Beiträge von kiki

    Also fuhren wir weiter bis nach Seaford. Am einfachsten ist es, wenn man sich ein Tagesticket für die Busse kauft, die zwischen Brighton und Eastbourne pendeln. So kann man immer ein und aussteigen wie man möchte und wenn die Füße schwer werden. An den Steilküsten geht es ab Seaford auf und ab.
    Das Tagesticket kostet £6.50

    In Seaford war es immer noch trübe und nass.



    Nicht weit von Brighton entfernt befindet sich das kleine Städtchen Rottingdean. Man kann von Brighton aus direkt an der Küste entlang laufen und immer wieder herrliche Blicke auf's Wasser und die hohe Steilküste genießen. Englands Süden ist ja bekannt für seine schönen Steilküsten und auch hier kommt der Betrachter einiges geboten.


    Beachlife in Rottingdean :mrgreen


    Rottingdean ist ein hübsches kleines Städtchen wie man es sich so vorstellt. Kleine urige Häuschen und natürlich einen hübschen Stadtgarten. Von Brighton aus sind es etwas 2km zu laufen, das kann man schaffen.


    Brighton wirkt auf den Betrachter im ersten Moment vielleicht etwas mondän, ist aber eigentlich ein sehr erfrischend modernes und hippes Pflaster. Das Publikum ist bunt gemischt, alle Sorten von Leutchen und Macken sind hier vertreten. Das macht es so unterhaltsam und es wird auch für jeden etwas geboten. Das Pier und der lange Kieselstrand sind hier die Hauptanziehungspunkte. Disco, Bar, Pub und Restaurants sind zuhauf vorhanden, wer hier nix findet, dem ist wirklich nicht zu helfen {a





    Der Kieselstrand ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, aber es gibt "Hilfsmittel" :mrgreen


    Eine Aussichtsplattform gibt es neuerdings auch. Diese komische Untertasse fährt hoch und runter, bin nicht rein, war mit der Sicht am Strand auch so zufrieden.

    Das eigentliche Wahrzeichen Brightons hat seine besten Tage schon lange hinter sich und ist in der letzten Phase des Verfalls angekommen. Das alte Westpier rostet so vor sich hin und wird irgendwann ganz einstürzen.


    Moin Moin!
    Ich fang mal so langsam an... Achtung, es wird sehr "strandlastig" :mrgreen
    Letzte Woche ging es mal wieder nach England. Diesmal war wieder Brighton angesagt. Ich mag dieses hübsche Küstenstädtchen, es ist hip und sehr unterhaltsam. Der Strand ist etwas rustikal, hat aber Charme :mrgreen Hier flaniert man und läßt ab und zu auch gerne die Sau raus :mrgreen
    Die Anreise ist leider etwas tüddelig. Von HB aus fliegt nur die olle RyanAir, danach in den Zug bis Liverpool Station, dann in die U-Bahn und letztendlich weiter mit dem Zug in Richtung Süden.
    Die Zugtickets buchte ich vorab im Internet, dann kann man ein paar Groschen sparen. Zugfahrten sind alles andere als günstig, auch wenn das britische Pfund im Moment reichlich abgestürzt ist. Ich find den Brexit doof, vielleicht brauche ich beim nächsten mal den Reisepass :question
    Die ganze Anreise hat mich ca. 4 Std gekostet und so gegen Mittag flanierte ich dann mit meiner Freundin an der Promenade entlang. :mrgreen


    Aber der Besitzer hat so davon geschwärmt ("Kommt ja fast an eine Hasselblad ran")


    {a {a {a

    Das Problem mit diesem Megazoom ist einfach die Tatsache, daß das Bild dann quasi von der Kamera errechnet wird und du Auflösung verlierst. Ähnlich als wenn man heute einen Ausschnitt aus einem Bild am Computer vergrößert. Das kann man auch nur in Maßen machen. Früher hatte man dann bei so extrem langen Brennweiten "Klötzchen" im Bild. Das wird heutzutage wohl besser sein, aber es ist nur ein Notbehelf. Könnt ihr die nicht einmal kurz vom Besitzer ausleihen und dann ein paar Testbilder schießen?

    Ich halte GAR NICHTS von den Dingern. Ein Digitalzoom, wie bei dieser Kamera, kann einen optischen Zoom nicht ersetzen. Dazu die lausige Bildqualität des kleinen Sensors bei höheren ISO Werten ist für Tierfotografie einfach ungeeignet. Beides zusammen ergibt nur Murks.
    Sorry, aber das ist meine ehrliche Meinung dazu. {e

    Nicht lange. Noch hab ich gute Augen...
    Man bekommt recht schnell ein Gefühl dafür. Besser wäre es mit Fokus peaking. Man kann natürlich auch Live View und Stativ einsetzen. Dann braucht es wirklich einen kleinen Moment länger.
    Ist halt nix auf die Schnelle. {a

    Heike, ich hab anscheinend einen Hang zu etwas "kurioseren" Sachen. Ich mochte die Bilder des Petzvals und so hab ich mir halt eins zugelegt. Mich interessieren Bildeindrücke, die reine Technik ist da nicht so mein Ding. Ich muß mir das eher spielerisch erarbeiten. :ssschmunzeln
    Es ist eigentlich recht einfach und die Zeitautomatik der Kamera funktioniert auch.

    Hier nun der King of swirl :mrgreen

    Da geben sich die Kamerahersteller alle Mühe und sorgen für einen treffsicheren Autofokus, neueste Sensortechnologien in jedem Modell, die Serienbildgeschwindigkeit wird auch stetig verbessert und noch viele andere Gimmicks und dann kommt der eifrige Hobbyfotograf mit solchen Linsen angetrabt... {a

    Das Petzval ist ein uraltes Objektiv aus dem 19. Jahrhundert und genauso verhält es sich auch. Mittlerweile ist es schon eine ganze Weile bei Lomography als Neuauflage erhältlich, allerdings ist es auch nicht gerade ein Schäppchen. Ich hab's gebraucht gekauft, das kann man bei solchen Linsen gut wagen.

    Das Petzval ist eine 85mm Festbrennweite. Eine Blende, wie wir sie heute kennen, hat das Ding nicht, ebenso dreht man beim fokussieren nicht am Objektivrumpf sondern an einer Schraube die unter der Linse angebracht ist.

    Hier mal ein Blick von oben auf die Linse. Vorne sieht man die Entfernungsanzeige, seitlich die Schraube und das ist soz. die Entfernungseinstellung. Ist schon etwas gewöhnungsbedürftig und das Af- Hilfslicht der Kamera ist natürlich hier auch unnütz... {a
    Dahinter ist der Schlitz für die Steckblende.

    Eine weitere besonderheit ist die Blende. Es gibt keine fest verbauten Blendenlamellen, sondern nur Steckblenden. Die werden oben in den Schlitz des Objektivs gesteckt. Ich erwischte mich schon mit der Linse auf Fototour, wo ich die Steckblenden dann zuhause vergessen hatte... {a

    Das Petzval hat den gleichen "Abbildungsfehler", den ich zuvor schon beim Helios und Biotar beschrieben habe. Nur ist der Bokehswirl hier viel krasser ausgeprägt.
    Kein Alltagsobjektiv, aber es hat schon einen gewissen Charme. :mrgreen

    Hier ein paar Bilder, am deutlichsten ist der "Fehler" bei hoher Lichtstärke, sprich f2.2 oder f2.8 danach wird er natürlich schwächer, bei 5.6 ist er ganz verschwunden.

    Hier fällt es durch die Lichtreflexe natürlich besonders auf. Kann mal machen, allerdings wohldosiert, sonst hat man den Effekt bald über... :ssschmunzeln

    Bei Schlechtwetter ist es eigentlich auch ganz gut. Dann wirkt es etwas dezenter.

    Es geht auch fast ohne Swirl.

    Ist mit ziemlicher Sicherheit nicht jedermann Sache, aber da es heute um Bokeh geht, dachte ich, ich zeige das Ding jetzt auch einmal.

    Da ich ja nun schon das Helios 40-2 vorgestellt habe, reiche ich gleich noch das "Original" hinterher.
    Das ist nun wirklich ein uraltes Ding. Ich hab mal versucht die Seriennummer zu googeln und es ist wohl so um 1955 gebaut worden. Das Biotar macht einen ähnlichen Bildeindruck wie das Helios, allerdings wirken die Bilder oft etwas "feiner", auch die Lichtreflexe ( Katzenaugenbokeh) wirken oft etwas klarer als beim Helios.

    Das Biotar wurde in der DDR gebaut. Die Firma Carl Zeiss hatte auch zu damaliger Zeit hierzulande einen guten Ruf. Ich weiß natürlich nicht, wie viele der Linsen dort verkauft wurden, einige gingen mit Sicherheit in den Export. Devisen halt....
    Bei einer Brennweite von 75mm und einer Lichtstärke von f1.5 war es schon für damalige Verhältnisse sehr lichtstark und ein schönes Portraitobjektiv. Wahlweise mit Praktika, Exakta und m42 Anschluß.

    Ich besitze die m42 Variante. Es ist kein billiges Objektiv. Es ist hat Seltenheitswert und für ein gutes Exemplar werden mittlerweile Apothekerpreise verlangt. Ob das nun unbedingt sein muß bezweifle ich, zumindest kann das wesentlich günstigere Helios für den "Hausgebrauch" eine gute Alternative sein, auch wenn einige Altglasliebhaber das gerne bestreiten. :ttwisted

    Mit alten Linsen ist es oft etwas schwierig, wenn sie dann doch einige Zipperlein haben. Bei meinem Exemplar war der Schneckengang verharzt, es ließ sich im Laufe der Zeit immer schwerer fokussieren. In Görlitz gibt es für solche Problemfälle den Fotoservice Olbricht, die sich auf solche alten Schätze aus DDR Zeiten spezialisiert haben. Anfang diesen Jahres habe ich es dort generalüberholen lassen und jetzt ist alles wieder gut. Gekostet hat mich das Ganze gerade mal 60€ und das war es mir wert.

    Das letzte Bild aus dem Blümchenthema ist übrigens mit dieser Linse entstanden.

    75mm f1.5

    Heute möchte ich mal eine Linse vorstellen, die eine sehr schöne Unschärfe hervorzaubert und eigentlich auch für jeden erschwinglich ist. Vorausgesetzt man findet sie überhaupt. Es ist ein russisches Objektiv mit 85mm Brennweite und die kleinste Blende ist f1.5.
    Ein Bokehmonster, so wird es gerne beschrieben, allerdings betrifft dies auch die Größe und das Gewicht.

    Man hat da schon was ordentliches in der Hand.

    Das Objektiv gibt es mit Canon- und Nikonbajonett, sowie als m42 Variante mit Schraubverschluß. Ich besitze die m42 Variante und das aus gutem Grund. Das Objektiv hat keine AF- Unterstützung, heißt, man stochert einfach drauflos und hofft, daß man richtig trifft. Zumindest bei einer Kamera mit optischen Sucher. :ttwisted
    Für die m42 Variante besitze ich einen Adapter der über einen AF Chip verfügt und ich somit das AF Hilfslicht nutzen kann. Damit wird vieles einfacher :yyyesmaster

    Das Objektiv ist eigentlich uralt, aber es wird seit einiger Zeit in RUS wieder neu gebaut. Die Preise für gebraucht und neu unterscheiden sich kaum. Ich rate daher natürlich zu einer neuen Linse, wenn man zufällig mal eine findet. Allerdings sind die alten Exemplare nicht schlechter, der Russe scheint für den Objektivbau ebenfalls Panzerstahl zu verwenden, so solide ist das Ding gebaut. :mrgreen
    Das Objektiv kann man bis jetzt nur in Russland oder evtl. auch in der Ukraine erwerben. Zumindest habe ich keinen Vetrieb dafür in D gefunden. Meins habe ich in den Kleinanzeigen erstanden und es hat 250€ gekostet. Das ist ein guter Preis, für das, was die Linse liefert. Im Bokehthema werd ich ab jetzt mal ab und zu Bilder von dieser Linse vorstellen.

    Bei der Weichzeichnung fällt unter bestimmten Lichtbedingungen ein ganz auffälliger Abbildungsfehler in's Auge.
    Die Unschärfe im Hintergrund fängt an sich zu "drehen". Bokehswirl nennt man das. Tritt nur bei großen Blendenöffnungen auf, spätestens bei f3.5 ist der auch verschwunden. Aber ab und zu kann man damit ja spielen.

    Hier noch ein Testbild, damit man weiß, was gemeint ist.

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