Beiträge von kiki
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In Bishkek angekommen, ging es dann gleich weiter zum Busbahnhof um eine Marschrutki zu ergattern, die uns zum Issyk Köl See bringt. Statt in der Ballerburg Cholpon Ata zu übernachten wo hauptsächlich Russen und Kasachen feiern, verschlug es uns in das kleine Dorf Grigorievka. Dort buchten wir uns in eine kleine Lodge ein und übernachteten die nächsten 3 tage in einer kleinen Jurte.
Die Bel Zhan Yurt Lodge war ein echter Volltreffer. Kleine Jurten und Ferienhäuschen inmitten eines großen Obstgartens, Outdoorküche mit großzügigen Sitzgelegenheiten und feine Gastfreundschaft machten die Tage perfekt. Großartige Unternehmungen waren nicht geplant, man wollte einfach relaxen.
Als erstes erkundeten wir ein wenig das kleine Dorf.
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Was macht man sonst noch so in Osh? Zumindest bietet es Weltkulturerbe. Mitten in der Stadt erhebt sich ein kleiner Hügel, Suleiman Too. Diverse alte Kultstätten, die zum Teil heute noch in Gebrauch sind und ein Gebetshaus auf dem Gipfel.
Die Fruchtbarkeitsrinne. Soll den Kinderwunsch beschleunigen, wenn man drüber rutscht.
Das Gebetshaus, "Haus des Babur".
Diverse andere Kultstätten habe ich mir verkniffen. Bei der Hitze war der Aufstieg für mich schon eine Tortur. Statt dessen genoß ich einfach die schöne Aussicht.
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Kirgistan empfing uns mit trüben, kühlem Regenwetter. War sehr angenehm. Hinter der Grenze machten wir Rast und verpflegten uns in einem kleinen Restaurant. Hier gab es auch wieder Internet.
Das Beste aber waren die Strassen

Am späten Nachmittag trudelten wir in Osh ein. Im Hotel bekamen wir ein Upgrade, statt Gemeinschaftsbad hatten wir unser eigenes Badezimmer

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Am nächsten Tag hieß es dann auch Abschied nehmen von Tajikistan. Der Landcruiser quälte sich ein letztes Mal über hohe Bergpässe. Der letzte war auch gleichzeitig der höchste. Ak Baital, 4655m hoch.
Vorbei an alten Ruinen aus der Zarenzeit
Kurzer Stop am Karakul See. Auch hier wieder die Mücken...

Übernachtungsmöglichkeiten gibt es auch hier.
Dann war die Grenze erreicht.
Jetzt ging es wieder stetig bergab. In 20km Entfernung war dann der kirgisische Grenzposten. Die Strasse dazwischen war noch einmal richtig übel, da beide Länder sich nicht einig sind, wer die Strecke instand halten soll.
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Vielen lieben Dank Angela. Es macht mir auch Spass immer wieder in den Bildern zu wühlen

Da wir nun 2 Tage in Murghab blieben, gönnten wir uns auch einen kleinen Ausflug in die Umgebung. Vom Manager des Pamir Hotels arrangiert, ging es zu einer Stelle wo man kleine Malereien aus frühgeschichtlicher Zeit betrachten konnte. Nix dolles, aber man bekam auf der Fahrt gleichzeitig auch wieder Bergpanorama zu gucken.
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Murghab liegt auf 3600m Höhe und lebt vom Transit. Direkt am Pamir Hignway gelegen und die Nachbarländer Kirgistan und China fast in Sichtweite, herrscht hier emsiger Warenverkehr. Trotzdem wirkt die Stadt ziemlich isoliert vom Rest des Landes. Von hier gelangt man über den Quolma Pass direkt zum Karakorum Highway.
Passend zum Transit sind die Stände auf dem Bazar in alten ausrangierten Containern untergebracht.
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Vom Pamir Highway gönnten wir uns einen kurzen Abstecher zum Bulunkul See. Allerdings verhinderten hungrige Mücken eine größere Exkursion. Der Wagen bekam wieder zwei Reifen aufgepumpt und nun erklärte unser Fahrer, daß wir jetzt bis Murghab durchfahren. Eigentlich wollten wir in dem Örtchen Alichur übernachten, aber da der Wagen schleunigst in eine Werkstatt sollte, blieb als nächster Stop nur Murghab übrig.
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irgendwann ließen wir auch die afghanische Grenze hinter uns...
...und dann war es geschafft. Khargush Pass 4344m hoch.

Dünn war die Luft, für eine Zigarrette hat es aber gereicht. Unser Fahrer holte seinen Gebetsteppich hervor und beim Auto wurden ein weiteres Mal die Reifen aufgepumt.
Dann ging es stetig bergab und bald war auch der Pamir Highway in Sicht. Vooerst also keine Schotterpisten mehr. Der Asphalt dieser Fernstrasse könnte aber auch mal eine Erneuerung vertragen

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Hinter Langar bogen wir dann ab und verließen das Wakhan Tal und den Hindukusch. Die Maschina schraubte sich wieder die Bergpässe hoch. Uns begleitete jetzt der Fluß Pamir, der an einigen Stellen einen tiefen Canyon zwischen die Berge gegraben hat.
Die Landschaft wurde hügeliger, das Schroffe verschwand, allerdings ging es steig bergauf.
Zwischenstop an einer Jurte. Unser Fahrer brauchte eine Teepause und der Landcruiser bekam 2 Reifen aufgepumt.
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Als wir in Langar ankamen, war es schon dunkel. Grund war ein Schaden an der Achse unserer Maschina. Unser Fahrer wußte sich allerdings zu helfen, mit Werkstätten ist es in dieser Gegend sehr mau.
Auch am nächsten Tag fanden wir ihn liegend unterm Auto. Also machten wir uns als erstes auf den Weg zu einigen Petroglyphen, die in den Bergen über dem Dorf zu finden waren.
Der Ort selber war allerdings interessanter

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