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  2. Jenni

Beiträge von Jenni

  • Live aus Singapur und Tioman

    • Jenni
    • 8. August 2015 um 09:53

    Hallo,
    Singapur ist eine sehr kosmopolitische Stadt. Man erkennt in den Gegenden in denen wir bisher gewesen sind, den asiatischen Einfluss nur an dem Aussehen der Leute und in den asiatischen Vierteln wie China Town und Little India.
    Der Financial District ist sehr amerikanisch, europäisch bzw. typisch für eine Großstadt. Die einzige Sache, die stark auffällt ist die Singapur-typische Sauberkeit und die vermehrte Bepflanzung, die ich auch für Singapur-typisch und nicht asiatisch halte.
    In der Ausstellung über Singapur zum 50-jährigen Jubiläum, die wir besucht haben, hat man sehr gut den starken Einfluss der Regierung auf die Mentalität der Bevölkerung bemerkt, sowie die sehr patriotische Einstellung der Singapurianer, wobei das natürlich auch daran liegen mag, dass es eine Regierungs-organisierte Ausstellung war.
    Natürlich die strikten Regelungen, also sehr strenge Gesetzesvorschriften, dafür ist aber auch Singapur bekannt, also war das keine Überraschung für mich.
    Das Wetter in Singapur ist tropentypisch, warm, bedeckt mit täglichen Schauern, die relativ kurz aber stark ausfallen. Ich finde das Wetter hier relativ angenehm, wenn man T-Shirt und kurze Hose trägt, kann man problemlos draußen herumlaufen, ohne gebacken zu werden und der Regen lässt sich gut in Café oder ähnlichen überbrücken.

    Singapur ist eine schöne Stadt, die man sicherlich noch einmal besuchen kann, vor allem, weil ich bisher noch nicht genügend Zeit hatte, mich hier umzuschauen.

    Jenni

  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 22:12

    Das wars dann. In Agia Marina angelangt waren wir alle erleichtert zu hören, dass wir ab morgen überraschend bessere Maschinen bekommen werden. (Vielleicht hat Nektarios gehört, wie viele Probleme wir mit den kleineren Maschinen hatten.)

    Tschüss
    Jenni

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 22:11

    Nachdem wir die Strecke hinter uns gelassen hatten, wechselte ich wieder das Motorrad.

    Wir vollendeten unsere Inselrundfahrt und machten in Portes einen Stop für das Abendessen.

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 22:08

    Bald ging es dann wieder an den Abstieg, aber dieses Mal benutzten wir die ganze Zeit den Pfad. Die Hunde hatten sich inzwischen zurückgezogen und wir fuhren den Weg wieder zurück. Es war deutlich angenehmer als die Auffahrt auch wenn ich manchmal schon Angst bekam, weil wir recht schnell fuhren.

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 22:06

    Plötzlich hörten wir ein Gekläffe hinter uns. Die Dorfhunde waren hinter uns her und sie mochten offensichtlich keine Motorradfahrer. Opa und Oma waren sichtlich besorgt und wir bewaffneten uns mit Steinen.
    Opa versuchte die Meute durch Selbstbewusstsein, Drohgebärden und wütende Blicke und grob in die Richtung geschmissene Steine als Warnung zu vertreiben. Die Hunde blieben auch auf Abstand und zum Schluss legten wir die Steine weg, um weiterzukommen, bleiben aber dicht beisammen.

    Irgendwann fanden wir den Fußweg zur Kapelle, der die Dinge besonders für Oma vereinfachte.

    An der Kapelle angangt, begegneten wir einem weiteren wütenden Hund, den wir vermutlich in der Mittagsruhe gestört hatten. Nachdem Opa auf die altbewährten Methoden zugriff, verzog er sich in Richtung seiner Kameraden.

    Oben genossen wir die wunderschöne Aussicht und setzten uns in den Schatten. Oma bemühte ihren Fotoapparat. Natürlich war auch ein Stiefelfoto darunter.

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 22:02

    Ich hatte vorsorglich schon die GoPro Hero 2 vor Erreichen des Dorfes angestellt, so konnte ich mich gleichzeitig festkrallen und aufnehmen. Die Aufnahmen sind von dementsprechender Qualität. Wenn die Bilder nicht schräg sind, sind sie so weit im "Blauen", dass es keinen Unterschied macht.

    Bald waren wir am Ende des Weges. Die Straßenqualität hatte am Ende so weit abgenommen, dass wir über Schotter fuhren.

    Hier gab es nichts mehr als ein Berg mit einer Kapelle und einem Friedhof.

    Wir mussten die Motorräder abstellen. Oma machte ein paar Fotos und dann präsentierten Opa und ich ihr die nächste Idee. Ich liebe das Bergsteigen und Opa tut es ebenso. Also erzählten wir ihr von der wunderbaren Aussicht dort oben und zerrten sie mit hoch.

    Nachdem wir den ersten Teil über Steine und Felsen geklettert waren auf dem das einzige Gewächs Distel waren (wir haben Oma wirklich einiges zugemutet, denn 1. ist sie mit ihren Bein nun wirklich nicht für solche Kletterpartien gerüstet und zweitens hatte sie das denkbar ungeeigneteste Schuhwerk an: halboffene Sandalen!)

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 21:59

    Unsere Wasserflasche war alle, also kauften wir uns am nächsten Kiosk eine neue und dort wechselte ich auch auf Opa Motorrad. Das Abenteuer konnte beginnen.

    Bis wir in das Dorf reinkamen, gab es zwar einige Serpentinen und die Steigung war laut Opas und Omas Angaben schon enorm, aber nichts, was wir anderswo auf der Insel nicht auch schon gefahren wären.

    Ich fragte mich langsam schon, warum Oma so ein "Theater" gemacht hatte, als wir ins Dorf reinkamen. Die Straße wurde schlechter, danach enger und danach steiler, ebenso die Kurven. Zum Schluss gab es keinen Asphalt mehr und die Straße war ungesichert, so breit, dass nur ein Auto hierdauf passte. Die Kurven waren so eng, dass man es vermutlich vergessen konnte, sie mit einem Auto zu nehmen. Und als Sahnehäubchen betrug die Steigung so ca. 40%.

    Meine Aufmerksamkeit, die normalerweise praktisch nicht vorhanden war, (Dank Omas professsioneller Fahrweise stellt es auch kein Problem dar, man muss einfach nur gerade sitzen bleiben und eventuell die Kurven noch leicht mitnehmen und kann die restliche Zeit darauf verwenden zu grübeln) war zu über 50% darauf gerichtet, mich im Sattel zu halten (dieses Motorrad hatte keine Rückenlehne) die restlichen Prozente waren dazu da, zu überlegen, wer zum Teufel solche Straßen baut und Oma Recht zu geben.

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 09:50

    Ich machte einige Landschaftsaufnahmen und bald waren wir an der Kreuzung nach Sfendouri angelangt. Opa meinte, dass wir ruhig dahin fahren konnten.

    Originalton Opa: meine Maschine bekommt bei dem Hinweisschild einen starken Linksdrall, Gegenlenken hilft nicht, der Berg ruft.

    Mir wäre es auch recht gewesen, da Sfentouri eine der wenigen Orte auf dieser Insel ist, die ich noch nicht kannte. (und jetzt weiß ich auch warum!!!)

    Ich hatte aber Geschichten gehört und daher lockte auch das Abenteuer.

    Oma gab wie immer bei schwierigen Strecken den Kommentar: aber ohne mich! Also fuhren wir nach Perdika. Nach einigen weiteren sehnsüchtigen Kommentaren von Opa, ließ sich Oma nach langer Zeit dazu zu überreden, doch mit nach Sfendouri zu fahren.

    Kommentare zu diesem Reisebetricht bitte hier hinschreiben ;)

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 09:48

    Wir nutzen die Gelegenheit und schauten nach dem Fahrplan der Fähren nach Piräus für unsere Heimfahrt. Dann ging es weiter nach Perdika.

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 09:47

    Beim ersten Fotostop hatten wir noch Glück und fanden einige Zirkadenpuppen.
    Bei der Fischersfrau machten wir auch einige Fotos und dann ging es nach Ägina-Stadt, wo wir am Hafen entlang schlenderten.

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  • Live aus Ägina 2012 - ein Reisebericht

    • Jenni
    • 3. August 2012 um 09:45

    Heute beschlossen wir zu Anfang eine Inselrundfahrt mit dem Motorrad zu machen.

    Die Strecke war uns allen wohl bekannt, da wir schon seit Jahren hierher fahren.

    Von unserem Motorradverleiher, den wir auch schon seit Jahren kennen, bekamen wir zwei kleinere Maschinen, auf denen es zu zweit schon recht eng wurde.

    Außerdem war bei einer der Blinker kaputt, so dass Oma Handzeichen geben musste. Opa machte den Vorschlag die Bremsen zu "ölen" da sie ein unangenehmes Geräusch von sich gab.

    Kommentar von Opa, der neben mir sitzt:
    Besser nicht bremsen, wer bremst verliert *hö,hö*

    Beim Auswählen der Route hieß es nur noch: Wollen wir da vorbeifahren? Denn wir waren eigentlich schon überall fast 1000 Mal gewesen.

    Wir fuhren hoch zum Afaia-Tempel, machten dort ein paar Fotos und entschieden nach Souvala zu fahren.

    An der Kreuzung nach Souvala machten wir das obligatorische Spiegelfoto und tankten.

    In Souvala selbst gingen wir am Hafen entlang und besprachen, dass wir vor Ägina-Stadt noch zwei weitere Fotostopps machen wollten und zwar an der Kirche und bei der Fischersfrau.

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  • Kommentare zu Live aus Naxos und Ägina 2012

    • Jenni
    • 1. August 2012 um 08:37

    Guten Morgen! Oma hat dieses Versprechen garantiert absichtlich für heute gegeben. Dank der erwähnten fehlenden Bedienung der Klimaanlage war ich heut morgen die erste, die wach war. (das war so gehen 6 Uhr morgens *gähn*)

    Jetzt bin ich schon wieder wach, ich habe irgendwie die Befürchtung, dass ich heute Abend um 20 Uhr ins Bett gehe.

    Die Idee mit der Dusche war gut, ich hätte mich heute morgen mal in die Dusche legen und den Duschkopf neben mich legen sollen, davon hätte ich auf keinen Fall schlechter geschlafen.

    Ich glaube, wenn wir die Fernbedienung heute nicht bekommen, dann ist morgen hier der Wolf los.

    Tschüss
    Jenni

  • Live aus Naxos - 2012 - Reisebericht - Bilder - Videos

    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:35

    Nach einigen schönen Landschaftsansichten in der Nähe von Filoti kamen wir wieder in Chora an. Wir waren alle relativ kaputt, aber Oma und ich hatten zusammen 47 Videos gemacht und alle mussten angesehen werden.

    Es ist schon spät und ich sollte jetzt ins Bett gehen. Oma, die für Forumsangelegenheiten immer Überstunden macht, wird es für mich reinsetzen.

    Gute Nacht
    Jenni

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  • Live aus Naxos - 2012 - Reisebericht - Bilder - Videos

    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:34

    Also gingen wir zu den Maschinen zurück. Dort angelangt, fiel Opa plötzlich ein, dass er sein Aruba-Käppi nicht auf den Kopf hatte. Also ging er zum Srand zurück, während wir schon mal die Schotterstraße zurückfuhren. Nach kurzer Wartezeit kam Opa auch schon angefahren.
    Era habe zwar nichts vorgefunden, aber wir hätten es sicherlich eingepackt.

    Die Rückfahrt verlief recht unspektakulär, aber der Wind hatte inzwischen aufgefrischt. Es warfür Oma sichtlich anstrengender zu fahren und in einer Kurve verschob uns der Wind auf die linke Seite, aber wir hatten keinen Gegenverkehr und danmit hatte es keine Konsequenzen.

    Auch ich hatte meine Problemchen. Der Helm, der für normales Wetter eigentlich recht gut saß, wurde von dem Wind permanent so weit nach hinten verschoben, dass der Verschluss in meinen Hals schnitt.

    Bei der nächsten Trinkpause war das allerdings schnell behoben. Das nächste Problem war wieder bei mir und wieder mein Helm. Nach einer kurzen Trink- und Fotopause, bei dem ich den Helmverschluss zwargeöffnet, aber den Helm nicht abgesetzt hatte, vergass ich vor dem Losfahren, den Verschluss zu schließen.

    Nach ein paar Sekunden fiel es mir auch ein und ich machte ihn zu. Dabei bewegte ich mich aber so heftig, dass Oma etwas mitbekam. Nachdem ich ihr erklärt hatte, was passiert war, hatte sie kein Problem mehr damit, dass ich den Helm während der Fahrt schloss. Sie war sogar erleichtert darüber. Sie gab mir aber einen sehr nachdrücklichen Tipp, wie man so etwas in Zukunft vermeiden könnte:

    entweder man setzt den Helm ganz ab
    oder man macht den Verschluss nicht auf.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:31

    Wenige 100 Meter später waren wir auch angelangt und wir gingen alle ins Wasser. Nachdem beim Trocknen die zweite Black Story gelöst war, wollten wir weiterfahren.

    Auf unserer Karte war eine Schotterstraße eingetragen, die von Parnormus nach Kaladou führte. Dadurch hätten wir dieselbe Srecke nicht zweimal fahren müssen und Opa war natürlich von der Vorstellung einer Schotterstraße begeistert. Aber als wir nachfragten, sagte man uns, dass es nicht möglich wäre.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:30

    Wir kamen an vielen Buchten vorbei, bis vor uns ganz plötzlich die Straße zu einem Schotterweg wurde. Aber die Bucht von Panermus lag schon in Sichtweite und so fuhren wir weiter.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:29

    Wir fuhren weiter in südlicher Richtung bis wir an einen schönen Strand in Kanaki angelangten. Und wieder mussten wir anhalten und auf den Plan schauen. Dieses Mal hatte Oma die Frage gestellt. Sie hatte sich ein wenig in der Entfernung verschätzt und dachte, wir wären schon in Panermus angelangt.

    Aber der Plan zeigte deutlich, dass wir noch weiter fahren mussten.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:28

    In Moutsounas aßen wir etwas am Hafen und lösten dabei die obligatorsche Black Story.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:27

    Nach kurzer Zeit hatte ich ihn überzeugt und als ich dann mit Oma sprach, stellte ich fest, dass sie auch meiner Meinung war.
    In Apiranthos nahmen wir die letzte Abzweigung dem Hinweg. (Dieses Mal dank guter Ausschilderung ohne Probleme.)

    Das Stück nach Moutsouna ging an ungesicherten Straßenrändern mit tiefen Schluchten und vielen engen Serpentinen entlang.

    Oma machte wieder Kommentare, dass wir bloss keinen Bus treffen würden. Der Wind war auf dieser Strecke stärker, aber es war noch recht angenehm fahrbar.

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    • Jenni
    • 30. Juli 2012 um 09:26

    In Stravros legten wir an einer Weggabelung wieder einen Stop ein und ich horchte Opa aus, welche Abzweigung er nehmen würde. Er sagte, er würde nach rechts fahren, da er meinte wir wären noch nicht in Stavros angelangt. Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass es sonst keine einzige Kreuzung gab und dass es dementsprechend diese sein müsste, auch wenn wir noch nicht direkt in Stavros waren.

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