Beiträge von angelika


    War das mit den Tickets ein elektronisches Problem? Ist doch echt merkwürdig :cconfused
    Das ist dann immer das Gute wenn man überpünktlich am Flughafen ankommt, dann kann man so etwas in Ruhe regeln.
    Dein Mann ist gleich nach der Ankunft zur Arbeit??? :question

    Ich mußte erst einmal Tante Google fragen, was ein Schuhschnabel ist. :KKopffass2

    Einen Schnabelschuh kennst Du aber :ssschmunzeln

    Das Problem war, dass die Prämienflüge von der Lufthansa eingeloggt werden, Ethiopean aber die ausführende Gesellschaft war. Wobei der Pass-mit-Ticket-Verwechsler am Anfang da außen vor war.

    Maxi, denk mal an Deinen Zubringerflug nach Madrid - da sind mir meine kleinen Hindernisse lieber :gggitarre

    Und mein Mann geht immer gleich zur Arbeit!
    Urlaub bis zur letztmöglichen Stunde ist seine Devise.

    Und wiederum gut, dass wir schon 3h vor Abflug dort sind.
    4 Leute versuchen sich vergeblich daran, obwohl ich das elektronische Ticket samt Sitzplatzreservierung zeige. Dann kommt ein Uniformierter mit goldenen Schulterklappen, schaut sich meinen Zettel an und lässt die Bordkarten ausdrucken.

    Uff!

    In der Lounge sitzt noch immer die lebende Maria im Stall bei der Krippe, der Flug nach Addis ist pünktlich, die Maschine auch wieder neu und der Service erstklassig. In Addis nutzen wir das kostenlose Wlan, landen mit einer Stunde Verspätung in Frankfurt und sind doch noch so rechtzeitig da, dass sich mein Mann in Anzug, weißes Hemd und Krawatte zwängen und seinen ersten Termin wahrnehmen kann.

    So, das war es; Bilder kommen nach. Die werde ich dann mit einem sachlichen Bericht auch bei Erhard einstellen.


    Ich hab auf die Ösis getippt, weil die schon bei der Gorillatour aufgefallen sind, wollte niemanden persönlich beleidigen :ttwisted
    Russen mag ich eigentlich, kenne tatsächlich nur die zurückhaltende Sorte. Wirklich unangenehm fallen mir nur Deutsche auf, liegt wahrscheinlich auch daran, daß ich jedes Wort verstehe.
    Tioletten sind immer spannend, zum Glück besitze ich keine Dackelblase. Aus China könnte ich einges berichten, war aber immer zu verklemmt, um auch Fotos zu schiessen.
    Petra könnte doch vielleicht mal ein Toilettenthema einrichten, so einen richtigen Schmuddelthread {a

    Geniale Idee, ich kann da einiges beisteuern!

    Und Gruppenreisende sind schon ein ganz besonderes Völkchen :ssschmunzeln

    Michael erwartet uns schon und fährt uns nach einer kurzen Lunch-Pause zu einem riesigen local-market!

    Hier sehen wir so ziemlich alles, was in Europa an Altkleidern/Altschuhen gespendet wird.
    Es gibt auch einige Stände mit Gemüse und Kochbananen sowie viele Garküchen zur Versorgung der Marktleute, aber der große Rest verkauft Gebrauchtware für wenig Geld.

    Eine Boss-Jeans? 50 Cent. Nivea Duschgel? 1 Cent. Markenrucksäcke: 1 Dollar.
    Chinesische Lenovo Tablets, Laptops etc.: Alles billigst!

    Wühlhaufen: Jedes Stück 2 Cent.

    Und um den ganzen Markt herum fliegen Scharen von Marabus, die auf Essensreste hoffen.

    Pünktlich erreichen wir den Flughafen, verabschieden uns sehr, sehr herzlich von Michael und erfahren am Schalter dass es für uns keine Tickets gibt.

    :Cheerleader Meine Aufnahmen sind dank des 300er Tele ganz gut geworden und kurz danach war der Vogel auch nicht mehr sichtbar.

    Also Glück bei den Schimpansen, Glück bei den Gorillas und Glück beim Schuhschnabel :Cheerleader

    Die Fahrt zum Fischerhafen dauert statt 40 Minuten über 2 Stunden: Mit Starkwind, gegen die Welle und einem souveräner Bootsführer, der fast alles abfangen kann und sich ein doppeltes Trinkgeld wirklich verdient hat.

    Frisch geduscht erreichen wir den Hafen.

    Nachtrag: Schuhschnabel müssen beim Vorbeugen ins Wasser die Flügel ausbreiten um ihren Körperschwerpunkt zu erhalten.


    Ist doch egal wer das war, sicher ist, dass es unmöglich war. Aber durch solche Leute würde ich mir den Urlaub nicht verderben lassen.
    Toll, Angelika, dass wir so schön mit Dir reisen dürfen, mir ist als wäre ich dabei gewesen.

    Die Toiletten in Nepal waren übrigens Freilufttoiletten, einfach ein Loch im Boden und eine Plane außen rum. Ein Sherpa ist jeweils mitgegangen wegen der Schlangen, ist aber vor der Plane stehen geblieben :,.)

    Danke Dir!
    Ok, Deine Nepal-Toiletten waren qualitativ nochmals ganz anders :yyyesmaster

    Nach wenigen Minuten haben wir jegliche Orientierung verloren. Das Boot passt gerade mal so durch dichten Papyrus, hohes Schilf und selbst hier leben Fischer!
    Ein winziges Zelt, ein Holzkahn, das ist alles - aber 2 Blümchen schmücken den Zelteingang.

    Der Sumpf hat, wenn ich es richtig verstanden habe, eine Größe von 24 Qadratkilometern und es leben ganze 9 Schuhschnabel darin. Die Wassertiefe liegt zwischen 15 cm und 3 Metern, ist aber nicht berechenbar.
    Ich hoffe, unser Kahn kippt nicht um...

    Ca. 1992 wurden 7 Schuhschnabel hergebracht, die Weibchen legen alle 5-6 Jahre ein, maximal 2 Eier.
    Eier und Jungtiere sind eine beliebte Beute.
    Adaptiv ist das jedenfalls nicht.


    Laß mich raten, Angelika.
    Die Gruppe die zum Äquatorpunkt stürmte waren die Ösis?

    46$ ist nicht viel, kommen die Menschen dort mit diesem Gehalt über die Runden?

    Ja! :ssschmunzeln

    Und die 46$ reichen, um eine 8 köpfige Familie zu versorgen.
    Die Träger beim Gorilla-Suchen kommen alle 10 Tage einmal dran = 3x im Monat = mindestens 45 $, ohne Extra-Tipping.

    Bei den Schimpansen-Touren ist es ähnlich.

    So, heute Abend ist packen angesagt.

    Am Abreisetag werden Kaffee und Toast von unserem Pius um 5h30 gebracht, denn ich habe noch eine Halbtagestour organisiert.
    Bei Buchung von der Insel aus hätte die Tour 200$ mehr gekostet, denn eigentlich sind Start und Ziel im Fischerhafen von Entebbe.

    Geplante Abfahrt war 6:30, doch wie schon am Vorabend wurde die CC abgelehnt; der Sturm hat auch die gesamte Kommunikation lahmgelegt.
    Länger als 50 Minuten wollten wir nicht auf eine Zufallsverbindung warten, denn den seltenen Schuhschnabel sieht man nur am frühen Morgen.

    Mit einem schnellen Boot ging es 90 Minuten lang quer über den See, dann sind wir auf ein schmalen Kahn umgestiegen. 1 Guide, 1 Paddler und wir fahren in die Mabamba-Sümpfe.

    Ach ja, am Tag vor unserer Ankunft hatte es einen mächtigen Sturm gegeben, deswegen war auch das Wasser noch so aufgewühlt.

    Eine schwimmende Insel ist dabei an den Landungssteg gedriftet und liegen geblieben. Sie ist ungefähr 2 km lang und 1 km breit.
    Auf ihr leben 2 Familien, die dort Gemüse und Obst anbauen, fischen gehen, 2 feste Häuser und einen Generator haben. Für die war es natürlich supertoll, hier ihre frischen Waren verkaufen zu können bzw. einzutauschen gegen Gegenstände, die sie nicht haben.

    Die Nacht war angenehm, auch wenn wir hier die Türen schließen müssen; es gibt Myriaden von "lake-flies".

    Der nächste Tag ist zum Ausruhen da, größte Aktivitäten waren die Wege zum Essen und zum Pool; ich habe mir eine spezielle Rückenmassage geben lassen, die auch wirksam war.
    Ab heute sind wir nur noch 7 Gäste.

    Von unserer Veranda aus können wir prima Vogelbeobachtungen machen, sehen ein Krokodil und Wasserschlangen.

    Tag 2 "besteigen" wir den höchsten Berg = eine knappe Stunde marschieren ohne Wanderschuhe, ohne Stöcke bis wir auf dem Hügel waren.
    Zwischendurch haben wir eine kostenlose Abkühlung bekommen, ein kleiner Wolkenbruch hat von den 38° abgelenkt. Adler haben fast in unserer Armweite ihre Kreise gezogen, es gab viele Libellen, bunte Spinnen, große Heuschrecken, Bee-Eater-Arten und herrliche Blumen.

    Rückwärts sind wir auf den Sandstrand gestoßen, der in der Inselbeschreibung erwähnt wird.
    Anscheinend ein Kommafehler: Statt 10km weißer Sandstrand sind es ungefähr 100m mit Vogelkote gesprenkelter Sand.

    Aber zum Strandlaufen sind wir ja auch nicht hier.

    Tag 3 herrscht große Aufregung: Es werden 6 Mittagsgäste vom Festland erwartet.
    Nach dem Frühstück wird alles für ein Barbecue aufgebaut, um 13h soll es losgehen.
    Als Deutsche sind wir auch um 13h dort und sitzen ein Stündchen. Ich beobachte solange interessiert eine Gottesanbeterin, die sich gerade ihres Gatten entledigt.

    Gegen 14:15 werden diverse Salate gerichtet, Fisch in Bananenblatt serviert, es gibt Unmengen Hühnchen, Ziege, Rind und Spareribs vom Schwein. Dazu Reis, Schalenkartoffeln und verschiedene Dips. Lecker!

    Die ugandische Familie ist inzwischen auch da und lässt es sich schmecken.

    Kurz nach 14:30 kommen die 6 Gäste aus der Bar (in der wir nicht waren), angetrunken, alle rauchend, mit einem 4-Liter Rotweinkanister, den sie mitgebracht haben. Sie gehen nicht selbst, sondern lassen sich die Speisen nacheinander an den Tisch bringen, häufen sich die Teller voll, probieren, verziehen die Gesichter und werfen Essen auf den Rasen. Danach ist Zeit für harte Drinks und Zigarren.

    Bis 16h haben wir das Spektakel beobachtet, dann sind sie wieder zurückgefahren und der Staff hat sicher für die nächsten 2 Tage zu essen.

    Na, wo waren die wohl her? :,.)

    Nanu? Ein Polizeiboot bringt weitere Gäste :question
    Hui, das sind ja Stylisten und ein xxxl-Model!
    Ab 17h sitzen wir wieder und gucken zu.

    Dem Model werden die Haare toupiert so dass der Kopf kaum noch erkennbar ist.
    Dann zieht es ? eine Art Minimizer? an = zwängt sich in ein Ding, das vom Knie bis unter die Brust geht.

    Darüber kommen viele extravagante Kleider für das Shooting.

    Über unsere Anwesenheit sind sie nicht erfreut, aber wir sind schließlich zahlende Gäste und dürfen da auch sitzen.

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