Heute war wieder ein kompletter Strandtag angesagt. Es sollte der Strand bei Karosta werden.
Karosta ist der nördliche Teil von Liepaja und war lange Kriegshafen des russischen Reiches und der Sowjetunion.
Am Strand lassen sich alte Bunkeranlagen besichtigen, teilweise wurden sie von den Russen gesprengt, den Rest holt sich das Meer so nach und nach zurück.
Nachdem ich mich in der Touristeninformation mit einen Tagesticket für die Öffis eingedeckt hatte, war ich auch schnell vor Ort. Ich kann nur raten den Bus zu nehmen, der Strandweg ist einige Kilometer lang und das Stapfen durch Tiefsand kann auf Dauer anstrengend sein.
Die Ruinen sind frei zugänglich. Es ist aber verboten in den unterirdischen Gängen zu stöbern, sowie zwischen den Ruinen herumzuklettern. Es besteht Einsturzgefahr.
Vom Parkplatz an der Mole sind die Bunker der Festungsbatterie Nr3 in Sichtweite.
Dahinter latscht man dann eine lange Bucht entlang. Zwischendurch liegen Bäume im Weg, erinnert ein wenig an den Jasmund.
Ein wenig Beton findet sich auch zwischendurch.