Beiträge von Silke

    Der Reisebericht unsere Perureise ist nun fertig und online unter

    http://silke-und-max.de/Peru.htm

    Wir hatten selten eine dreiwöchige Reise, die von so vielen Highlights geprägt war - Machu Picchu, Titicaca-See, Colca Canyon, Nasca-Linien.

    Dennoch haben wir uns nicht gehetzt und hatten genügend Zeit, alles unaufgeregt zu geniessen.

    Einfach auch mal in einem Ort verweilen, umherspazieren, auf den zentralen Plätzen auf einer Bank sitzen und einfach schauen.

    Was wir in diesen 3 Wochen von Peru gesehen haben, hat uns unglaublich gut gefallen.
    Insbesondere hat uns die enge Verquickung von Natur & Kultur gefallen, denn so oft sind kulturelle Sehenswürdigkeiten in so einzigartige Landschaften eingebettet.

    Und auch mein Wunsch nach Lamas & Alpacas wurde erfüllt - wir sahen sehr viele davon, nicht nur auf lokalen Märkten für Touristen, sondern einfach schön grasend auf den Hochebenen der Anden.

    Wir haben nun zwar lediglich einen Teil des Südens von Peru gesehen, aber das Reisen dort ist einfach, die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, wir haben es auch mit meinen minimalen Spanisch-Sätzen geschafft - es macht definitiv Lust auf mehr!

    Ich füge hier jetzt keine Bilder mehr ein, habe die letzte Woche schon zu viel mit Bildern gearbeitet - schaut einfach auf die Seite und vielleicht können die Bilder ja den ein oder anderen für ein nächstes Reiseziel inspirieren! ;)

    Das klingt echt nach einer ganz tollen Reise, Angelika! Ich bin sehr gespannt, dann davon zu erfahren!

    Ich war zweimal kurz in Uganda - einmal von Kenya aus (Jinja, Source of the Nile und Mt. Elgon), einmal von Rwanda aus im Süden (Queen Elizabeth National Park).

    Es hat mir jeweils sehr gefallen und nach Uganda würde ich auch gerne mal intensiver, so wie du.


    Grad fällt mir noch was ein.
    Im Zug darf ja kein Koffer mit.
    Hattet ihr da jeder nur den Rucksack oder auch noch ne kleine Tasche, weil man ja drin übernachtet.

    Wir hatten jeder nur jeweils den Handgepäcksrucksack und demzufolge nur minimal Sachen dabei: z.B. haben wir nur das allernotwendigste aus unseren "Kulturbeuteln" (was für ein Wort...) in einer kleinen Plastiktüte dabei, U-Wäsche, Schlafsachen und für den Notfall noch ne Regenjacke. Klar - Kleinkram wie Sonnenbrillen, Sonnenschutz & Schirmmütze (braucht man nur an einem sehr sonnigen Tag, aber wer weiss), Insektenspray etc. auch mit von der Partie. Ich noch Kamera + Netbook, da war das Teil auch schon voll. Den Rest hat man schon an. :D
    Aber es reichte - und wir haben ja sogar 2 Nächte dort übernachtet.

    Reisepass nicht vergessen zur Authentifizierung am Einlass dabei haben!
    Beim Verlassen dann einen Stempel in den Pass geben lassen, nettes Andenken.

    Wie gut, die Winterzeit kommt euch dann bei der zeitlichen Eingewöhnung 1 Stunde entgegen, dazu der Feiertag - passt.

    Und wundere dich in Lima nicht über das Wetter - es ist dort jahreszeitbedingt einfach fast nur grau, aber mit ca. 17°C tagsüber auch nicht wirklich kalt.

    Danke euch!

    Ich hatte heute ein übles Jetlag, lag im Bett wie ein Stück Blei und bin erst mit sehr viel Mühe gegen Mittag rausgekrochen.
    Bin mal gespannt, wie das morgen wird, wenn ich in der Früh in die Matrix zurück muss. :P

    Maxi: Denk für Aguas Calientes & Machu Picchu unbedingt an das Insektenspray!
    Bei uns sind noch immer einige der dort erworbenen Stiche sichtbar und manche haben vor ein paar Tagen plötzlich wieder gejuckt.

    Nehmt euch Wasserflachen mit in die Anlage - wenn sie euch abgenommen werden, sind sie halt weg. Aber die aktuelle Regelung ist unmöglich und es hält sich eh kaum einer dran (ausser uns Deppen). Da verdurstet man sonst echt. Ein Klogang ist auch problematisch - man muss dazu die Anlage wieder verlassen... Also am besten noch vor dem Eintritt konsultieren.

    Hab unterwegs immer ein paar Taschentücher o.ä. entweder in der Jackentasche und/oder im Handgepäcksrucksack wg. Toiletten.

    Immodium mitnehmen! Zumindest ich hatte mir mal was eingefangen, wahrscheinlich kein astreines Trinkwasser bekommen. Und das natürlich vor einer 8-Stunden-Busfahrt. Da hilft dann nur noch der Darm-Zement, aber was will man machen.

    Wir sind seit 18: 00 h wieder zuhause ...

    Ein langer Flug, bzw. 2 Flüge, erst 3 Stunden nach Bogota, dort 6 Stunden abhängen (keine Raucherkabine für Max ...) und dann ca. 11 Stunden bis Frankfurt.
    Der Flieger war super voll, ein "Lumpensammler" quasi, der alles aufsnahm, was sich am Tag über in Bogota für Frankfurt so anbot.
    Aber es ging irgendwie, immerhin gab es am Rand Zweierreihen und wir hatten einen solchen Platz.

    Dann noch mit der Bahn nach hause, hat auch irgendwie diesmal ganz gut geklappt.

    Nun sind wir bettfertig und voll der schönen Eindrücke.
    Diese Reise hatte irgendwie ein Highlight am anderen, das muss jetzt erstmal noch im Ganzen "verdaut" werden. So vieles, so schön.

    Wir kamen mit englisch, meinen paar Spanisch-Phrasen/-sätzen und Gebärden mehr als gut über die Runden und die Menschen waren durchweg sehr hilfsbereit und entgegenkommend.

    Ok, nun muss ich auch mal ruhen, gute Nacht!

    Ja, er hatte bereits meine Monster-AG-Mütze und auch schon eine Alpaca-Jacke (beides aus Ecuador) bekommen.
    Hat der ein Glück!

    So, ein letztes Bild aus einem der Aufenthaltsräume im Hitchhikers Backpacker Hostel in Lima.
    Im Hintergrund läuft Musik, aus dem anderen Raum hört man den Fernseher; jemand läuft nur mit einem Handtuch umwickelt die Treppe hoch, ein vergessenes Smartphone hängt einsam an einer Steckdose, ein voll gepacker Rucksack liegt hinter mir auf dem Boden, im Kühlschrank gibt es (noch) gekühltes Bier ... - es lebe das Hostelleben!

    Danke euch! :)

    Wir haben heute noch ein bisschen in Lima eingekauft.

    Der Stadtteil Miraflores ist wirklich sehr nett, viele Läden, Cafés, Restaurants und einen kleinen Park, der eigentlich Kennedy Park heisst, aber "Cat Park" würde besser passen, da es hier von Katzen nur so wimmelt, total süss. teilweise sitzen sie den Leuten auch auf dem Schoss und werden von einigen auch mit Katzenfutter verwöhnt.

    Am Nachmittag sind wir trotzdem auch nochmal ins Zentrum gefahren.
    Diese Stadt ist ein einziger Stau. Hin mit dem Bus dauerte es eine Stunde, zurück mit dem Taxi 40 min.
    Der Unterschied liegt v.a. im Preis: Bus kostet zu zweit 2,40 Soles, Taxi 15 Soles. Aber in letzterem sitzt man wenigstens, im Bus nur mit viel Glück.

    Das wetter in Lima hat stark abgebaut, gestern war es am Abend sogar leicht am nieseln. Heute auch alles noch grauer als vor 3 Wochen - aber das ist hier halt die Jahreszeit.

    So denn, dann mal bis bald!


    P.S.: ich habe mir noch 1 poncho und einen Alpacapullover gekauft + eine Mütze und eine Alpaca-Jacke für Marian. Wie es scheint, passt alles noch in den Rucksack hinein, der ist nun dick wie ne Pellwurst. :D
    Aber ich könnte diese Alpaca-Sachen auch säckeweise kaufen, die gefallen mir einfach!

    Ja, schade, der Flug über die N
    asca-Linien war schon ein Highlight für uns.
    Und die Buggy-Tour hat perfekt Kultur, Natur, Spass & Adrenalinkick in sich vereint, einfach nur super!
    Aber ihr werdet ja eh noch viele andere tolle Orte sehen, man kann nie alles schaffen.

    Heute sind wir 7,5 Stunden mit dem Bus nach Lima gefahren ... das heisst: Morgen ist unser letzter Tag, Freitag 11:05 h Ortszeit geht es also zurück ... am Besten denk ich noch gar nicht dran.

    Der Bus von Cruz del Sur war diesmal sogar noch komfortabler als auf der Fahrt von Cusco nach Puno:
    Nur 3 Sitze insgesamt pro Reihe, super breit, wie gehabt gut zurückstellbar - und wir hatten im Oberdeck mal wieder die Panoramaplätze ganz vorne, also perfekt.

    Das Busunternehmen Cruz del Sur können wir sehr empfehlen, ebenso "Enlaces". Es gibt aber bestimmt noch einige andere vergleichbare, die beiden sind absolutes high-end, v.a. die VIP-Plätze, wo man fast liegen kann. - So würde ich gern ml fliegen ...

    Heute gab es noch eine Tour mit Kultur & Adrenalinkick mit einem Buggy in die Wüstenlandschaft um Nasca.

    Es ging zu einem alten Aquädukt der Nasca, den Nasca "Pyramiden" und zu einem alten Nasca Friedhof.
    Der Buggy raste nur so über Sand-, Geröll- und Wellblechpisten, senkrecht die Sanddünen runter etc. - Achterbahnfeeling & Adrenalinkick inbegriffen.

    Das war wirklich eine tolle Tour, es lohnt sich also, hier nicht nur den Flug über die Nasca-Linien zu machen.

    Gestartet sind wir gegen 14 Uhr im T-Shirt, auf der Rückfahrt gegen 18 Uhr war dicker Kapuzenpulli o.ä. angesagt, so kalt wurde es mit dem Fahrtwind und dem Wind, der dort ohnehin schon stark weht.

    Ausführlicher werde ich dann im Reisebericht erzählen und bebildern.

    Maxi: Ja, ich finde es einerseits auch schön, dass es noch solche Rätsel gibt wie die Nasca-Linien oder auch Machu Picchu (wo man sich einen Guide quasi sparen kann, da alles nur Hypothese).
    Andererseits auch irgendwie schade, dass sämtliche Aufzeichnungen zerstört wurden und man wohl nie die wahre Bedeutung erfahren wird.

    Haha, ja, der Abgrund... Von mir gibt es immer mal wieder solche Fotos am Abgrund. Max bekommt dann immer die Krise, wennich da hingehe. Aber ich pass immer auf und übertreibe es nicht.

    Nur einmal vor vielen Jahren am Grand Canyon, da bin ich nur noch auf allen Vieren wieder zurückgekomen.
    :D

    Ok, nun mal gleich frühstücken, es ist schon wieder sehr warm hier, es wird wieder einen heissen Tag geben in Nasca.

    Am Nachmittag machen wir eine Tour in die Wüste und zu Ruinen. Bin mal gespannt, wie versandet wir zurückkommen werden, es wird in so einem offenen Buggy-Gefährt gefahren..

    .... uns so langsam nähert sich unsere Rundreise im Süden Perus dem Ende zu ... - neeiiiin: Heute noch ein Top highlight: Ein Flug über die Nasca-Linien!

    Was soll man sagen - die 30 min. sind viel zu schnell vorüber, man hat die beeindruckenden, riesigen Bildnisse von oben gesehen, die dennoch niemand wirklich erklären kann. Einfach einzigartig schön.

    Hier nur auf die Schnelle 3 Bilder, der Rest + Reisebericht folgen dann etwas später, es lohnt sich.

    Also trist ist Peru überhaupt nicht - ähnlich vielseitig wei Ecuador von den Landschaften und vom Klima her, aber im Detail dann eben doch auch wieder ganz anders.

    Um mit Arequipa fortzufahren - Die Blasmusik entpuppte sich später dann als eine Veranstaltung des Militärs am benachbarten Plaza de Armas, wo eine Tribüne aufgebaut war und irgendwer geehrt wurde.

    Rund um den Platz standen Militär und Polizei in voller Uniform und mit voller Bewaffnung, u.a. auch eine Tarngruppe und eine kleine, völlig schwarz vermummte Einheit.

    Wir gingen in eines der umliegenden Restaurants zum frühstücken und konnten so das Spektakel von der Terrasse aus dem 1. Stock beobachten und fotografieren.

    Die einheimische Bevölkerung zeigte keine grössere Anteilnahme an dieser Veransaltung, was womöglich in der Geschiche des Landes begründet sein mag (ca. 70.000 Ermordete und "Verschwundene" in der Zeit von 1980-2000).

    Als der Spuk vorüber und das Frühstück verzehrt war, bummelten wir ein wenig durch die Strassen und besuchten dann das berühmte Kloster Santa Catalina.

    Ich hatte nicht viel erwartet, war dann aber umso erstaunter - diese Klosteranlage in überwiegend Rot- und Blautönen ist wahrlich einzigartig und vom Ausmass her quasi eine eigene Stadt innerhalb der Stadt, absolut sehenswert!

    Man kann fast alles besichtigem und so verbrachten wir satte 3 Stunden in der Anlage und immer wieder gab es etwas Neues zu sehen, wieder eine neue, schöne Perspektive etc...
    Diese Anlage sollte man sich keinesfalls entgehen lassen, wenn man in Arequipa ist!

    Ja, diese Alpaca-Jacken, -Mützen, -Handschuhe etc. gibt es hier wie Sand am Meer.
    Allerdings bin ich von der Qualität etwas enttäuscht - in Ecuador waren die Sachen viel besser verarbeitet. Es kommt mir hier meist vor wie Massenware.
    In einem Hut fand ich auch ein Shildchen "Made in China", sowas finde ich dann echt schade.

    Heute haben wir etwas ausgeschlafen im Vergleich zu sonst.
    Aber da man hierzulande ja der Ansicht zu sein scheint, ab 6:45 h morgens sei der ideale Zeitpunkt für jegliche Art von Veranstaltung (kirchliche Prozession, Blasmusik, etc.), ist das auch nicht so richtig ausschlafen...
    Ich glaub, wir haben hier bislang schon mehr Blasmusik gehört als sonst das ganze Jahr über - von wegen Peru = Panflöte..

    Keine Ahnung, was mir da ins Bild geflaogen ist, Maxi.
    Aber den Condor haben wir heute auf unserer 2-Tagestour gesehen, sogar mehrere!

    Also diese Tour war echt super toll und man sollte sie wirklich machen, wenn man in Arequipa ist. Mehr Zeit wäre natürlich wie immer noch besser, aber zumindest 1 Übernachtung in einem der Bergdörfer - es war zwar frisch nachts, aber echt toll!

    Ich hätte auch nicht erwartet, dass die Condore tatsächlich dort sein werden - aber sie waren es!
    Und von der Landschft ganz zu schweigen - einfach überwältigend.
    Mal karge, weite Hochebenen mit Lamas und Alpacas etc., dann im Tal Landwirtschaft auf zahllosen malerischen Anbauterrassen - ich kann das jetzt noch gar nicht alles zeigen und sagen, folgt dann im abschliessenden Reisebericht. Hier nur ein paar ganz wenige Eindrücke.

    Maxi: Wir hatten hier bislang durchweg an jedem Tag überall T-Shirt-Wetter. Abends dann Langarm-Shirt + was drüber, meist reichte eine leichte Fleece-Jacke, in Cusco hatte ich abends noch eine Alpaca-Jacke drüber.

    Heute sind wir also durch Arequipa gebummelt. Das Stadtzentrum ist ganz schön und wir haben von unserem Hostal aus alles fussläufig, was sehr praktisch ist - grosser Platz, Restaurants etc., Fussgängerzone und der Markt ist auch nicht weit entfernt.

    Die Stadt hat allerdings sehr viel Autoverkehr - zumeist zu 90% leere (!) Taxis. Die Luft ist entsprechend ziemlich abgashaltig. Trocken ist es sowieso - Labello ist mein bester Freund.

    Gestern Abend haben wir in einem Strassencafé ein paar Peruaner kennen gelernt und uns gut mit ihnen unterhalten (sie konnten ganz gut englisch), das war ein ganz witziger Abend und wir fielen danach quasi ins Bett.

    Heute haben wir einfach gemütlich in einem der Restaurants mit Terrasse im 1. Stock am Plaza de Armes etwas getrunken & gegessen, was quasi "umme Ecke" von unserem Hostal war.
    Der Blick auf den Platz mit den vielen Tauben und Menschen und auf die Kathedrale allein ist schon was wert, wirklich sehr schön.

    Morgen geht es dann auf eine 2-tägige Tour zum Colca Canyon und damit wieder in die Höhe, bis auf 4.900 m. Wir sind schon sehr gespannt, das wird ja dann wieder "Lama-Land".

    Anbei ein paar Bilder von der Busfahrt nach Arequipa.

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