Live aus Mauritius und La Réunion 2018

  • Als Krönung muss man zum Schluss noch mal den ca. 100 m großen Höhenunterschied zurück zum Parkplatz überwinden.

    Diese Treppen haben es in sich. Fast alle legen unterwegs immer wieder kurze Pausen ein.Als ich am Auto angekommen bin, trinke ich meine letzten Wasserreserven und ich begebe mich auf den Heimweg,

  • Kurz hinter Le Tampon halte ich an einer Tankstelle, tanke den Wagen voll und kaufe mir eine Cola.

    In Saint Joseph angekommen, stelle ich fest, dass meine Beine schwer wie Blei geworden sind.

    Gott sei Dank haben wir noch einige Biere im Kühlschrank, das erste gönne ich mir im Swimingpool.

    Alles in allem war ich doch fast neun Stunden unterwegs. Am Abend füllte ich dann die Kohlenhydratspeicher wieder auf.

    Insgesamt habe ich mir die Wanderung doch etwas einfacher vorgestellt.




  • Île da la Réunion hieß früher Île Bourbon und noch heute wird auf der Insel die Bourbon Vanille angebaut. Wir hätten gerne eine Führung auf einer Vanille-Farm mitgemacht, allerdings gab es keine zwischen den Jahren. Die Vanille stammt aus Südamerika und man hat lange gebraucht, ehe man rausgefunden hat, wie man die Pflanze dazu bringt, dass sie Früchte trägt. Entweder braucht man gewisse Insekten zur Bestäubung oder sie muss, wie man durch Zufall im 19. Jahrhundert auf der Insel La Réunion rausgefunden hat, per Hand betäubt werden.

    Auch der Prozess bis die Vanille letzten Endes gebrauchsfertig ist, dauert sehr lange.

    Pascal zeigte uns in seinem Garten Vanillepflanzen. In diesem Jahr hat er es geschafft und seine manuelle Bestäubung hat in zwei Fällen geklappt. Es sind zwei Schoten hervorgekommen, die nun gehegt und gepflegt werden.

  • Friedrich ist noch geschafft von dem Ausflug zum Krater und mich quält der Husten. So beschließen wir, unseren letzten Tag auf Réunion einfach zu genießen. Wir fahren am Nachmittag wieder zur Grande Anse, ich nehme mein großes Objektiv mit und erwische sogar ein paar Vögel.

    Dann gibt es Samosas und für mich ein Bier, während Friedrich ein Alster mit Mango (!) trinkt.

    Zu Hause dann das übliche Kofferpacken etc.

  • Am nächsten Tag fahren wir zeitig los, wir wissen nicht wie der Verkehr ist und bis 12 Uhr müssen wir das Auto abgegeben habe. In Saint Denis halten wir einmal an, denn wir sind doch sehr zeitig. Am Flughafen drehen wir dann eine Extra-Runde, finden dann aber alles. Es gibt nichts zu meckern, alles ok, prima!

    Da unsere Maschine erst um 17:30 abfliegt, haben wir auch hier genügend Zeit, die wir "totschlagen" müssen.

    Am Flughafen von Mauritius werden wir abgeholt und zu unserem Hotel gebracht. (500 MUR) Dieses Mal haben wir nur ein kleines Doppelzimmer gebucht, es ist ja nur für eine Nacht.

    Da wir mit etwas Verspätung gelandet sind, haben die Geschäfte zu. Wir nehmen daher das Angebot an, dass wir mit einem Abholservice zu einem Restaurant gefahren werden, aber die Welt ist gegen uns. Es ist Freitag und alle haben keinen Platz. unsere Vermieterung ruft etliche Restaurants an.

    Dann macht sie uns folgenden Vorschlag:

    Es gibt ein KFC in der Nähe, ihr Sohn würde uns dort hinfahren. Wir können dort etwas kaufen und hier in der Unterkunft verzehren.

    Was blieb uns anderes übrig, als das nette Angebot anzunehmen. Eine Portion Pommes wäre schon super. Wir werden also dahin gefahren und wir sahen die Warteschlange in dem Lokal... Augen zu und durch. Angenehm überrascht waren wir, als wir sahen, dass es sogar ein vegetarisches Menu gab. Burger, Pommes und Cola.

    Wow! so ein leckeres Essen! Aber wenn man Hunger hat, dann schmeckt alles. Der Sohn brachte uns zurück, wir verspeisten unser Abendbrot und gingen dann irgendwann schlafen.

    Um halb sieben klingelte der Wecker am nächsten Morgen und kurze Zeit später wurden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht. Der Rückflug war dann mit Lufthansa. Wir hatten einen Zweiersitz und ich glaube, ich stand kein einziges Mal auf. Es war aber etwas bequemer als beim Hinflug mit Edelweiß ;)

    In Frankfurt angekommen wollte ich zum medizinischen Dienst, aber das war alles so umständlich und unsere Zeit wurde knapp, so reichte es gerade mal für den Gang zur Apotheke.

    Der Anschlussflug nach Hannover war komplett ausgebucht, man merkt die Ferien gehen zu Ende. Für 250 € konnte man zurücktreten und garantiert am nächsten Tag fliegen. Nö, nicht mit uns.

    Mit dem Zug fuhren wir dann nach Stadthagen und Michael holte uns ab.

    Ende

  • Reunion hat mir gut gefallen, wenn ich auch etwas unter meiner Bronchitis gelitten habe. Es ist in jedem Fall ein Aktiv-Urlaub, den man dort macht, denn nur in einem Hotel zu sitzen und sich zu erholen, dafür ist der Weg zu weit. Das kann man überall machen.

    Ein Auto ist ganz gewiss von Vorteil, denn so ist man unabhängig. Dass wir relativ weit im Süden waren, empfanden wir als Vorteil und unsere Unterkunft war einfach Spitze. Es gibt natürlich auch viel touristisch besser erschlossene Orte, uns war es so aber recht.

    Viele Grüße

    Petra

    PS. Ich öffne hier nun auch für Kommentare, oder ihr schreibt weiter im Kommentar-Thread.

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