Beiträge von kiki

    Am zweiten Tag nahm ich mir die Altstadt vor.

    Ich ging schon um kurz nach 8 aus dem Haus. Da war es noch auszuhalten. 2 Stunden später schoben sich dann auch die Massen durch die engen Strassen.

    Die Stadt ist sehr beliebt ;)

    Ich besuchte als erstes den Altstadttring.



    Heute ist war der Tag des Jugendstils. Davon hat Prag einiges zu bieten.

    Allerdings ist es teilweise unmöglich es halbwegs ansprechend zu fotografieren.

    6-stöckige Altbauten in engen Straßen sind da kaum aufs Bild zu bekommen. Oft behindern Baustellen oder Lieferwagen die Sicht oder es gibt einfach keinen passenden Standpunkt für eine nette Perspektive.

    Es ist aber auch egal, für mich war es heute mal wieder der totale Rausch, ich könnte tagelang nix anderes machen.

    Das Gemeindehaus. Es steht genau neben dem Pulverturm.

    Der alte Zentralbahnhof

    Der Wenzelsplatz. Wollte gerne das Hotel Grand Europa sehen, das ist aber insolvent, die Fenster verbarrikadiert und die Fassade teilweise eingerüstet. Schade.


    Das soll es für‘s erste an Bildern gewesen sein. Zuhause gucke ich dann, was die große Kamera eingefangen hat. Viel ist nicht auf der Speicherkarte gelandet. Für einen kleinen Nachschlag wird es aber reichen.

    Nach der Burg gab es erst einmal ein Päuschen.

    Anschließend machte ich mich dann auf und wollte nun auch den Rest des Hügels bezwingen. Vorbei am Loretakloster

    landete ich später am Aussichtsturm Petrin, der in einen hübschen Park hoch oben auf dem Burghügel thront.

    Mittlerweile hatte der Sturm auch Prag erreicht. Überall im Park lagen dicke, abgebrochene Äste herum. Ich verdrückte mich schnellstmöglich und flanierte am Moldauufer zwischen den Alten Bauten herum. Je weiter man sich aus dem Altstadtkern entfernt, desto mehr Jugendstil wartet auf den Besucher. Unzählbar viele Gebäude, ich könnte tagelang dort stöbern.

    Zum Fotografieren weniger geeignet. Enge, zugeparkte Straßen lassen da keine geeignete Perspektive zu.

    Jetzt sitze ich wieder in meiner tollen Altbauwohnung und gucke Tagesschau. Kalt ist es geworden. Der Balkon hat heute Pause.

    Ja, daran muß man sich erst wieder gewöhnen. Mir ist es auch noch unheimlich.

    Heute waren auch viele Schulklassen unterwegs. Denen bin ich weiträumig aus dem Weg gegangen.

    Man merkt aber auch, daß die meisten Besucher jegliche Etikette bzgl Hygiene völlig abgelegt haben.

    Kaum halte ich Abstand beim bestellen oder am Ticketverkauf, drängelt sich jemand vor.

    Ich bin auch oft die Einzige, die mit Maske in die Läden geht um sich einen Kaffee auf die Hand zu holen.

    Komme mir vor wie ein Alien, aber es ist mir egal. Jeder trägt sein eigenes Risiko.

    Ach so, also ein Einzelgänger.

    Es ändert sich seit einiger Zeit zum Glück, daß man auch auf anderen Inseln auf Kegelrobben treffen kann. Am Darß gab es auch Warnschilder. Dort hab ich aber keine gesehen. Ist doch schön, wenn die Tiere sich neueHabitate suchen. Auf der Düne ist es einigen bestimmt zu voll😉

    Am späten Nachmittag schlenderte ich dann ein wenig am Flußufer entlang in Richtung Neustadt. Dort gibt es imposante Jugendstilbauten zum Staunen. Ich hab jetzt regelrecht Nackenstarre, weil ich fast den ganzen Tag immer nach oben geschaut habe… {a

    Aber so alte Fassaden sind ganz meins. Das vergrätzt mir auch das Rudel nicht.

    Ab und zu darf es aber auch was Neues sein.

    Unten am Fluß wirkt es beschaulicher. Aber ich war feddich. Von 9:00 bis 17:00 ununterbrochen am stöbern, das schlaucht. Jetzt nuckel ich den Umsonst- Prosecco vom Hause weg und werde danach bestimmt gut schlafen können.

    Ich trödelte dann so durch die Straßen und Gassen.

    Im Reiseführer werden auch div. Erkundungsgänge empfohlen, aber da bin ich recht schnell von abgekommen. Was interessant erschien, wurde begutachtet.

    Irgendwann kam ich immer wieder am Altstadtring raus.

    Dort befindet sich am Rathaus auch die Astronomische Uhr.

    So richtig interpretieren kann ich die allerdings nicht.

    Inzwischen hatte auch der Besucherstrom immens zugenommen.

    Ich verzog mich dann wieder und suchte stillere Wege, was gar nicht so einfach war.


    Was mich etwas nervte, waren die überfüllten Cafés. Kaum Einkehrmöglichkeiten zum pausieren.

    Kaffee auf die Hand ist schon blöd, wenn man den dann noch im Stehen trinken muß, nervt es erst recht.

    Kaum zu ertragen sind auch die Menschenmassen. In Gruppen schieben sie sich durch die Gassen. Ich lief teilweise Slalom, damit ich nicht permanent angerempelt werde.

    Abstandsregeln gibt es nicht mehr. Das Rudel hat die Stadt wieder vereinnahmt. :thumbdown:

    Heute Morgen ging es dann über die Brücke in die Altstadt. Eigentlich ist im Stadtkern alles alt, aber es steht halt so im Stadtplan.


    Ziel war u.A. das jüdische Viertel. Man muß Eintritt bezahlen. Dafür darf man dann auf dem Friedhof stöbern, sowie einige Synagogen besuchen.


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