Beiträge von Petra

    So schnell ist die Zeit wieder vergangen. In diesem Jahr war das Wetter in New York nicht so berauschend, dennoch habe ich die Stadt in vollen Zügen genossen und die Zeit gut genutzt. Vielleicht habe ich beim nächsten Besuch wieder mehr Glück mit dem Wetter.


    Ich packte am nächsten Morgen meine sieben Sachen zusammen, checkte aus und machte mich auf den Weg zum Grand Central. Da ich genügend Zeit hatte, frühstückte ich unterwegs mit Spiegeleiern, Toast und Kaffee.


    Dann suchte ich die Haltestelle von Golden Touch am Grand Central. Ich hatte ja noch die bezahlte Rückfahrkarte, die wollte ich einlösen. Um 11 Uhr sollte der Bus abgehen umd viertel vor elf hatte ich immer noch nicht die Haltestelle gefunden. Ich fragte einen der Ticketverkäufer für den Hop-On Hop-Off Bus. Er schickte mich irgendwohin, wo nichts zu sehen war. Also fragte ich noch einen anderen und der meinte, ich müsste in die Parallelstraße. Da kam ich aber ins schwitzen, den die Zeit lief gegen mich.


    Dann sah ich den Bus in der Ferne stehen und hoffte, dass es noch nicht 11 Uhr war. Ich hatte Glück, es war der verkehrte Bus, der führ zum Flughafen LaGuardia, ich musste zum JFK. Dieser hatte einfach nur Verspätung.


    Nun lief alles seinen Gang, einchecken, Kontrollen, Abflug. Ich bekam einen netten Platz im Airbus A-380 und sah einen wunderbaren Sonnenaufgang am nächsten Tag. (na ja durch schmuddelige Scheiben ;-) )


    Viele Grüße
    Petra


    Kommentare wie immer im Kommentar-Thread oder ab jetzt auch hier.




    Die Überfahrt dauert nicht lange. Es ist dunkel eworden, außerdem regnet es immer noch. Ich gehe ein Stück die Wall Street entlang und nehme dann die Subway in Richtung 28th.


    Ich habe noch nicht viel gegessen und mache auf dem Weg ins Hotel noch einen Abstecher in eine Pizzaria, ein Stück Pizza und ein Kaltgetränk. Dann gehe ich mein Zimmer, ziehe die nassen Klamotten aus, eigentlich müsste ich noch packen, aber ich bin wirklich kaputt. Ich lade nur noch meine Bilder runter, Der Bericht muss warten.








    Ich gehe zum Fulton Ferry Pier und schaue über den East River wieder auf Manhattan. Es fahren Watertaxis in zwei verschiedene Richtungen, einmal zur Wall Street und die andere Fähre geht auf die Eastside.


    So kaufe ich mir am Automaten ein Ticket und stelle mich in die Reihe. Das Wassertaxi kommt und wir werden zur Eile getrieben. Ich versuche noch schnell ein Foto zu machen, es gelingt mir aber nicht, es war alles viel zu hektisch.


    Ich habe immer ein Tuch mit, das sehr saugfähig ist. Dieses lege ich bei Regen über die Kamera und das Objektiv. Dieses Mal habe ich nicht gut aufgepasst und hatte somit ab und zu ein Stück Tuch im Bild, (in giftgrün!) welches ich aber wegretouchiert habe. :tt+r








    Dann sehe ich ein Restaurant, bissel fein, das ist mir egal. Ich gehe hinein und verneine die Frage, ob ich etwas essen will, ich möchte nur was trinken und setze mich an die Bar und bestelle mir ein Bier on tap.


    Mein nasses tropfendes Cape hänge ich über den Barstuhl und sehe die Wassertropfen auf den Boden fallen.


    Das macht mir aber nihts aus, ich gnieße die Pause und wundere mich auch nicht über den Preis von 10 USD. Ist so... hätte ja Wasser aus dem Brunnen trinken können.


    Ich habe mal in meinem Bericht von 2016 nachgeschaut, da habe ich auch schon 9,45 USD bezahlt.


    Ich dehne die Pause aus, denn draußen regnet es und ich weiß noch nicht, wie ich wieder zurückkomme.






    Noch einmal schaue ich zurück über die Brücke, dann habe ich Brooklyn erreicht, nur was soll ich machen im Regen? Es tropft nur so bei mir runter, írgendwie habe ich keine Lust Brooklyn zu erobern.


    Ich brauche jetzt irgendein Lokal, wo ich mich etwas ausruhen und abtropfen kann. Das ist aber nicht so einfach, ich gehe wohl mal wieder den falschen Weg.


    So komme ich zu den Brooklyn Heights. Ich gehe zur Promendade und hätte einen tollen Blick auf Manhattan. Sogar die Freiheitsstatue kann ich erkennen, wenn ich die Augen zukneife und angestrengt in die Ferne gucke. (Bild 4 + 5)







    Der Regen ließ etwas nach und so entschied ich mich, einfach mal die ganze Brücke abzulaufen. Mal sehen, was es dann dort in Brooklyn zu sehen gibt.


    Man ist ja nicht aus Zucker. ; -) Die Session des Brautpaares war auch zu Ende, sie zog ihre weißen Stöckelschuhe aus und ein paar Gummilatschen an, denn es kam immer noch was von oben. Aber sie sah glücklich aus.








    Ihr seht es ja schon an den tief herunterhängenden Wolken, die Spitzen mancher Skyscraper waren schon von Wolken umhüllt. Ich hoffte, dass sich das Wetter noch hält, aber die Hoffung trog.


    Irgendwann als ich mitten auf der Brücke war, öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss nur noch so vom Himmel. Ich hatte mein Regencape dabei und zog es so schnell ich konnte über. Umkehren, nö, das mache ich natürlich nicht, ich war ja noch nicht einmal an der Mitte angelangt. So ging ich bis zur Mitte weiter und dort drängelten sich viele Menschen auf einem Fleck und hofften, dass es irgendwann mal aufhörte. Es war wenigstens warm. Auch unter den Bögen blieb man nicht trocken, aber man bekam wenigstens nicht ganz so viel ab.


    Ich merkte auch, dass es Zeit war, mein Regencape zu erneuern, es hielt nicht mehr ganz dicht.


    Ein deutsches Hochzeitspaar wollte ausgerechnet an diesem Tag ihr Fotoshooting auf der Brücke machen. Sie machten es auch, mit Regenschirm...








    Nein, der fehlende Crop und die Geschwindigkeit wären für mich kein Problem. Ich würde die 7D Mark II doch behalten. ;-) Die eine Kamera für das eine und die andere für das andere.


    Im Ansitz ist die Geschwindigkeit nicht so tragisch, da wartet man eh bis der Vogel sitzt. Bei Flugaufnahmen spielt die Lautstärke keine Rolle, da muss man nur schnell sein.


    Letztes Jahr in der Feldberger Seenplatte hatten wir das Problem, dass wir aus dem Ansitz heraus ein Probebild geschossen haben, leider zu früh, der Bussard hat das leise Klicken gehört und flog weg. Wir haben uns sonst wohin gebissen, aber er kam erst nach Stunden wieder und da haben wir dann so lange gewartet, bis er mit dem Fressen beschäftigt war und erst dann ausgelöst. Bei solchen Gelegenheiten würde ich die lautlose Kamera gerne einsetzen.

    Nun fahre ich bis zur Station City Hall - Brooklyn Bridge und endlich weiß ich, wo hier die Subway-Station ist. Vor zwei Jahren habe ich mich im Dunklen hier verirrt und habe sie nicht gefunden. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich allerdings auch noch nicht, dass ich hier sowieso nicht mehr herkam.


    Ich werfe einen Blick auf die City Hall, (Bild 2 + 3) dort hat der Bürgermeister seinen Amtssitz. Fernsehsender stehen herum, scheinbar sind ein paar wichtige Menschen dort.


    Ich nehme nun Kurs auf das Municipal Gebäude. (letztes Bild)








    Ich finde schon 1/3 weniger Gewicht als meine 7D Mark II, das ist doch schon ein riesiger Vorteil.


    Hier mal der Vergleich, ich finde, das ist schon ganz ordentlich:
    Kameravergleich Canon EOS 7D Mark II - Canon EOS R


    Für mich wäre sie eine Zweitkamera gedacht, weniger Gewicht, weniger groß, Vollformat (!), habe ja keine, komplett lautlos (wie oft ist uns ein Tier weggelaufen oder geflogen, weil das Auslösegeräusch zu hören war)

    und dann die technischen Verbesserungen, wie Focus Peaking und frei anwählbare AF-Felder etc.


    In der Südheide habe ich kaum Makros machen können, weil ich nicht auf dem Boden liegen kann, meine Wirbelsäule meldet sich, auch das wäre durch das dreh- und schwenkbare Display wieder möglich. Für mich sehe ich da schon Potential und eine gewaltige Lust. So viel Zeit wie Du habe ich ja nicht mehr. :kkniep:


    Viele Grüße
    Petra

    Ich hatte hier doch schon mal drauf geantwortet.:rolleyes


    Ich finde den Typ unmöglich, so was kann ich mir nicht anschauen. Klar man kann ja auch ein 600er Objektiv dranhängen. Es ist aber doch allgemein bekannt, wer Lichtstärke und/oder Brennweite haben will, der muss halt mit Gewicht rechnen.


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    Canon hatte bei Facebook heute ein Live-Event, da bin ich durch Zufall drüber gestolpert. Es wurden Fragen zu der Canon R beantwortet, z. B. warum ein neues Bajonett und wo die R steht und vieles mehr.


    Das war ganz interessant. Man konnte Live Fragen stellen und viel Fragen wurden beantwortet.

    Ich habe mir auf der Bank überlegt, dass ich meine Mittagspause ausfallen lasse und weiter durch die Gegend stromere. So schnell komme ich ja doch nicht wieder hierher. Zu Fuß habe ich aber keine Lust mehr downtown zu laufen, daher suchte ich die Sub an der 8th Avenue.


    Eine Straße war abgesperrt und Leute mit Kameras und Leuchtmitteln liefen geschäftigt hin und her. Tja, es war aber kaum was zu sehen, außer, dass hektisch immer das Taxi blank geputzt wurde, denn es gab leichten Nieselregen. Ein paar Statisten warteten auf der anderen Seite auf ihren Auftritt. Lustig gekleidet probierten sie verschiedene Gangarten aus.


    Ich fand den Eingang zur Sub und nun wusste ich auch, was ich als nächstes machen wollte:


    Ich laufe mal wieder über die Brooklyn Bridge!















    Als erstes gehe ich zum Washington Park, denn der ist gleich um die Ecke, benannt nach dem ersten Präsidenten der USA George Washington.


    Es ist eine schöne Grünanlage mit vielen Sitzgelegenheiten und trotz des Wetters sind fast alle Bänke voll mit Menschen, die sich ausruhen, lesen oder einfach nur die Mittagspause verbringen. Ich setze mich auch für ein Weilchen hin mit Blick über den Brunnen zur Washington Arch, dem marmornen Triumpfbogen.








    Kathrin, ich hatte nur am 1. Tag mit der Fuji fotografiert. Am 2. und am 3. Tag habe ich bewusst nur das WW mitgenommen. Ich bin ganz begeistert von dem Ergebinis in der Stadt, auch wenn das Wetter nicht so war, denn es kam noch viel schlimmer. :D:

    Ich habe mir gerade mal ein paar Sachen von der Insel Mön angeschaut. Das hört sich ja alles sehr interessant an. Es gibt dort auch einen Kreidefelsen, die Ecke wäre auch mal was für uns für eine Mopedtour.