Ja, der ganze Ausflug war toll. Wie beschrieben, man kann dort per Auto hoch, das ist auch besser für die Knie ![]()
Beiträge von kiki
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Der letzte große Tagesausflug führte mich entlang der georgischen Heerstrasse nach Kazbegi. Es gibt in der Altstadt von Tiflis einige Anbieter, die diesen Ausflug anbieten. Die Umgebung von Kazbegi, bzw Stepanzminda ist auch ein beliebtes Wandergebiet. Übernachtungen sind genügend vorhanden.
Der erste Stop war die Festung Ananuri.Danach ging es immer weiter hoch in die Berge. Allein die Fahrt ist schon ihren Preis wert, da es immer wieder schöne Ausblicke auf die Landschaft gibt. Kurz vor Kazbegi stehen kilometerweise Brummis in der Warteschleife. Ein Indiz dafür, daß man sich kurz vor der russischen Grenze befindet.
In Stepanzminda befindet sich hochoben auf dem Berg die Kirche Gergeti. Wer will, kann hochlaufen, der Weg ist ca 7km lang. Man kann sich aber auch hochfahren lassen, was ich dann auch in Anspruch nahm.
Die Gegend ist sehr beliebt bei Tagesausflüglern. Alleine ist man dort oben nie...
Bei jeder Klosteranlage sprudelt auch eine Quelle. Viele Gläubige waschen sich hier und füllen gerne das Wasser in Flaschen ab.
Auf dem Rückweg noch ein Stop beim Denkmal für die georgisch-sowjetische Freundschaft, hoffentlich sind die Beziehungen nicht ganz so verwittert wie das Denkmal selbst.

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Vielen lieben Dank Heike
das Reisen dort ist sehr einfach. Die Marschrutki sind nicht die bequemsten, aber bei den kurzen Wegen kann man das eigentlich gut aushalten.
Der Norden mit seinen Bergen rund um Mestia und Kutaisi mit der Klosteranlage Gelati sind von Tiflis zu weit entfernt. Da müßte man dann tatsächlich die Unterkunft wechseln. Alles andere kann man bequem als Tagesausflug von der Hauptstadt aus unternehmen. Es gibt genügend Anbieter in der Altstadt und mit Englisch ist es dort überhaupt kein Problem.
Ich habe für den Flug mit der Turkish Airlines 320€ bezahlt, wenn es mal für eine Schnupperwoche nach Tiflis gehen soll, ist das ein guter Preis. Zumal die Restaurants und Übernachtungen dort auch nicht so teuer sind. -
Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nur faulenzen, entschied mich dann aber doch für einen kurzen Ausflug zur Wehrkirche Gremi. Diese trägt auch den Weltkulturerbestempel.
Danach war auch gut mit Besichtigungen rund um Signachi. Noch was für den kleinen Hunger und dann war wieder packen angesagt.
Tagsdrauf ging es wieder zurück nach Tiflis. Mein Hostel hatte eine tolle Dachterrasse, die mir einen schönen Blick über die Altstadt bot. Gleich nach Ankunft buchte ich einen letzten großen Tagesausflug.
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Zu den Höhlen gibt es immer wieder tolle Ausblicke über die weiten Ebenen der Steppe.
Wenn man dann wieder zum Kloster hinabsteigt, bemerkt man ein kleines Häuschen mit freundlichen Uniformierten. Es sind die Grenzbeamten Aserbaidschans. Sie deuteten mir an, daß ich gerne noch ein paar Bilder der tollen Landschaft fotografieren durfte und jetzt heißt es "Willkommen in Aserbaidschan"

Man kann diesen Ausflug auch in Tiflis buchen. Allerdings ist die Anreise dann sehr lang und man sollte sich vorher erkundigen, wie lange man sich dort aufhält. Meistens halten die Busse dort für ca. 2 Std. das ist meiner Meinung nach ein wenig kurz, zumindest wenn man auch ein wenig fotografieren möchte. Dazu sollte man auch eine gute Kondition im bergauflaufen besitzen, sonst wird es echt knapp. Ich war 3 Std. dort, das war ausreichend.
Dawit Garedja trägt auch den den Weltkulturerbetitel. -
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Der Weg den Hügel hinauf ist sehr steil. Man lascht über ausgewaschenes Gestein und es ist teilweise sehr rutschig. Gutes Schuhwerk ist hier gefragt. Wenn man dann endlich oben angekommen ist, sieht man als erstes eine kleine Kapelle, die aber verschlossen ist.
Dreht man sich dann um, wird man mit tollen Blicken über die Steppenlandschaft belohnt. Das ist übrigens schon Aserbaidschan >""§
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Tagsdrauf war das Kloster Dawit Garedja an der Reihe. Verbindungen mit den Öffis gibt es hier nicht, man ist gezwungen private Transporte zu organisieren. Es liegt ziemlich weit abseits in der kaukasischen Steppe, direkt an der Grenze zu Aserbaidschan. Der letzte Teil der Strecke ist eine recht erbärmliche Schotterpiste mit vielen Schlaglöchern.
Das Kloster selbst hat man recht schnell erkundet. Viele Bereiche sind für Besucher gesperrt, u.A. auch die Höhlenwohnungen der Mönche. Die möchten hier gerne ihre Ruhe haben.Das eigentlich Interessante befindet sich auf dem Hügel hinter dem Kloster. >""§
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Am nächsten Tag ging es wieder auf die Reise. Signachi mit seinen Weinregionen sollte der letzte Stop werden. Mit der Marschrutki ging es erst einmal wieder zurück nach Tiflis, zum Busbahnhof Didube. Um nach Signachi zu kommen, war ich gezwungen erst einmal mit vollem Geraffel in die Metro zu steigen, da die Busse in Richtung Signachi von einem anderen Busbahnhof starten. Ging aber alles recht einfach und reibungslos. Allzu lange warten mußte ich nicht. Am Busbahnhof Samgori angekommen, war ich schon 30min später unterwegs in Richtung Signachi. Die Taktfrequenz der Marschrutki ist hoch, da diese Gegend sehr beliebt ist.
Die Stadt hat sehr viel mediterranes Flair und ist sehr beliebt bei den Touristen. Busladungen voll Besucher kommen täglich auf Tagesvisite aus Tiflis angereist. Die Stadt ist sehr hübsch zurecht gemacht, man merkt einfach, daß hier der Tourismus viel Geld einbringt. Es ist eine sehr bekannte Weinregion, daher kommen auch viele um hier die guten Tropfen zu verköstigen

Nachdem ich eine Unterkunft gefunden hatte, machte ich mich auf den Weg zum Kloster Bodbe und der Sankt Nino Quelle. Zur Quelle muß man ca. 500 Stufen den Berg hinabsteigen und steht dann vor einem unscheinbaren Badehaus, welches für jedermann offen ist. Unter Ausschluß der Öffentlichkeit können sich hier die Gläubigen 3x im kalten Wasser untertauchen und wird dann von allen Leiden befreit.
Für Georgier eine sakrale Handlung. Ich glaube nicht an so etwas, hab mir also das Badehaus nur von außen angeschaut. -
Von Achalziche aus fährt so gegen 10:00 eine Marschrutki direkt nach Vardzia. Das gefiel mir, da ich auf einen privaten Transport verzichten konnte. Aufenthalsdauer in Vardzia sind so ca. 2 Std. das reicht auch für die Besichtigung. Wer länger bleiben möchte, muß mit Taxe anreisen, da die Marschrutki nur 1x am Tag diese Strecke bedient.
Die Strecke nach Vardzia ist auch landschaftlich sehr schön, es würde sich daher auch der ein oder andere Fotostopp lohnen.Der erste Ursprung Vardzias ist nicht bekannt. In den Höhlen lebten so ca. 800 Mönche, gleichzeitig galten sie auch als Zufluchtsort für fast 50000 Menschen aus der Umgebung.
Viele der damals angelegten Säle existieren nicht mehr. Ein Erdbeben im Jahr 1283 setzte der Anlage sehr stark zu. Alle Höhlen und Säle die heute sichtbar sind waren zu damaliger Zeit im Felsen verborgen.
Das Zentrum der Anlage bildet die Kapelle, drumherum lassen sich auch wieder Fresken bestaunen.
2 Stunden sind ausreichend um die Anlage zu erforschen. Man sollte etwas trittfest sein, da viele Stufen sehr rutschig sein können. Man kann diesen Ausflug auch von Tiflis aus buchen. So weit ist es nicht entfernt.
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In Achalziche wurde ich schon an der Marschrutki empfangen. Ich fragte meinen Gastgeber in Kutaisi, welche Unterkunft er denn hier empfehlen könne, da die Anzahl der Möglichkeiten etwas begrenzt war. Sein Vorschlag hörte sich gut an und ich bat ihn doch gleich ein Zimmer für mich dort zu reservieren. So hatte ich gleichzeitig überraschenderweise einen Abholdienst und brauchte nicht mit vollem Gepäck durch die Strassen schleichen. Das war ein Service meiner neuen Gastgeber. Achalziche ist eine recht kleine Stadt, die meistens nur von Tagesgästen aus Tiflis besucht wird. Inmitten der Stadt befindet sich die Festung Rabati, die ich auch am gleichen Tag unter die Lupe nahm.
Von hier ist auch die Türkei nicht weit entfernt, gerade mal 18km sind es bis zur Grenze. -
Nachmittags ging es zu einem Felsenkloster der besonderen Art. Im Reiseführer stand nix drin, ich wußte nur, daß es irgendwo bei Kutaisi sein sollte.
Mit Marschrutki war da nix zu machen, ich brauchte wieder ein Taxi, welches mein Gastgeber umgehend organisierte. Leider fand sich kein Mitfahrer, daher mußte ich die Kosten alleine tragen. Tja, die leute haben etwas verpasst.Auf dem Felsen befindet sich eine kleine Kapelle, wo ein einzelner Mönch wohnt.
Katskhi heißt das Kloster. Versorgt wird der Mönch über einen Flaschenzug, ab und zu kommt er auch mal herunter. Hochklettern ist strengstens untersagt, den Touristen sowieso.
Nach der Taxifahrt bummelte ich noch ein wenig durch Kutaisi. Abendessen wurde gekauft und die übliche Ration an Bierflaschen

Einfach nur noch schlendern.Am nächsten Tag ging es dann weiter nach Achalziche, wo ich mir die Höhlenstadt Vardzia anschauen wollte.
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Nach Gelati ging es weiter zum Kloster Motsameta. Für diese Tour buchte ich mir ein Taxi. Ein Australier, der auch in der Pension verweilte kam spontan mit und so konnte man den Preis teilen. Beide Klöster sind auch durch einen Wanderweg miteinander verbunden, da hatte ich aber keine Lust drauf, zumal ich mir am Nachmittag noch etwas anderes anschauen wollte.
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Danke Petra, deswegen wird es auch etwas ausführlicher gestaltet. Ich fand's echt wunderschön und werde bestimmt wieder irgendwann in den Kaukasus fahren. Es ist eine spannende Gegend.
LG kiki -
Am Tag darauf war nun das Kloster Gelati an der Reihe. Zum Kloster gehört auch eine Akademie, beides wurde von Dawid dem erbauer errichtet. In den Fresken der Hauptkirche ist auch die einzig erhaltene Darstellung Dawids zu betrachten. Weltkulturerbe ist es auch und wie man erkennen kann wird dies auch gepflegt. Auch das kann auf Reisen passieren.
Egal, man kann ja drinnen gucken

Was auffällig war, daß kaum Eintritt in solchen Gemäuern genommen wurde. Ich bin fast überall umsonst rein. Wahrscheinlich wird sich das aber auch bald ändern.
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Am nächsten Tag ging es dann mit der Marschrutki weiter nach Kuaisi. Hier wollte ich vor allem das Kloster von Gelati besichtigen. Ich kam am frühen Nachnmittag an und fand eine tolle Unterkunft. Anschließend ging ich auf Erkundungstour zur Bagrati Kathedrale.
Danach schlenderte ich am Fluß entlang zum Bazar um etwas Abendessen einzukaufen. Man kann sich auch in der Pension abends bekochen lassen, mir reichte aber immer das Frühstück. Abends holte ich mir immer etwas kleines vom Bazar oder bin in ein kleines Restaurant gegangen.
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Tagsdrauf stand dann eine Wanderung zum Chalaadi Gletscher auf dem Plan. Wanderkarten gibt es in der Touristeninformation von Mestia. Die ganze Strecke ist 12km lang und eigentlich für jedermann gut zu schaffen. 2/3 des Weges latscht man auf eine Schotterpiste lang, irgendwann kommt man an eine Hängebrücke um den Fluß zu überqueren und ab jetzt ist der Weg nur ein schmaler Trampelpfad. Bis zu dieser Hängebrücke kann man sich auch mit dem Auto bringen lassen, die Fahrer warten dann, aber da mir das georgische Essen so gut schmeckte, bin ich die ganze Strecke gelaufen

Der Pfad ist zumindest schön schattig.
Wo ein Gletscher ist, befindet sich in der Regel auch Geröll. Das war etwas neues für mich, ich fands auch nicht unbedingt einfach so über die großen Steinbrocken zu balancieren. Naja, irgendwann hatte ich das auch geschafft, aber ich muß das nicht unbedingt jeden Tag machen.

Zumindest hat sich der Weg gelohnt, die Aussicht war einfach herrlich.
Man kam bis an die Quelle des Flusses heran, der direkt aus dem Gletscher entspringt. Danach war Schluß. Hat aber auch gereicht.
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Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, von Ushguli aus zum Gletscher zu wandern. Zeit war genug vorhanden.
Nach 2/3 des weges versperrte mir aber das Wasser den Weg. Mitten über den Weg floß ein recht breiter Bach in den Gebirgsfluß ab, war nicht sooo tief, aber ich hatte keine Lust auf Schuhe aus und über glitschige Steine zu balancieren. Also ein letzter Blick in die Landschaft und umdrehen
Den Rest der Zeit stöberte ich im Dorf herum. Auch das ein oder andere Kaltgetränk wurde geordert. War ein wirklich klasse Ausflug, außerdem war es in den Bergen auch nicht so elendig heiß. Nach den Tagen in Tiflis tat mir das sehr gut.
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