Die Nacht war angenehm, auch wenn wir hier die Türen schließen müssen; es gibt Myriaden von "lake-flies".
Der nächste Tag ist zum Ausruhen da, größte Aktivitäten waren die Wege zum Essen und zum Pool; ich habe mir eine spezielle Rückenmassage geben lassen, die auch wirksam war.
Ab heute sind wir nur noch 7 Gäste.
Von unserer Veranda aus können wir prima Vogelbeobachtungen machen, sehen ein Krokodil und Wasserschlangen.
Tag 2 "besteigen" wir den höchsten Berg = eine knappe Stunde marschieren ohne Wanderschuhe, ohne Stöcke bis wir auf dem Hügel waren.
Zwischendurch haben wir eine kostenlose Abkühlung bekommen, ein kleiner Wolkenbruch hat von den 38° abgelenkt. Adler haben fast in unserer Armweite ihre Kreise gezogen, es gab viele Libellen, bunte Spinnen, große Heuschrecken, Bee-Eater-Arten und herrliche Blumen.
Rückwärts sind wir auf den Sandstrand gestoßen, der in der Inselbeschreibung erwähnt wird.
Anscheinend ein Kommafehler: Statt 10km weißer Sandstrand sind es ungefähr 100m mit Vogelkote gesprenkelter Sand.
Aber zum Strandlaufen sind wir ja auch nicht hier.
Tag 3 herrscht große Aufregung: Es werden 6 Mittagsgäste vom Festland erwartet.
Nach dem Frühstück wird alles für ein Barbecue aufgebaut, um 13h soll es losgehen.
Als Deutsche sind wir auch um 13h dort und sitzen ein Stündchen. Ich beobachte solange interessiert eine Gottesanbeterin, die sich gerade ihres Gatten entledigt.
Gegen 14:15 werden diverse Salate gerichtet, Fisch in Bananenblatt serviert, es gibt Unmengen Hühnchen, Ziege, Rind und Spareribs vom Schwein. Dazu Reis, Schalenkartoffeln und verschiedene Dips. Lecker!
Die ugandische Familie ist inzwischen auch da und lässt es sich schmecken.
Kurz nach 14:30 kommen die 6 Gäste aus der Bar (in der wir nicht waren), angetrunken, alle rauchend, mit einem 4-Liter Rotweinkanister, den sie mitgebracht haben. Sie gehen nicht selbst, sondern lassen sich die Speisen nacheinander an den Tisch bringen, häufen sich die Teller voll, probieren, verziehen die Gesichter und werfen Essen auf den Rasen. Danach ist Zeit für harte Drinks und Zigarren.
Bis 16h haben wir das Spektakel beobachtet, dann sind sie wieder zurückgefahren und der Staff hat sicher für die nächsten 2 Tage zu essen.
Na, wo waren die wohl her? :,.)
Nanu? Ein Polizeiboot bringt weitere Gäste 
Hui, das sind ja Stylisten und ein xxxl-Model!
Ab 17h sitzen wir wieder und gucken zu.
Dem Model werden die Haare toupiert so dass der Kopf kaum noch erkennbar ist.
Dann zieht es ? eine Art Minimizer? an = zwängt sich in ein Ding, das vom Knie bis unter die Brust geht.
Darüber kommen viele extravagante Kleider für das Shooting.
Über unsere Anwesenheit sind sie nicht erfreut, aber wir sind schließlich zahlende Gäste und dürfen da auch sitzen.