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  1. Forum von petra-kaiser.de
  2. kiki

Beiträge von kiki

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 12:48

    Die Fahrt nach Ushguli startete morgens um 8:00. Das Dorf ist ungefähr 50km von Mestia entfernt, für die Strecke brauchte der Bus 3 Std. da die Piste in einem erbärmlichen Zustand ist.
    Ushguli liegt auf 2200m Höhe und gilt, lt. Reiseführer, als das höchstgelegene, dauerhaft bewohnte Dorf in Europa. Die Bewohner können mittlerweile ein wenig vom Tourismus profitieren, indem sie Zimmer vermieten oder als Guide arbeiten, letztendlich bleibt es aber ein hartes und einfaches Leben hier im Dorf.
    Die Wehrtürme Ushgulis gehören seit 2007 zum Weltkulturerbe.

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 12:19

    Die Zugfahrt war sehr entspannend. Ich hatte 1. Klasse gebucht, heißt, es gab nur 2 Betten im Abteil und eine Klimaanlage. :mrgreen
    In Zugdidi angekommen, warteten schon die Marschrutki in Richtung Mestia. Die Fahrt in die Berge nach Mestia dauert so ca. 4 Std. da sehr viele Serpentinen gefahren werden und unterwegs natürlich noch eine Pause an einem Kiosk eingelegt wird.
    Mestia liegt auf ca. 1400m und ist Ausgangspunkt für viele Treks in der Region Swanetien. Unter Trekkingtouristen ist diese Gegend längst bekannt, es werden viele Mehrtagestouren über die Dörfer oder auch Bergführungen angeboten. Viele reisen mit Zelt an, man kann bzw. muß für eineige Strecken vor Ort einen Guide mitnehmen, da einige Strecken nicht gekennzeichnet sind. Hier ist ein Ortskundiger Pflicht. Auf Wunsch kann man auch ein Pferd gleich mit mieten, welches das Gepäck trägt.
    Ganz so dolle wollte ich es dort aber nicht angehen, für den nächsten Tag buchte ich einen Ausflug in das Dorf Ushguli und tagsdrauf wollte ich eine kleine Wanderung zum Chalaadi Gletscher unternehmen.

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 11:09

    Tagsdrauf wurde gebummelt. Mein Zimmer hatte ich für einen halben Tag verlängert, da ich für abends den Nachtzug nach Zugdidi gebucht hatte und am späten Nachmittag noch eine kalte Dusche im Hostel genießen wollte. :mrgreen

    Also machte ich mich auf den Weg, eines der bekanntesten Gebäude anzuschauen, die es in Tiflis gibt. Es liegt etwas außerhalb des Stadtkerns, im Hostel hieß es, nimm Bus Nr. 14 direkt vor unserer Tür und fahr drauflos. Irgendwann sieht man es auf der rechten Seite...
    Stimmt, war ganz einfach ~^^

    Früher war hier das Ministerium für Strassenbau untergebracht, mittlerweile ist es der Hauptsitz der Bank of Georgia. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

    Es ist wirklich nicht alles alt und schief in Tiflis. Die Friedensbrücke in der City ist so ein Beispiel. Passt auch gut in's Gesamtbild der Stadt, da geben sich die Georgier richtig Mühe.

    Bausünden wie in vielen anderen osteuropäischen Städten sieht man in Tiflis nicht so häufig. Gut, am Rand stehen auch Plattenbauten, aber es hält sich in Grenzen.

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 10:41

    Am nächsten Tag buchte ich einen Ausflug in die Höhlenstadt Uplisziche. Ich fand einen Flyer im Hostel mit Beschreibung der Tour, wo der Treffpunkt angegeben war und es hieß es sei keine Vorausbuchung notwendig. Die Fahrzeuge werden einfach der Anzahl der Leute angepasst.
    Mit mir fand sich nur ein Pärchen aus Polen und so wurden wir mit einer alten S-Klasse durch die Gegend kutschiert. Unser Fahrer fuhr stur 100km/h. In den Dörfern benutzte er die Hupe, wenn er Leute an der Strasse sah, nur bei Viehzeug am Weg ging er kurz von Gaspedal :cconfused

    Uplisziche liegt nah bei der Stadt Gori. Diese ist der Geburtsort Stalins, man kann dort auch ein Museum besichtigen, wo es nur um den berühmten Sohn der Stadt geht. Da hatte ich aber keine Lust zu.

    Uplisziche wurde so gegen 1500 v. Chr. erbaut. Die Anlage wurde später von den Mongolen zerstört, der Zahn der Zeit tat sein übriges, aber ein wenig erkennen kann man noch. Zumal es auch genügend Beschriftungen gibt, die den Besucher darauf aufmerksam machen.



  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 09:10

    Nach dem Besuch der Kirche machte ich mit meinem Taxifahrer noch einen Abstecher zum Kloster Schiomgwime. Das liegt etwa 20km von Mzcheta entfernt in den Bergen. Fotografieren war sehr eingeschränkt, für die Besichtigung der Kapelle brauchte ich hier auch den Wickelrock.

    Anschließend setzte ich mich wieder in die Marschrutki in Richtung Tiflis. Man kann diesen Ausflug auch von Tiflis aus buchen. Es gibt viele Anbieter. Ich hatte einfach Lust auf meine erste Marschrutkifahrt und bin daher alleine los. Der Preis ist der gleiche, allerdings fahren die Veranstalter nicht zum Kloster.

    Zurück in Tiflis schlenderte ich noch über den Busbahnhof.

    Es war wieder tüchtig heiß, selbst der Georgier suchte ein wenig Schutz :ccool



  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 01:06

    Anschließend besichtigte ich die Dshwari Kirche, die hochoben auf einem Berg über der Stadt thront. Man kann die 7km dorthin auch wandern, ich bevorzugte aber ein Taxi... :mrgreen
    Vor der Kirche erst einmal etwas Kleingewerbe...

    Auch hier, Weltkulturerbe


  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 00:56

    Am nächsten Tag wollte ich mir etwas von der Umgebung anschauen. Ich fuhr mit der Marschrutki in das kleine Städtchen Mzcheta. Dort kann man, was wohl... alte Kirchen bestaunen. ~^^
    Mzcheta war die Hauptstadt des früheren Iberien (nein, nicht Spanien) und ist einen Tagesausflug wert.
    Als erstes schaute ich mir die Samtawro Kirche an. dazu gehört noch ein Kloster, welches von Nonnen bewohnt wird. In der Kirche durfte man keine Fotos schiessen.


    Zu den Kirchen noch eine Anmerkung. Es gehört zum Dresscode der Frau, daß man sich ein Kopftuch umbindet. Ich hatte extra ein leichtes Seidentuch dabei. Es gibt aber in jeder Kirche einen Karton, wo verschiedene Tücher kurz zur Verfügung bereit liegen. Oft darf man als Frau nicht einmal Hosen tragen, dafür hängen dann gleich Wickelröcke direkt daneben. Ich finde das ist so in Ordnung.

    Der nächste Bau war dann die Sweti-Zchoweli Kathedrale. Die hat auch den Stempel Weltkulturerbe.

    Dort durfte man auch drinnen Fotos schießen. Zum Glück bin ich mit der ISO nicht zimperlich. Das Stativ wollte ich bei der Hitze nicht herumschleppen. Es waren sowieso viele Besucher vor Ort, da hätte ich nicht die nötige Ruhe gehabt.

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 26. September 2015 um 00:02

    Nachmittags ging es dann zum Bahnhof. Das Ticket für den Nachtzug in Richtung Norden wollte ich einfach schon in der Tasche haben. Für die U-Bahn kaufte ich mir eine wiederaufladbare Metrokarte. Die hält man beim Einstieg nur über so einen Scanner und der Betrag wird automatisch abgebucht. Wer das Octopussystem aus Hongkong kennt, weiß wie bequem so etwas ist. Im Nachtzug war auch ein Bettchen frei und somit war diese Sache auch schon erledigt. Verständigung klappt hier hervorragend auf Englisch. Für die Arbeit an den Schaltern sind Englischkenntnisse Voraussetzung bei den Bewerbern. Anschließend begutachtete ich noch etwas den Bazar nebenan. Immer wieder interessant ~^^



    Dies ist natürlich etwas ganz typisches hier <$§$

  • kiki in Georgien 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 23:50

    Mein Mann kommt gerade von der Spätschicht und liegt jetzt selber auf'm Sofa...
    Er mag nicht gerne fliegen, das ist sein Problem. Er hat keine Angst davor, er ist halt Flugzeugbauer....
    weiß also gut Bescheid was heute bei Airbus so abläuft.... und mehr darf ich jetzt auch nicht schreiben.

  • kiki in Georgien 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 23:38

    Ja, ich fange einfach mal an, sonst vertrödel ich das bis was weiß ich wann... {a
    Jetzt bin ich Faulpelz gezwungen weiter zu machen ~^^ {a

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 23:20

    Im Hostel kam ich so gegen 4:00 morgens an. Ich hatte um eine Abholung am Flughafen gebeten, da ich um diese Uhrzeit keinen Bock hatte mich mit Taxifahrern um die Tarife zu streiten. Nach ein paar Stunden Schlaf ging ich dann am späten Vormittag auf eine erste Erkundungstour. Es war fürchterlich heiß, über 30º, für mich als kühles Nordlicht ein wahrer Hitzeschock. {a
    Ich schlich dann so durch die Gassen, immer auf der schattigen Seite und gelangte als erstes in das Bäderviertel Abanotubani. Tiflis war bekannt für seine Schwefelbäder, die aber im Laufe der Zeit fast alle zerstört wurden. Die Bäder sind unterirdisch angelegt und die Kuppeln sind eines der beliebtesten Fotomotive dieser Stadt.

    Auf die alte Festung hinter den Bädern bin ich auch rauf, danach war ich kaputt von der Hitze und bummelte nur noch durch die Gassen. Die Altstadt macht ihrem Namen alle Ehre, sie ist wirklich alt! So viele schiefe Häuser auf einen Haufen hab ich wohl noch nie betrachten können. Es wird eifrig saniert, aber das wird bei dieser Fülle von Gebäuden noch lange dauern. Oftmals stehen nur noch die Fassaden, während dahinter schon alles weggebröckelt ist. Schiefe Türen und fausdicke Risse in den Gebäuden lassen den Betrachter oft etwas zweifeln, ob das mit der Statik noch so einigermaßen funktioniert. Es kostet aber alles auch einen Haufen Geld und nicht jeder Besitzer kann sich eine Restaurierung leisten. Mal abwarten, wie es sich in den nächsten Jahren dort entwickelt. Zum Gucken ist es auf jeden Fall empfehlenswert.





    Autotechnisch dominieren hier natürlich Importfahrzeuge aus deutscher Produktion, wenn auch oft über 20 Jahre alt. Ab und zu sieht man aber auch noch etwas "originales" aus früheren Zeiten.

  • Georgien 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 22:56

    Moin Moin!
    Ich fang jetzt einfach mal an. So nach und nach gibt es immer wieder Nachschub, ich werd den Reisebericht auch bei Erhard vorstellen.

    Anfang September ging es also mit Turkish Airlines nach Tiflis. Für die ersten 3 Nächte hatte ich ein Hostel vorgebucht, danach sollte es dann einfach so drauf los gehen. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt zumindest den Norden etwas zu erkunden, sprich Swanetien mit dem Dorf Mestia, danach sollte Kutaisi an der Reihe sein, mit ein wenig Weltkulturerbe. Anschließend nach Achalziche, um die Höhlenstadt Vardzia zu bestaunen und als letzter Stop war Signachi vorgesehen, mit einem Ausflug nach Dawit Garedja, bevor es dann zurück nach Tiflis gehen sollte. Batumi und das schwarze Meer muß ich auf eine spätere Reise verschieben. 3 Wochen können sehr schnell vorüber gehen und auch in einem kleinen Land wie Georgien ist diese Zeit einfach zu kurz, da es viel zu bestaunen gibt.


  • Kommentare zu: Porto und Umgebung

    • kiki
    • 25. September 2015 um 21:08

    Das klingt sehr gut. Für mich alleine lohnt sich kein Auto, zumal ich sowieso kaum Fahrpraxis habe.

  • kiki in Georgien 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 21:06

    Ja, am Montag muß ich wieder arbeiten, dann sehe hoffentlich schon den Dienstplan für November. Da will ich dann ja noch einmal nach Helgoland zu den kleinen Robbenbabys. Muß noch gucken, wo ich mir ein Teleobjektiv mieten kann. <$§$

  • Grüsse aus Peru

    • kiki
    • 25. September 2015 um 21:00

    Eine wirklich tolle Reise! Kommt man da eigentlich gut mit Englisch durch oder sind eher spanische Sprachfähigkeiten gefragt?
    Wünsche euch einen angenehmen Rückflug und LG
    kiki

  • Kommentare zu: Porto und Umgebung

    • kiki
    • 25. September 2015 um 20:48

    Echt schöne und interessante Reise, Heike.
    In Porto mit seinen Gassen ist wohl auch gute Beinarbeit gefragt. Scheint ziemlich auf und ab zu gehen.
    Die Strände mit den Wellen find ich einfach klasse. Ich mag es wenn sich das Wasser etwas wilder zeigt. Anscheinend war es auch immer da, nicht so wie an der Nordsee..
    Kommt man eigentlich auch zu den Stränden, wenn man kein Auto hat?

  • Kommentare zu: Live aus den Neuenglandstaaten im September 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 20:36

    Jetzt kann ich wenigstens wieder richtig Fotos schauen. Die Ecke ist wirklich sehr schön. Der Golfplatz hat ja eine schöne Lage, aber das haben die meisten, komischerweise.
    Die Dünen mag ich besonders, gut, man könnte sagen es sieht ein wenig nach Nordsee aus, aber ein wenig anders ist es schon ;)
    Hast ja auch wieder einen schönen Sonnenuntergang gehabt, das fehlt mir meistens immer. Echt toll!

  • kiki in Georgien 2015

    • kiki
    • 25. September 2015 um 13:28

    Ne, Beate, bist nicht zu spät.
    Ich war gegen Mittag wieder an der Burg ~^^
    Flug ging so, Istanbul fand ich nervig, viel Gewusel.
    Jetzt werden Bilder sortiert und Wäsche gewaschen.
    Hinlegen werd ich mich wohl auch noch, obwohl man aus Georgien eigentlich keinen Jetlag mitbringt.
    Bin irgendwie kaputt...
    LG kiki

  • kiki in Georgien 2015

    • kiki
    • 24. September 2015 um 19:23

    So, Sachen sind gepackt, Übernachtung ist bezahlt und Taxi bestellt. In 4 Std geht es Richtung Flughafen.
    Hab heute Abend auch eine Ibu eingeworfen, jetzt geht's mit dem Rücken. Gammel jetzt auf der Dachterrasse die Zeit ab. Noch ein Bild und das war's dann.
    LG kiki

  • Wortkette der Assoziationen II

    • kiki
    • 24. September 2015 um 10:33

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