Beiträge von kiki

    Ich habe von Nachtsichtgeräten keine Ahunung. ~°
    Der Effekt bei Deinem Foto ist aber ein anderer. Es sieht wie ein normales s/w Foto aus. Hätte ich hier mit meiner Kamera fotografiert, wären die Blätter viel heller. Vor allem im vorderen Ast könnte man gut zwischen dem Blattwerk die einzelnen Äste sehen. Auch wäre der Dunst über den Hügeln wohl fast verschwunden und die Sicht klar. Es gibt ja spezielle Infrarotkameras für Wildlifefotografie. Die schießen nachts mit einem Infrarotblitz auf die Tiere. Das ist aber ein anderer Effekt. Infrarotfotografie wie ich sie betreibe, kann man auch bei eintretender Dunkelheit noch machen, allerdings sollte schon ein gewisses Maß an Restlicht vorhanden sein. Die Bilder sind dann aber auch dunkel. Es geht nicht darum das Motiv taghell erscheinen zu lassen.
    Ist dein Foto eine Nachtaufnahme? Das sieht für mich eher nach Tageslicht aus.

    Nachtrag: Ich hab mal ein wenig gegoogelt. Bei einem Nachtsichtgerät wird auch Infrarotlicht eingefangen, allerdings wird dies durch das Gerät so konvertiert, daß es als normales Licht im sichtbaren Bereich wiedergegeben wird. Dazu kommt noch, daß Deine Kamera sowieso einen Infrarotsperrfilter vor dem Sensor sitzen hat. Man kann so fotografieren, aber es ist nicht der gleiche Effekt.

    Heike, haben wir hier oben im Norden überhaupt richtigen Winter? Meistens kommt doch nur Plörre vom Himmel {e
    Du hast recht, es ist nicht richtig s/w, hätte ich ein normales Bild konvertiert, wäre es weniger am leuchten. Es nutzt auch nix, in der s/w Mischung dann an den Reglern für grün/ blau zu drehen, diesen Effekt bekommt man nicht hin. Vielleicht mit Photoshop, da ist wohl mittlerweile alles möglich. Aber das benutze ich nicht. Infrarotfotografie ist eine kleine Nische, entweder man mag es oder nicht.

    @ Petra: die Bilder sind alle mit der Infrarotkamera entstanden. Es ist eine uralte 5D. Die Bilder mit dem Schraubfilter auf meiner normalen Kamera wirken genauso, aber davon kann ich nix mehr zeigen, da alles gelöscht. Waren Testaufnahmen.
    Jede normale Kamera hat ja einen IR Sperrfilter vor dem Sensor. Das dient wohl der Farbgenauigkeit. Die Hersteller geben sich auch alle Mühe, den so dicht wie möglich zu gestalten. Ob eine normale Kamera überhaupt noch infrarottauglich ist, kann man feststellen indem man das Infrarotlicht einer Fernbedienung fotografiert. Leuchtet ein hellrosa/blauer Punkt, läßt der Sperrfilter noch eine geringe Menge an IR Licht auf den Sensor.
    Also kauft man sich dann einen Filter, der hauptsächlich nur noch IR Licht auf den Sensor läßt, schraubt den auf das Objektiv und kann loslegen. Hier ist jetzt das paradoxe. Man benutzt diesen Schraubfilter, hat aber das Problem, daß der Sperrfilter vor dem Sensor den größten Anteil des IR- Lichtes wieder wegblockt. Das führt dann zu den langen Belichtungszeiten. Bei windstillen Tagen im Hochsommer ist das egal, man muß sonst nur ein wenig Bewegungsunschärfe einkalkulieren. Ich hatte Belichtungszeiten so zw. 5-10sek.
    Bei einer umgebauten Kamera ist es wieder normal. Der IR Sperrfilter vor dem Sensor wird ausgebaut und durch einen Filter ersetzt, der nur noch Infrarotlicht passieren läßt. Normale Bilder sind dann nicht mehr möglich. Der Vorteil ist aber, daß man jetzt wieder ganz normale Belichtungszeiten hat und auch wieder durch den Sucher etwas sieht. Bei Schraubfiltern ist es logischerweise dunkel. Man muß manuell belichten, aber wer viel fotografiert, hat damit eigentlich kein Problem. Da kann man sich nach Werten richten, die man auch mit einer normalen Kamera einstellen würde. Die Bilder erscheinen auf dem Display dann in Rot. Um den IR Effekt zu beurteilen, ist es jetzt wichtig vorher einen manuellen Weißabgleich durchzuführen. Das hast Du hier im Forum ja schon sehr gut erklärt.
    http://www.petra-kaiser.de/smf/index.php?topic=4099.0
    Nur benutzt man keine Graukarte, sondern fotografiert ein leuchtend grünes Stück Rasen und hinterlegt dieses Foto für den Weißabgleich. Dann sieht es auf dem Display schon ziemlich eisig aus und man kann das Bild gut beurteilen. Man muß anschließend noch in der Bildbearbeitung bzgl. des Weißabgleichs etwas tricksen, wenn es interessiert, schreib ich noch was dazu.
    LG kiki

    Moin Moin!
    Ich fotografiere gerne in s/w. Es gab eine Sorte Bilder, die mir besonders gefielen, weil ich bei deren Anblick etwas stutzig wurde. Sie sahen auf den ersten Blick wie gewöhnliche s/w Aufnahmen aus, aber irgendetwas war anders... Es waren Infrarotaufnahmen wie diese:

    Infrarotbilder werden oft als Winterlandschaften bezeichnet, obwohl sie meistens im Hochsommer entstehen. Das liegt an der Eigenart, daß das Chloropyll in den Blättern das Infrarotlicht sehr stark reflektiert und dadurch fast weiß wirkt.

    Der Reiz in der Infrarotfotografie besteht auch darin, daß man etwas fotografiert, was das menschliche Auge überhaupt nicht sehen kann. Man muß also schauen, ob das was sich in der Natur an Licht und Kontrasten zeigt, sich ebenfalls in ähnlicher Art und Weise auf das Foto überträgt. Das führt oft zu einem etwas surrealem oder fast geisterhaften Eindruck. Je nach Motiv sind solche Eindrücke aber gewünscht.
    Ein weiterer Vorteil ist die klare Sicht, die eine Infrarotaufnahme bietet. Atmosphärischer Dunst macht sich nicht im ganzen sichtbaren Licht gleich bemerkbar. Bei normalen Fotos kann man schon mit einem Polfilter gute Ergebnisse erzielen, bei Infrarot ist dieser Effekt noch wesentlich stärker. Der Himmel wirkt klarer, auch die zeichnung der Wolken kommt besser zur Geltung. Da bei Infrarot das Blau des Himmels und des Wassers zeitweise sehr dunkel erscheinen können, gibt das oft einen schönen Effekt.

    Meine ersten Bilder habe ich noch mit einem IR Schraubfilter gemacht. Das ging auch ganz gut, nur braucht man hierfür ein Stativ, da man selbst bei starker Sonne Belichtungszeiten bis 10sek. benötigt. Da ich vor kurzem über eine fertig umgebaute Kamera "gestolpert" bin, kann ich nun wieder frei hand knipsen. Das macht doch deutlich mehr Spass.
    Infrarotfotografie ist nicht schwierig, sonst hätte ich nicht damit angefangen. Falls die Bilder gefallen, kann ich gerne noch ein paar technische Dinge beschreiben, auch was man bei der Bildbearbeitung beachten muß. Ich denke aber für's erste reicht einfach nur gucken. ;)

    LG kiki

    Es ist echt so schön dort, aber man muß halt erst einmal rauf kommen. Wenn ich in München bei Freunden bin, muß ich auch immer wandern, aber ich habe mich durchgesetzt und bestehe darauf keine großartigen Steigungen zu laufen. Meine Freundin ist dann immer etwas enttäuscht, aber ich werd sonst echt mäkelig

    Ich werd im September mal schauen wie es mit dem Internet in Georgien so funktioniert. Allerdings muß ich gestehen, daß ich oft keine Lust habe, mich im Urlaub damit zu beschäftigen. Mein Männe bekommt natürlich immer ein "Update", wenn es möglich ist, dafür gehe ich auch notfalls in ein Internetcafe.

    Hallo Anja,
    ich bin schon mit einem Fleischekel auf die Welt gekommen, daher war das Thema "vegetarisch" für mich nie so wichtig, ich kenne es nicht anders. ;)
    Zum Thema Fleischverzehr muß ich einfach sagen, es kommt wirklich darauf an, was man verzehrt. Fleisch ist nichts schlechtes, man sollte einfach nur ein Gespür für Qualität und korrekte Tierhaltung haben. Das hattest du ja in deinem anderen Thema erwähnt, daß dir die Zustände in den Mastbetrieben zu denken geben und das ist auch gut so.
    Ich arbeite im Krankenhaus und das Thema multiresistente Keime spielt in allen Kliniken eine wichtige Rolle. Viele dieser Keime haben ihren Ursprung in der Tiermast, da durch die schlechte Tierhaltung Krankheiten begünstigt werden und so haut man einfach ein paar Tonnen Antibiotika unters Futter und fertig. Eklig ist das :mmad
    Mein Mann kauft schon seit Jahren Biofleisch. Wir haben einen sehr guten Bioschlachter mit Produkten aus der Umgebung, sowie div. Supermärkte und lokale Anbieter auf dem Wochenmarkt, da ist die Versorgung kein Problem. Das ist halt ein Vorteil wenn man in der Stadt wohnt, da ist die Auswahl groß. Auf dem Land ist es etwas schwieriger, es sei denn man kennt einen Bauern der noch selber schlachtet, aber die gibt es wohl kaum noch. In meiner Jugend war das noch anders. Ich finde es nicht schlimm, wenn jemand ab und zu ein Stück Fleisch ißt, man sollte einfach nur darauf achten, was man kauft und wo es herkommt.
    Wenn ich auf Helgoland bin, esse ich auch Fisch, für mich geht das in Ordnung, hierzulande verzichte ich darauf. Wenn man alles in Maßen verzehrt, geht das in Ordnung.
    Das allgemeine Problem ist wohl eher, daß viele Menschen den eigentlichen Wert von Nahrungsmitteln nicht mehr zu schätzen wissen. Es muß nur billig sein, dann ist der Geschmack Nebensache.

    Bei Kosmetika bin ich selber pingelig. Ich kaufe auch nur Produkte auf Naturbasis und ohne Tierversuche.
    Seit Jahren benutze ich Produkte von Dr. Hauschka und bin sehr zufrieden. Meine Haut dankt es mir.

    LG kiki

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