Guten Morgen aus Pico!
Wir haben es geschafft, wenn auch nicht pünktlich – aber wir sind nach langer Anreise sicher auf Pico gelandet. Diese Reise war Friedrichs Wunsch, ihm hat es schon die letzten drei Male hier so gut gefallen und da sagte ich natürlich nicht nein, denn auch mir gefällt diese kleine Azoreninsel sehr gut.
Da wir wegen unserer Katze noch auf die Berliner Sommerferien angewiesen sind, blieb für unseren gemeinsamen Urlaub der August, denn dann verbringt auch unser Sohn die Ferien bei uns im Haus.
Den Flug haben wir schon lange im Voraus gebucht und hatten in jedem Fall einen Zwischenaufenthalt in Lissabon eingeplant. Siehe: Stolpriger Anfang unserer Lissabon-Reise. Die beste Verbindung von Lissabon nach Pico war ein Flug mit TAP und SATA über Terceira mit fünf Stunden Umsteigezeit.
Mit dem Taxi fuhren wir (12 €) zum Flughafen, gaben unser Gepäck auf und warteten auf den Abflug, der sich um eine Stunde verzögerte.
Die TAP war ausgebucht und im Gegensatz zur KLM gab es auf dem Flug nur gegen Kreditkarte etwas zu essen und zu trinken. Ich gönnte mir einen Schokomuffin und einen Cappuccino. Wir wollten dann auf Terceira am Flughafen etwas essen. Was für eine naive Vorstellung, denn Terceira ist ja auch nur ein Mini-Flughafen und gerade war eine Maschine nach Ponta Delgada ausgefallen, außerdem verzögerte sich der Flug nach Boston (USA). So nahmen wir mit einem Snickers vorlieb, das wir uns auch noch teilten.
Dafür fand ich aber einen Tisch mit Steckdose und konnte so ein wenig am Bericht arbeiten. Natürlich verzögerte sich auch der Flug nach Pico um weitere Wartestunden, die wir über uns ergehen ließen. Einzig unsere Mietwagenbuchung machte mir Kummer, denn ich hatte 19:00 Uhr angegeben und das war nicht zu schaffen. Telefonisch versuchte ich AutoAtlantis zu erreichen, aber das klappte natürlich nicht. Andererseits dachte ich mir: Ich hatte ja den Flug angegeben und wir sind sicher nicht die einzigen, die ein Auto gebucht haben – das sollte wohl noch klappen.
Endlich ging es dann am Abend weiter. Wir flogen mit einer Dash-8, die Flugzeit betrug nur ungefähr 35 Minuten.
Auf dem letzten Bild sieht man den Pico in Wolken verhüllt, der dieser Insel den Namen gab. Es ist der höchste Berg Portugals mit 2.351 Metern!