Beiträge von Petra

    Nun kommt der letzte Abschnitt, es sind nur noch wenige Kiometer bis Bückeburg. Da wir Bückeburg gut kennen, kürzen wir den Weg etwas ab und gehen den kürzeren Weg. Wir kommen an der Musikschule vorbei, dort haben meine Söhne Flöte und Gitarre gelernt. Dann passieren wir das Geburtshaus der Dichterin Lulu von Strauß und Torney (Bild 3 ) und gehen an der schönen Stadtkirche (Bild 4 )vorbei. Nicht weit von der Kirche entfernt steht unser Auto.


    Bild 6 (Lange Straße) + 7 (Schloß Bückeburg) stammen aus meinem Fundus


    Die 2. Etappe vom Sigwardsweg ist geschafft!

















    Nun wurde der Kopf angestrickt, ausgestopft und dann kam der schwierigste Teil. Nasenknubbel stricken, Augen, Augenbraue, Mund, Sommersprossen, und Wangenröt aufsticken. Dafür habe ich Stunden gebraucht, denn immer wieder stimmten die Proportionen nicht und Max sah furchtbar aus.


    In der Nacht (ich bin ja eine Eule ;-) ) konnte ich dann noch nicht einmal gelb und weiß im Dämmerlicht unterscheiden und Corona-Max wurde nun auch noch "Leberkrank". (Bild 2)


    Zum Schluss bekam Corona-Max dann noch braune Haare, da ging mir die Wolle aus und daher bekam Max kleine Strähnchen.


    Nun ist er fertig und ich denke, er ist mir ganz gut gelungen.


    Als nächstes bekommet er eine Hose und eine Jacke, denn so nackig kann er ja nicht auf Reisen gehen.


    Viele Grüße
    Petra




    Die Arme fängt man auch von oben an und zwar mit nur 6 Maschen und nimmt in jeder 2. Reihe dann an den Seiten Maschen zu. Ich habe Corona-Max ziemlich kräftige Oberarmen gegeben. ;-)


    Ab und zu wurden dann wieder Maschen zusammengestrickt, so dass die Arme etwas dünner wurden und ebenso wurde für die Hand dann regelmäßig Maschen abgenommen.


    Bevor ich die Arme angenäht habe, wurde nun der Rest auf der Vorderteil gestickt. Die Rückseite bekam nur ein paar "Vögel".


    Dann wurden auch die Arme sorgfältig ausgestopft und an den Rumpf genäht, die Zwickelnaht zwischen den Beinen geschlossen und auch den Rumpf habe ich nun ausgestopft.






    Die bunte Wiese hat mir einige Kopfschmerzen bereitet und ich habe vieles immer wieder aufmachen müssen, aber ich hatte ja keinen Druck und verlor auch nicht die Lust.


    Die Vorlage im Buch war zwar ganz gut, aber ich musste immer wieder alles neu berechnen, da ich ja eine ganz andere Wolle als die vorgeschlagene genommen habe. Auch habe ich erst nicht an die Armausschnitte gedacht. :Kopffass:


    Dann teile ich und strickte erst die Vorderseite (an die Schultern denken!) und dann die Rückseite zu Ende.

    Irgendwann war diese Hürde geschafft und der Rumpf fertig. :::stricken




    In einem anderen Thread (Wer kennt Cable-Wolle?) habe ich ja schon einiges gezeigt, hier zeige ich aber mal den kompletten Werdegang von Corona-Max.


    Leider darf ich keine genaue Anleitung schreiben, denn ich habe mich an die Vorlage von dem Lehrgang Puppenpärchen aus dem Burda Strickbuch-Lehrbuch gehalten und damit muss ich das Urheberrecht beachten.


    Ich habe zunächst alte Topflappenwolle verwendet, habe mir dann beige Cable-Wolle gekauft und dann ging es los.


    Man strickt zunächst die Füße, damit man die Maschen für die Beine später wieder aufnehmen kann, werden die ersten Maschen einfach auf einen Hilfsfaden aufgenommen.


    Die Beine habe ich dann zunächst mit der Cable-Wolle weitergestrickt und zwischen durch mit Füllwatte ausgestopft. Beim Übergang zum Rumpf habe ich 6 Maschen auf jeder Seite zugenommen und dann in Runden bunt weitergestrickt.







    Ja, das stimmt, die Infektionsrate ist dort nicht mit unserer vergleichbar, deswegen werden doch auch Madeira und die Azoren abgeschottet, damit eben die Einwohner nicht gefährdet werden.

    Ja, wir würden es auch gerne machen, aber wenn es nicht geht, dann haben wir immerhin eine gute Alternative. Die Ecke südlich von Lissabon ist auch wunderschön.

    Es ging nämlich nicht weiter durch den Wald, sondern quer über eine Sportanlage. Na ja, die paar Hundert Meter machen den Kohl auch nicht fett. :ppfeifen


    Wir sind in Kleinenbremen angekommen, heute ein Stadtteil von Porta Westfalica. Um die 2.500 Menschen leben hier, wir befinden uns noch in Nordrhein Westfalen. Kleinenbremen grenzt u.a. an Bückeburg und Rinteln, beide Städte gehören zu Niedersachsen und zwar zum Landkreis Schaumburg.


    Wir waren schon oft in Kleinenbremen, es gibt die Hartings Wassermühle (Bild 5), ein Bergwerkmuseum, da kann man auch einfahren und erfährt viele interessante Dinge vom Untertagebau, die evangelische Kirche ((Bild 4) hat einen Glockenschlag wie der Big Ben in London, daher gehen wir schnurstracks weiter auf die Bückeburger Straße, denn wir wollen nun zu einem Ende kommen. Die Zeit ist vorgerückt und zu Hause wartet jemand auf uns zum allabendlichem Skat-Spiel. ;-)


    Die Bilder 4 + 5 wurden an anderen Tagen gemacht, denn es wäre ein kleiner Umweg gewesen.









    Azoren und Corona, verträgt sich das? Stand heute ist, dass die Öffnung der Azoren wie auch Madeira erst in Stufe 4 erfolgt.


    Noch hoffen wir, dass es eventuell klappen könnte. Wenn nicht, sieht unser Plan B nun so aus, dass wir dann nur den Flug nach Lissabon in Anspruch nehmen, uns in Lissabon ein Auto mieten und dann in Richtung Algave fahren.


    Das würde uns besser gefallen als die Alternative mit Rügen. ;-)


    Viele Grüße
    Petra

    Costa Rica ist in unseren Plänen - Corona sei Dank - ganz weit nach hinten gerutscht. Schade, seit vielen Jahren wollen wir nun schon dahin, es klappt einfach nicht. Ein Glück, dass ich noch keinen Flug gebucht hatte, denn in diesem Jahr werden wir in keinem Fall dorthin fliegen.


    VIele Grüße
    Petra

    Wir mussten fast den gesamten Steinbruch umrunden, die letzte Steigung war geschafft und dann ging es endlich abwärts. Dann kamen wir zu diesem Wegweiser (letztes Bild) und wir beide deuteten ihn jeweils anders. Ich setzte mich durch und wir lagen falsch! {a






    Noch immer geht es die Hügel hoch und wieder runter. Der höchste Punkt liegt bei 269 Meter, das ist nicht sehr hoch, aber wie gesagt, ich merke es langsam in meinen Beinen. Wir befinden uns auf der Wülpker Egge und umrunden einen Steinbruch der Barbara Erzbergbau GmbH. Hier wird im Tagebau Erz und Kalksandstein abgebaut. In der fernen Vergangenheit wurden allerdings viele Fehler gemacht, die der Natur sehr schadeten. }a


    Interessant sind die Erläuterungen zu der Gesteinswand (Heineberg) auf dem 2. Foto.

    Man kann von oben nach unten 9 verschiedene geologische Schichten erkennen, die ca. 150 - 160 Millionen Jahre alt sind. Ich habe sie mir mir natürlich nicht alle gemerkt und kannte noch nicht einmal alle Namen, aber ich habe von der Tafel ein Bild gemacht. ;-)


    Unterer Humeralisoolith

    Wohlverwarthflöz

    Liegendquarzit

    Zwischenflöz

    Sandmergel

    Haiptoolith

    Klippenflöz

    Klippenkalk

    Heersumer Schichten


    Wir machen eine Kleine Pause und es gibt noch einmal ein Selfie ;-)