Fit? Nein, pures Adrenalin!
Die nächsten 4 Nächte sind wir im Lope-Nationalpark, Weltkulturerbe: Dort sind Regenwald und Savanne direkt benachbart mit endemischen Tieren, zudem gibt es archäologische Funde.
Ich wollte dort Mandrills sehen.
Gegen die Fahrt nach Lope war Loango ein Klacks.
35 Minuten Pause, 11h Fahrt für 360 km. 260 davon über sehr löcherige Straßen, 100km ohne Straße.
Dabei ist das die einzige Verbindung zwischen Lope und der Hauptstadt, die zahlreichen Holzlaster mit mahagoniähnlichem Edelholz brettern nur so dahin und wirbeln so viel Staub auf, dass unser Fahrer Ibrahim nichts sieht. Keine Park- oder Haltmöglichkeit, viele Wracks an der Strecke, teils ausgebrannt.
Ich habe es nach der Pause gerade noch ins Camp geschafft, durfte unterwegs nicht aussteigen.
Das Holz wird in großem Stil exportiert und gehört neben Öl und seltenen Erden zu den lukrativsten Handelswaren.
Auch in Lope waren wenige Tiere zu sehen, diese haben sich wegen der Hitze in die Wälder verzogen.
Den größten Tierreichtum gab es entlang der Straße in Form von Bushmeat. Vom Affen über Schleichkatzen, Krokodil, Stachelschwein und undefinierbare Kadaver war alles gegrillt zu haben.
Zum Glück gab es vor Beginn der 100km-Nichtstraße einen Ort mit fangfrischem Fisch und Kochbananen.
Es gibt auch einen Zug, der die Strecke nachts nach Lope fährt und tagsüber zurück. Backpacker nutzen den, allerdings fällt er auch mal ein paar Tage lang aus und sie suchen eine Mitfahrgelegenheit.
Ich muss zwischenspeichern, es ist einiges an Text weg und Bilder lassen sich nicht laden!