Beiträge von kiki

    Ich würd's genauso machen. Einen Tag vorher nach Frankfurt reisen und noch ein wenig entspannen vor dem langen Flug. Hinreise find ich jetzt nicht so tragisch. Es bleibt einem ja die Vorfreude erhalten. Auf dem Rückflug würde mich das mehr nerven.

    Drück euch auch tüchtig die Daumen, Silke. Das wird schon ~^^
    Ich hatte heute meinen letzten Arbeitstag. Morgen wird gepackt und dann geht es auch bei mir los.
    Wünsche euch eine spannende Reise und kommt gut wieder heim.
    LG kiki

    Gratulation Petra ~^^
    Ich habe noch nie ein Fernziel zu solch einem guten Preis bekommen. Da kommt doch gleich mehr Vorfreude auf :kkorken
    Das Streikrecht laß mal so wie es ist. :ppeace
    Ich wünschte, ich dürfte das auch.

    Moin Anita,
    was willst Du denn mit dem Polfilter aus einem Auto heraus fotografieren? Geht es Dir darum, daß sich das Fenster nicht spiegelt? Wenn Du während der Fahrt fotografierst, brauchst Du ja kurze Verschlußzeiten, um möglicht viel Bewegungsunschärfe zu vermeiden. Ein Polfilter "schluckt" zusätzlich noch 1-2 Blenden an Licht, das kann mitunter oft heikel werden, zumal wenn das Licht nur durchschnittlich ist. Ein Polfilter setzt man eher in der Landschaftsfotografie ein um Luft- und Wasserspiegelungen zu reduzieren. Oft wirken die Bilder dann etwas klarer und man hat bessere Sicht.
    LG kiki

    Och Maxi, das tut mir so leid für Dich. Hast Dich ja soooo drauf gefreut. Vielleicht kann Dein Sigi seinen Urlaub noch verschieben. Ganz ehrlich, ich würde dann über den Aufpreis nicht mehr nachdenken und fahren. Vielleicht klappt es dann doch.

    Für mich ist Physik ein rotes Tuch... {a
    Ich fotografiere nicht mit einer Wärmebildkamera. Das ist etwas völlig anderes, da die Wärmestrahlung aus einem anderen Wellenbereich aufgezeichnet wird.
    Das menschliche Sehen umfasst einem Wellenbereich von ca. 380-720nm (kleine Abweichungen durch Unwissen möglich...) Oberhalb der 720nm wird es jetzt interessant. Damit es keine Farbverschiebungen gibt, ist dies auch die Grenze, wo eine Normale Digitalkamera Licht aufzeichnet und wo der IR Sperrfilter vor dem Sensor seine Wirkung zeigt. Der wurde bei meiner Kamera ausgebaut und durch einen sog. Schwarzfilter ersetzt der nur noch Infrarotlicht ab einer Wellenlänge von 720nm auf den Sensor läßt. Das ist der ganze Spuk. Ich meine, ein Kamerasensor kann Licht bis zu einer Wellenlänge von 1200mn aufzeichenen, dann ist Schluß. Mit einer normalen Kamera macht man das Gleiche mit einem Schraubfilter, nur muß man durch lange Belichtungszeiten den internen Sperrfilter vor dem Sensor überlisten. Im Grunde genommen ist das handling nichts anderes als wenn man mit dicken Graufiltern für Langzeitbelichtungen arbeitet.
    Die Nachbearbeitung dieser Bilder geht sehr einfach und schnell. s/w Konvertierung, Klarheit, Kontraste, Tonwertkurve (od. Gradationskurve) und fertig. Dauert nicht mal eine Minute. Das ist das einfachste.

    Auf dem Kameradisplay sieht es nach dem manuellen Weißabgleich so aus.

    Beim Hoya IR72 sind die Blätter etwas blaustichiger, aber das ist völlig egal. Es gibt bei der Infrarotfotografie keine Referenz für so etwas.

    @ Petra: der Effekt ist der gleiche. Einzig die evtl. auftetende Bewegungsunschärfe verrät oft den Schraubfilter, da man bei dessen Verwendung leider auf lange Belichtungszeiten angewiesen ist. Du mußt bei Deiner kamera allerdings vorher prüfen, ob der IR Sperrfilter vor dem Sensor überhaupt noch Infrarotlicht durchläßt. Den Test mit dem Foto der Leuchtdiode der Fernbedinung solltest Du unbedingt vorher machen. Wenn sich dort kein Licht zeigt, kannst Du weitere Experimente vergessen.

    @ Erhard: das wäre jetzt eine Frage für HaPe. Der kann das wesentlich besser erklären. In der Fotografie nutzt man das kurzwellige Infrarotlicht im Bereich von 700-1000 nm. Wärmebildkameras zeichen Infrarotstrahlung im mittleren Wellenbereich von 3500-14000 nm auf. Das ist der Unterschied. Für die Bildfotografie ist dies uninteressant. Physik ist leider nicht mein Steckenpferd :razz

    Wenn man sich bei den Infrarotfiltern für Fotografie umschaut wird man merken, daß es da Unterschiede in der Dichte gibt. Reines Infrarot bekommt man bei Filtern mit einer Dichte zw. 850-950 nm. Damit sind nur reine s/w Fotos möglich.
    Der am häufigsten gebräuchliche Filter ist ein 700nm. Der läßt neben Infrarotllicht noch einen Rest sichtbaren Lichts mit auf den Sensor und kann dadurch auch für Farbfotografie im IR Bereich verwendet werden. Ich kann hier den Hoya IR72 empfehlen. Den benutze ich selber und habe damit gute Effekte erzielt. Nicht empfehlen kann ich den Heliopan 715, der produzierte bei mir nur grauen Matsch.

    Ein weiteres Ärgernis sind die sog. Hot Spots. Das sind unschöne runde Aufhellungen in der Bildmitte, die sich oft auch sehr klar zum Rest des Bildes abgrenzen. Ist wohl vom jeweils verwendetem Objektiv abhängig. Dann kann man das Ganze oft auch vergessen. Ich hatte bei der Nutzung von Schraubfiltern nur so eine Art Vignette am Rand. Das ist nicht dramatisch und fällt bei s/w auch nicht sonderlich auf. Fällt der Hot Spot nur durch eine eher diffuse Aufhellung in der Bildmitte auf, kann man das bei der nachträglichen s/w Konvertierung eigentlich gut verstecken.

    Für Farbinfrarot sind solche Aufnahmen dann aber nicht mehr geeignet. Ich hatte dieses Problem zum Glück nicht, von daher fiel mir auch der Erwerb einer umgebauten Kamera leichter.

    Hatte heute einen schönen Tag auf dem Lande. Bei der Perspektive hab ich allerdings ein wenig gepfuscht {a

    So sieht übrigens ein Original RAW aus. Bitte die Reflexion im unteren Bereich ignorieren...
    :ssschmunzeln

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