Die Frauen in der Siedlung müssen sich wirklich noch um Wasser mühen, während zahlreiche Touristen, ausgestattet mit modernem Equipment, wie auch wir, sie beobachten.
Trotzdem sind sie gut gelaunt.
Die Jugend ist dafür schon mit Mobiles ausgestattet und inzwischen ist fast jedes zweite Dachgeschoss ein Konsumtempel geworden.
Beiträge von angelika
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Nach einer langen Fahrt, aber ohne Langeweile, sind wir in Kathmandu angekommen.
Diese Stadt ist sowas von quirlig, abwechslungsreich, chaotisch und doch geordnet, alles geht, nichts ist unmöglich.
Da sind Rinder auf der Fahrbahn, der Frisör hat seinen Stand auf der Brücke, Baustellen überall, auf den gerade im Bau befindlichen Straßen ohne Gehsteig sind Fußgänger, Mopeds, Auto und Busse unterwegs.
Das ist die Neustadt.In der Altstadt mit drei Distrikten geht es sehr gemächlich zu: Senioren treffen sich täglich an öffentlichen Plätzen vor den Tempeln, Männer mittleren Alters an anderen öffentlichen Plätzen zum Kartenspiel.
Und die Frauen arbeiten, d.h. sie beschaffen erstmal Wasser, was in dieser Altstadt mit dem jahrtausendealten Brunnensystem nicht leicht ist!Das letzte Bild: Die Zeiten ändern sich ;)))
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Jetzt geht es rückwärts, Bilder zu unserer Fahrt von Tibet nach Nepal.
Hier ein Bild der öffentlichen Toiletten, dann eines aus dem Auto und eines von den zahlreichen Hängebrücken, die tatsächlich noch die einzige Verbindung zwischen Dörfern herstellen und auf denen so gut wie alles in riesigen Körben transportiert wird.
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In den Chitwan-Nationalpark, Angela kennt ihn, wollte ich unbedingt.
Panzernashörner sehen!
Und wir haben sie gesehen, dazu eine Vielfalt von Vögeln jeder Art, Schmetterlingen, Krokodilen, Affen und einer immensen Flora.
Teils vom Elefantenrücken aus, teils von einer Safari mit Jeep, zu Fuß und per Boot. -
Die Fahrt weiter in den Süden, d.h. ins Flachland war interessant. Landschaftlich wiederum ein Erlebnis, aber der Fahrer hatte keine Adresse dabei und der Guide durfte uns wohl nicht begleiten.
(Der Guide in Pokhara, ein junger Exiltibeter, lebt dort in einer Hermann-Gmeiner-Siedlung, dem Gründer der SOS-Kinderdörfer. Die Siedlung ist fast luxuriös, jede Familie hat ein Haus, großes Grundstück/Garten, eigene Tempel sowie große, von der Stiftung geförderte Schulen.
Aber die Bewohner dürfen die Anlage nicht verlassen, es sei denn durch Sondergenehmigungen.)Nach einiger Suche (wir haben uns schon gewundert) hat uns der nicht-englisch-sprachige Fahrer nach der Adresse gefragt. Die Adresse des Resorts konnte ich ihm zeigen, allerdings nicht in nepalesischen Schriftzeichen. Eine Telefonnummer hatte ich auch,
ABER EIN MANN
ruft doch nicht an!
Das gilt weltweit. >""§
Einige Stunden später, evtl. einige Bandscheibenschäden später, waren wir vor Ort!
Der Fahrer war sehr viel schneller wieder daheim, der richtige Abzweig hat ihm 4h erspart. -
Auf der Insel sind neben den Gläubigen unzählige Tauben, die auch einfach sitzen bleiben: Sie erwarten, dass niemand auf sie tritt und haben auch noch recht: Kein Lebewesen soll verletzt werden.
Kleinkinder machen sich einen Spass und fangen sie.
Dazu tönen die gedrehten Gebetsmühlen, die sind sonst still, ein paar sehr große Gongs gibt es auch.
Wir können ungestört herumlaufen, unsere lächelnde Begrüßung wird genauso erwidert:
Wir fühlen uns absolut wohl. -
Die Chronologie ist unwichtig, deswegen kommen jetzt erst einmal Bilder von Pokhara, einer Stadt auf unserem Weg von Kathmandu nach Chitwan.
Pokhara ist eine Urlaubsstadt für die Reichen aus Kathmandu: Klima ist prima, es gibt viele Sehenswürdigkeiten, die Infrastruktur ist perfekt.
Aber auch für Gläubige, die nur wegen des Tempels auf der Insel im Fluss kommen. -
Dein Mann hat erstaunliche Seiten, die Du uns bisher noch nicht gezeigt hast

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Angelika war die Freundin nicht bei den Gorillas?Nochmal


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Goodall natürlich, kam mir schon beim Tippen irgendwie komisch vor.
Am 19.12. ist Abflug
Meine Freundin war in Uganda bei den (Schimpansen) GORILLAS und ist zwischen 2 rivalisierende Silberrücken geraten. Das brauche ich wirklich nicht.
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Nun sind wir in Nepal angekommen!
Knapp 2h an der Grenze gewartet, unser Gepäck über die Hängebrücke, die die Grenze bildet, gezogen, und schon wurden wir erwartet: Unser Guide für das Einreise-Procedere.
Wir sind ihm hinterhergerannt, ich hatte zum Glück alles richtig vorbereitet = Passbilder, Passkopien.Kurz danach sind wir ihm wieder hinterhergerannt, denn der Parkplatz für die Abholfahrzeuge liegt weiter unten. Gerannt aber auch, weil ich zwischendurch stehengeblieben bin und Fotos gemacht habe, denn hier am Berg sind hier Frisöre bei der Arbeit, spielende Kindern auf der Straße, es gibt sogar öffentliche Toiletten.
Unterschiede der beiden Länder in den ersten Stunden:
Die Straßen in Tibet sind viel besser ausgebaut.
Aber nur, was die Schlaglöcher betrifft. Die Serpentinen, vielfach ungesichert, sind genauso gewagt.
In Nepal ist die Infrastruktur wesentlich besser, alle paar Kilometer gibt es Restaurants. Und die LKW-Kolonnen Richtung Tibet werden zentral auf Parkplätzen mit Serviceangebot abgefangen. -
Hallo Angela,
wir haben wohl tatsächlich die gleiche Wellenlänge
Tansania im Zelt hatten wir schon, deshalb geht die nächste Reise nach Kenia: Ein paar wenige Zelte bei den Jane-Godell-Schimpansen und Safarifahrten, danach Kanu-Safari in einem kaum frequentierten Nationalpark.
Maxi, Du hast überall 5*: Deinen Sigi >""§
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Anja, Du darfst auf meinen Platz in der Griechenland-Warteliste

Mit Helm fahren mag ich nicht (mehr).
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Schön, diese Bilder von und mit Euch! Hier regnet es seit Stunden bei 17°.
Genießt den Urlaub genauso weiter! -
Ja, Angela, genau das ist es, was eine Reise so besonders macht: Fenster ohne Scheiben, Ungeziefer in den Betten!
Und vor allem die Begegnungen mit den dortigen Bewohnern, wenn auch sprach-los über Mimik und Gestik.5* kann jeder >""§
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Und der Reisebericht geht weiter - wieder tolle Bilder. Aber vorletzte Nacht in Tibet - ich habe gebrüllt vor Lachen. Oh Mein Gott! Und dafür habt Ihr wahrscheinlich noch viel Geld ausgegeben. Es gruselt mir bei der Beschreibung von Bett und Bad! Hinsichtlich Bett ist das ja der Grund, dass wir bei derartigen Rundreisen immer die Jugendherbergsschlafsäcke mitnehmen- aber gegen irgendwelche Ekelviecher helfen die natürlich auch nicht. Und hattet Ihr hinterher aus Bisswunden?Ich hatte mir ja extra dafür einen Hüttenschlafsack aus weißer Seide gekauft! Aber den leg ich doch nicht in dieses Bett! Inzwischen hatten wir ja auch schon unsere Schuhe angezogen und sehr fest verschnürt. Und mein Mann hat seine Schlafmütze" sogar beim "Frühstück" aufgelassen. Dazu ein blaues Fleece. Ich hab nur blöd gekichert und versucht an etwas anderes zu denken als an Papa Schlumpf.
Frau Anwältin, das fällt am Samstag unter die Schweigepflicht!
Ach ja, Bisswunden: Er nicht, ich schon. Im Durchschnitt also ca. 25.
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Und - von wie vielen hast Du Dich küssen lassen

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Die letzte Nacht haben wir in Zhangmu verbracht, Grenzstadt Tibet - Nepal.
Dort treffen sich Backpackers, Touris, LKW-Fahrer, Busse...
Dementsprechend sind auch jede Menge Hostels, Internetcafés, Restaurants in der völlig verstopften einen Straße von und nach Nepal zu finden.Die Stadt ist fast 10 km von der Grenzstation entfernt, aber gleich nach dem Ortsausgang sind schon die ersten LKW's zu sehen, die bis dorthin entlang der Serpentinen auf die Grenzabwicklung warten. Dort schlafen, und wenn das Wetter schlecht ist oder ein Stein auf die enge Straße fällt, auch mal Tage warten.
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Die Fahrt ist sowas von schön, es gibt kaum andere Fahrzeuge, die anderen Achttausender sind zu sehen.....
Nicht sooo toll war unsere vorletzte Nacht in Tibet. Statt der vorgesehenen Unterkunft hat unser Guide uns ein Zimmer nahe des Basislagers zum Everest empfohlen: Der Berg ist nur in den frühen Morgenstunden sichtbar, dann kommen Wolken.
Wir sind seiner Empfehlung gefolgt, was im Nachhinein schon wieder lustig ist. (Er hat uns auch gleich angeboten, die 60km noch weiter zu fahren!)Mein Mann würde die Augen verdrehen, wenn er das lesen würde: Nein, sooo schlimm war es nicht.
Doch. War es.Hier geht meine theatralische Ader mit mir durch

Denn im Gegensatz zur Zugfahrt war ich darauf nicht vorbereitet:
Auf ein eiskaltes Zimmer mit blutbefleckten Bettbezügen, die von den Kämpfen Mensch gegen Wanze / Bettlaus oder sonstigem zeugten.
Auf eine Bettdecke, die ungefähr 89 Kilo gewogen hat.
Auf ein Bad, das ein nicht-schließendes Fenster hatte, bei Minustemperaturen.
Das macht allerdings einen gewissen Sinn, weil es auch keinen Wasseranschluss gab, der würde ja einfrieren.
Mit ungefähr einer Tasse heißen Wassers aus der bereitgestellten Thermoskanne habe ich geduscht, Haare gewaschen und Zähne geputzt.
Das Frühstück war dann schon wie erwartet.
Warmes Wasser, Nescafe, Ablaufdatum 2011, Marmelade, Ablaufdatum 2009 und ein leeres Nutellaglas.
Das stand schon sehr angestaubt vorher da. -
Am Weg gibt es etliche solcher Haltemöglichkeiten:
Die Bremsen der Fahrzeuge bekommen kaltes Wasser aus dem Schlauch ab (die Höhenunterschiede zwischen den Tälern sind enorm), die Fahrer heißen Tee aus dem solargeheizten Kessel und eine Toilette gibt es auch.Und wir haben den ersten Blick auf den Mount Everest!
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