pisaq mit anschließendem Marktbesuch im Ort Pisaq.
Märkte gibt es überall. Egal wo man aussteigt, es gibt einen oder mehrere Stände. Man bräuchte einige leere Koffer um alles mitzunehmen was einem gefällt, obwohl der Großteil natürlich für uns nichts Sinnvolles wäre.
Die derzeit so berühmten Selfiestangen durften wir endlich auch überall bewundern. Sie nerven, weil sie zig Bilder machen und man darf dabei zuschauen, wenn man auch auf dieses Motiv wartet.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!