Beiträge von Anja R.
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Wir haben im Restaurant gegenüber noch etwas gegessen, es war schon 19Uhr und wollten dann los. Leider hatte der Reiseleiter nicht bedacht, dass die Dämmerung eingesetzt hat. So konnten wir die schöne Straße, immer entlang des Olt und den Durchbruch der Karpaten nicht mehr vollends genießen. Das war wirklich schade.
Um 21.30Uhr kamen wir in Sibiu an und bezogen das Hotel Apollo. Von außen sehr nett, von innen... naja

Den Abend haben wir dann bei einem Kaltgetränk ausklingen lassen.
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Zuerst sind wir 1,5 Stunden Autobahn gefahren und dann wurde es interessanter. Am Abend kamen wir am Kloster Cozia an. es liegt ganz malerisch an den Hängen der Karpaten und dahinter fliesst der Fluss Olt. Die Wahl der Platzierung hatte auch strategische Gründe, da das Kloster wie eine Festung aufgebaut wurde, diente es auch der Sicherung des Karpatenübergangs. Es leben noch 20 Mönche hier, widmen sich der Kunst des Buchdrucks und der eigenen, kleinen Universität. Man kann auch übernachten.
Die kleine Kirche ist dunkel und wie bei den orthodoxen Kirchen üblich, komplett mit Fresken ausgestattet. Die byzantinischen sind die zweitältesten der Walachei.
Auch hier werden die Kerzen in einem extra Räucherraum angezündet. Ich zünde immer Kerzen an, wenn die Möglichkeit besteht
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Danach ging es zwei Stationen mit der Metro zurück in die Alttadt. Abgewrackte, baufällige Stationen in denen ich nachts alleine nicht unterwegs sein möchte

Hier hatten wir jetzt eine Stunde Mittagspause. Wir haben in einer alten Karawanserei, und ich liebe Karawansereien schon immer, einen Cappuccino getrunken und an Strassenständen eine Laugenstange und Baklava geholt
bevor wir uns dann mit dem Bus in Richtung Norden aufgemacht haben.
Wir sind 10 Leute in der Gruppe. Einige kannten sich bereits, wenn auch aus verschiedrnen Teilen Deutschlands. Der Dietmar und ich kennen uns jetzt auch schon 18Jahre, in denen wir immer mal wieder gemeinsam verreist sind.
Die Fahrt für uns war also kurzweilig....
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Welcher Rumäne was auf sich hielt, lernte französisch und wer das nicht konnte, sprach rumänisch mit französischem Akzent
. Bukarest war offen für die französische Mode und Lebensart und hieß deshalb auch Paris des Ostens. Das spiegelt sich auch heute noch in manchen Passagen oder Strassen wider.Weiter ging es zum Königspalast, dem gegnüber eine gute Kopie steht und die kommunistische Partei beherbergt. Hier steht auch ein Denkmal, das an den Kommunismus, als ein kurzes Intermezzo erinnern soll und eins vom deutschen König Carol (Karl von Hohenzollern-Sigmaringen). Ein Mann mit Visionen und Reformen, er brachte das Land auf einen guten Weg...
Athenäum, der Tempel der Kunst hat die Zeit gut überdauert
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Wir sind den Boulevard Calea Victoriei entlang gelaufen, bis zu den üppigen Springbrunnen. Alles sehr schön sozialistisch angelegt
und alles pikobello sauber, tausende Helferlein kehren den ganzen Tag.Dann ging es durch einen Park zu einer der versetzten Kirchen. Um alles nach Ceausescus Wünschen herzurichten, mussten Gebäude weichen oder wurden einfach zerteilt. Was möglich war, wurde von den Bürgern gerettet. So auch diese Kirche, deren Fundament auf Holstangen gebettet und dann an einen neuen Platz gerollt wurde.
Danach sind wir dann noch einmal durch die historische Altstadt gelaufen. Vor 10Jahren hat man beschlossen aus einem angsteinflössenden, dunklen Gebiet, ein Zentrum fürs Nachtleben zu machen. Vieles ist noch im Auf- bzw. Umbau, aber es wird....
Hier sieht man noch Hui und Pfui an einer Fassade:
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Frühstück gab es heute um 8Uhr und um 9Uhr fuhren wir mit dem Bus in die Stadt. Der Verkehr ist grausam, man steht mehr, als das man fährt. Mihail sagt, dass der Rumäne nicht auf das Auto verzichten kann, weil er meist mehrere Jobs hat, daher beweglich sein muss und das Auto auch schon mal als Umkleide nutzt.
Die alten Wohnhäuser, die hier auch die einstigen Prachtstrassen säumen, gehörten früher dem Staat. Nach der Wende hatte jeder Rumäne die Chance seine Wohnung für ca. 2 Monatsgehälter zu kaufen. Nur ganz wenige wollten oder konnten nicht und so haben heute ca. 95% der Rumänen Eigentum, gemietet wird fast gar nicht.
Angefangen haben wir unsere Fusstour durch Bukarest am Parlamentspalast, für dessen Erbauung das rumänische Volk extrem gelitten hat. Armut, hungern, Knappheit an Strom und Wasser, Verzweiflung waren die Folge.... und alles nur, weil Ceausescu den Palast des Volkes aus Nordkorea übertreffen und der Welt zeigen wollte, dass Rumänien das ohne ausländisches Geld hin bekommt

Das zweitgrösste Verwaltungsgebäude der Welt...
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Am Mittwoch bin ich früh morgens zum Düsseldorfer Flughafen gefahren, um von dort mit Lufthansa über München nach Bukarest zu fliegen. Die restliche Gruppe kam dort 2 Stunden später an, da die Tour eigentlich mit Tarom Airlines gedacht war, aber die Gesellschaft lies sich mit meiner Flugangst nicht vereinbaren
Wir wurden dann von einem jungen, ambitionierten Reiseführer namens Mihail abgeholt und zum Hotel gebracht. Er spricht sehr gut deutsch, hat ein enormes Wissen, ist dabei aber nicht aufdringlich.
Abends sind wir dann zum gemeinsamen Abendessen mit erstem Kennenlernen in die Bukarester Altstadt gelaufen. Teils sehr schön restauriert, Livemusic und gutes Essen rundeten den ersten Abend ab.
Gegen 22Uhr hiesiger Zeit (+1 Stunde) bin ich für 9 Stunden in einen komatösen Schlaf gefallen....
aber endlich wieder Uuuuuurlaub. -
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Hallöchen,
es ist endlich wieder so weit und ich kann einen Urlaub antreten
Dieses Mal geht es nach Rumänien. Ich reise mit einem Bekannten aus der Nähe von Sangerhausen, zusammen in einer Gruppe mit 10 Personen von World Insight.Wichtig sind mir die Treckingtouren in der Walachei und den Karpaten und natürlich möchte ich gerne Graf Dracula treffen, aber nur, solange er in seinem Sarg liegt

Ich fliege mit Lufthansa nach und von Bukarest. Die Tour in Rumänien hat u.a. folgende Stationen:
Bukarest - Sibiu - Sibiel - Cluj - Barsana - Breb - Hoteni - Moldovita - Sighisoara - Richis - Biertan - Zarnesti - Bran - Sinaia
Ich nehme euch gerne mit auf diese Reise und werde immer zeitnah berichten.

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Cannabis Point....
... wie praktischWirklich extrem viele Menschen in Prag.
Gut das Dir nix passiert ist, aber so was passiert schon mal....
Dann mal willkommen zu Hause.
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Moin,
ich habe die Bilder der Knochen-Kirche geliked, das gilt aber mehr im Sinne, dass ich fasziniert bin. Anonsten weiß ich gar nicht ob ich das toll oder doof finde

Dann weiterhin gute Heimreise ....
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Moinsen,
4.040km .... Respekt, das ist ja mal eine "Hausnummer". Tja, der Regen ist immer Mist, aber bei so vielen Touren im Leben, kommt da nicht drum herum.
Dann noch weiterhin gute Fahrt.

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Ich komme nicht so weit östlich, dafür sehr nördlich. Übernächste Woche eröffne ich noch ein Thema für meine Reise, da beschreibe ich das dann ganz genau.


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Die Gegend ist ja wirklich unglaublich schön. Eure Bilder sind auch fantastisch. Ich freue mich jetzt umso mehr auf meinen Rumänien Urlaub.

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