... und tatsächlich ist es genau das, was mir momentan auf unseren Camping-Reisen so gut gefällt. Wir sind häufig in Gegenden, die zwar niemand kennt und die auch keine weltbekannten Sehenswürdigkeiten bieten. Die aber trotzdem wunderschöne Ecken haben und zumindest mich begeistern. Von den Landschaften her, von den Dörfern her, von der Ruhe. Als wir dieses Jahr im Oktober an die toskanische Küste bei Livorno gefahren sind, waren wir an einem Ort platziert, auf den ich nie gekommen wäre. Links und rechts boten sich tolle Landschaften, hübsche Burgen und Wandermöglichkeiten. Das war einfach wunderbar. Als wir dann später in Florenz waren, war ich zwar von der Stadt auch wieder begeistert; die Menschenmassen haben mich aber am ersten Tag ziemlich gestresst. Denn auch dort war es übervoll.
Ich mag die Mischung. Manchmal muss man die Kröte schlucken und Menschen in Kauf nehmen, wenn man etwas Bekanntes sehen will. Und das hält mich auch nicht davon ab. Aber lieber sind mir inzwischen auch die unbekannten Gefilde.