Beiträge von Silke
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Eine weitere, riesige Industriebrache gibt es in Solingen: Zahlreiche, alte Backsteingebäude, Büros und ein hoher Schlot.
Natürlich auch viel Zerstörung und weitgehend talentfreie Graffiti-Kürzel, doch wer mit offenen Augen durch die Hallen geht, kann doch einiges an Fotogenem entdecken.
hier gibt es die mehr Bilder davon: Lost Place in Solingen.
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Anbei eine Bilderauswahl von einer sehr abwevchslungsreichen Fabrikruine in Altena.
Hier kann man Stunden zubringen, ohne dass es langweilig gibt, und immer wieder trifft man auf kleine Überraschungen. - Eine tolle Location!
Mehr Bilder & Infos gibt es hier: Fabrikruine Altena.
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Ich dachte erst, du meintest Feldberg im Schwarzwald und war dann erstmal verwirrt ...

Was für eine nette Unterkunft mit der Türe direkt zum Wasser (See, Fluss?), sehr schön!
Und die Farben des Eisvogels sind natürlich echt toll und das Rotkehlchen ist putzig!
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Super tolle Bilder, Angelika!

Das verstärkt meinen Wunsch nur mal wieder, dort doch noch mal hinzukommen.
(Aber ich möchte auch "richtig" nach Antarctica, also auf den Kontinent und nicht "nur" in die Antarktis, und auf dem Kontinent möglichst nicht "nur" auf die Halbinsel, falls das möglich ist ...
)Ich hoffe doch aber sehr, die räumen ihren Müll da wieder weg - oder wie lange liegt das alles schon dort rum?
Ich liebe ja Lost Places - aber keinesfalls dort, das muss man nicht auch noch vermüllen.

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Ach die Antarktis - *seufz* - mein Jugendtraum!
War damals bei Greenpeace und hab in der Oberstufe über 200 Unterschriften für einen "Weltpark Antarktis" gesammelt. Wollte unbedingt Meeresbiologie studieren - aber der böse NC ... und so kam alles anders. Dann geriet es in Vergessenheit, aber nach wie vor: Ich finde es super interessant und würde sehr gerne endlich mal dort hin, wenn dann halt als Tourist ... - wenn ich mal im Lotto gewinne.

Ja, also bitte berichte hier mehr davon!

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Hab's schon angeschaut, danke Petra für den Tipp!
Diese Aufzüge sind schon urig - gut, dass versucht wird, die vielen alten, die seit Jahren außer Betrieb sind, wieder zu reparieren und zu modernisieren.
Das gibt einigen auf Jahre hin einen sicheren Job, den Menschen auf den Hügeln eine Erleichterung ihres Alltags und den Touristen eine Sehenswürdigkeit.

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Ja, wirklich ein sehr tolles, sehr schönes Land!
Aber ich denke, erstmal wird es bei uns auch wieder anderswo hingehen, Afrika wäre längst mal wieder dran, aber mal sehen.
Meine Eindrücke aus Chile sind auch noch zu frisch, da kann ich noch nicht schon wieder an ein neues Ziel denken. Lieber noch eine Zeitlang von den Eindrücken zehren, das mache ich gerne.
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Zum guten Schluss gab's am Ende unserer Reise noch etwas Stadt & Kultur in Santiago und in Valparaiso.
Da Valparaiso nicht weit von Santiago entfernt ist und wir eh wieder nach S. zurück mussten, fuhren wir lediglich mit leichtem Gepäck für 2 Tage in die Küstenstadt.
Valparaiso ist bekannt für seine schöne Altstadt mit bunten Häusern, alten Aufzügen und bunter Street Art. Hier hatten wir ein Zimmer in einer tollen, alten Holzvilla direkt auf dem Cerro Alegre und damit mittendrin - perfekt!
Etwas anstrengend ist die Stadterkundung schon, da es immer wieder Hügel rauf und runter zu gehen gilt. An manchen Stellen hat man Glück, und einer der alten Aufzüge fährt noch. Diese Teile sind echt toll - manchmal zwar ganz schöne Rostlauben, aber ein cooles, altes Transportmittel.
Dafür wird man aber mit tollen Ausblicken auf Stadt & Meer belohnt, es gibt überall nette Cafés und die bunte Street Art ist auch sehr schön anzusehen.
Ja, und dann war die Zeit und die Reise auch leider schon zu Ende. - Gemein: Wären wir doch jetzt grad in der Laune gewesen, weiter zu reisen, um den Süden auch noch zu sehen.
Aber wer weiss, das kommt dann vielleicht ein andermal.

Erstmal freuen wir uns über das, was wir auf dieser Reise alles an Schönem und Abwechslungsreichem sehen durften und im Endeffekt ist auch alles bestens gelaufen. Mehr an Zielen hätten wir in 3 Wochen keinesfalls hineinpacken wollen, auch wenn es noch so verlockend erscheint bei dem, was Chile zu bieten hat.
Fazit: Ein tolles Land - gerne wieder!

Hier geht's ins bunte Valparaiso.
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Und weiter ging’s am nächsten Tag mit einer letzten Tagestour, und zwar zu den El Tatio Geysiren, was bedeutete: Um 4 Uhr morgens war die Nacht zu Ende, Abholung ab 4:30 Uhr in der Früh – genau meine Zeit …

Grund für diesen frühen Start ist zum einen, dass das Geysirfeld ca. 80 km von San Pedro entfernt und 4.200 m hoch liegt, die Anfahrt dauert also schon ihre Zeit. Zum anderen ist die dortige geothermische Aktivität am höchsten, je kälter es ist – also im kalten Morgengrausen.
Also ich habe wie gesagt meine 5+2 Kleidungsschichten nicht bereut, es war wirklich saukalt dort. Und viele Menschen waren dort, oh ja. Und gebrodelt und v.a. gedampft hat es, während es allmählich heller wurde (aber noch lang nicht spürbar wärmer) – das war schon sehr beeindruckend auf dieser großen, weiten Fläche, umringt von den hohen Berggipfeln.
El Tatio ist übrigens das höchst gelegene Geothermalfeld und das drittgrößte weltweit, also schon etwas sehr besonderes.
Auf der Rückfahrt konnten wir die Hochanden dann nochmal bei Tageslicht genießen, die Hinfahrt war ja stockdunkel gewesen.
Es gab noch ein paar Stopps – der Beste war die Begegnung mit einem Vicuña und einem Wüstenfuchs. Diese Vicuñas scheinen sehr verspielt zu sein (vgl. Salar de Surire, wo eines die Flamingos im Wasser jagte): Dieses attackierte spielerisch den Fuchs … noch nie gesehen, sowas.
Ja, und das war dann auch schon unsere letzte Andentour.
Schade, schade, zu schnell vergeht die Zeit und man möchte gerne immer weiter fahren und weitere Facetten dieses so beeindruckenden Gebirges sehen.
Aber nichtsdestotrotz sind wir natürlich dankbar und froh über das, was wir sehen durften.
Zum Schluss der Reise gab es dann noch einen zweitägigen Ausflug nach Valparaiso – zur Abwechslung also mal wieder Stadt & Kultur.
Aber jetzt erstmal Bericht & Bilder zu Geysire im Nebel / Morgendunst / Dampf etc…
Vicuña trifft auf Wüstenfuchs:
Machuca, Kirche:
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Unsere nächste Tour von San Pedro aus war wieder eine Ganztagestour, auf der es sehr tief in die Abgeschiedenheit und Weiten des Altiplano hinein ging, dazu hinauf in Höhen von über 4.000 m.
Ziel waren einige "Lagunas Altiplanicas": Piedras Rojas (Salar Talar) und die beiden nebeneinander liegenden L. Miscanti & L. Miniques.
Oben war es wieder ganz schön frisch, aber die Strahlung zugleich sehr stark - man sieht es auf dem Bild, wo wir beide so vermummelt sind.
Bei Piedras Rojas wehte auch noch ein eisiger Wind, es war ziemlich ungemütlich - aber so schön.
Ebenso die anderen beiden Seen.
Wie bereits gesagt: Gehen, stehen, staunen, schweigen ...
... und hoffen, dass diese Landschaften so lange wie möglich erhalten bleiben mögen.
Ich denke mir immer: Menschen gibt es mehr als genug auf dieser Welt. Was es bald nicht mehr geben wird, ist die (mehr oder weniger ursprüngliche, weitläufige, einsame) Natur.
Darum möchte ich sie nach Möglichkeit sehen, so lange es nocht geht.
Hier geht es zu den Laguna Altiplanicas & Salar de Atacama.
Salar de Atacama:
Auf dem Altiplano:
Blick auf Piedras Rojas:
Laguna Miniques:
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Hallo Silke,
habt Ihr die Halbtagestour ins Valley mit den Rädern gemacht?
(Für diese 6km hätte ich mindestens 4h gebraucht, aber Euch trau ich das zu :))
Nein, jedenfalls nicht mit Fahr-Rädern ...

Hätte man die Strecke vorher besser gekannt, wäre dies evtl. eine Option gewesen.
Dann hätte man aber erstmal einen g'scheiten Fahrradverleiher suchen und testen müssen etc.
Wir mussten aber auch dringend mal ein bisschen ausschlafen und entspannt aufstehen, da war es dann einfacher, "normale" Touren zu buchen.
Bzw. auch noch buchen zu lassen, hehe:
Unsere Vermieterin hat das dann übernommen (inkl. Discount) und die Touren waren durchweg sehr gut,
der Touranbieter hiess Layana.
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Von Iquique ging es dann wieder in die Anden (juhu!), nach San Pedro de Atacama.
Um eine direkte Busverbindung von Iquique zu bekommen, mussten wir vom dortigen Busbahnhof um 01:30 Uhr nachts losfahren. Unser Hotel war zwar gar nicht weit davon entfernt, aber um diese Zeit mit Sack und Pack durch die straßen ziehen? - Lieber nicht, wir nahmen ein Taxi.
Die Fahrt dauerte dann ca. 7 Stunden, viel Schlaf war nicht möglich wegen diverser Störungen, aber wir fühlten uns doch einigermaßen fit, als wir gegen halb 10 in San Pedro ankamen, da wir extra bequeme Sitze gebucht hatten.
San Pedro de Atacama ist ja quasi DER super-Touri-Ort des Nordens, weil es von dort aus so viele schöne Landschaften zu sehen gibt. Von daher herrscht dort recht viel Trubel, aber wir hatten uns ein paar Gehminuten jenseits der "Hauptstraße" ein nettes, kleines Häuschen ganz für uns allein gemietet - das war schon toll, zumal wir hier für 5 Nächte blieben.
Der Ort hat uns trotz des Trubels gut gefallen, denn es ist trotzdem alles sehr klein und beschaulich gehalten. Es gibt weder hohe Häuser noch einen großen Supermarkt - will man 5 verschiedene Sachen kaufen (z.B. Bier, Wein, Eier, ein bestimmtes Mineralwasser, Coke zero) kann man davon ausgehen, in 3-4 Läden danach zu schauen. Aber das ist alles sehr nett und letztendlich haben wir alles immer bekommen.
Hier haben wir einige Touren unternommen inkl. einer abendlichen Star-Tour zum Sternegucken und ich kann nur sagen: Schon klar, warum hier jeder hinkommt ...
Wieder so traumhafte Berglandschaften wie aus dem Bilderbuch - mehr kann ich gar nicht mehr sagen.
Man kann nur gehen, stehen, staunen, schweigen. So schön.
Die erste Seite mit Bildern dazu ist fertig: San Pedro de Atacama / Moon Valley & Rainbow Valley
Kirche in San Pedro:
Typisch San Pedro: Hunde überall
Moon Valley:
Rainbow Valley:
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Tolle Bilder von den beiden Geisterstädten, habe gerade auch mal auf Deiner Seite gestöbert. Schade, dass wir das nicht gemacht haben.
Als ich davon vorab im Reiseführer gelesen hatte, war mir klar: Daran führt kein Weg vorbei!!!
Und da Iquique ohnehin auf der Route lag, hat es gepasst.
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Oh, brrr - dass sieht wirklich kalt aus!
Dann wünsche ich euch eine gute und spannende Weiterreise!
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Für mich als Fan von Lost Places durfte ein Besuch der Geisterstädte Humberstone und Santa Lucia natürlich nicht fehlen und war sogar ein kleiner Höhepunkt.
Wo bekommt man sonst schon mal so ein riesiges, verlassenes Areal mit einer Kombination aus Industriebrache & Geisterstadt mitten in der Wüste zu sehen, das teils erhalten, teils im weiteren Verfall befindlich ist?!
Ich fand's jedenfalls einfach nur mega!
Hier gibt es mehr Infos und Bilder dazu: Lost Places Humberstone & Santa Lucia
Hier ein paar Ausschnitte aus dem Bilder-Sammelsurium:
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Aus den blauen Himmeln der Andenhöhen ging es als nächstes hinab ins neblige Küstentiefland, nach Iquique.
Das volle Kontrastprogramm in der Tat, aber die Stadt hat doch einiges Sehenswertes, so zum Beispiel eine riesige Küstendüne mitten in der Stadt, eine schöne Fußgängerzone mit einst prächtigen, bunten Holzvillen aus der Zeit des Salpeterbooms, eine neu gestaltete, lange Strandpromenade und weite Sandstrände.
Man kann von Iquique aus auch schöne Ausflüge in die Atacama-Wüste unternehmen, z.B. winzige Oasendörfer besuchen und last but noch least: Die ehemaligen Salpeterstätten Humberstone und Santa Lucia besichtigen, zwei Lost Places der Spitzenklasse (diese folgen später).
Nun geht's erstmal nach Iquique - mehr Infos & Bilder dazu gibt es hier: Iquique
Hier eine kleine Auswahl:
Sanddüne von Iquique (aus dem Busfenster):
Theater:
Fußgängerzone:
Schöne, alte Holzvillen:
Seelöwen:
Gute Laune:
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