Frühstück gab es heute um 8Uhr und um 9Uhr fuhren wir mit dem Bus in die Stadt. Der Verkehr ist grausam, man steht mehr, als das man fährt. Mihail sagt, dass der Rumäne nicht auf das Auto verzichten kann, weil er meist mehrere Jobs hat, daher beweglich sein muss und das Auto auch schon mal als Umkleide nutzt.
Die alten Wohnhäuser, die hier auch die einstigen Prachtstrassen säumen, gehörten früher dem Staat. Nach der Wende hatte jeder Rumäne die Chance seine Wohnung für ca. 2 Monatsgehälter zu kaufen. Nur ganz wenige wollten oder konnten nicht und so haben heute ca. 95% der Rumänen Eigentum, gemietet wird fast gar nicht.
Angefangen haben wir unsere Fusstour durch Bukarest am Parlamentspalast, für dessen Erbauung das rumänische Volk extrem gelitten hat. Armut, hungern, Knappheit an Strom und Wasser, Verzweiflung waren die Folge.... und alles nur, weil Ceausescu den Palast des Volkes aus Nordkorea übertreffen und der Welt zeigen wollte, dass Rumänien das ohne ausländisches Geld hin bekommt![]()
Das zweitgrösste Verwaltungsgebäude der Welt...
aber endlich wieder Uuuuuurlaub.